<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256</id><updated>2012-01-25T17:23:56.732+01:00</updated><title type='text'>Frank W. Demann - Rundrücken ade</title><subtitle type='html'>Rundrücken ade - der Gesundheitsblog mit Profil. 
Wichtige Informationen über die Volkshaltungsschwäche Rundrücken.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>54</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-8896790338103653206</id><published>2012-01-20T08:55:00.000+01:00</published><updated>2012-01-23T16:14:47.969+01:00</updated><title type='text'>Heute mal...</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;ein längerer sehr lesenswerter Artikel aus dem Spiegel über Rückenschmerzen.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Das ist so mit das Beste, was ich in den letzten Jahren über Rückenschmerzen gelesen habe und was mal ausnahmsweise nicht aus meiner Feder stammt. ;-) Interessant ist, dass die vielen Studien und Untersuchungen von Leuten gemacht wurden, die ja gar keine Ahnung haben. Solange all die Gele(e)hrten ;-) da draußen immer noch glauben, Muskeln würden die Wirbelsäule stützen und vom "Muskelkorsett" schreiben und Muskeln müssen "stark" sein, geht das ganz, ganz weit an der Realität vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man nehme ein Gummiband und schneide dies durch. Nun hat man ein längeres Stück Gummi, welches man auseinanderziehen kann und welches sich auch wieder zusammenzieht. Genau das machen Muskeln. Kein Mensch käme auf die Idee, dieses Gummiband als Stütze für irgendwas zu benutzen. Selbst wenn der Mensch bewegungslos sitzt, sind alle Muskeln aktiv und mitteln den Menschen in einem ständigen Fluss immer wieder um wenige Millimeter aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie können das ganz einfach prüfen: Setzen Sie sich hin, schließen Sie die Augen und achten Sie auf Ihren Körper. Sie werden viele kleine Bewegungen spüren. So richtig still sitzen, das geht nämlich gar nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na ja, egal... ich hoffe ja nur, dass sich endlich mal bei all den Gele(e)hrten da draußen einer findet, der nicht nur studiert, sondern auch mal denkt ;-) und die Mär vom Muskelkorsett und "Muskeln stärken" auf den großen Müllhaufen der Irrtümer der Medizin kippt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem ist der Spiegelartikel sehr interessant und erhält von mir eine klare Empfehlung.&lt;br /&gt;Hier isser...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80726233.html" target="_blank"&gt;http://www.spiegel.de &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-8896790338103653206?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/8896790338103653206/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2012/01/heute-mal.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/8896790338103653206'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/8896790338103653206'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2012/01/heute-mal.html' title='Heute mal...'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-1815117097937087149</id><published>2011-12-19T15:06:00.001+01:00</published><updated>2011-12-19T15:07:59.504+01:00</updated><title type='text'>Können Schaufensterpuppen menstruieren?</title><content type='html'>Ein Gastbeitrag von Ronny Liebmann, Senmotic Blue Therapeut, Physiotherapeut und Schaufensterpuppen-Therapeut. ;-) &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Man sieht sie fast überall in unseren so  beliebten Konsumtempeln, Modegeschäften und Boutiquen. Die Schaufensterpuppen dieser Welt blicken täglich auf uns herab, sofern sie denn überhaupt noch ein Gesicht haben. Perfekt geschminkt und gestylt, stellen sie für den außenstehenden Kunden oder Passanten den Inbegriff der Idealfigur und des perfekten Aussehens dar. Die Modepüppchen sind seit ihrer Geburt einem stetigen Wandel unterzogen, waren stets ein Spiegelbild ihrer Zeit und sind es noch. Umso erschreckender, denn nie waren sie gruseliger als heute. Zumindest, wenn man Proportionen und Körperstruktur betrachtet, denn hier ist man auf einer Seite weit von der Realität entfernt und auf einer anderen ganz nah dran. Aus körpertherapeutischer Sicht wären die meisten dringend behandlungsbedürftig, andere kaum mehr zu retten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrhaft lebens- und funktionsfähig wäre der Großteil dieser Gestalten heute nicht mehr, zumindest was ganz allgemeine Körperfunktionen betrifft. Bis 1950 hätten die weiblichen Figuren ihre Tage noch bekommen können. Danach sind ihre Ärmchen und Beinchen immer dünner geworden. So dünn, dass sie im wirklichen Leben, ganz wie bei Magersüchtigen oft der Fall, unfruchtbar wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das haben finnische Forscher wissenschaftlich nachgewiesen. In ihrer Studie „Können Schaufensterpuppen menstruieren?“ haben die Finnen Schaufensterpuppen aus den letzten 80 Jahren verglichen und ihren „Fettanteil“ berechnet. Bis 1950 entsprach er noch dem einer gesunden Frau, danach ist er kontinuierlich gesunken. Bei den heutigen Puppen liegt er so niedrig, dass keinerlei normale Körperfunktionen mehr möglich wären. Nur eins passt bei den Plastikschwestern noch: Die Sachen von der Stange. Aber unseren Damen auch? Wohl eher nicht, denn die Modebranche misst mit zweierlei Maß. Für die älteren Kundinnen sind die Größen praktisch mitgewachsen, die jüngeren müssen sich ins Modische reinhungern.  Jede dritte normalsterbliche Frau trägt laut Hohensteiner Institut Größe 42-44, jede zehnte 46. Bei H&amp;amp;M wären diese Damen schon Kandidatinnen für die “Big is Beautiful“ – Abteilung.&lt;br /&gt;Was soll man da nur machen? Na klar, runterhungern!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut dem Münchner „Therapiezentrum für Essstörungen“ macht schon unter den sieben- bis zehnjährigen Mädchen jede Vierte Diäten, bei den bis 15-jährigen sogar jede Zweite! 90 % der weiblichen Teenager wollen abnehmen, 75 % finden ein Gewicht unterhalb des Normalgewichts am „attraktivsten“. Das Problem hat also epidemische Ausmaße. Extreme Magerheit bei Frauen führt nicht selten zur Unfruchtbarkeit. Somit wäre ein großer Teil der weiblichen Weltbevölkerung, weiter strenge Nacheiferung des Modepuppenideals vorausgesetzt, in Sachen Fortpflanzung schon mal stark eingeschränkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch die männlichen Schaufensterpuppen zeigen ihre Wirkung auf die “Krieger“ dieser Welt. Das männliche Körperideal  zeigt sich durch übertriebene Muskulösität, wie sie der Durchschnittskrieger nur durch hartes Muskeltraining erreichen könnte. Bodybuilder die dieses Ideal besonders gut verkörpern, nehmen nicht selten Anabolika ein, was erwiesenermaßen durchaus auch zu Unfruchtbarkeit führen kann. Das scheint der Ausgleich in Sachen Unfruchtbarkeit zu sein, Spielstand Männer:Frauen 1:1! Noch gar nicht in diese Rechnung eingeflossen sind die zunehmende Steifigkeit, der Verlust an ökonomischen Bewegungsmustern und eine Menge anderer Dinge, die mit dem unnatürlichen Aufpumpen einhergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Waschbrettbauchphilosophie absolut gegenüber steht nun allerdings ein propagiertes Leitbild der vollkommenen Haarlosigkeit der männlichen Schaufensterpuppen, aber auch anderer Leitbildträger in den Medien. Glatt von Kopf bis Fuß ist da das Motto. Markante Männlichkeit und Maskulinität zeigt nun aber eigentlich einen hohen Testosteronspiegel an, der normalerweise einen höheren Bart- und Haarwuchs am ganzen Körper zur Folge hätte. Aber nix da! Das entstandene Produkt ist vollkommen konträr, nämlich hypermaskulin aber jungenhaft, quasi ein haarloser Adonis. Dies ist also schon aus hormoneller Sicht nur künstlich zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verbreitung solch unrealistisch männlicher Idealfiguren hat zur Folge, dass eben auch Männer langsam aufrücken, was das Nachrüsten angeht. Muskelimplantate für Brust und Waden werden zunehmend von Schönheitschirurgen eingesetzt. Männliche Bodybuilder weisen eine hypermuskulöse Form auf,  die z.B. eine Schulterbreite aufweist, die der doppelten Taillenbreite entspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wie zahlreiche Frauen sich auf ungesunde Weise mit ihrem Körperfett beschäftigen, leiden immer mehr Männer an einer schädlichen Besessenheit was ihre Muskelmasse angeht. Dies ist quasi die umgekehrte Form der sog. Anorexia nervosa. Eines der wenigen Fremdworte, was vielen mageren Gestalten wohl auch ohne Lateinkenntnisse geläufig ist. Zu deutsch: Magersucht. Die umgekehrte Form bei den muskelbesessenen Männern wäre dann die Anorexia athletica. Wo magersüchtige Frauen sich immer noch als zu fett empfinden, empfindet sich der objektiv muskulöse Mann als zu dünn. So stopfen sich dann einige mit Steroiden voll und stemmen die Eisen wie verrückt, um Masse aufzubauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses hypermaskuline Körperideal erreicht viele sogar schon in sehr jungen Jahren z.B. durch virtuelle Helden aus Computerspielen und Comics. Erinnern Sie sich? Der Muskelzuwachs bei männlichen Comic-Helden hat interessanterweise über die Jahrzehnte beständig zugenommen. Die populäre Figur “Batman“ beispielsweise weist inzwischen eine Schulterbreite auf, die nur knapp unter der Hälfte seiner Körpergröße liegt. Bösewichte fangen könnte dieses Exemplar in der realen Welt nicht mehr. Wäre eher lustig anzusehen, wie sich ein Klotz mit solchen Maßen versucht in unserer Welt zu bewegen. Der gejagte Bösewicht müsste ihn wahrscheinlich nur mit dem Zeigefinger an der Stirn antippen und er würde umfallen wie ein gefällter Baum. Auch wenn die bei Mädels so beliebte Barbie eine echte Frau wäre, müsste sie auf allen Vieren kriechen. Mit ihren Proportionen ist es beinahe unmöglich, sich aufrecht zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja, das Ganze scheint schon eine Art “kulturelle Mikroevolution“ zu sein. Wenn die Anzahl an hinterfragenden Menschen nicht sehr bald deutlich ansteigt und sich diese Leitbilder weiter durchsetzen, werden in den Fußgängerzonen wohl bald immer mehr vor sich hin kriechende Zeitgenossen zu finden sein. Vorsicht! Nicht stolpern! Aber wenigstens haben diese dann die gewünschte sehr kleine oder eben übergroße Konfektionsgröße. Wäre interessant zu beobachten, ob Menschen von solch einem Jagen nach unwirklichen Idealen ablassen würden, wenn sie die Fähigkeit zu laufen oder aufrecht zu stehen verlieren würden. Wetten würde ich darauf nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo die Modepuppen an Proportionen immer unrealistischer werden, sind sie in Sachen Körperhaltung  allerdings manchmal ziemlich nah dran, was die Durchschnitts-Körperhaltung der Lebenden angeht. Hier sieht man wie beschrieben zwar muskulöse Exemplare, die aber in sich trotzdem eingesunken wirken. Aufgepeppte Brustmuskeln, eingefallenes Brustbein. Oft passend dazu die beliebten, nach vorn eingerollten Schultern, häufig mit weit hervorstehenden Schlüsselbeinen bei den Damen, die unter sich tiefe Kuhlen bilden, als könne man mit Leichtigkeit rechts und links je einen Fleischerhaken einhängen, um die armen dürren Dinger dann daran zur Notschlachtung zu schleifen. Auch die Beckenstellung findet sich häufig recht unfunktionell, wie auch so oft am lebenden Exemplar, in neutraler bis nach hinten geneigter Form. Man sieht Köpfe auf langen Hälsen, die ein ganzes Stück vor den Schultern schweben, wie eine Giraffe die sich in einer Baumkrone auf Futtersuche befindet. Auch ein Klassiker sind die, die mit durchgebogenem Kreuz dastehen, wie die rumänische Nationalmannschaft der Kunstturnerinnen. Sehr natürlich das Ganze. Wieder andere sind vollkommen ohne jede physiologische Schwingung und wirken wie strammstehende Soldaten. Und manchmal verwechselt man auch echte Menschen mit den Puppen und erschrickt dann plötzlich, wenn sie sich doch bewegen. Tja, diese Ähnlichkeiten, täuschend echt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch in anderer Hinsicht spiegeln die Puppen den Zeitgeist immer mehr wider. Nachdem sich die eher realistischen Schaufensterfiguren über nahezu 150 Jahre einen festen Platz in der Schaufensterkultur erobert haben, werden in den letzten Jahren verstärkt abstraktere Schaufensterpuppen in der Dekorationslandschaft bevorzugt. Zum einen findet man oftmals nur noch Körperhälften oder den Schaufensterpuppen fehlen komplette Gliedmaßen in unterschiedlicher Kombination. Häufig sind es die Beine, ab und zu die Arme, oft beides zusammen. Ein absoluter Renner unter den neuen Formen der Mannequins und Schaufensterpuppen sind sogenannte faceless und headless Schaufensterpuppen. Entweder die Figuren verlieren ihren Kopf gleich ganz, oder sie dürfen ihn behalten, aber es wird bewusst auf die Gestaltung des Gesichts, das Modellieren der Gesichtszüge usw. verzichtet. Kleine Einbuchtungen am Kopf lassen Nase und Mund gerade noch erahnen. Mit ihren abgerundeten Formen sehen sie aus wie Riesenembryos. Andere haben brettflache Gesichter ohne Nasen, aber übergroß aufgemalte Augen und Lippen, was stark unserer Vorstellung von Aliens gleicht. Dies ist bewusst so und soll den Designern nach ein futuristisches Aussehen verleihen. Dafür dürfen die armen Aliens aber auch Lederjacken, Felle und andere teure Waren tragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ziel des Ganzen:  Es wird auf Details verzichtet, damit der Blick des Kunden direkt auf die Ware gelenkt wird. Es soll nichts, aber auch gar nichts vom Kleid ablenken. Allerdings wirken die Puppen durch diese neue Nüchternheit immer abstrakter und oftmals seelenlos. Außerdem kühl und distanziert. Die Puppen als Spiegel der Zeit? Eine Zeit, in der die Menschen immer gesichts- und charakterloser, kühler und distanzierter werden? Ein Gesicht ist wie das andere, keine Unterscheidungsmerkmale, keine Ecken, nichts Markantes mehr? Alles ein Bevölkerungs-Einheitsbrei, wo man Unterschiede nur noch an einer günstigen oder teureren Lederjacke ausmachen kann? Futuristische Zukunft gleich futuristisches Aussehen?  