24. November 2010

Altersvorsorge für Dummys (Der letzte Beitrag für 2010)

Das Schlagwort vieler Banken, Versicherungen und auch des Staates lautet „Altersvorsorge“. Dabei geht es immer nur um Ihr Bestes - nämlich um Ihr Geld. ;-). Wobei der chronisch insolvente Staat dem Altersversorgten nur einen Bruchteil dessen wiedergibt, was er ihm über viele Jahre vorher abgeknöpft hat. Ein schönes Geschäftsmodell.... Übrigens, hat Ihnen schon mal einer das deutsche Prinzip „Rente“ erklärt?

Kennen Sie Schneeballsysteme? Zahle ein und finde mehrere, die auch einzahlen und Du bekommst viel raus. Die Einzahler der ersten Generation müssen wieder Leute finden, die auch einzahlen um was raus zu bekommen. Während das am Anfang noch ganz gut funktioniert und die Ersten wirklich noch was raus bekommen, beißen die Letzten die Hunde. Genau so ist es mit der Rente. Zahle ein und finde Leute, die für Dich einzahlen, damit Du was raus bekommst. Denn mit Deiner Einzahlung finanzierst du gerade die, die schon in Rente sind. Das Modell kippt spätestens dann, wenn immer weniger Leute einzahlen, während immer mehr Leute was raus haben wollen. Solche unsinnigen Systeme entstehen in ihrer Summe übrigens, wenn Leute Wirtschaftsminister sind, die noch nie ein eigenes Unternehmen aufgebaut haben, wenn übergewichtige Leute Gesundheitsminister sind oder wenn arme Leute Finanzminister sind. ;-)
 

Wenn man bei „Altersvorsorge“ an Geld denkt, beweist man sich nur, dass man nicht denken kann. Denn zum einen muss man erstmal in der Grundannahme schwelgen, dass man im Alter nicht mehr körperlich in der Lage ist, etwas zu tun mit dem man ausreichend Geld verdient. Gemäß dem Gesetz von Ursache und Wirkung soll derjenige, der in jüngeren Jahren so negativ und widernatürlich über seine Zukunft denkt, auch nicht enttäuscht werden. Zum anderen wird fast jeder bei der Frage, was denn das wichtigste Gut im Leben sei, mit - Gesundheit - antworten. Tatsächlich ist den meisten Leuten ihre Gesundheit schnurzegal. Beispielsweise den 51% Übergewichtigen in Deutschland. Dazu den Rauchern und Alkoholikern. In Deutschland also die übergroße Mehrheit.

Ich fände es ehrlicher, wenn die Leute auf obige Frage mit „Geld“ antworten würden. Denn genau dem rennen viele Leute in ihrem Leben hinterher um es dann in Autos, Häuser, das 12. Paar Schuhe oder die Altersvorsorge reinzustecken. Im letzten Drittel ihres Lebens stellen dann viele Leute fest, das sie nicht nur ein schönes Auto haben, sondern auch Krebs, Arthrose, Rückenschmerzen oder Diabetes. Was hier so trocken beschrieben wird, ist in Wahrheit für die Betroffenen eine Tragödie. Denn was derjenige fühlt, die Hoffnungslosigkeit, die Angst, die Schmerzen, die körperlichen Einschränkungen, das plötzliche Anderen-zur-Last-fallen lässt sich hier nicht beschreiben.

Um bei dem Begriff „Altersvorsorge“ in die richtige Richtung zu denken, stelle ich Ihnen hier ein paar Fragen. Wie lange läuft eine Ameise? Wie lange jagt ein Löwe? Wie lange fliegt eine Amsel? Die Antwort zu Frage 1: Bis sie tot umfällt. Die Antwort zu Frage 2: Bis er tot umfällt. Die Antwort zu Frage 3: Bis sie tot umfällt. Wie lustig käme uns ein Löwe vor, der die letzten Jahre seines Lebens nicht mehr jagt und sagt: So, ich habe viele Jahre gejagt, meine Knochen sind kaputt, jetzt sind mal die Jungen dran. Und dann noch erwartet, dass ihm die Jungen ein Stück Fleisch mitbringen und noch ein paar Jahre durchfüttern? Oder eine Amsel würde nicht mehr fliegen mit den Worten: Schluss, aus, genug geflogen. Die letzten Jahre mache ich es mir in meinem Nest noch richtig gemütlich. ;-)

Sollte der Mensch als einziger von mindestens 10 Millionen weiteren Arten der einzige sein, der das letzte Drittel seines Lebens in Krankheit und körperlichem Verfall verbringen muss? Ich glaube nicht!

