Es ist unglaublich, wie egal den meisten Menschen ihre Gesundheit ist. Noch dazu viele Zeitgenossen steif und fest das Gegenteil behaupten und versichern, dass ihnen ihre eigene Gesundheit sehr am Herzen liegt. In Wahrheit liegt den meisten Mitbürgern ihre Gesundheit nicht am Herzen, sondern geht ihnen ganz weit am Hinterteil vorbei. ;-)
Ich selbst habe tagtäglich, Gott sei Dank meist nur am Telefon oder per Mail, mit dieser Spezies zu tun. Tja, ob in 500 Jahren die Relativitätstheorie noch gilt, weiß ich nicht. Womit Einstein jedoch auf jeden Fall Recht hatte: Die kognitiv Unbegabten haben die Majorität auf dieser Erde.
Dazu passt folgender Dialog. Leider ließ es sich nicht vermeiden und ich musste diesen sinnfreien Gedankenaustausch über mich ergehen lassen.
Der adipöse Maik und der Raucher Jens treffen sich nach einiger Zeit wieder und es entsteht folgendes Gespräch: "Hallo Maik, wie geht es so?" "Alles gut... und bei dir, Jens?" "Wir können nicht klagen, uns geht es gut. Hatten zwar einen Unfall mit unserem Auto, aber uns ist nichts passiert. Hab zu meiner Frau gesagt, das ist nur Blech. Hauptsache wir sind gesund." Der runde Maik darauf: "Ja, die Gesundheit ist das wichtigste überhaupt..." Jens nickt zustimmend und zündet sich eine Zigarette an. Tja, solche Dialoge entstehen, wenn ein Übergewichtiger und ein Drogenabhängiger über Gesundheit philosophieren. ;-)
Nun muss man nur noch wissen, dass Fettleibigkeit, übermäßiger Zucker-, Salz-, Alkohol- und Kaffeegenuss und auch das Rauchen ganz breite Bevölkerungsteile ;-) betrifft. Dann wird klar, wie sehr dem durchschnittlichen Bürger die eigene Gesundheit, also die eigene Person, egal ist.
Hinzu kommt, dass Übergewichtige und Raucher in der Regel realitätsfern leben und zu einem schlüssig-logischen Gedanken unfähig sind. Dass Übergewicht auf Dauer zu zahlreichen Krankheiten führt, steht mittlerweile sogar in der Bildzeitung. Wie gefährlich Rauchen ist, steht mittlerweile sogar schon auf jeder Schachtel.
Trotzdem glauben die Leute, dass es immer die anderen erwischt und sie völlig gesund ewig rauchen und alles essen können, was ein Preisschild hat. Genauso gut könnte man jeden Tag mit dem eigenen Auto gegen die Wand fahren und tatsächlich glauben, dass es nur die Autos der anderen dabei verbeult, die es einem gleich tun.
Ich muss da auch an eine sehr nahe Verwandte denken, die seit Jahrzehnten 40 kg zu viel mit sich rumschleppt. Als bei ihr kürzlich Diabetes festgestellt wurde, schaute sie mich traurig aus ihren Schweinsäuglein an und seuzte: Warum muss ausgerechnet mir das passieren? Vergnügt biss ich in meinen Apfel und antwortete ihr: Du hast schon viel und bekommst noch viel mehr. So ist das Leben.... Ich glaub mal nicht, dass sie diese zwei einfachen Sätze kognitiv verarbeitet hat.
Unabhängig von obigen Beispielen kann ich gut aus der eigenen Praxis berichten, wie wenig der gemeine Massenmensch an seiner eigenen Person interessiert ist. Jeden Tag erreichen mich einige eMails, die sich irgendwie gleichen. Es beginnt in der Regel mit der längeren dramatischen Schilderung einer Leidensgeschichte. Darin enthalten sind die immer gleichen Floskeln "mein Arzt hat gesagt...", "war schon überall, die konnten mir auch nicht helfen", "ich möchte keinen Rundrücken/Rückenschmerz/Migräne etc. mehr haben", "ich bin doch noch so jung". Am Schluss der eMail dann der flammende Appell an meine Person: Bitte helfen Sie mir!
Meine Antwort darauf: Klar, sofern ich kann, gerne doch. Dafür müssen Sie nach Leipzig in meine Praxis kommen.