Was eine fehlende Nase allerdings mit der Zukunft zu tun hat, bleibt mir unverständlich. Wie es aussieht waren Michael Jackson und die ägyptische Sphinx uns um diesen Schritt voraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unpassend zu ihren Winterkleidern, stehen übrigens fast alle Puppen barfuß im Schaufenster. Das hat weniger einen ästhetischen, als einen praktischen Grund. Oft ist ein Fuß über eine Stütze fest mit dem Sockel verbunden und könnte nur einen Schuh mit einem Loch in der Sohle tragen. Meist sind die Füße auch fest vorgeformt in Spitzfußstellung, damit man ihnen überhaupt,  wie eben üblich, Schuhe mit Absätzen anziehen kann. Das wäre bei stehenden Puppen ganz und gar unmöglich, wenn die Füße in Normalstellung modelliert wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie es allerdings aussieht, wenn man eine Puppe, die eine normale, flache Fußstellung hat, doch in High-Heels stellt, sehen Sie auf dem folgenden Foto, welches ich beim letzten Einkaufsbummel mit einem Schmunzeln auf den Lippen schießen konnte. Die Dame ist nun doch beachtlich in Schräglage geraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-XfmdZ7AkCxc/Tu9CgdNw6pI/AAAAAAAABNE/rQ5yVwCYHlM/s1600/Schra%25CC%2588ge+Puppe.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://1.bp.blogspot.com/-XfmdZ7AkCxc/Tu9CgdNw6pI/AAAAAAAABNE/rQ5yVwCYHlM/s640/Schra%25CC%2588ge+Puppe.jpg" width="337" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Was dieses Bild perfekt verdeutlicht ist folgendes:  Jeder Mensch auf dieser Welt der Absätze trägt, würde im Grunde genauso dastehen wie die Puppe auf dem Foto. Nur dass der Mensch diesen schrägen Zustand, der durch den Keil unter der Ferse entsteht, sofort ausgleicht indem er den Oberkörper zurücklehnt. Diese Fähigkeit ist dieser Dame hier natürlich nicht vergönnt, aber Ihnen schon. Nun denken Sie das Spiel weiter. Was passiert eigentlich, wenn sie aus aufgebockter Position den Oberkörper gerade stellen? Sie überstrecken Ihren Rücken nach hinten. Und zwar in dem Maß, in dem Sie unten aufgebockt haben, um oben wieder geradeaus schauen zu können. Sie können sich der Überstreckung anhand eines kleinen Tests zu Hause bewusster werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stellen Sie sich barfuß hin. Versteifen Sie Ihren Oberkörper und den Kopf, so dass alles wie ein Brett gerade bleibt. Verlagern Sie langsam Ihr Körpergewicht auf die Vorderfüße, bis sich hinten die Fersen ein paar Zentimeter vom Boden abheben, ohne dass Sie einen Ausgleich in Kopf- oder Oberkörperposition zulassen. Sie stehen nun da wie ein Skispringer, wenn er sich nach vorn gelehnt in der Luft befindet und der Körper vollkommen gerade gehalten wird. Oder eben wie die Puppe auf dem Foto. Der Abstand zwischen Ihrer Ferse und dem Boden symbolisiert einen Schuhabsatz. Halten Sie diese vorgeneigte Position, richten aber nun Kopf und Oberkörper soweit auf, dass Sie wieder ganz geradeaus schauen. Die Fersen bleiben in der Luft. Frieren Sie diesen Zustand in Kopf- und Oberkörperposition erneut ein und verändern ihn nicht. Sie haben bisher nur das gemacht, was Ihr Körper üblicherweise von allein tut, wenn Sie einen Schuh mit Absatz tragen, nur dass Sie sich das Überstrecken im Rücken bewusster gemacht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie so überstreckt nun die Kopf- und Oberkörperposition nicht verändern, während Sie mit den Fersen wieder langsam nach unten zu Boden sinken, werden Sie sich nun deutlich nach hinten überstreckt vorfinden. In genau diesem Zustand befindet sich Ihr Körper im Prinzip permanent, wenn Sie Absatzschuhe tragen. Der erste Teil der Übung wird perfekt von der fotografierten Schaufensterpuppe dargestellt. Nur, dass sie nicht ausgleichen kann und es so besonders bildhaft wird. Wir können also auch etwas lernen von den Modepuppen unserer Zeit. Ein Dank an den netten Menschen des Bekleidungsgeschäfts, den es scheinbar nicht störte die Dame so schräg im Laden zu positionieren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht sieht man das demnächst ja häufiger. Wäre ein schöner Feldversuch, der aufzeigen könnte, ob auch so ein Leitbild sich langsam durchsetzen würde und wir bald Menschen auf den Straßen sehen, die versuchen so schräg durch die Gegend zu laufen. Bei genug Gegenwind werden Leute in stürmischeren Gebieten auch heute schon des Öfteren in so einer Schräglage beobachtet. Warum also nicht auch bei Windstille? Vielleicht wird es auch ein neuer Trendsport so zu laufen? Ich sehe schon die Slogans vor mir. “Nordic Walking war gestern, Storm Walking kräftigt jede Wade!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt in der Schaufensterpuppen-Landschaft übrigens nicht nur Sonderlinge, die sich in Schräglage nach vorn präsentieren. Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, findet man nach kurzer Suche natürlich auch irgendwo die passenden Gegenstücke! So können Sie auf den folgenden Bildern nun Exemplare sehen, die mit modellierten Füßen für hohe Absätze ausgestattet wurden, denen es aber vergönnt ist diese auch zu tragen.&lt;br /&gt;Spitzfußstellung in zu flachen Schühchen? Das ergibt eine deutlich überstreckte Haltung nach hinten. Natürlich trotzdem völlig lässig wirkend. Auch wenn es zunächst so aussieht als stünden die Damen auf Absätzen, der Schein trügt. Schauen Sie genau hin, keine da! Die eine musste man sogar anlehnen, sonst wäre sie wohl umgefallen. Würde man sie so absetzen, dass die Füße den Schuhen entsprechend ganz flach den Boden berühren, würden sie wohl in gut 45° Stellung nach hinten posieren. Wie lustig das dann aussehen würde, können Sie auf dem letzten Bild sehen. Deswegen müssen die armen Dinger eben die ganze Zeit auf Zehenspitzen stehen. Naja, auch dieses Muster  verhilft zu straffen Waden, sollte es je die Massen erreichen. Viel Spaß bei Ihrem nächsten Einkaufsbummel, vielleicht werden Sie ja auch fündig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-STcB5NS0Ukc/Tu9DWfMjP7I/AAAAAAAABNM/YjsWFCKN6e4/s1600/schra%25CC%2588ge+puppe2+14-46-07.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://1.bp.blogspot.com/-STcB5NS0Ukc/Tu9DWfMjP7I/AAAAAAAABNM/YjsWFCKN6e4/s640/schra%25CC%2588ge+puppe2+14-46-07.jpg" width="330" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-89twLVcHF_w/Tu9DpD8ORCI/AAAAAAAABNU/FTzYn-qVcXw/s1600/schra%25CC%2588ge+puppe3.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://1.bp.blogspot.com/-89twLVcHF_w/Tu9DpD8ORCI/AAAAAAAABNU/FTzYn-qVcXw/s640/schra%25CC%2588ge+puppe3.jpg" width="340" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-FO5lxSez7Sk/Tu9Dv6QTWbI/AAAAAAAABNc/9RO5lGzVMC8/s1600/schra%25CC%2588ge+puppe2b.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://1.bp.blogspot.com/-FO5lxSez7Sk/Tu9Dv6QTWbI/AAAAAAAABNc/9RO5lGzVMC8/s640/schra%25CC%2588ge+puppe2b.jpg" width="446" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-1815117097937087149?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/1815117097937087149/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2011/12/konnen-schaufensterpuppen-menstruieren.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/1815117097937087149'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/1815117097937087149'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2011/12/konnen-schaufensterpuppen-menstruieren.html' title='Können Schaufensterpuppen menstruieren?'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-XfmdZ7AkCxc/Tu9CgdNw6pI/AAAAAAAABNE/rQ5yVwCYHlM/s72-c/Schra%25CC%2588ge+Puppe.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-3930674624655596232</id><published>2011-11-01T20:43:00.010+01:00</published><updated>2011-11-27T21:06:35.142+01:00</updated><title type='text'>Fühlschuhe....</title><content type='html'>Für alle Fernsehkucker, die nach unseren "Fühlschuhen" suchen: Sie finden die Senmotic pure shoes in unserem Online-Shop unter &lt;a href="http://www.senmotic-shoes.eu/"&gt;www.senmotic-shoes.eu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ist der TV-Beitrag:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/C1nEoiqMOb4?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-3930674624655596232?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/3930674624655596232/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2011/11/fuhlschuhe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/3930674624655596232'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/3930674624655596232'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2011/11/fuhlschuhe.html' title='Fühlschuhe....'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/C1nEoiqMOb4/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-8301854537956049704</id><published>2011-10-16T15:05:00.001+02:00</published><updated>2011-10-16T15:05:34.409+02:00</updated><title type='text'>So wie man sitzt...</title><content type='html'>so fährt man auch. ;-) In diesem Beitrag soll es um Autositze, Kindersitze und all die Sitzgelegenheiten gehen, die, so in der Marketinglyrik der Hersteller, ergonomisch getestet und von Orthopäden empfohlen werden. Lesen Sie jetzt, worauf es bei einem Autositz/Kindersitz wirklich ankommt und warum die meisten Hersteller ihre eigenen Produkte nicht verstehen. Zum besseren Verständnis müssen wir etwas tiefer in die menschliche Anatomie und Physiologie einsteigen. Doch wie immer bemühe ich mich, das Thema leicht verdaulich darzustellen. &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wenn der Mensch aufrecht sitzt, hat das Becken in etwa die Form eines Ei's. Nehmen Sie ruhig ein Ei in die Hand und versuchen Sie es, aufrecht auf einen Tisch zu stellen. Eine wacklige Angelegenheit, nicht wahr? Deswegen ist richtiges Sitzen immer ein dynamisch-bewegliches Sitzen und keine starre Sitzhaltung. Das Becken neigt sich beim richtigen Sitzen leicht in Richtung Beine. Die Wirbelsäule richtet unseren Oberkörper in einem eleganten konvexen Bogen auf.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-E9FchYHE0tI/TpatsLoNKSI/AAAAAAAABH8/Jr1B6u1ZWMU/s1600/Senmotic+sitzen.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://4.bp.blogspot.com/-E9FchYHE0tI/TpatsLoNKSI/AAAAAAAABH8/Jr1B6u1ZWMU/s400/Senmotic+sitzen.jpg" width="307" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;Nun heben Sie den Tisch auf einer Seite etwas an, damit sich die Tischplatte etwas neigt und versuchen Sie dann, ein Ei darauf zu stellen. Das scheint erst recht unmöglich. Und nach welcher Seite kippt das Ei immer um, wenn Sie es loslassen? Natürlich immer in Richtung der schiefen Ebene.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genauso verhält es sich mit dem menschlichen Becken. Ist eine Sitzfläche geneigt, hat es die Tendenz der schiefen Ebene zu folgen und zu kippen. Es kostet den Körper viel Anstrengung, das Becken entgegen der schiefen Ebene "gerade" zu halten. Autositze, Kindersitze, Sitze in Kinder-Sportwagen und zahlreiche herkömmliche Sitzmöbel haben eine mehr oder minder stark geneigte Sitzfläche. Das Becken kippt immer in Richtung der schiefen Ebene - worauf wir unsere Lordose als Federelement verlieren. Die Lordose unterscheidet Sie und auch mich vom Affen und ist DAS evolutionäre Wesensmerkmal für die Aufrichtung des Körpers. Überspitzt kann man beim Sitzen schon sehen, ob da ein Affe vor uns sitzt oder ein Mensch. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Infolge der falschen Beckenneigung wölbt sich die Wirbelsäule am unteren Rücken nach hinten/außen. Die Wirbelsäule verliert ihre natürliche Krümmung und wird stark gestaucht. Ebenso wie der obere Rücken. Das Körpergewicht wird nicht mehr über die Sitzbeinhöcker nach unten abgetragen, sondern das gesamte Gewicht des Oberkörpers ruht auf den unteren Rückenwirbeln L4/L5 und den Bandscheiben.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-CDNEss8SAIE/TpawuULSQGI/AAAAAAAABIU/g2UkNhQBXQI/s1600/Sitzt+schlecht.