30. August 2010

Mut zur Veränderung - mit Senmotic blue

Möchte man mit der Senmotic blue-Therapie maximale Erfolge erzielen, benötigt man keinen starken Willen. Sondern den Mut zur Veränderung. Veränderung wiederum passiert wie von allein, wenn man die inneren Widerstände gegen selbige aufgibt. Die meisten Menschen sind sich nicht darüber im Klaren, dass grundlegende persönliche Veränderung im Denken und Fühlen erst über die körperliche Ebene überhaupt möglich ist.
Jeden früh, wenn Sie aufstehen, entscheiden Sie sich neu für Ihr Leben. Ob Ihr Leben so weiter läuft wie bisher oder ob es ganz anders läuft. Oftmals hören wir folgende Aussagen: Ich kann/will mich nicht verändern. Ich bin eben wie ich bin. Erinnern Sie sich an den früheren Werbeslogan der Dudarfst-Werbung im Fernsehen? Ich will so bleiben wie ich bin. Die Marketingexperten sprechen damit erfolgreich ein grundlegendes Bedürfnis vieler Menschen an: Ich will so bleiben wie ich bin - die Welt und die anderen sollen sich gefälligst ändern. Dabei vergessen viele Zeitgenossen: Man hat eine Wahl -  wie schnell wird ausradiert, dass man sich selbst für diesen Lebenspartner, für den Beruf, für diese Stadt und für diese Wohnung entschieden hat. Die gute Nachricht ist: Das alles können Sie in jeder Sekunde Ihres Lebens abwählen und dafür eine andere Wahl aus unzähligen Möglichkeiten treffen. Dass viele Menschen selbst in unwürdigsten Lebenssituationen verharren anstatt zu neuen Ufern aufzubrechen, entbehrt nicht einer gewissen Tragik. Man erkennt die Zeitgenossen daran, dass sie lang und breit erklären, warum etwas nicht geht. Anstatt  in dieser Zeit zu überlegen, wie es gehen könnte.

Veränderung ist etwas Neues, welches Unsicherheit produziert und Ängste hervorruft. Dabei muss man es in aller Deutlichkeit sagen: Ängste finden nur im eigenen Kopf statt und werden ausnahmslos von uns selbst produziert. Deswegen kann uns nie jemand Angst einflößen - außer wir selbst. Wir können auch nie beleidigt werden - sondern wir können uns nur beleidigt fühlen. Wie wir eine Sache im Kopf bewerten ist entscheidend. Diese Bewertung löst Gefühle in Ihnen aus und sorgt dafür, ob Sie sich gut oder schlecht fühlen.

Angenommen, ein Mann arbeitet für 1000 Euro (hier dürfen Sie jede Zahl einsetzen) ;-) im Monat, wünscht sich jedoch ein höheres Einkommen. Trotzdem bleibt er auf der alten Arbeitsstelle hocken und wird dafür seine eigene Unzufriedenheit auf Kollegen und Chefs projizieren. Diese sind in seinen Augen selbstverständlich alle unfähig und bekommen viel zu viel Geld. ;-) Doch anstatt sich im Geist auszumalen, wie schnell man einen neuen Job mit mehr Gehalt bekommt, dass dieser Job sogar noch Spaß machen kann um so positive Gefühle zu erzeugen, stellt sich unser Mann nur die schlechten Seiten vor und produziert in sich selbst Ängste. Unbewusst wird er so handeln, dass er in seinem alten Weltbild immer wieder bestätigt wird. Er wird beispielsweise in der Bildzeitung die Arbeitslosenstatistik falsch lesen. Er wird dort lesen, dass die Arbeitslosenquote rund 10% beträgt. Wenn man diesen Mann fragt, warum er seinen Job nicht kündigt, wird er dann sagen: Bei dieser hohen Arbeitslosigkeit? Und sich sogar noch ziemlich clever vorkommen. ;-) Diese Einstellung verhindert Lebensoptionen und erzeugt Ängste. Hätte unser Mann gelesen, dass rund 90% Arbeit haben, erfolgt so eine entgegengesetzte Bewertung. Diese erzeugt positive Gefühle und plötzlich unzählige Optionen. Denn wenn 90% einen Job haben, muss es Arbeitsstellen in Hülle und Fülle geben. An dem Verhältnis von Erwerbstätigen und Erwerbslosen hat sich nichts geändert. Nur unser Denken und das dadurch erzeugte Gefühlsleben lässt uns stagnieren oder mit Lust unser Leben aktiv gestalten. 