Uih, das war natürlich nicht eingeplant. Extra nach Leipzig fahren, womöglich ein paar Stunden auf der Autobahn verbringen, das geht dann doch zu weit für die eigene Gesundheit. In der Zeit könnte man ja auch nach Mallorca fliegen und dort in einem schönen Restaurant bei einer Zigarette, einem Glas Weißwein und ein paar Erdnussflips den eigenen und den Sonnenuntergang genießen. ;-) Wenn die Leute, die ach so ganz stark leiden und so ganz schwer krank sind, dann noch erfahren, dass wir nicht mit der Krankenkasse abrechnen (worüber ich sehr glücklich bin, das hält uns genau dieses Klientel vom Leib), dann bekomme ich eine eMail mit den nächsten Floskeln. "Man schaut nach einem freien Termin und meldet sich wieder", "Man ist zur Zeit in Behandlung und will diese erst abschließen", "Man fährt jetzt in den Urlaub und meldet sich später".
Aus meiner Sicht und aus meinen bisherigen Erfahrungen zieht sich dieses Verhalten quer durch alle Bevölkerungsschichten. Und es ist eben nicht so, wie landsläufig angenommen wird, dass sich vorwiegend die bildungsfernen Schichten nicht um ihre Gesundheit kümmern. Gebildete Leute lassen sich genauso (in die Breite) gehen. Was wiederum meine These beweist, wie wenig Bildung mit selbstständigem Denken zu tun hat und sich häufig beides sogar ausschließt.
Dass wir bei der Krankenversicherung nach dem Solidarprinzip leben und die wenigen an ihrer Gesundheit Interessierten die Leistungen für die Horden von Übergewichtigen, Alkoholikern, Rauchern und Drogenabhängigen jeglicher Couleur mit finanzieren, ist das Sahnehäubchen auf der Fettzelle.
Hallo,
AntwortenLöschentja, so ist er halt, der "zivilisierte" Mensch...im Durchschnitt...halt ein wenig fülliger geworden. Das Rauchen ist da ja ein probates Mittel diesem Trend, sich adipöses anzutun, entgegenzuwirken. Wer möchte da vorwurfsvoll den Zeigefinger heben wollen...bei diesen guten Absichten.
Resistenz in Permanenz ob der Warnungen, wissenschaftlich eindeutig dokumentiert, in der Praxis die Krankenhäuser und Praxen füllend, frönt man munter weiter seinen Süchten.
Die meisten dieser Menschen wissen um die Gefahren. Doch wer weiss schon, wie lange man noch zu leben hat und schließlich möchte man das Leben doch geniessen. Es gibt doch schon genug Verbote und Gebote. Verdrängung ist das erste Mittel der Wahl. Das Flüchten in Drogen wie Alkohol, Zigaretten und Co. ist für viele ein Ventil, um den immer größer werdenden psychischen Druck den diese Gesellschaft ausübt widerstehen zu können.
Solidarprinzipien gibt es noch andere. So finanzieren die Raucher z.B. mit ihren gekauften Zigaretten und die damit fällige Tabaksteuer Milliarden in unser System. Ob die Milliardeneinnahmen der Tabak- und Genusssteuer langwierige und teure Lungenkrebstherapien und andere fällige Behandlungen in den Kosten standhalten können ist doch mehr als zweifelhaft. Jedenfalls sind oben genannte Punkte doch oft Argumentationshilfen sich der eigenen Verantwortung zur eigenen Gesundheit zu entziehen.
Der Mesnch verliert immer mehr das Gefühl für den eigenen Körper, das Gefühl in sich hineinzuhorchen, das Gefühl von Intuition. Empathie ist auch immer mehr auf dem Rückzug. Es zählt der Ellenbogen und das forcieren der beruflichen Karriere. Da bleibt wenig Zeit für eine vernünftige Mahlzeit. Für die Zigarette reicht es allemal.
Warum, Herr Demann, kommen Sie nicht zu den Leidenden ins Haus? So würde das Problem, den Weg nach Leipzig finden zu müssen, schnell vom Tisch sein. Schließlich hat der Leidende bereits genug damit zu tun, den alltäglichen Reizen und Verführungen der Industrie und Werbung, standhalten zu können. Ja, bis eben auf die paar Zigaretten und Hamburger.