Klar, wenn die Amsel nicht regelmäßig fliegt und nur im Nest hockt, und der Löwe nicht jagt, sondern vorm Fernseher sitzt und andere bei der Jagd beobachtet oder mit dem Auto zur Jagd fährt und sich vorwiegend von durch Antibiotika und Clenbuterol verseuchtem Fleisch ernährt, dann kann man sich gut vorstellen, dass auch ein Löwe Rückenschmerzen und Arthrose bekommt.

Wenn ich persönlich an Altersvorsorge denke, denke ich nicht an Geld. Nur an Gesundheit und einen gut funktionierenden, von Krankheiten freien Körper. Wer so einen Körper hat oder sich durch eine gesunde Lebensweise schafft und erhält, braucht sich um seine Zukunft nun wirklich nicht sorgen. Doch bei all den schlechten, gebrechlichen Beispielen da draußen könnte man wirklich zu dem Urteil gelangen: Das ist oder wird halt so im Alter.

Es ist jedoch ganz anders. In Indien sitzen 80jährige stundenlang in der Hocke - in Deutschland sind 16jährige wegen Rückenschmerzen in Behandlung. In Afrika tragen die Menschen stolz und aufrecht mühelos dutzende Kilos auf dem Kopf - in Deutschland schieben die Leute in immer jüngeren Jahren einen Rollator vor sich her. Offensichtlich gibt es viele „Realitäten“ und Sie, nur Sie allein entscheiden, in welcher Sie leben wollen und wie Sie sich im Alter erleben wollen.

Wie schön das Alter sein kann und was relativ einfach und ohne tagtägliches Schinden in einem Fitnesscenter oder auf der Laufstrecke möglich ist, sieht man an Frankie Manning. Der erfolgreiche Swing-Tänzer tanzte noch bis in das sehr hohe Alter. Er gab sogar noch Unterricht. Er verstarb einen Monat vor seinem 95. Geburtstag. Das erste Video zeigt Frankie tanzend an seinem 92. Geburtstag. Das zweite Video zeigt ihn beim Unterrichten mit 93 Jahren! Möglicherweise motivieren Sie diese beiden Videos, ganz anders über Ihre Altersvorsorge zu denken und sich darüber klar zu werden, dass Ihr Kapital nicht auf der Bank liegt, sondern zwischen Ihren Fußsohlen und Ihren Haarspitzen.



22 Kommentare:

  1. Zum Thema "Rente" hält Prof. Dr. Raffelhüschen http://www.vwl.uni-freiburg.de/fakultaet/fiwiI/ueber-uns/team/bernd_raffelhueschen.shtml ganz witzige Vorträge. Witzig im Sinne von "mit viel Galgenhumor" :)Der Wunsch "In Rente zu gehen" beweist am Ende sowieso nur eins: Man hat die meiste Zeit seines Lebens körperlich und geistig etwas gemacht was einem keinen Spass gemacht hat. Denn warum sollte man sonst aufhören wollen? Darüber könnte man mal nachgrübeln ;)

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  2. Schöner Text. ;-) Den Frankie Manning finde ich auch toll in Form - da können sich viele Körperexperten eine Scheibe abschneiden. Wenn ich mir dagegen Moshe Feldenkrais 20 Jahre jünger ankucke... oh je. ;-)

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  3. Danke für die Blumen. ;-) Tja, der eine hat sich ein Leben lang mit viel Spaß bewegt, der andere hat viel über Bewegung sinniert und Übungen geübt. Und ob ihm sein Zeugs Spaß gemacht hat... wer weiß? ;-)

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  4. In ihrer Allwissenheit können Sie doch mal schnell ein neues Rentensystem erfinden, neben einem neuen Gesundheitssystem, Gesellschaftssystem... ...wie wärs mit einem neuen Universum?
    Tut mir leid, aber ernst zu nehmen ist das alles nicht.

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  5. "In ihrer Allwissenheit".

    Eines muss man Ihnen lassen: Sie haben Menschenkenntnis. ;-)

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  6. @anonym
    Ich empfinde diesen Artikel nicht als Allwissenheit, eher als Impuls das Hirn zu beschäftigen. Demann regt auf pfiffige Weise zum Nachdenken an. über Systeme, über Strukturen, über Konzepte, über Rente usw.

    Mir sind diese Denkanstösse jedesmal sehr willkommen, auch wenn ich mit den Schlussfolgerungen nicht immer einig bin.

    Die Videos über Manning zeigen etwas sehr schönes. Einen Mann im hohen Alter, der sich voller Spass bewegt. Seine Struktur und Bewegungsqualität ist aber nicht durchwegs optimal. Man schaue sich im zweiten Film etwa in der Mitte die Sequenz an, wo er ein paar Schritte von der Kamera wegläuft. Einen dynamischen, aufrechten Gang stelle ich mir anders vor. Trotzdem ist dieser Mann noch sehr vital und genisst das Leben in vollen Zügen.