In der Regel werden dem Unmündigen viele Entscheidungen in seinem Leben abgenommen und von anderen entschieden.  Natürlich immer in deren Sinne. ;-) Wenn Sie beispielsweise angestellt sind, legen andere Menschen für Sie fest, wann Sie früh zu kommen haben, wann Sie nachmittags gehen dürfen, wann Sie frei haben, wieviel Sie Urlaub bekommen und wann und welches Gehalt Ihnen überwiesen wird. Sie haben jedoch die Wahl entweder unternehmerisch tätig zu sein oder wenn Sie angestellt sein möchten, sich dort anstellen zu lassen wo es die besten Konditionen gibt. Und durch Fleiß und Höherqualifikation Ihren Marktwert zu steigern. Leider wollen die meisten Zeitgenossen erst mehr Geld und Urlaub und wollen dann fleißiger sein. So nach dem Motto: Wenn mir die Firma mehr zahlen würde, würde ich mir auch mehr Mühe geben. Tja, Mühe wird immer belohnt. Aber erst, nachdem man sich Mühe gegeben hat. 


In meinem Metier finden wir die gleichen Muster. Ein Arztbesuch wegen körperlicher Beschwerden bestätigt in der Auffassung, man könne sich nicht ändern und man selbst wäre hilflos. Es kommt sehr häufig vor, dass Ärzte beispielsweise sagen: An Ihrem Beckenschiefstand können Sie nichts ändern. Damit müssen Sie leben. Eine Skoliose der Wirbelsäule? Tut mir leid für Sie, gerade kriegen wir die nicht mehr. Oder man wird mit allgemeinen Plattitüden abgespeist: Ihre Wirbelsäule ist abgenutzt. Eben, wie bei den anderen 8 Milliarden Menschen inkl. Ihres Arztes auch. Denn jede Wirbelsäule nutzt sich mehr oder weniger im Laufe der Zeit ab.


Wenn schon Menschen an Veränderung interessiert sind und vorankommen wollen, beschränken sich die meisten Mitbürger auf ihre Psyche. Sie denken auch, dass die Psyche nur in ihrem Kopf wohnt und ausnahmslos dort das Verhalten gesteuert wird. Diese weltfremde Ansicht rührt möglicherweise daher, dass es diese unsinnige Trennung von Körper, Geist und Seele gibt. Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass es nur einen Mensch als Gesamtheit gibt, sich dieser jedoch selbst in drei Teile aufspalten will. ;-) Mittlerweile weiß auch die führende Psychologie, wie sehr sich psychische Zustände im und durch den Körper ausdrücken. Und umgedreht Körperhaltungen Auswirkungen auf unser Denken (Urteile und Einstellungen) und unsere Gefühle haben (Embodiment). Dabei meine ich nicht die Körperhaltung, die man einnimmt, indem man seine Arme vor dem Körper verschränkt oder im Gespräch seinen Kopf leicht neigt.


Beispielsweise kann ein Mensch 10 mal von sich behaupten, er wäre ein offener Mensch und Neuem gegenüber aufgeschlossen und dabei mit offenen Armen dastehen. Wer mit einem angespannten Bauch und infolgedessen mit einem Rundrücken herum läuft, hat auch nicht die leiseste Vorstellung davon, was ein offener und aufgeschlossener Mensch überhaupt ist. Ob so ein angespannter Mensch nun mit verschränkten oder offenen Armen dasteht, ist dabei völlig  belanglos. Eine dauerhaft einzementierte Körperhaltung, oder besser Körperstruktur, zementiert auch unser Denken und unsere Gefühle ein. Die aus einer festen Körperstruktur heraus entstehenden immer gleichen Bewegungsmuster initiieren auch die immergleichen Denkmuster. Ein flexibles, spontanes und situationsgerechtes Denken und Verhalten wird so unmöglich.