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://1.bp.blogspot.com/-CDNEss8SAIE/TpawuULSQGI/AAAAAAAABIU/g2UkNhQBXQI/s400/Sitzt+schlecht.jpg" width="341" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Viele Autofahrer gleichen diese krankmachende Kauerhaltung wieder aus, indem sie den Kopf in den Nacken legen und diesen permanent anspannen. Eben weil es uns durch die schiefe Sitzfläche schwer fällt, aufrecht zu bleiben und es viel Kraft kostet, gegen sein eigenes Gewicht anzukämpfen, gibt es eine Rückenlehne. Die Rückenlehne nimmt unseren Halte-Muskeln noch mehr Arbeit ab. Anstatt diese wichtigen Muskeln beweglich zu halten und zu trainieren, erschlaffen diese Muskeln. So werden die Lendenwirbel und Bandscheiben nur allein durch das Sitzen übergebührlich belastet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rückenlehne selbst ist meistens etwas rund und zwingt Ihre Schultern nach vorn. Wenn die Rückenlehne besonders einengt und Ihren Oberkörper in eine Korsett zwingt, nennt man diesen Sitz "Spottsitz" äh, "Sportsitz" ;-). Die Kopfstützen hingegen sind in der Regel viel zu weit vorn angebracht und zwingen Ihren Kopf in eine unnatürliche Haltung weit vor dem Körper.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei längeren Autofahrten fühlen wir uns wie gerädert und steif. Das ist auch kein Wunder - führt doch diese Hockposition zu zahlreichen Verkürzungen im gesamten Körper. Wenn Sie jetzt denken, so ein bisschen Autofahren macht ja nichts, sind Sie auf dem Holzweg. Faszien passen sich schnell neuen (auch für sie schlechten) Belastungen innerhalb kürzester Zeit an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man eine Sitzfläche neigt, wäre es klüger, wenn die Sitzfläche sich in Richtung Knie absenkt. Dann könnten wir aufrecht bleiben und erhalten uns die Beweglichkeit der Wirbelsäule. Je mehr die Sitzfläche noch vorn geneigt ist, umso mehr wird Körpergewicht über die Füße auf den Boden übertragen, umso mehr entlasten wir den Rücken und beziehen den ganzen Körper in das "Sitzen" mit ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-BwrNCpIdfsA/TpavsiE61XI/AAAAAAAABIM/7eCkKZTZPPs/s1600/Besser+Sitzen.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://4.bp.blogspot.com/-BwrNCpIdfsA/TpavsiE61XI/AAAAAAAABIM/7eCkKZTZPPs/s400/Besser+Sitzen.jpg" width="318" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Alle Limousinen inkl. der Sportwagen verlangen durch ihre Konstruktion von Ihnen eine gesundheitsschädliche Kauerhaltung. Wenn jetzt Hersteller von "ergonomisch", "Komfortsitz" oder "von Orthopäden empfohlen" faseln, dann nur, um Ihnen tonnenweise lackiertes Blech anzudrehen. ;-) Auch eine 40fache Verstellmöglichkeit der Sitze ist nutzlos, wenn die Verstellung nur die Bereiche zwischen einem hockenden Schimpansen und einem kauernden Gorilla abdeckt und die Anatomie und Physiologie des Menschen völlig ausspart.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Grunde haben die Hersteller keine Ahnung. Wo soll es auch herkommen, wenn Konstrukteure, Ingenieure, Designer und die Orthopäden mit ihren gut bezahlten Gefälligkeits-Gutachten selbst mit einem Rundrücken hinter ihrem Schreibtisch hocken und nicht mal richtig sitzen, gehen, stehen, atmen und denken können?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Davon abgesehen, dass eine Kopfstütze fehlt, bilden die Sitze in Kindersportwagen übrigens keine Ausnahme. Auch hier finden wir in der Mehrzahl nach hinten geneigte Sitzflächen. So wird alles dafür getan, dass unsere Kleinsten schon frühzeitig so gebeugt aussehen wie unsere Ältesten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie zu einem Optiker gehen, erwarten Sie doch, dass sich derjenige mit Augen richtig auskennt. Von einem Designer/Hersteller verlangt niemand, dass er irgendetwas über richtiges Sitzen weiß oder es sogar selbst kann. Ich schätze grob, dass 99% aller Sitzgelegenheiten zu allem Möglichen taugen. Nur eben nicht zum Sitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich persönlich bevorzuge SUVs im Straßenverkehr. Je größer, umso besser. In diesen Dingern kann ich noch einigermaßen aufrecht sitzen. Zugegeben ist die Gesundheit hier sehr teuer erkauft. Ebenso ist die Baureihe T5 von VW hier positiv hervorzuheben. Alles andere was im PKW-Bereich rumfährt, grenzt an Körperverletzung. Wenn ich dann von meinem SUV beim Fahren von oben in die PKWs hineinschaue, wundere ich mich schon, was Menschen alles mit sich machen lassen bzw. sich selbst antun. Abääär wer sich selbst nicht fühlt, fühlt natürlich auch nicht, dass er völlig falsch sitzt und dabei seine Bauchmuskeln dauerhaft anspannt und verkürzt. Bis die Bandscheibe zum Sprung ansetzt....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-8301854537956049704?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/8301854537956049704/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2011/10/so-wie-man-sitzt.html#comment-form' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/8301854537956049704'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/8301854537956049704'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2011/10/so-wie-man-sitzt.html' title='So wie man sitzt...'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-E9FchYHE0tI/TpatsLoNKSI/AAAAAAAABH8/Jr1B6u1ZWMU/s72-c/Senmotic+sitzen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-4941222954803455293</id><published>2011-07-26T11:07:00.000+02:00</published><updated>2011-07-26T11:07:29.759+02:00</updated><title type='text'>Gesundheit? Egal!</title><content type='html'>&lt;span style="letter-spacing: 0px;"&gt;Es ist unglaublich, wie egal den  meisten Menschen ihre Gesundheit ist. Noch dazu viele Zeitgenossen steif und fest  das Gegenteil behaupten und versichern, dass ihnen ihre eigene  Gesundheit sehr am Herzen liegt. In Wahrheit liegt den meisten Mitbürgern  ihre Gesundheit nicht am Herzen, sondern geht ihnen ganz weit am  Hinterteil vorbei. ;-) &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0px;"&gt;Ich selbst habe tagtäglich, Gott sei Dank meist nur am Telefon oder per Mail, mit dieser Spezies zu tun. Tja, ob in 500 Jahren die Relativitätstheorie noch gilt, weiß ich nicht. Womit Einstein jedoch auf jeden Fall Recht hatte: Die kognitiv Unbegabten haben die Majorität auf dieser Erde.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0px;"&gt;Dazu  passt folgender Dialog. Leider ließ es sich nicht vermeiden und ich  musste diesen sinnfreien Gedankenaustausch über mich ergehen lassen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0px;"&gt;Der  adipöse Maik und der  Raucher Jens treffen sich nach einiger Zeit  wieder und es entsteht folgendes Gespräch: "Hallo Maik, wie geht es so?"  "Alles gut... und bei dir, Jens?" "Wir  können nicht klagen, uns geht es  gut. Hatten zwar einen Unfall mit unserem  Auto, aber uns ist nichts  passiert. Hab zu meiner Frau gesagt, das  ist nur Blech. Hauptsache wir  sind gesund." Der runde Maik darauf: "Ja, die  Gesundheit ist das  wichtigste überhaupt..." Jens nickt zustimmend und  zündet sich eine  Zigarette an. Tja, solche Dialoge entstehen, wenn  ein Übergewichtiger  und ein Drogenabhängiger über Gesundheit  philosophieren. ;-)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0px;"&gt;Nun  muss man nur noch wissen, dass Fettleibigkeit, übermäßiger Zucker-, Salz-, Alkohol- und  Kaffeegenuss und auch das Rauchen ganz breite Bevölkerungsteile ;-)  betrifft. Dann wird klar, wie sehr dem durchschnittlichen Bürger die  eigene Gesundheit, also die eigene Person, egal ist.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0px;"&gt;Hinzu  kommt, dass Übergewichtige und Raucher in der Regel realitätsfern leben  und zu einem schlüssig-logischen Gedanken unfähig sind. Dass Übergewicht  auf Dauer zu zahlreichen Krankheiten führt, steht mittlerweile sogar in  der Bildzeitung. Wie gefährlich Rauchen ist, steht mittlerweile sogar  schon auf jeder Schachtel.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0px;"&gt;Trotzdem  glauben die Leute, dass es immer die anderen erwischt und sie völlig gesund ewig  rauchen und alles essen können, was ein Preisschild hat. Genauso gut könnte  man jeden Tag mit dem eigenen Auto gegen die Wand fahren und tatsächlich  glauben, dass es nur die Autos der anderen dabei verbeult, die es einem  gleich tun. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0px;"&gt;  Ich muss da auch an eine sehr nahe Verwandte denken, die seit  Jahrzehnten 40 kg zu viel mit sich rumschleppt. Als bei ihr kürzlich  Diabetes festgestellt wurde, schaute sie mich traurig aus ihren  Schweinsäuglein an und seuzte: Warum muss ausgerechnet mir das  passieren? Vergnügt biss ich in meinen Apfel und antwortete ihr: Du hast schon viel und bekommst noch viel mehr. So ist das Leben.... Ich  glaub mal nicht, dass sie diese zwei einfachen Sätze kognitiv  verarbeitet hat.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0px;"&gt;Unabhängig  von obigen Beispielen kann ich gut aus der eigenen Praxis berichten,  wie wenig der gemeine Massenmensch an seiner  eigenen Person interessiert ist. Jeden Tag erreichen mich einige eMails, die  sich irgendwie gleichen. Es beginnt in der Regel mit der längeren  dramatischen Schilderung einer Leidensgeschichte. Darin enthalten sind  die immer gleichen Floskeln "mein Arzt hat gesagt...", "war schon  überall, die konnten mir auch nicht helfen", "ich möchte keinen  Rundrücken/Rückenschmerz/Migräne etc. mehr haben", "ich bin doch noch so  jung". Am Schluss der eMail dann der flammende Appell an meine Person: Bitte helfen Sie  mir!&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0px;"&gt;Meine Antwort darauf: Klar, sofern ich kann, gerne doch. Dafür müssen Sie nach Leipzig in meine Praxis kommen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0px;"&gt;Uih,  das war natürlich nicht eingeplant. Extra nach Leipzig fahren,  womöglich ein paar Stunden auf der Autobahn verbringen, das geht dann  doch zu weit für die eigene Gesundheit. In der Zeit könnte man ja auch  nach Mallorca fliegen und dort in einem schönen Restaurant bei einer  Zigarette, einem Glas Weißwein und ein paar Erdnussflips den eigenen und  den Sonnenuntergang genießen. ;-) Wenn die Leute, die ach so ganz stark  leiden und so ganz schwer krank sind, dann noch erfahren, dass wir nicht  mit der Krankenkasse abrechnen (worüber ich sehr glücklich bin, das  hält uns genau dieses Klientel vom Leib), dann bekomme ich eine eMail  mit den nächsten Floskeln. "Man schaut nach einem freien Termin und  meldet sich wieder", "Man ist zur Zeit in Behandlung und will diese erst  abschließen", "Man fährt jetzt in den Urlaub und meldet sich später".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0px;"&gt;Aus  meiner Sicht und aus meinen bisherigen Erfahrungen zieht sich dieses  Verhalten quer durch alle Bevölkerungsschichten. Und es ist eben nicht so, wie landsläufig angenommen wird, dass sich vorwiegend die  bildungsfernen Schichten nicht um ihre Gesundheit kümmern. Gebildete  Leute lassen sich genauso (in die Breite) gehen. Was wiederum meine  These beweist, wie wenig Bildung mit selbstständigem Denken zu tun hat  und sich häufig beides sogar ausschließt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0px;"&gt;Dass  wir bei der Krankenversicherung nach dem Solidarprinzip leben und  die wenigen an ihrer Gesundheit Interessierten die Leistungen für die  Horden von Übergewichtigen, Alkoholikern, Rauchern und Drogenabhängigen  jeglicher Couleur mit finanzieren, ist das Sahnehäubchen auf der  Fettzelle.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-4941222954803455293?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/4941222954803455293/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2011/07/gesundheit-egal_26.html#comment-form' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/4941222954803455293'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/4941222954803455293'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2011/07/gesundheit-egal_26.html' title='Gesundheit? Egal!'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-7181347692342470181</id><published>2011-07-07T10:49:00.000+02:00</published><updated>2011-07-07T10:49:29.073+02:00</updated><title type='text'>Liebe Leser</title><content type='html'>Im Laufe der Monate haben sich bei mir wieder einige Themen angesammelt....&lt;br /&gt;Deswegen werde ich in unbestimmten Zeitabständen hier wieder mal ein Post einstellen. Ich gehe davon aus, dass ich in den nächsten 14 Tagen hier einen Beitrag online stelle.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-7181347692342470181?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/7181347692342470181/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2011/07/liebe-leser.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/7181347692342470181'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/7181347692342470181'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2011/07/liebe-leser.html' title='Liebe Leser'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-2522340303301118277</id><published>2011-02-19T07:57:00.001+01:00</published><updated>2011-02-19T07:58:12.646+01:00</updated><title type='text'>Es ist geschafft...</title><content type='html'>Nach 14 Monaten Entwicklungszeit und 650 Testexemplaren mit rund 500.000  Kilometern auf den Sohlen kann man die Senmotic pure shoes endlich  kaufen. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=5055166935268319256&amp;amp;postID=2522340303301118277" name="more"&gt;&lt;/a&gt;Unser &lt;a href="http://www.senmotic-shoes.eu/"&gt;Online-Shop&lt;/a&gt; hat ab sofort für Sie rund um die Uhr geöffnet. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihrem Einkauf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-2522340303301118277?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/2522340303301118277/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2011/02/es-ist-geschafft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/2522340303301118277'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/2522340303301118277'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2011/02/es-ist-geschafft.html' title='Es ist geschafft...'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-9099911195608659986</id><published>2011-02-16T07:32:00.000+01:00</published><updated>2011-02-16T07:32:47.794+01:00</updated><title type='text'>In eigener Sache 3</title><content type='html'>Liebe Leser, jetzt ist es wirklich soweit. Mir fehlt die Zeit diesen Blog weiter zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich bleibt der Blog im Internet offen stehen. Die Beiträge sind und bleiben ja aktuell. Sofern mich wieder mal der Schreibteufel reitet, ist es durchaus möglich, dass ich hier hin und wieder einen Beitrag veröffentliche. Sofern jemand einen Text hat, der gut in den Blog rein passt, mir bitte einfach zusenden. Ich veröffentliche ihn dann hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit den besten Grüßen von Frank W. Demann&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-9099911195608659986?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/9099911195608659986/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2011/02/in-eigener-sache-3.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/9099911195608659986'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/9099911195608659986'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2011/02/in-eigener-sache-3.html' title='In eigener Sache 3'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-6707245215781824246</id><published>2011-01-11T16:23:00.001+01:00</published><updated>2011-01-11T16:28:25.526+01:00</updated><title type='text'>Üben Sie auch Übungen oder denken Sie schon selbst?</title><content type='html'>Die Welt ist voll von Trainern, Übungsleitern und Bewegungsexperten. Alle hochstudiert und bestausgebildet. Ausgestattet mit Lizenzen, die wiederum andere geschäftstüchtige Übungsleiter, Trainer und Bewegungsexperten erfunden haben. Bescheiden darf ich sagen, dass mir von denen sowieso keiner das Wasser reichen kann. Denn immerhin habe ich durch &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_red.php?Go=start"&gt;Senmotic red&lt;/a&gt; die einmalige Lizenz zum Töten. ;-)&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wenn man Menschen fragt, von wem die Funktionen des Körpers gesteuert werden, antworten die meisten: vom Nervensystem und/oder vom Gehirn. Und genau so ist es auch. Alle Funktionen des Körpers werden von innen gesteuert. Wieso sich viele Mitbürger dann Trainer, Übungsleiter und Bewegungsexperten suchen, um durch Kommandos von außen gesteuert zu werden, ist mir schleierhaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem wenn man bedenkt, dass hinter dem Nervensystem eine Entwicklung von Milliarden von Jahren liegt. Die Intelligenz einer einzigen Zelle übertrifft unsere "Intelligenz" um ein Vielfaches. Oder können Sie sich beispielsweise teilen und dabei vergnügt weiter leben? Dass eine einzige Zelle viel schlauer ist als die Summe aller Zellen in Gestalt eines Übungsleiters, kann man überall dort beobachten, wo Übungsleiter Übungen üben lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss sich im Klaren darüber sein, dass wir Menschen mal Allradler waren und uns Millionen Jahre auf allen Vieren fortbewegt haben. In grauen Vorzeiten, ganz weit vor den Affen, hatten wir auch mal ein dichtes Fell und haben uns in unserer Entwicklung zwischen der Größe einer Maus und eines Rehes bewegt. Obwohl sich unsere Anatomie/Physiologie dem "aufrecht sein" angepasst hat, ist die ursprüngliche Anatomie noch deutlich sicht- und fühlbar. So ähnelt der anatomische Aufbau der Gliedmaßen einander. Wir haben ein Schulter-/Hüftgelenk. Dazu jeweils ein Ellbogen-/Kniegelenk. Dann kommen die Fuß- und Handgelenke. Und keiner wird bestreiten, dass sich Hände und Füße in Form und Funktion sehr ähnlich sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum besseren Verständnis tun Sie jetzt bitte folgendes: Strecken Sie Ihren  rechten Arm gerade nach vorn aus. Dann beugen Sie Ihr Handgelenk und  berühren Sie bitte mit Ihren Fingerspitzen Ihre Nase. Halt, halt,  halt... der Ellbogen bleibt gestreckt. ;-) Sie sagen, es ist so unmöglich mit den Fingern die Nasenspitze zu berühren? Tja, dann sind Sie einfach viel zu  steif im Arm und müssen noch viel mehr Übungen üben. ;-) Wenn Sie mit ausgestrecktem Arm mit den Fingern Ihre Nasenspitze nicht erreichen, sollen Sie sich ganz natürlich bewegen und Ihren Ellbogen dafür benutzen. Denn zum Beugen und Strecken ist er da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umso verwunderlicher erscheint es, wieso Menschen den Sprung vom Arm zum Bein nicht schaffen. Unzählige Mitbürger wollen mit durchgedrückten Kniegelenken entgegen jeglicher Physiologie unbedingt mit den Fingerspitzen den Boden berühren. Übrigens ist der Mensch das einzige Tier weltweit, welches ein Körperteil steif hält um sich selbst zu beweisen, wie beweglich es ist. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Nachvornbeugen mit gleichzeitigem Strecken im Knie führt zu einer Anspannung der ischio-cruralen Muskulatur. Das ist die Beugemuskulatur an der Rückseite Ihrer Beine, die so schön brennt, wenn man sich mit durchgedrückten Knien und Rundrücken nach vorn beugt. Eigentlich soll diese Muskulatur verhindern, dass Sie sich so einen Schwachfug antun. Denn Beuger sind zum beugen da und keinesfalls um schön lang gestreckt zu werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deswegen wirkt diese Muskulatur einer Streckung entgegen und je mehr Sie sich Gewalt antun um den Boden zu berühren, umso mehr spannt die rückwärtige Beinmuskulatur an und bietet Ihnen heftigen Widerstand. Sie spüren wie es brennt und je heißer es wird, umso mehr denken viele Zeitgenossen: Boah, voll krasse Dehnung. In Wahrheit spricht die ischio-crurale Muskulatur zu Ihnen. Sie sagt nämlich: Was glaubst Du, warum Dir der liebe Gott Knie gegeben hat? Damit Du sie durchstreckst und Dich wunderst, dass Du Dich dann nicht bis zum Boden bücken kannst? Für was gibt es eigentlich die Hocke?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All die Menschen, die aus dieser „Übung“ schlussfolgern, sie wären im rückwärtigen Bereich der Beine verkürzt und müssten mit sinnentleerten Übungen ihre Beine dehnen, vermögen die feine Stimme ihrer ischio-cruralen Muskulatur nicht mehr zu vernehmen. Sie sind gewissermaßen taub für sich selbst. Dafür hören sie jedoch sehr gut auf die überlauten Stimmen selbsternannter „Koryphäen“ und „Kapazitäten“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt außerdem eine Vielzahl von Erklärungen, warum man nicht mit den Fingerspitzen den Boden berühren kann. Beispielsweise können &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=faszien&amp;amp;stat=5"&gt;Faszien&lt;/a&gt; im Unterschenkel zu sehr unter Spannung stehen oder die Achillessehne ist zu kurz. Die Lumbalfaszie im unteren Rücken kann zu unbeweglich sein oder die faszialen Schichten der Erektoren stehen unter starker Spannung. Oder verbackene Zwischenrippenmuskeln verhindern, dass sich die Rippen beim Nachvornbeugen schön wie ein Akkordeon öffnen. Häufig finden wir zahlreiche verschiedene Kombinationen dieser Einschränkungen beim Menschen. Es allein auf die Beinbizeps zu schieben, verlangt nach einem medizinischen Simplizissimus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seien Sie bitte auch nicht neidisch auf Leute, die Ihnen solche Kunststückchen vorführen. Gerade jene sitzen mit Rücken-, Knie- und Fußproblemen häufiger im Wartezimmer eines Arztes als der durchschnittlich verkürzte Normalbürger. So ist das halt, wenn man keine Ahnung vom Gebrauch des Körpers hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt noch eine weitere beliebte Übung: Wenn wir mit durchgedrückten Knien auf dem Boden sitzen und uns nach vorn beugen, um mit den Fingerspitzen die Fußzehen zu berühren. Hier kommt erschwerend hinzu, dass sich das Becken bei diesem Unterfangen in entgegengesetzte Richtung bewegt. Es befindet sich in Rückwärtskippung. Gemeinsam mit der ischio-cruralen Muskulatur brüllt Ihnen das Becken zu: Benutze die Knie, benutze die Knie, benutze die Knie....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch bei Übungen, um seine Kraft zu demonstrieren setzt sich die Krone der Schöpfung gern die Krone der heiligen Einfalt auf. Liegestütze kennen doch sicher alle Leser? Wenn Sie bauchwärts auf dem Boden liegen und sich mit den Armen aufstützen um ein Buch zu lesen, ist Ihr Bauch konvex und Ihr Rücken konkav. Das ist physiologisch völlig richtig und so entsteht auf der Vorderseite eine ganz natürliche Dehnung. Weil nur so der Körper mit seinem Eigengewicht in seinen Faszienschlingen hängt. Je höher Sie sich aufstützen, umso mehr muss der Körper sich biegen und umso länger wird die Vorderseite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Will man hingegen Liegestütze machen, muss man sich selbst versteifen und seine Bauchmuskeln wie ein Brett anspannen - so wird jegliche Funktion aus dem Körper verbannt. Manche können ihren Bauch nicht steif genug halten und sacken nach ein paar Liegestützen in sich zusammen. Was wird denen von Trainern und Fitnessexperten jeglicher Coleur empfohlen? Selbstverständlich die Bauchmuskeln zu stärken. Sinnbildlich sagt man ihnen: Junge, Du musst stärker werden, dann bist Du steifer. Und genau mit diesem Satz hat der hochstudierte und hochlizensierte Übungsleiter mit großer Wahrscheinlichkeit zum ersten Mal in seiner Laufbahn den Nagel auf den Kopf getroffen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-6707245215781824246?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/6707245215781824246/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2011/01/uben-sie-auch-ubungen-oder-denken-sie.html#comment-form' title='20 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/6707245215781824246'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/6707245215781824246'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2011/01/uben-sie-auch-ubungen-oder-denken-sie.html' title='Üben Sie auch Übungen oder denken Sie schon selbst?'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>20</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-652888987001875311</id><published>2010-11-24T17:47:00.003+01:00</published><updated>2010-11-24T18:02:18.333+01:00</updated><title type='text'>Altersvorsorge für Dummys (Der letzte Beitrag für 2010)</title><content type='html'>&lt;b&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Das Schlagwort vieler Banken, Versicherungen und auch des Staates lautet „Altersvorsorge“. Dabei geht es immer nur um Ihr Bestes - nämlich um Ihr Geld. ;-). &lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Wobei der chronisch insolvente Staat dem Altersversorgten nur einen Bruchteil dessen wiedergibt, was er ihm über viele Jahre vorher abgeknöpft hat. Ein schönes Geschäftsmodell.... Übrigens, hat Ihnen schon mal einer das deutsche Prinzip „Rente“ erklärt? &lt;/span&gt;&lt;br style="font-weight: normal;" /&gt;&lt;br style="font-weight: normal;" /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Kennen Sie Schneeballsysteme? Zahle ein und finde mehrere, die auch einzahlen und Du bekommst viel raus. Die Einzahler der ersten Generation müssen wieder Leute finden, die auch einzahlen um was raus zu bekommen. Während das am Anfang noch ganz gut funktioniert und die Ersten wirklich noch was raus bekommen, beißen die Letzten die Hunde. Genau so ist es mit der Rente. Zahle ein und finde Leute, die für Dich einzahlen, damit Du was raus bekommst. Denn mit Deiner Einzahlung finanzierst du gerade die, die schon in Rente sind. Das Modell kippt spätestens dann, wenn immer weniger Leute einzahlen, während immer mehr Leute was raus haben wollen. Solche unsinnigen Systeme entstehen in ihrer Summe übrigens, wenn Leute Wirtschaftsminister sind, die noch nie ein eigenes Unternehmen aufgebaut haben, wenn übergewichtige Leute Gesundheitsminister sind oder wenn arme Leute Finanzminister sind. ;-)&lt;/span&gt;&lt;br style="font-weight: normal;" /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Wenn man bei „Altersvorsorge“ an Geld denkt, beweist man sich nur, dass man nicht denken kann. Denn zum einen muss man erstmal in der Grundannahme schwelgen, dass man im Alter nicht mehr körperlich in der Lage ist, etwas zu tun mit dem man ausreichend Geld verdient. Gemäß dem Gesetz von Ursache und Wirkung soll derjenige, der in jüngeren Jahren so negativ und widernatürlich über seine Zukunft denkt, auch nicht enttäuscht werden. Zum anderen wird fast jeder bei der Frage, was denn das wichtigste Gut im Leben sei, mit - Gesundheit - antworten. Tatsächlich ist den meisten Leuten ihre Gesundheit schnurzegal. Beispielsweise den 51% Übergewichtigen in Deutschland. Dazu den Rauchern und Alkoholikern. In Deutschland also die übergroße Mehrheit.