    Das zeigt doch sehr schön, dass nicht die Struktur alleine das wesentliche Merkmal ist, sondern das, was man tut, was man daraus macht. Oder etwas anders ausgedrückt.

    Der Sinn des Lebens sind die Verben, nicht die Nomen.

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  7. Ich sehe das so ähnlich wie Herr Ulrich. Zum Inhalt wird kaum von den Anonymen Stellung genommen. Wahrscheinlich fehlt es hier den "Kritikern" an Substanz. Dafür kritisiert man auf der persönlichen Ebene. Das hinterlässt einen schalen Beigeschmack.

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  8. @Jens Thornoue,

    was heißt bei Ihnen "ich sehe das so ähnlich". Bitte etwas konkreter und vielleicht tragen Sie auch etwas Substanz zum Thema bei. Die Kritiker ebenfalls oberflächlich zu kritisieren ist nicht minder schal. Ein wenig subjektive Substanz? Es gibt auch eine andere alltäglich Realität. So die eines Fliesenlegers, die einer Altenpflegerin, die eines OP-Arztes, die eines Bergmannes, die einer Arbeiterin am Fließband und und. Das sind wahrlich keine Minderheiten in der Bevölkerung. Diese Menschen haben in diesem System kaum Chancen auf Alternativen als, im schlimmsten Fall, 30 oder 40 Jahre in ihren Berufen in mehr oder weniger statischer Haltung oder eintönigen Bewegungsmustern täglich mehrere Stunden ihr Brot verdienen zu müssen. Und ein dickes Bankkonto haben die wenigsten von ihnen sondern eher Sorge um Job, Kinder und Zukunft. Psychischer Druck läßt immer mehr, auch junge Menschen, verkrampft und starr durchs Leben laufen. Psychopharmka, Aufputschmittel, Hirnleistung steigernde Medikamente, Beruhigungsmittel...die Liste der Hilfsmittel wird immer länger und die Schüler, Stundenten, Manager etc., die diese Mittel in Anspruch nehmen, immer mehr. Will sagen, die Menschen gehen immer mehr über die Grenzen ihrer biologischen Fähigkeiten. Der Preis für Zivilisation, Moderne und Industriealisierung der letzten 200 Jahre. Das Glück, lebendige Bewegung zu seinem Beruf, ja zu seiner Berufung zu machen und das Talent eines Franie Manning hat eben nicht jeder. Das war nur ein kurzer Anriss zum Thema "neue Systeme erfinden". Trotzdem finde ich den Leitartikel gut. Denn Denkanstösse solcher Art beleben und inspirieren zu mehr Eigeninitiative, in seinem kleinen persönlichen Bereich für Ausgleich zu sorgen. Und natürlich, ohne Zweifel, ist Gesundheit und Gesundheitsvorsorge das wertvollste Gut bzw. die beste Altersvorsorge. Da sind wir uns sicher alle einig. Nur, jeder Mensch hat einen anderen Rahmen in dem er sich bewegen kann oder, leider, oft auch muss. Die 80-jährigen Inder habe ich schon immer bewundert in ihrer mühelos einnehmende Hocke. Der Job eines Bäckers oder eines Malers läßt sich aber nunmal nicht in einer Hocke oder mit Tanzschritten erledigen. Ein biologisches System bezieht sich immer auf seine Umwelt. Es hat Jahrtausende der Anpassung gebraucht. Der Mensch hat in den letzten Jahrzehnten soviel verändert, dass sein Organismus da nicht mehr Schritt halten kann und keine Zeit der Anpassung hat an z.B langes Sitzen. Durch die vorhandenen Systeme dreht sich diese Spirale immer schneller in Richtung Menschenfeindlichkeit. Da sind Sportarten wie Fitness nur ein verzweifelter Versuch in der kurzen Zeit außerhalb von Job, Kinder und Familie, für einen Ausgleich zu sorgen.