Aus meiner Erfahrung und Beobachtung heraus scheinen mir die Menschen besonders psychisch belastet, die sehr desorganisiert im Körper sind. Häufig hole ich mir verbales Feedback von den betreffenden Klienten. So kann ich feststellen, ob ich die Struktur des Körpers richtig "gelesen" und interpretiert habe und selbstverständlich auch selbst viel über den Zusammenhang von Körper und Psyche lernen. Häufig haben meine Kollegen und ich den Eindruck, dass sich im Zuge der Senmotic blue Sitzungen mit der drastischen Veränderung in der Körperstruktur auch das Verhalten und Denken der Klienten ändert. Und so quasi die Welt mit anderen Augen gesehen wird.


Seelische Reifungsprozesse werden angestoßen und oft entwickelt man den Teil, der bisher nicht gelebt wurde. Sehr robuste Klienten werden sensibler, während andere plötzlich über viel mehr Durchsetzungsfähigkeiten verfügen. Manchmal ist es gut, sich zurückzunehmen. Manchmal darf man sich jedoch auch nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Die Flexibilität des Körpers findet ihre Entsprechung in einer flexiblen Psyche. Erst dann ist der Mensch tatsächlich "eins" mit sich.

9 Kommentare:

  1. Das würde ja bedeuten, dass jegliche Psychotherapie sinnlos wäre. Weil ja nach Ihrer Ansicht der Körper außen vorbleibt?

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  2. @Jens Thornoue
    Wieso?

    Herr Demann schreibt doch auf das sich psychische Zustaende ebenfalls auf den Koerper auswirken.

    "
    Mittlerweile weiß auch die führende Psychologie, wie sehr sich psychische Zustände im und durch den Körper ausdrücken. Und umgedreht Körperhaltungen Auswirkungen auf unser Denken (Urteile und Einstellungen) und unsere Gefühle haben (Embodiment).
    "

    Gruesse aus dem sonnigen Spanien ;)

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  3. @ JT

    Von "Sinnlos" würde ich nicht sprechen. Eher von "verkopft". ;-) Aus meiner Sicht sollte man schon den Körper stärker einbeziehen. Ohne sich allein nur darauf zu beziehen. ;-)

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  4. @ FD

    Sie sind neuerdings so diplomatisch. ;-)

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  5. Ich hatte nur eine kurze sentimentale Phase. ;-)

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  6. Sehr geehrter Herr Demann,

    gibt es von Ihnen ausser den Online Büchern auch gedruckte Bücher? Ich habe von einem Senmotiv Buch gehört, dass ich aber nirgends finde.

    Viele Grüße
    Jörg

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  7. Ja, es gab mal gedruckte Bücher. Haben wir vor ca. 2 Jahren eingestellt. Wir geben jetzt alles kostenlos online weg.

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  8. Hallo Herr Demann,

    in gespannter Erwartung ihres Schuhshops eine kurze Frage:
    Ab wann kann man ihre Schuhe beziehen?

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  9. Die endlose Geschichte Teil 1. ;-) Wir testen immer noch. Verändern beispielsweise den Härtegrad der Sohlen, um das optimale Verhältnis zwischen Abrieb, Flexibilität und Langlebigkeit herauszufinden. Dann muss die Sohle am Schuh wochenlang auf verschiedenen Bodenverhältnissen getestet werden. Wir tragen beispielsweise die Schuhe tagelang - werfen sie für 4 Stunden in ein Waschbecken voll Wasser, legen die Schuhe anschließend in die Sonne und wenn sie trocken sind - werden sie wieder angezogen und weiter gehts. Ohne Pflege selbstverständlich.

    Ich selbst hätte nie gedacht, dass es so lange dauern würde, einen Schuh zu entwickeln. Bei 0815 Schuhen geht das auch viel schneller. Da wir hier jedoch ein völlig neues Produkt entwickeln, wollen wir natürlich absolute Qualität liefern.

    Wenn es beim Zeitplan bleibt, können wir die Herrengrößen 40-47 ab Dezember liefern. Die Damengrößen ab 36 ca. einen Monat später.

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