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-weight: normal;" /&gt;&lt;br style="font-weight: normal;" /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Ich fände es ehrlicher, wenn die Leute auf obige Frage mit „Geld“ antworten würden. Denn genau dem rennen viele Leute in ihrem Leben hinterher um es dann in Autos, Häuser, das 12. Paar Schuhe oder die Altersvorsorge reinzustecken. Im letzten Drittel ihres Lebens stellen dann viele Leute fest, das sie nicht nur ein schönes Auto haben, sondern auch Krebs, Arthrose, Rückenschmerzen oder Diabetes. Was hier so trocken beschrieben wird, ist in Wahrheit für die Betroffenen eine Tragödie. Denn was derjenige fühlt, die Hoffnungslosigkeit, die Angst, die Schmerzen, die körperlichen Einschränkungen, das plötzliche Anderen-zur-Last-fallen lässt sich hier nicht beschreiben. &lt;/span&gt;&lt;br style="font-weight: normal;" /&gt;&lt;br style="font-weight: normal;" /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Um bei dem Begriff „Altersvorsorge“ in die richtige Richtung zu denken, stelle ich Ihnen hier ein paar Fragen. Wie lange läuft eine Ameise? Wie lange jagt ein Löwe? Wie lange fliegt eine Amsel? Die Antwort zu Frage 1: Bis sie tot umfällt. Die Antwort zu Frage 2: Bis er tot umfällt. Die Antwort zu Frage 3: Bis sie tot umfällt. Wie lustig käme uns ein Löwe vor, der die letzten Jahre seines Lebens nicht mehr jagt und sagt: So, ich habe viele Jahre gejagt, meine Knochen sind kaputt, jetzt sind mal die Jungen dran. Und dann noch erwartet, dass ihm die Jungen ein Stück Fleisch mitbringen und noch ein paar Jahre durchfüttern? Oder eine Amsel würde nicht mehr fliegen mit den Worten: Schluss, aus, genug geflogen. Die letzten Jahre mache ich es mir in meinem Nest noch richtig gemütlich. ;-)&lt;/span&gt;&lt;br style="font-weight: normal;" /&gt;&lt;br style="font-weight: normal;" /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Sollte der Mensch als einziger von mindestens 10 Millionen weiteren Arten der einzige sein, der das letzte Drittel seines Lebens in Krankheit und körperlichem Verfall verbringen muss? Ich glaube nicht!&lt;/span&gt;&lt;br style="font-weight: normal;" /&gt;&lt;br style="font-weight: normal;" /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Klar, wenn die Amsel nicht regelmäßig fliegt und nur im Nest hockt, und der Löwe nicht jagt, sondern vorm Fernseher sitzt und andere bei der Jagd beobachtet oder mit dem Auto zur Jagd fährt und sich vorwiegend von durch Antibiotika und Clenbuterol verseuchtem Fleisch ernährt, dann kann man sich gut vorstellen, dass auch ein Löwe Rückenschmerzen und Arthrose bekommt.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-weight: normal;" /&gt;&lt;br style="font-weight: normal;" /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Wenn ich persönlich an Altersvorsorge denke, denke ich nicht an Geld. Nur an Gesundheit und einen gut funktionierenden, von Krankheiten freien Körper. Wer so einen Körper hat oder sich durch eine gesunde Lebensweise schafft und erhält, braucht sich um seine Zukunft nun wirklich nicht sorgen. Doch bei all den schlechten, gebrechlichen Beispielen da draußen könnte man wirklich zu dem Urteil gelangen: Das ist oder wird halt so im Alter.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-weight: normal;" /&gt;&lt;br style="font-weight: normal;" /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Es ist jedoch ganz anders. In Indien sitzen 80jährige stundenlang in der Hocke - in Deutschland sind 16jährige wegen Rückenschmerzen in Behandlung. In Afrika tragen die Menschen stolz und aufrecht mühelos dutzende Kilos auf dem Kopf - in Deutschland schieben die Leute in immer jüngeren Jahren einen Rollator vor sich her. Offensichtlich gibt es viele „Realitäten“ und Sie, nur Sie allein entscheiden, in welcher Sie leben wollen und wie Sie sich im Alter erleben wollen.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-weight: normal;" /&gt;&lt;br style="font-weight: normal;" /&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Wie schön das Alter sein kann und was relativ einfach und ohne tagtägliches Schinden in einem Fitnesscenter oder auf der Laufstrecke möglich ist, sieht man an Frankie Manning.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt; Der erfolgreiche Swing-Tänzer tanzte noch bis in das sehr hohe Alter. Er gab sogar noch Unterricht. Er verstarb einen Monat vor seinem 95. Geburtstag. Das erste Video zeigt Frankie tanzend an seinem 92. Geburtstag. Das zweite Video zeigt ihn beim Unterrichten mit 93 Jahren! Möglicherweise motivieren Sie diese beiden Videos, ganz anders über Ihre Altersvorsorge zu denken und sich darüber klar zu werden, dass Ihr Kapital nicht auf der Bank liegt, sondern zwischen Ihren Fußsohlen und Ihren Haarspitzen.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="385" width="480"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gEUF8La2N54?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;rel=0"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/gEUF8La2N54?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="385" width="480"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Reg-EcQg5SU?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;rel=0"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Reg-EcQg5SU?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-652888987001875311?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/652888987001875311/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/11/altersvorsorge-fur-dummys-der-letzte.html#comment-form' title='22 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/652888987001875311'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/652888987001875311'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/11/altersvorsorge-fur-dummys-der-letzte.html' title='Altersvorsorge für Dummys (Der letzte Beitrag für 2010)'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>22</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-6320222832250548105</id><published>2010-11-23T17:18:00.002+01:00</published><updated>2011-08-01T12:26:49.660+02:00</updated><title type='text'>Zeige mir, wie Du Dich bewegst und ich sage Dir, wie Du denkst 2. Teil</title><content type='html'>Eigentlich müsste Teil 2 Teil 1 sein und Teil 1 müsste Teil 2 sein. Alle Klarheiten beseitigt? ;-)&lt;br /&gt;Denn in diesem Beitrag soll es um unsere Kinder gehen....&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dass viele „Erwachsene“ sich gehen lassen und sich durch Bewegungsarmut und starkes Übergewicht selbst Probleme schaffen, dann auf Kosten der Gesellschaft die daraus resultierenden Krankheiten von der Medizin repariert haben wollen und dann noch jammern, wenn sie dafür auch noch bezahlen sollen, könnte man ja noch als weltoffener Mensch tolerieren. Viel schwerer wiegt, dass diese Leute auch ein gesellschaftliches Bild zeichnen und unsere Kinder tagtäglich mit diesem Zerrbild konfrontieren. Mit einer schon ans Lächerliche grenzenden gesellschaftlichen Akzeptanz werden fettleibige Bewegungslegastheniker zur Normalität. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders Menschen, die wichtige gesellschaftliche Funktionen innehaben und Leitbilder für unsere Kinder generieren, versagen diesbezüglich völlig. Spontan fällt mir da der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl ein. Dessen Körperform jeder Beschreibung spottet und welcher sich eher als Werbeträger für Burger King oder Schöller eignet, als als klarsichtig denkender Staatsmann. Oder auch der ehemalige Linksaußen-Fischer mit seinem Buch "Der lange Lauf zu mir selbst". Wenn man sich dessen Umrisse anschaut, dann freut man sich schon, dass er überhaupt noch laufen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, Kinder an die Macht, trällerte einst Grönemeyer. Nö, sage ich, dann lieber faulendes Gemüse und unförmigen Fisch ertragen. Denn wussten Sie, dass bei einem Test in einem Baseler Kindergarten 50 Prozent der Kinder keine einfache Vorwärtsrolle mehr konnten? Wussten Sie, dass nur durch das Erlernen von gezielten und gesteuerten Bewegungen im Kleinkindalter wichtige Strukturen im Gehirn angelegt werden? Wussten Sie, dass diese Strukturen dann wichtige Verbindungen zwischen einzelnen Nervenzellen herstellen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wussten Sie, dass es dadurch erst möglich wird, im Gehirn Kommunikation zwischen verschiedenen Bereichen stattfinden zu lassen? Wussten Sie, dass diese Kommunikation die Voraussetzung für das Denken ist? Wussten Sie, dass die Leistungsfähigkeit der Kommunikationswege zwischen den einzelnen Zellen den Unterschied zwischen „dummen“ und intelligenten Kindern ausmacht? Um Ihnen ein Beispiel zu geben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Kinder in der Lage sind, sich gezielt zu bewegen, sind sie in der Lage durch ihre vielfältigen Bewegungserfahrungen ein inneres Bild des äußeren Raumes aufzubauen.&lt;br /&gt;Sobald das Kind Richtungen in Bezug zu seinem eigenen Körper einzuordnen lernt (Was ist vor, hinter, rechts und links von mir? Was ist oben und unten?), entsteht diese Raumerfahrung. Das Kind nimmt sich selbst im Raum wahr, lotet die Grenzen und die Beschaffenheit des Raumes aus, indem es sich in allen möglichen Körperpositionen im Raum bewegt und speichert die gewonnenen Eindrücke als Vorstellung und Erfahrung ab. Mathematisches und geometrisches Denken resultiert daraus. Denn das ist sinnbildlich nichts anderes als das Umordnen, Ordnen und In-Beziehung-setzen von Mengen in einem vorgestellten innerlichen Raum. Das Körperschema mit seiner verinnerlichten Raumvorstellung dient als Grundlage hierfür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel zu häufig verwechseln die Eltern Konditionierung mit Intelligenz. Oft sind Eltern stolz, wenn Kinder mit drei Jahren bereits mit einem Gameboy spielen oder von allein durch das Fernsehprogramm zappen. Gern wird der gut dressierte Nachwuchs dann Freunden und Bekannten mit dem Ausruf präsentiert: Schaut mal, wie intelligent unser Kleiner schon ist. Nun ja, eine richtige Taste drücken ist keine Leistung. Das macht nach ein paar Tagen Training jede Maus und dressiert so den Professor, der dann auf Tastendruck losläuft und als Belohnung der Maus ein Stück Käse bringt. Kinder, die viel Zeit vor elektronischen Geräten verbringen oder mit dem Fernseher „ruhig gestellt“ werden, versäumen wertvolle Entwicklungsschritte, die später nie mehr nachgeholt werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von enormer Wichtigkeit ist gerade der Erwerb grundlegender Fähigkeiten in den&lt;br /&gt;Bewegungsmöglichkeiten und das Entwickeln einer breiten Basis im Bewegungsrepertoire.&lt;br /&gt;Sobald sich Kinder zu früh auf eine bestimmte Sportart festlegen oder gezwungen durch ehrgeizige Eltern festlegen lassen, passiert das, was man den Erwerb von Teilfähigkeiten nennt: Kinder können vielleicht mit der einen Körperhälfte gut Tischtennis spielen. Mit der anderen Körperhälfte können sie hingegen gar nichts. Vom richtigen Gehen, Stehen und aufrechten Sitzen gleich ganz abgesehen. Damit Ihr Kind alle Chancen zur persönlichen Entwicklung hat und sich alle Anlagen optimal entwickeln, muss es über eine breite Basis im Bewegungsvermögen verfügen. Den Grundstock für die Infrastruktur im Zentralnervensystem sichert allein ein umfangreiches Bewegungsvermögen. Je mehr unterschiedliche Bewegungsarten Ihr Kind beherrscht, desto breiter und ausgeprägter ist seine Basis und desto sicherer wird es später seine intellektuellen Möglichkeiten entfalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich gilt das hier Geschriebene auch für den Erwachsenen. Ein erwachsenes&lt;br /&gt;Gehirn lernt ein Leben lang weiter und wenn man es ganz genau nimmt, muss man am Ende seines Lebens seine höchsten motorischen Fähigkeiten entwickelt haben und über ein überdurchschnittliches Bewegungsvermögen verfügen. Leider sind dann die meisten Menschen wieder an dem Punkt angelangt, von wo aus sie vor vielen Jahrzehnten gestartet sind. Sie werden in einer Verwahranstalt gewindelt und gefüttert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade bei Erwachsenen kann man häufig auch ein anderes Phänomen beobachten: Die Eltern sitzen mit Rundücken am Tisch im Restaurant und fordern ihr Kind mehr oder weniger deutlich auf: Sitz gerade! Der Papa zündet sich anschließend einen Glimmstengel an und sagt zu seinen Kindern: Wehe ihr raucht mal - das ist völlig ungesund. Oder die Kinder gehen nach der Schule noch in etliche Kurse und die Eltern verplanen deren Kindheit. Immer mit der Begündung, dass es ihren Kindern mal besser geht als ihnen selbst. Und so wollen Unstudierte, dass ihre Kinder studieren. Unsportliche Leute wollen sportliche Kinder. Und Hartz4-Empfänger wollen, dass ihre Kinder mal Hartz5 bekommen.;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinter all dem steckt ein kollektiver Mangel an kognitiver Begabung. Denn wenn in einem Kindergarten 50 Prozent der Kinder keine einfache Vorwärtsrolle mehr konnten, liegt es keineswegs an den Kindern. Sondern daran, dass auch die Eltern keine Rolle mehr können. Andere Elternteile hingegen denken ernsthaft, sie können ungebildet bleiben und ihre Kinder sollen dafür nach Bildung dürsten. Oder Raucher rauchen jeden Tag vor ihren Kindern und wollen diese zu Nichtrauchern erziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Kinder spiegeln nur den emotionalen und körperlichen Zustand der Erwachsenen wider und zeigen auch schön den gesamt-gesellschaftlichen Zustand. Deswegen muss man keine Programme und Angebote für Kinder entwickeln, sondern man muss Angebote für Erwachsene entwicklen. Die sind häufig selbst noch auf einer infantilen Stufe der Entwicklung stehen geblieben. Schließlich verlangen die von ihren Kindern das Leben zu leben, welches sie aus Unvermögen, Faulheit oder Desinteresse nie gelebt haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-6320222832250548105?