An Sie werden sich aber eher die rückengeplagten und "hart" gewordenen Zeitgenossen wenden. Haben Sie nicht DIE Pille gegen alle Beschwerden des Bewegungsapparates damit alles so bleiben kann wie es ist. Bequem ist eben chic und chillen, ich liebe diese Anglizismen der Neuzeit, hat noch in den seltenste Fällen einen Beckenschiefstand verursacht.
Sorry, für die nicht immer ernst gehaltene Linie in meinen Zeilen.
Gesundheit wird vom Menschen in der Regel nicht gelebt, sie wird als selbstverständlich empfunden, solange man eben gesund ist.
Danke für Ihren ausführlichen Kommentar. Um auf Ihren letzten Satz einzugehen.... Aus meiner Sicht halten viele Zeitgenossen die Abwesenheit von Krankheit für Gesundheit. So kann man Übergewicht haben und sich trotzdem "gesund" fühlen. Weil eben zur Zeit nix weh tut. Man kriegt schon gar nicht mehr mit, dass bei "Dick sein" eigentlich schon eine psychische/physische Störung vorliegt.
AntwortenLöschenSchöne einseitige, diskriminierende Betrachtung. Um ihren Horizont mal schnell zu erweitern. Dicksein kann viele Ursachen haben, Zum Beispiel auch eine Veranlagung oder auch die Gene.
AntwortenLöschenDanke für Ihre Richtigstellung. Ich war bis dato der irrigen Annahme, Leibesfülle hätte was mit Essen und Bewegungsmangel zu tun. Da setzte ich mich doch gleich auf die Couch und chille mit einem schönen großen Becher Mövenpick-Eis. Nebenbei beobachte ich mal, wie meine Gene veranlagt sind. ;-)
AntwortenLöschenHallo Herr Demann, ich war ehrlich gesagt traurig darüber, ihren Text zu lesen bzw. fast entsetzt. Rein faktisch haben Sie Recht, keine Frage, aber die Art und Weise, derart menschenverachtend und sarkastisch darüber zu schreiben sagt mehr über Sie selbst aus als über das beschriebene Klientel.
AntwortenLöschenIch befürchte, das motiviert niemanden, der hier eigentlich angesprochen werden soll.
Ich kenne aus verschiedenen Bereichen auch Menschen, die zwar theoretisch gerne etwas ändern möchten, aber es praktisch einfach nicht tun, bzw das Gegenteil dessen tun, was sie angeblich für richtig halten. Das liegt meiner Erfahrung nach absolut nie am Intellekt, sondern an Ängsten und aus Gewohnheit, Verdrängung etc. Ich kenne zum Beispiel jemanden, der nach Feststellung eines akuten Karzinoms und dringensten Anratens einer sofortigen OP noch seinen 14- tägigen Urlaub angetreten hat, .... leider hat derjenige seine Wohnung nicht mehr lebend betreten ... Dumm war er nicht!
Vielleicht kann man ohne wirtschaftlich abhängig von einer Tätigkeit mit solchen Menschen zu sein wesentlich entspannter damit umgehen?
Es frustriert, wenn man sich ständig diese Ausreden anhören muss und als Dienstleister dann quasi auf der Strecke bleibt. Logisch. Darum lass ich das persönlich sein und brauch mich null aufzuregen, denn es ist ja deren Körper, deren Psyche, deren Finanzen, deren Beziehungen, deren Alltag, was zusehends ruiniert wird.
Aber jedem das seine.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und lassen Sie bei Ihren besonderen Fähigkeiten nicht zu Groll gegen die Menschheit verleiten, das ist es nicht wert ;)
Dennoch verbleibe ich lieber anonym, hoffend, dass es so angenommen wird.
Amen!
AntwortenLöschenZum teil stimmt es was in dem beitrag steht, nur irgendwie ist es schon ziemlich assig geschrieben.
AntwortenLöschenIch mein "Schweinsäuglein", hallo gehts noch?
Ständig wird den kinder & jugendlichen gesagt man soll tolerant sein & andere mensche nicht diskriminieren, beschimpfen & dann schreiben sie sowas.
Eigentlich sollten sie es in ihrem alter besser wissen.