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  9. @ DieterK

    Den Kritiker des Kritikers aggressiv zu kritisieren sehe ich sehr kritisch. ;-)
    Ich kann auch Ihrer Einteilung in Opfer und "Glück gehabt" nicht folgen. Manning hatte bestimmt auch Höhen und Tiefen in seinem Leben und die gleichen Nöte und Sorgen wie andere auch.
    Die von Ihnen genannten Berufsgruppen wurden auch nicht gezwungen, diese Berufe auszuüben. Immerhin "ergreift man einen Beruf" und ist selbst für seine Berufswahl verantwortlich. Wenn es denn überhaupt eine Berufung ist und eben nicht nur ein Job. Übrigens kann man jeden Tag alles anders in seinem Leben machen... Sicher hat das Konsequenzen. Und die scheuen viele. Deshalb bleibt alles so wie es ist. ;-) Sind die ewig Gestrigen nicht sogar stolz darauf wenn man ihnen sagt: Du hast dich ja gar nicht verändert, du bist noch wie früher. Ganz das... äh der Alte. ;-)

    Wie ich schon oben schrieb, sind die Hälfte der Bundesbürger übergewichtig. Deswegen würde ich jetzt einfach mal in einem plebejischen Ton behaupten: Der großen Masse geht ihre Gesundheit ganz weit am A... vorbei. Wobei auch die höheren Stände keine Ausnahme bilden sondern eher auch eine überschwere Masse. ;-)

    Aus meiner Sicht geht es auch weniger um Fitness. Sondern und Funktion - das ist dann echte Fitness. Wenn jemand seinen Arm hebt und fälschlicherweise hebt sich die Schulter zuerst, dann spielt es doch überhaupt keine Rolle ob man eine Kaffeetasse aus dem Schrank holt, ein Röntgenbild hoch hält oder über Schulterhöhe eine Fliese anklebt. Bei einer falschen Bewegung ist der Beruf nebensächlich. Wenn man mit diesem Bewegungsmuster dann noch zum Ausgleich Squash spielt, potenziert sich der Verschleiß. Denn sofern ich mich dunkel erinnern kann ist -1 + -1 immer noch -2. ;-)

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  10. @demann

    <<>>

    Sollte beim Potenzieren nicht * statt + verwendet werden?
    -1 * -1 = +1

    +1 wäre dann auch näher bei 0 als -2, was ja eigentlich auch stimmt ;-)

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  11. @ DieterK

    Sicher war mein Kommentar nicht inhaltlich ausgerichtet. Wenn ich etwas so ähnlich sehe, dann schreibe ich nicht noch mal was ich so ähnlich sehe. Es steht ja schon mal da.

    @ Anonym

    So wie ich das verstehe, meint F.Demann mit potenzieren lt. Fremdwörtebuch - um ein Vielfaches steigern, erhöhen - und nicht das mathematische Potenzieren.

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  12. @ Jens Thornoue

    Genauso meinte ich das....

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  13. @ Jens Thornoue

    Genau so verstehe ich potenzieren auch. Mit dem mathematischen Beispiel hat Demann aber genau das nicht dargestellt und freundlicherweise mit einem zwinkern ;-) abgerundet, wie ich auch.

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  14. @ Jens Thornoue
    @ Das Niemand

    Schön erklären sie sich gegenseitig, was ich schreibe und wie ich meinte... Benutzen Sie für weitere Interpretationen bitte ihre eMail-Programme.
    Viele Leser wären ihnen sehr dankbar.

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  15. Hallo Herr Demann,
    sollten Sie eines Tages erwachen und denken "aus meinem Blog könnte ich doch langsam ein Buch machen", machen Sies bitte! :-)

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  16. Wäre eigentlich mal eine Idee. ;-) Sollte ich wirklich mal darüber nachdenken. Ich bräuchte bloß noch einen schönen Titel. Da Sie eben schon eine gute Idee hatten... falls Ihnen mal was einfällt....

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  17. Würden Sie ein Buch daraus machen, ich würde es mir auch in das Bücheregal stellen. ;-) Gelesen habe ich es ja schon. ;-)

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  18. Hallo Herr Demann,

    Sie hatten doch schon einige Bücher geschrieben.
    Warum gibt es die alle nicht mehr?

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  19. Zum einen gab es Ärger mit dem Verlag - da habe ich den Vertrag kurzerhand gekündigt. Zum anderen gefällt es mir, den Blog zu schreiben. Ein Buch ist ja immer abgeschlossen - dagegen hier im Blog kann ich quasi ein offenes Buch schreiben. Ich kann beispielsweise aktuelle Entwicklungen oder neuste Erkenntnisse über Faszien kommunizieren. Oder auch andere können hier den Blog mitgestalten und richtige Beiträge verfassen. Der Blog hat auch Vorteile für so manchen Kommentator: So kann man meine Schreibe vervollständigen oder die Gedanken in eine andere Richtung fortführen. Und so mancher kognitiv Unbegabter darf sich hier sogar öffentlich an mir abarbeiten. ;-)

    Wie schon oben "Davide" schrieb, vielleicht sollte ich irgendwann den Blog mal zum Buch machen. Abääär jetzt so richtig hinsetzen, fleißig sein und ein Printwerk verfassen - nö. ;-)

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