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/6320222832250548105/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/11/zeige-mir-wie-du-dich-bewegst-und-ich.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/6320222832250548105'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/6320222832250548105'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/11/zeige-mir-wie-du-dich-bewegst-und-ich.html' title='Zeige mir, wie Du Dich bewegst und ich sage Dir, wie Du denkst 2. Teil'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-2305197525827575349</id><published>2010-10-19T16:59:00.030+02:00</published><updated>2011-03-25T17:51:14.488+01:00</updated><title type='text'>Der Film zum Schuh</title><content type='html'>&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/JlMLDCMHEcU?rel=0" title="YouTube video player" width="640"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-2305197525827575349?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/2305197525827575349/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/10/senmotic-pure-shoes-video.html#comment-form' title='33 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/2305197525827575349'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/2305197525827575349'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/10/senmotic-pure-shoes-video.html' title='Der Film zum Schuh'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/JlMLDCMHEcU/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>33</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-3483035248589445835</id><published>2010-09-26T15:34:00.086+02:00</published><updated>2011-08-01T12:10:32.575+02:00</updated><title type='text'>Zeige mir, wie Du Dich bewegst und ich sage Dir, wie Du denkst 1. Teil</title><content type='html'>Zuerst konfrontiere ich Sie mit einigen unumstößlichen Fakten:&lt;br /&gt;1. Ihr Bewegungsvermögen entspricht Ihrem Denkvermögen.&lt;br /&gt;2. Ihre Beweglichkeit hängt von Ihrer Körperstruktur ab.&lt;br /&gt;3. Ändert man die Körperstruktur, ändert sich Punkt 2 und infolgedessen Punkt 1.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Was passiert, wenn man verhindert, dass Babies sich bewegen können  &lt;br /&gt;und man bei ihnen jeglichen motorischen Reiz unterdrückt? Sie bleiben  schwachsinnig. Jahrelang glaubte man, je mehr sich im Kindesalter das  Gehirn entwickelt und vernetzt, umso größer sind unsere  Bewegungsmöglichkeiten. Mittlerweile ist man auch hier etwas schlauer und weiß: Bewegung kommt nicht nur vom Kopf, nur durch Bewegung  entwickelt sich auch der Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn die stärkste  Anregung zum Verschalten von Synapsen und zum Ausschütten von  nervenzellerhaltenden Faktoren sind komplexe Ganzkörperbewegungen. Hierzu gehören vor allem Bewegungen, die die Geschicklichkeit fördern. Dadurch werden mehrere Hirnareale überdurchschnittlich beansprucht. Gleichzeitig werden nervenzellschützende Faktoren ausgeschüttet, welche  die Verschaltung und Erhaltung der neuen neuronalen Strukturen gewährleisten. Das bedeutet: Diese nervenzellschützenden Faktoren fördern die weitere Synapsenbildung sowie das Aussprossen der  Nervenverästelungen und den Nervenstoffwechsel. Die dadurch neu  entstehenden Vernetzungen der Nervenzellen untereinander bilden die Grundlage für das menschliche Denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während die  meisten Menschen immer noch glauben, unser Gehirn wäre ein Computer, der sich weder verändern und erst recht nicht vergrößern lässt, weiß die  Wissenschaft es schon lange besser. Denn eines gilt als sicher: Tag für Tag kommen im Hippocampus, einer Region, die für das Lernen und die räumliche Orientierung sehr wichtig ist, beim Erwachsenen einige tausend  Nervenzellen hinzu. Im Vergleich zu den etwa hundert Milliarden  Neuronen, aus denen das Gehirn besteht, mag die Zahl der Novizen gering und unerheblich erscheinen. Dafür jedoch verfügen die Nachwuchszellen noch über eine Erregbarkeit, die den alteingesessenen Neuronen längst  abhanden gekommen ist. Wie der Berliner Hirnforscher Kempermann  herausfand, genügen bereits wenige neugebildete Zellen, um die  Netzwerkarchitektur des Gehirns grundlegend zu verändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer  beispielsweise im Erwachsenenalter mit dem Jonglieren beginnt, der  lässt sein Gehirn dadurch gezielt wachsen - das haben Neurologen aus Jena und Regensburg als Erste entdeckt und 2004 in der Fachzeitschrift „Nature“ beschrieben. Die Wissenschaftler ließen im Durchschnitt 22 Jahre alte Menschen drei Monate lang das Jonglieren lernen. Die zwölf geschicktesten Kandidaten konnten am Ende drei Bälle mindestens eine Minute lang in der Luft halten. Ihre Gehirne wurden per Kernspin  durchleuchtet, und zwar vor dem Training, direkt danach und nach einer drei Monate langen Jonglierpause. Als Vergleich dienten die Gehirne  untrainierter Probanden. Nach drei Monaten, so zeigte sich, hatten sich  die Jongleur-Gehirne beidseitig an den Seitenlappen verändert. Im sogenannten intraparietalen Sulcus, der auf die Wahrnehmung von Objekten spezialisiert ist, war eine deutliche Vergrößerung zu erkennen. Nach  einer längeren Trainingspause bildete sich die Vergrößerung nur  teilweise zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es waren auch Kempermann und Hans-Georg Kuhn, die den segensreichen Effekt von Bewegung und Lernen vor zehn Jahren im Labor von Fred Gage am Salk Institute for Biological Studies im kalifornischen La Jolla entdeckten. Sie hielten erwachsene  Mäuse in einer abwechslungsreichen Umgebung mit Tunneln, Laufrädern und  vielerlei Spielzeugen. Die spätere Beschau ihrer Gehirne ergab: Diese  Tiere hatten deutlich mehr Nervenzellen ausgebildet als Artgenossen, die  in übliche kleine Laborkäfige gezwängt vor sich hin vegetiert hatten. Die abwechslungsreiche Umgebung und die komplexen Bewegungen formten offenbar komplexe Gehirne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um neue Neuronen wachsen zu lassen und immer wieder neue Vernetzungen zu schaffen, damit Sie  eingeschliffene Bewegungs- und Denkmuster verlassen können, sind zwei  Dinge essenziell. Erstens müssen Sie völlig neue Bewegungen lernen und zweitens vor allem Bewegungen, die Ihre Geschicklichkeit erhöhen. Das  stimuliert überdurchschnittlich Ihr Nervensystem, regt das Wachstum  neuer Hirnzellen an und schafft neue Verknüpfungen im Gehirn. Hier  sehen wir Parallelen zur frühkindlichen Entwicklung. Die Verknüpfung von Neuronen mit einer daraus resultierenden gesteigerten Denkfähigkeit  ist abhängig von einem sich stetig steigernden, geschickten Umgang (kriechen - krabbeln - aufrecht gehen) mit dem eigenen Körper.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joggen  kann beispielsweise sehr befriedigend sein. Doch auch beim Joggen haben Sie nichts Neues gelernt. Sie setzen nur in einer höheren Gangart ein Bein vor das andere. Das tun Sie, mehr oder weniger, schon den ganzen  Tag. Auch wenn wir dieses Bewegungsmuster auf einen Stahlrahmen mit Gummischeiben übertragen, bleibt es genau das gleiche Bewegungsmuster. Nur nennen wir es dann Rad fahren. Gerade im Sport finden wir unzählige  Sportarten, die nach den immer gleichen Bewegungsmustern verlangen. Das  macht uns nicht wirklich klüger und erst recht nicht langfristig  beweglicher oder gar gesünder. Im Gegenteil: Es macht überhaupt keinen  Unterschied, ob man in der immer gleichen Art auf das Sofa klettert um  auf drei Metern fern zu sehen ;-) oder ob man in den immer gleichen Bewegungsmustern Sport treibt. Hier wie da sehen wir vor allem eines: Eine mangelnde Fähigkeit, seinen Körper umfassend und richtig zu  gebrauchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin mir sicher, dass eine Vielzahl der  Leser schneller und länger laufen, schwimmen oder fernsehen kann als ich. ;-) Meine Frage an Sie lautet: Wie lange können Sie das? Können Sie das schmerzfrei auch noch mit fünfzig oder sechzig Jahren? Sie denken  doch an Ihre Zukunft? Wollen Sie sich tatsächlich mit 70 Jahren in ein  Altenheim begeben und dort noch zehn oder zwanzig Jahre auf 12  Quadratmetern verwaltet werden? Wenn Sie glauben, Sie machen alles besser oder anders als Ihre Mitbürger, irren Sie sich gewaltig. Auch  die heutigen Insassen der Verwahranstalten hätten in ihrer Jugend oder Mitte ihres Lebens heftig verneint, je dort ihr Leben zu verbringen. Und was glauben Sie eigentlich, für wen die Altenheime, die wie Pilze aus dem Boden schießen, eigentlich gebaut werden und warum Sie in Deutschland in eine Pflegeversicherung einzahlen? Für die anderen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade  bei der älteren Generation kann man deutlich sehen, wie sehr Beweglichkeit und Denken eine Einheit bilden. In der Regel drehen sich die Gespräche nur noch um Krankheiten (wobei der mit der schlimmsten  Krankheit, größten Narbe oder längsten Operation der König ist und am  meisten Bewunderung bekommt) oder die Gespräche drehen sich um das  Essen. Schlurfend, mit Rundrücken, den Blick 2 Meter vor sich auf den Boden gerichtet entspricht der körperliche Aktionsradius dem geistigen Horizont. In Indien sitzen 80jährige mühelos stundenlang in der Hocke, in Europa schieben schon 50jährige den Rollator vor sich her. Da erkennt  man doch sofort, wer wirklich im Wohlstand lebt. Gesundheit ist doch  angeblich das wichtigste Gut, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Steigerung der Geschicklichkeit, die Erweiterung der Bewegungsgrenzen und daraus resultierend der raffinierte Umgang mit Ihrem Körper stimulieren das Gehirn mehr als jedes Kreuzworträtsel und jedes Golfspiel. Wollen wir jahrelang eingeschliffene Bewegungsgewohnheiten durch völlig neue Bewegungsmuster ersetzen, stellt dies eine sehr große Herausforderung für unser Gehirn dar. Hierfür muss unser Denkorgan die  Netzwerkarchitektur grundlegend verändern. Diese völlig neue  Verschaltung der Neuronen eröffnet uns erst grundlegende  Veränderungsmöglichkeiten im eigenen Denken und in unserer Gefühlswelt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-3483035248589445835?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/3483035248589445835/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/09/zeige-mir-wie-du-dich-bewegst-und-ich.html#comment-form' title='39 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/3483035248589445835'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/3483035248589445835'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/09/zeige-mir-wie-du-dich-bewegst-und-ich.html' title='Zeige mir, wie Du Dich bewegst und ich sage Dir, wie Du denkst 1. Teil'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>39</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-7376835250958247619</id><published>2010-08-30T11:58:00.012+02:00</published><updated>2010-09-25T22:07:40.447+02:00</updated><title type='text'>Mut zur Veränderung - mit Senmotic blue</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px; text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Möchte man mit der &lt;a href="http://senmotic.eu/"&gt;Senmotic blue-Therapie&lt;/a&gt; maximale Erfolge erzielen, benötigt man keinen starken Willen. Sondern den Mut zur Veränderung. Veränderung wiederum passiert wie von allein, wenn man die inneren Widerstände gegen selbige aufgibt. Die meisten Menschen sind sich nicht darüber im Klaren, dass grundlegende persönliche Veränderung im Denken und Fühlen erst über die körperliche Ebene überhaupt möglich ist.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;Jeden früh, wenn Sie aufstehen, entscheiden Sie sich neu für Ihr Leben. Ob Ihr Leben so weiter läuft wie bisher oder ob es ganz anders läuft. Oftmals hören wir folgende Aussagen: &lt;i&gt;Ich kann/will mich nicht verändern. Ich bin eben wie ich bin.&lt;/i&gt; Erinnern Sie sich an den früheren Werbeslogan der Dudarfst-Werbung im Fernsehen? &lt;i&gt;Ich will so bleiben wie ich bin.