Wie hier Anonymlinge Toleranz von mir einfordern und im gleichen Atemzug völlig intolerant mir vorschreiben wollen, wie ich zu formulieren habe und welche Begrifflichkeiten ich nicht verwenden darf. Mensch Leute, so kommt ihr nie auf einen zweistelligen IQ.
AntwortenLöschen@ Anonyme
AntwortenLöschenWas stimmt den in dem Beitrag teilweise und was nicht? Ihr Kommentar ist nur Wischiwaschi ohne substanziellen Hintergrund.
Ja, was schreibt Herr Demann denn?
Viele Menschen sind bequem und werfen lieber mal schnell Pillen in sich hinein, die sich da Fettburner, Kalorienkiller oder ähnlich nennen, anstatt sich doch mal intensiver mit dem eigenen Körper und seinen Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Ca. 70 Prozent der adipös veranlagten Menschen sind genetisch benachteiligt. Na und?! Heute gibt es immer mehr Kopfarbeiter und weniger physisch Arbeitende. Na und?! Es nimmt sich der Mensch immer weniger Zeit für seine Ernährung, Fast Food und Convenience-Produkte halten immer mehr Einzug. Na und?! Werbeagentur wollen und tagtäglich suggerieren, was unserem Körper gut tut. Na und?!
Hier soll niemand diskriminiert werden. Einige Zeitgenossen kann man aus ihrer Lethargie, Verdrängungskünsten, Bequemlichkeiten usw. eben nur mit klaren provokanten Worten erreichen. Andere nicht. Na und?! Der soziale Status hat Einfluss auf das Gewicht. Na und?1 Ich könnte hier noch viele Beispiele anhängen. Bis auf die Genetik sind alle oben genannten Gründe direkt beeinflussbar. Wir leben in einem liberalen demokratischen Land. Jeder kann seinen eigenen Weg gehen. Aber man muss ihn beginnen. Gerade wenn man genetisch vorbelastet ist sollte die Eigenverantwortlichkeit ganz oben stehen. Das geht auch, ohne sich kasteien zu müssen.
Von welcher Angst wird hier geschrieben? Die Angst vor der eigenen Wahrheit? Die Angst, fest eingefahrene Gewohnheiten zu ändern oder gar über Bord werfen zu müssen? Die Angst, über den Tellerrand hinaus zu schauen? Die Angst vor dem Arzt oder Therapeuten?
Die Angst eines an einem Karzinom erkrankten Menschen und seine Verdrängung damit ist mehr als verständlich. Das ist wirkliche Angst, die ist nachvollziehbar. Die "Angst" vor Veränderung seines eigenen Lebensstils ist keine wirkliche Angst sondern schlicht und ergreifen oft Bequemlichkeit. Der hier erwähnte Intellekt spielt natürlich eine Rolle. Aber da gibt es noch den emotionalen Teil in jedem Menschen.
Ich zitiere mal "Anonym":
"Ständig wird den kinder & jugendlichen gesagt man soll tolerant sein & andere mensche nicht diskriminieren, beschimpfen & dann schreiben sie sowas."
Nein! Ständig wird den Kindern und Jugendlichen gesagt...Red Bull ist cool, Kino ist geil oder...hier habt ihr 10 Euro, kauft euch etwas zu Essen. Tja, ein Kind handelt emotional, greift lieber zum Hamburger statt sich ein Fischbrötchen oder Salat zu kaufen. Ist das auch eine Form von Toleranz?? Die Zahl der übergewichtigen Kinder steigt an. Die Dicken von morgen!
Ich unterliege keinen wirtschaftlichen Zwängen, zumindest nicht zu diesem Thema. Wenn ein Patient,geplagt von Rückenschmerzen und nach langer Behandlungsodyssee, nicht bereit ist auch mal einen längeren Weg auf sich zu nehmen, dann wird er seiner Eigenverantwortlichkeit nicht gerecht. Natürlich vorausgesetzt, Geplagter kann sich diese Behandlung wirtschaftlich leisten.