&lt;/i&gt; Die Marketingexperten sprechen damit erfolgreich ein grundlegendes Bedürfnis vieler Menschen an: &lt;i&gt;Ich will so bleiben wie ich bin - die Welt und die anderen sollen sich gefälligst ändern. &lt;/i&gt;Dabei vergessen viele Zeitgenossen: Man hat eine Wahl -&amp;nbsp; wie schnell wird ausradiert, dass man sich selbst für diesen Lebenspartner, für den Beruf, für diese Stadt und für diese Wohnung entschieden hat. Die gute Nachricht ist: Das alles können Sie in jeder Sekunde Ihres Lebens abwählen und dafür eine andere Wahl aus unzähligen Möglichkeiten treffen. Dass viele Menschen selbst in unwürdigsten Lebenssituationen verharren anstatt zu neuen Ufern aufzubrechen, entbehrt nicht einer gewissen Tragik. Man erkennt die Zeitgenossen daran, dass sie lang und breit erklären, warum etwas nicht geht. Anstatt&amp;nbsp; in dieser Zeit zu überlegen, wie es gehen könnte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;Veränderung ist etwas Neues, welches Unsicherheit produziert und Ängste hervorruft. Dabei muss man es in aller Deutlichkeit sagen: Ängste finden nur im eigenen Kopf statt und werden ausnahmslos von uns selbst produziert. Deswegen kann uns nie jemand Angst einflößen - außer wir selbst. Wir können auch nie beleidigt werden - sondern wir können uns nur beleidigt fühlen. Wie wir eine Sache im Kopf bewerten ist entscheidend. Diese Bewertung löst Gefühle in Ihnen aus und sorgt dafür, ob Sie sich gut oder schlecht fühlen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;Angenommen, ein Mann arbeitet für 1000 Euro (hier dürfen Sie jede Zahl einsetzen) ;-) im Monat, wünscht sich jedoch ein höheres Einkommen. Trotzdem bleibt er auf der alten Arbeitsstelle hocken und wird dafür seine eigene Unzufriedenheit auf Kollegen und Chefs projizieren. Diese sind in seinen Augen selbstverständlich alle unfähig und bekommen viel zu viel Geld. ;-) Doch anstatt sich im Geist auszumalen, wie schnell man einen neuen Job mit mehr Gehalt bekommt, dass dieser Job sogar noch Spaß machen kann um so positive Gefühle zu erzeugen, stellt sich unser Mann nur die schlechten Seiten vor und produziert in sich selbst Ängste. Unbewusst wird er so handeln, dass er in seinem alten Weltbild immer wieder bestätigt wird. Er wird beispielsweise in der Bildzeitung die Arbeitslosenstatistik falsch lesen. Er wird dort lesen, dass die Arbeitslosenquote rund 10% beträgt. Wenn man diesen Mann fragt, warum er seinen Job nicht kündigt, wird er dann sagen: Bei dieser hohen Arbeitslosigkeit? Und sich sogar noch ziemlich clever vorkommen. ;-) Diese Einstellung verhindert Lebensoptionen und erzeugt Ängste. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;Hätte unser Mann gelesen, dass rund 90% Arbeit haben, erfolgt so eine&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt; entgegengesetzte Bewertung. Diese erzeugt positive Gefühle und plötzlich unzählige Optionen. Denn wenn 90% einen Job haben, muss es Arbeitsstellen in Hülle und Fülle geben. An dem Verhältnis von Erwerbstätigen und Erwerbslosen hat sich nichts geändert. Nur unser Denken und das dadurch erzeugte Gefühlsleben lässt uns stagnieren oder mit Lust unser Leben aktiv gestalten.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;In der Regel werden dem Unmündigen viele Entscheidungen in seinem Leben abgenommen und von anderen entschieden.&amp;nbsp; Natürlich immer in deren Sinne. ;-) Wenn Sie beispielsweise angestellt sind, legen andere Menschen für Sie fest, wann Sie früh zu kommen haben, wann Sie nachmittags gehen dürfen, wann Sie frei haben, wieviel Sie Urlaub bekommen und wann und welches Gehalt Ihnen überwiesen wird. Sie haben jedoch die Wahl entweder unternehmerisch tätig zu sein oder wenn Sie angestellt sein möchten, sich dort anstellen zu lassen wo es die besten Konditionen gibt. Und durch Fleiß und Höherqualifikation Ihren Marktwert zu steigern. Leider wollen die meisten Zeitgenossen erst mehr Geld und Urlaub und wollen dann fleißiger sein. So nach dem Motto: Wenn mir die Firma mehr zahlen würde, würde ich mir auch mehr Mühe geben. Tja, Mühe wird immer belohnt. Aber erst, nachdem man sich Mühe gegeben hat.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;In meinem Metier finden wir die gleichen Muster. Ein Arztbesuch wegen körperlicher Beschwerden bestätigt in der Auffassung, man könne sich nicht ändern und man selbst wäre hilflos. Es kommt sehr häufig vor, dass Ärzte beispielsweise sagen: &lt;i&gt;An Ihrem Beckenschiefstand können Sie nichts ändern. Damit müssen Sie leben. Eine Skoliose der Wirbelsäule? Tut mir leid für Sie, gerade kriegen wir die nicht mehr. &lt;/i&gt;Oder man wird mit allgemeinen Plattitüden abgespeist: &lt;i&gt;Ihre Wirbelsäule ist abgenutzt. &lt;/i&gt;Eben, wie bei den anderen 8 Milliarden Menschen inkl. Ihres Arztes auch. Denn jede Wirbelsäule nutzt sich mehr oder weniger im Laufe der Zeit ab.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;Wenn schon Menschen an Veränderung interessiert sind und vorankommen wollen, beschränken sich die meisten Mitbürger auf ihre Psyche. Sie denken auch, dass die Psyche nur in ihrem Kopf wohnt und ausnahmslos dort das Verhalten gesteuert wird. Diese weltfremde Ansicht rührt möglicherweise daher, dass es diese unsinnige Trennung von Körper, Geist und Seele gibt. Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass es nur einen Mensch als Gesamtheit gibt, sich dieser jedoch selbst in drei Teile aufspalten will. ;-) Mittlerweile weiß auch die führende Psychologie, wie sehr sich psychische Zustände im und durch den Körper ausdrücken. Und umgedreht Körperhaltungen Auswirkungen auf unser Denken (Urteile und Einstellungen) und unsere Gefühle haben (Embodiment). Dabei meine ich nicht die Körperhaltung, die man einnimmt, indem man seine Arme vor dem Körper verschränkt oder im Gespräch seinen Kopf leicht neigt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;Beispielsweise kann ein Mensch 10 mal von sich behaupten, er wäre ein offener Mensch und Neuem gegenüber aufgeschlossen und dabei mit offenen Armen dastehen. Wer mit einem angespannten Bauch und infolgedessen mit einem Rundrücken herum läuft, hat auch nicht die leiseste Vorstellung davon, was ein offener und aufgeschlossener Mensch überhaupt ist. Ob so ein angespannter Mensch nun mit verschränkten oder offenen Armen dasteht, ist dabei völlig&amp;nbsp; belanglos. Eine dauerhaft einzementierte Körperhaltung, oder besser Körperstruktur, zementiert auch unser Denken und unsere Gefühle ein. Die aus einer festen Körperstruktur heraus entstehenden immer gleichen Bewegungsmuster initiieren auch die immergleichen Denkmuster. Ein flexibles, spontanes und situationsgerechtes Denken und Verhalten wird so unmöglich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;Aus meiner Erfahrung und Beobachtung heraus scheinen mir die Menschen besonders psychisch belastet, die sehr desorganisiert im Körper sind. Häufig hole ich mir verbales Feedback von den betreffenden Klienten. So kann ich feststellen, ob ich die Struktur des Körpers richtig "gelesen" und interpretiert habe und selbstverständlich auch selbst viel über den Zusammenhang von Körper und Psyche lernen. Häufig haben meine Kollegen und ich den Eindruck, dass sich im Zuge der Senmotic blue Sitzungen mit der drastischen Veränderung in der Körperstruktur auch das Verhalten und Denken der Klienten ändert. Und so quasi die Welt mit anderen Augen gesehen wird. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;Seelische Reifungsprozesse werden angestoßen und oft entwickelt man den Teil, der bisher nicht gelebt wurde. Sehr robuste Klienten werden sensibler, während andere plötzlich über viel mehr Durchsetzungsfähigkeiten verfügen. Manchmal ist es gut, sich zurückzunehmen. Manchmal darf man sich jedoch auch nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;Die Flexibilität des Körpers findet ihre Entsprechung in einer flexiblen Psyche. Erst dann ist der Mensch tatsächlich "eins" mit sich.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px; min-height: 14px; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px; min-height: 14px; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size: small; letter-spacing: 0px;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-7376835250958247619?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/7376835250958247619/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/08/mut-zur-veranderung-mit-senmotic-blue.html#comment-form' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/7376835250958247619'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/7376835250958247619'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/08/mut-zur-veranderung-mit-senmotic-blue.html' title='Mut zur Veränderung - mit Senmotic blue'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-2672963710329363011</id><published>2010-07-29T19:03:00.005+02:00</published><updated>2010-08-30T12:06:00.511+02:00</updated><title type='text'>Ausgleichssport ist Ausgleichs(selbst)mord</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Gern&lt;/span&gt; werden eine Vielzahl sportlicher Aktivitäten als „Ausgleichssport“ bezeichnet. Die Bezeichnung ist irreführend. Demzufolge die Protagonisten des Ausgleichssports auch „Irre“ sind. ;-) Warum das tatsächlich so ist, erfahren Sie in diesem Beitrag....&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Stellen Sie sich eine Kinderschaukel, eine sogenannte Wippe vor. Jeweils auf dem einen Ende der Wippe sitzt ein Kind. Ist eines der beiden Kinder zu schwer, neigt sich die Wippe auf diese Seite. Nur wenn beide ungefähr das gleiche Körpergewicht haben, stellt sich eine Balance ein und das Kräfteverhältnis ist in etwa ausgeglichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir vom „Ausgleichssport“ reden, um Bewegungsmangel oder einseitige Bewegung im Alltag auszugleichen, lügen wir uns schön in die eigene Tasche. Satt und schwer sitzen wir auf der einen Seite der Wippe mit dem Namen "Alltag". Das andere Ende "Sport" ragt steil in die Luft und unzählige Mitbürger verstehen das unter „ausgeglichen“. Eine simple Rechenaufgabe zeigt, dass es keinen Ausgleichssport geben kann und "Ausgleichssportler" ziemlich unausgeglichen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Woche hat 168 Stunden. Angenommen, man betreibt 4 mal 1 Stunde Ausgleichssport in der Woche - was schon sehr großzügig gerechnet ist. Was sollen denn die 4 Stunden bewirken? Ein Monat hat im Schnitt 672 Stunden. Was sind dann schon 16 Stunden, die man sich im Monat um seinen Körper kümmert? Auf ein Jahr gerechnet, sieht die Bilanz noch erschreckender aus. Da stehen 8064 Stunden den 192 ausgeglichenen Stunden gegenüber, in denen man sich mit sportlichen Aktivitäten ein gutes Gewissen erkauft. Auf 10 Lebensjahre hochgerechnet beträgt das Verhältnis 80640 Stunden weitestgehender Passivität oder Bewegungsarmut zu 1920 Stunden Aktivität. Von einem „Ausgleich“ kann nun wirklich nicht mehr die Rede sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Handelte es sich bei dieser Rechenaufgabe um eine Geldanlage, würden wir von einem hochgradigen Verlust sprechen. Auch auf körperlicher Ebene erleidet der „Ausgleichssportler“ einen Verlust. Er stellt sich jedoch schleichend ein. Mit zunehmendem Alter zeigen sich die „Verluste“ für die falsche Lebensführung in Form von „Krankheiten“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So richtig „irre“ ist man erst, wenn man Bewegungsmangel oder einseitige Bewegung durch eine andere einseitige Bewegung ausgleichen will. Ein bekanntes Beispiel wäre Joggen. Ein Bein vor das andere setzen tut man mehr oder weniger schon den ganzen Tag. Was soll es dann bringen, wenn man es dann abends noch etwas ausführlicher tut? Oder wenn Sie Golf/Tennis/Squash spielen... was können Sie mit dem anderen Arm? Und was haben Sie für die Beweglichkeit Ihrer Beine oder Ihres &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_quadratus_lumborum"&gt;Quadratus Lumborum&lt;/a&gt; getan?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tausende von unterschiedlichen Bewegungen könnte man jeden Tag spontan tun. Wie oft gehen Sie zum Beispiel jeden Tag in die Hocke, auf die Knie oder in den Fersensitz? Wie oft am Tag langen Sie mit dem Arm hinter Ihren Rücken? Und wie oft tun Sie etwas mit der linken Hand anstatt wie üblich mit der rechten (Linkshänder dito)? Einen Bewegungsablauf immer wieder zu tun und darin besser zu sein als andere, ist meilenweit von echter Fitness und Gesundheit entfernt. Es ist sogar genau entgegengesetzt: Wer so dachte und handelte, bekommt mit jedem Lebensjahr eine größere Quittung. Und zahlreiche ehemalige „Sportler“ werden mir da sicher Recht geben - wenn sie diesen Beitrag auf ihrem Laptop im Wartezimmer ihres Arztes lesen. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von unseren Medizinern dürfen Sie übrigens sehr wenig erwarten, was Bewegung angeht.