@ Dieter K
AntwortenLöschenin meinem Demokrativerständnis und in meiner unendlichen Toleranz veröffentliche ich hier auch die Kommentare der niedrigen Stände. Auch diese wollen erhört werden. Gegen eine so schlichte Masse (im Wortsinn) ;-) anzuschreiben lohnt jedoch nicht. Persönliche Angriffe lasse ich elegant an mir abtropfen. Durch eine geschickte Wortwahl meinerseits werden sich die niedrigen Stände ihres kognitven Gefängnisses wieder bewusst und vermeiden die Blöße eines zweiten Kommentars. ;-)
@Herr Demann
AntwortenLöschenich habe viel lächeln müssen anhand Ihrer bissigen Kommentare. :) *breit grins*
Sie haben es faustdick hinter den Ohren und nehmen kein Blatt vor den Mund. Leider haben Sie meiner Einschätzung nach recht.
Ihre bissigen Kommentare lohnen sich für den, der es schätzt (mich z.B. ;) .
Leider sehe ich Sie als Ritter (im positiven Sinne) auf seiner Rosinante -> Don Quijote gegen Windmühlen (-> Übergewichtige, Drogenkonsumenten wie auch immer...). Die Personen finden leider nur einen Grund gegen Sie als Verfechter der Gesundheit "anzustinken". Ich kenne eine Frau die langt für 3, welche in der Schweiz feststellen liess, dass es "veranlagung genetisch" ist. Aber Cola light mit Inhaltsstoffen der Schweinemast rein ziehen. Wie kann man überhaupt Getränke mit schwarzer Farbe geniessen (ich mag Kaffee ;) ?
Möchte Ihnen die Denkanregung hinterlassen, dass es die, welche es anginge, eh nicht erreicht. Menschen können sich so schön fest fahren. Was sehr wahrscheinlich passiert, dass Mistabeln und Fackeln genommen werden und mal wieder ein Ketzer (hier Sie Herr Demann) gekreuzigt werden soll.
Meine ganz persönliche Einschätzung (mit allem Fehlerpotenzial): Überdenken Sie anhand der genialen gesundheitsfördernden Erkenntnisse, die Sie bitte noch so weit verbreiten möchten, ob dies lohnt.
Brennen Sie bitte nicht aus, an solchen Menschen, die eh weiter mit Ihren SOFTDRINKS ... machen. Was für ein peinliches Wort rotfl ;) War übrigens selbst jahrelang Dickerchen, ist ganz einfach.
Will noch viel von Ihnen hören
Andreas L
Danke für die Blumen. Im Grunde schreibe ich für die Mit-Denker und Selbst-Denker. Global gesehen sind das sicher auch ein paar hundert Millionen - also auch eine ganz schöne Masse. Leider lässt sich nicht verhindern, dass auch Bildzeitungsleser und Kreuzworträtsellöser über diesen Blog stolpern und bei mehr als 5 Wörtern pro Satz kognitiv völlig überfordert sind. Auf deren minderqualifizierte Kommentare antworte ich bisweilen tatsächlich bissig, launig, arrogant, zynisch und/oder sakastisch. Sie dürfen mir jedoch glauben, dass mir das das größte Vergnügen bereitet. ;-)
AntwortenLöschenIch denke, die größte persönliche Freiheit die man ereichen kann ist nicht Ruhm, Ehre, Macht oder Geld. Sondern zu sagen was man wirlich denkt. Das wirkt innerlich sehr befreiend. ;-)
Als Kind hatte man schon die offene Ehrlichkeit, die einem die Welt ungekünstelt hat sehen lassen wie sie wirklich ist: "Onkel du bist so rot im Gesicht, musst du bald sterben?" ;-). Leider alles stromlinienförmig aberzogen. Sagt man doch nicht... tut man doch nicht... was sollen die Leute denken?
Mit den besten Grüßen von mir
PS: Schon in der 10. Klasse hat mein damaliger Schuldirektor mich mit beiden Händen am Hemd gepackt. Er hat mich so durchgeschüttelt, dass die Knöpfe abgesprungen sind und dabei laut gebrüllt: Demann, sie sind ein Provokateur.
Könnte mein Schuldirektor heute diesen Blog lesen, würde er wahrscheinlich sagen: Hab ich es nicht schon damals gesagt... Demann, sie werden sich nie ändern.... ;-) Gottseidank ist er schon an seiner Drogensucht gestorben und wenigstens dieser Blog blieb ihn erspart. ;-)