&amp;nbsp; Denn der Schwerkraft ist es sowas von egal, ob Sie studiert haben oder nicht. Ob Sie einen Titel vor Ihrem Namen tragen oder ob Sie „gebildet“ sind. Die Schwerkraft tut ihr schweres Werk rund um die Uhr mit Leichtigkeit. Und falls Sie als Mediziner diesen Beitrag lesen: Betrachten Sie sich leicht bekleidet vor einem Spiegel oder lassen Sie sich mal von der Seite fotografieren und betrachten Sie Ihre Silhouette. Dann bekommen Sie einen ersten lebendigen Eindruck von der Wirkung der Gravitation. Gleichzeitig lernen Sie, wie sehr es die Gravitation für belanglos hält, ob Sie "Ausgleichssport" treiben. Was allein zählt, ist die Bewegungsvielvalt und die Bewegungsqualität, mit der Sie sich im Schwerefeld der Erde bewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten Vertreter der Schulmedizin betrachten nur einzelne Aspekte des Menschen. Im Sport ist es meistens das Herz-Kreislaufsystem. Schlägt Ihr Herz bei einer Tätigkeit nur fünf Schläge pro Minute schneller und bildet sich dazu eine winzige Schweißperle auf Ihrer Stirn, wird jegliche Tätigkeit von der Medizin als „Sport“ empfohlen und als „Gesund“ eingestuft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass beispielsweise beim Joggen Ihre Knie und Füße nach außen zeigen und Sie sich dadurch eine Arthrose der Knie- und Hüftgelenke zuziehen können, interessiert nicht. Oder welcher Arzt hat Ihnen schon Jogging empfohlen und sich vorher Ihren Laufstil angeschaut? Und welcher Mediziner könnte Ihnen denn schon einen physiologisch richtigen Laufstil vorführen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass Sie einen runden Rücken haben und folglich mit hochgezogenen Schultern nach Luft schnappen anstatt tief und gleichmäßig zu atmen, ist dort ebenfalls nicht von Interesse. &lt;br /&gt;Sogar das Gegenteil ist der Fall: Wenn Sie dann beim Joggen vor Anstrengung nach Luft schnappen, wird die "Anstrengung" als positiv gesehen und man freut sich, weil man sich angeblich wieder mal richtig ausgepowert hat. Die meisten Menschen kämpfen jedoch nicht gegen die Uhr, sondern ohne es zu wissen gegen Ihre physiologischen Fehlfunktionen an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bemerkenswerterweise unterscheiden sich Mediziner in Körperhaltung oder in ihrer Beweglichkeit kein bisschen vom Normalbürger. Deswegen mein Rat: Schauen Sie, wie geschickt sich der Verfechter oder Empfehler eine Methode selbst bewegt. Wie er geht, steht und sitzt. Dann wissen Sie auch sofort, was Sie von der Methode (und dessen Empfehler) zu halten haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlussendlich können Sie es sich selbst ausrechnen: Wenn man tagtäglich 8 Stunden in einem Büro oder in einem Auto zubringt, müsste man anschließend auch 6-8 Stunden Sport treiben um ein ausgeglichenes Leben zu führen. Wer macht das schon...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für eine Empfehlung meinerseits zuerst etwas Eigenwerbung. Man sollte man sich mit Blue erstmal in Form bringen lassen. Größere physiologische Einschränkungen werden in den Sitzungen aufgelöst. Dann kann man seinen Bewegungsreichtum und die Bewegungsqualität ins Unermessliche mit Red steigern. Das Schöne am Red ist: Man lernt nicht 2 Stunden und lebt dann wieder im Alltag wie bei so vielen herkömmlichen Methoden. Denn die verbesserte Bewegungsqualität des Senmotic red wird vor allem bei vielen Bewegungen im Alltag wirksam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie können auch ohne Blue/Red viel für sich tun. Es sind die ganz einfachen Sachen und kleinen feinen Veränderungen, die so große Wirkung haben. Eine winzige Prise Salz verändert den Geschmack eines ganzen Gerichts. Deswegen empfehle ich Ihnen, sich nicht als Homo rabiatus regelmäßig durch Joggen oder andere schweißtreibende Aktivitäten zu verausgaben. Oder gar nordisch kognitiv retardiert mitten im Sommer mit Stöcken in der Hand klar denkende Leute zu erschrecken. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lernen Sie sich lieber selbst zu beobachten: Welche Bewegungsabläufe tun Sie jeden Tag immer wieder? In der Regel greifen Sie immer gleich zum Telefon und halten es auch immer gleich. Nehmen Sie es doch mal in die andere Hand. Stellen Sie es immer wieder an einen anderen Platz, so dass Sie sich mit Ihrem Körper anders bewegen müssen. Bedienen Sie Ihre Computermaus auch mit der anderen Hand und klicken Sie auch mal mit anderen Fingern darauf. Am Anfang werden Sie sich linkisch vorkommen - mit der Zeit jedoch werden Sie sich mit den Bewegungen wohlfühlen. Dann haben Sie Ihren Bewegungsreichtum schon mal ganz einfach verdoppelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie werden entdecken, wie Sie plötzlich auch andere Tätigkeiten mit der anderen Hand beginnen, wie Ihr Nervensystem nach neuen Bewegungsreizen giert und es auch für Sie persönlich eine spannende Sache ist, immer wieder neue Bewegungsmöglichkeiten zu entdecken. Zugleich werden Sie dabei immer kreativer und schlauer. Denn Bewegung ist eng mit "Denken" verknüpft. Ersteres ermöglicht sogar erst letzteres und so werden Sie von Jahr zu Jahr beweglicher und klüger. Nun ja, genau genommen sind ja alle Menschen klug: Einige wenige davor, sehr viele danach. ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-2672963710329363011?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/2672963710329363011/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/07/ausgleichssport-ist-ausgleichsselbstmor.html#comment-form' title='27 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/2672963710329363011'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/2672963710329363011'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/07/ausgleichssport-ist-ausgleichsselbstmor.html' title='Ausgleichssport ist Ausgleichs(selbst)mord'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>27</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-7180679025194451626</id><published>2010-06-30T18:00:00.002+02:00</published><updated>2010-06-30T18:08:49.311+02:00</updated><title type='text'>Dick kann auch schlank sein</title><content type='html'>Sicher werden zahlreiche Leser schon an sich selbst erfahren haben, wie sich mit zunehmendem Alter ein kleines &lt;span class="goog-spellcheck-word"&gt;Bäuchlein&lt;/span&gt; bildet. ;-) Oder in der Nierengegend entwickeln sich kleine Polster, die in einer engen Hose unschön über den Gürtel quellen.&lt;br /&gt;Ich darf Sie beruhigen....&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Denn in den meisten Fällen ist dies kein wirkliches &lt;span class="goog-spellcheck-word"&gt;Gewichtsproblem&lt;/span&gt;. Wie Sie ja durch das intensive Studium meiner Beiträge schon wissen ;-), wirken auf den Menschen die gleichen Kräfte wie auf alle Körper/Gegenstände dieser Welt. &lt;span class="goog-spellcheck-word"&gt;Fliehkräfte&lt;/span&gt;, Zentrifugalkräfte und auch die Gravitation. Alles zieht und zerrt ein Leben lang an Ihrem Körper und formt und verformt ihn. Je nachdem, wie Sie mit den Kräften umgehen und sich darin bewegen (lassen). Wenn man sich beispielsweise falsch in der Schwerkraft bewegt - in der Regel gegen sie anstatt mit ihr - wird der Körper im Laufe der Jahre zusammengepresst. Gelenke verlieren ihr Gelenkspiel und fangen plötzlich an zu schmerzen. Der Rücken wird runder, der Atem infolgedessen flacher - alles geht schwerer (darum Schwer-Kraft ;-)) und man verliert schleichend an Leistung. Der Blick in den Spiegel bringt ein Stirnrunzeln hervor. Irgendwie hat man seine Form verloren und in den neuen Klamotten sieht man nicht mehr so proportioniert aus wie früher. Man wundert sich und ist sich unklar woher es kommt. In der Regel gibt es ganz klar einen Schuldigen: Sie selbst. Anstatt sich mit der Schwerkraft zu bewegen, haben Sie sich gegen sie gestemmt. Die Schwerkraft gewinnt jedoch immer - sie werden förmlich zusammengepresst. Diese Kompressionen kann das geschulte Auge eines &lt;a href="http://senmotic.eu/"&gt;&lt;span class="goog-spellcheck-word"&gt;Senmotic&lt;/span&gt; &lt;span class="goog-spellcheck-word"&gt;blue&lt;/span&gt; &lt;span class="goog-spellcheck-word"&gt;Practitioners&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; erkennen und selbstverständlich auch beseitigen. Besonders häufig finden wir Kompressionen im Bauchbereich. Während an der Rückseite die Wirbelsäule den Körper stabilisiert, fehlt uns vorn zwischen Becken und Brustkorb eine knöcherne Verbindung. Kein Wunder, dass wir dort am ehesten unsere Form verlieren. Will man diese Entwicklung beispielsweise durch &lt;a href="http://senmotic.blogspot.com/2010/01/wie-bauchmuskeltraining-sie-zum-affen.html"&gt;Bauchmuskeltraining&lt;/a&gt; aufhalten, beschleunigt man sogar seinen sprichwörtlichen Niedergang ;-). Umso besser kann die Schwerkraft schließlich an den festen, steifen Bauchmuskeln ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den folgenden Bildern sehen Sie zur Verdeutlichung ein Beispiel für eine Kompression im Bauchbereich und im unteren Rücken. Das Foto zeigt einen guten Bekannten von mir. Ich sah ihn vor 15 Jahren das letzte Mal. Er besuchte mich für 3 Tage in Leipzig. So konnte ich ihm nur zwei Sitzungen &lt;span class="goog-spellcheck-word"&gt;Senmotic&lt;/span&gt; &lt;span class="goog-spellcheck-word"&gt;blue&lt;/span&gt; geben. Diese haben jedoch gereicht, um die wesentlichsten Kompressionen zu beseitigen. So wie ich meinen Bekannten vor meinem geistigen Auge hatte, war er immer schlank und drahtig. Als ich ihn im &lt;span class="goog-spellcheck-word"&gt;Bodyreading&lt;/span&gt; vor den Sitzungen analysierte, war ich etwas erschrocken wie sehr er von Kopf bis Fuß gestaucht war. Vor allem der Bauchbereich schien mir übermäßig zusammengedrückt. Mit der Folge, dass die Ansammlung von unnützen Körperzellen vor allem eine &lt;span class="goog-spellcheck-word"&gt;Strukturschwäche&lt;/span&gt; im Körper darstellt. Die Bilder wurden mit einem Handy geschossen - dem entsprechend ist die Qualität der Aufnahmen. Ich denke, man kann trotzdem gut die wesentlichen Unterschiede erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Blick auf die Seitenlinie könnte man auf dem linken Bild denken, da steht ein dicklicher &lt;span class="goog-spellcheck-word"&gt;Endvierziger&lt;/span&gt;. Es fällt auf, wie sehr der Brustkorb zusammengesackt ist und wie sich der Bauch wie eine Kugel nach vorn wölbt. Der Kopf folgt dem Zug und steht viel zu weit vor dem Körper. Auch der Rücken ist viel zu kurz. Das Becken zu sehr nach vorn geneigt. Zwei Sitzungen später hat sich die Struktur schon komplett gewandelt. Der Bauch ist wesentlich länger und man sieht jetzt sogar wieder die seitlichen Sägemuskeln. Die Brustmuskeln haben sich geöffnet und wölben sich nach vorn/oben. Die Schulter steht weiter hinten. Auch der Kopf wird viel besser über dem Körper getragen. Wenn wir den Rücken betrachten, fällt sofort auf wie lang er jetzt ist und wie harmonisch er jetzt wirkt. Das Becken ist weniger geneigt. Insgesamt sieht mein Bekannter gleich viel länger und schlanker aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/TCB8CprXhoI/AAAAAAAAAy4/gsa5Icu1j-4/s1600/Rundr%C3%BCcken.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/TCB8CprXhoI/AAAAAAAAAy4/gsa5Icu1j-4/s400/Rundr%C3%BCcken.jpg" width="315" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Auch von vorn sieht man deutlich den Unterschied. Der Brustkorb wird höher getragen und die Brustmuskeln sind wesentlich definierter. Er sieht insgesamt schlanker aus. Auf dem Bauch kann man an der &lt;span class="goog-spellcheck-word"&gt;Behaarung&lt;/span&gt; erkennen, wie sehr sich diese Körperpartie verändert hat. Der behaarte Strich verläuft auf dem Bild nach links. Ebenso zeigt der Bauchnabel nach links. Das liegt an einem verschobenen Becken - es flieht auf einer Seite mehr nach hinten. Im Zuge der Sitzungen konnte ich die Beckenrotation gleich mit beseitigen - der Bauchnabel sitzt jetzt wieder in der Mitte. Betrachten Sie auch die Arme und da besonders den Bizeps: Die Arme werden nicht mehr nach vorn eingerollt, sondern mehr an den Seiten getragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/TCB8i_0VQHI/AAAAAAAAAzA/F4Ye367TjAU/s1600/senmotic+blue.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://3.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/TCB8i_0VQHI/AAAAAAAAAzA/F4Ye367TjAU/s400/senmotic+blue.jpg" width="377" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Von der Rückseite betrachtet sieht man deutlich, was ich weiter oben schrieb: Durch die Kompressionen bildeten sich kleine Speckfalten, die dann unschön über den Gürtel quellen. Insgesamt wirkt der Rücken viel zu massig und unharmonisch. Man sieht keine Schulterblätter und keine Wirbelsäule. Alles liegt viel zu tief im Körper und wirkt wie eingegraben. Nach den Sitzungen ist der Rücken viel länger. Besonders die Seiten der unteren Rückenpartie sind wesentlich länger. Die &lt;span class="goog-spellcheck-word"&gt;Speckröllchen&lt;/span&gt; haben sich dadurch in Luft aufgelöst. Man sieht die Schulterblätter und kann die Wirbelsäule als viel längeren Strich wieder erkennen. Auch von hinten sieht man die verbesserte Position der Schultern/Arme sehr gut. Die Streckung des &lt;span class="goog-spellcheck-word"&gt;Rückens&lt;/span&gt; setzt sich über die Halswirbelsäule bis in den Kopf fort. Plötzlich hat mein Bekannter wieder einen Hals - selbstverständlich mit einem aufrechter getragenen Kopf.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/TCB9BpLeRgI/AAAAAAAAAzI/Dtq2hM4ooTc/s1600/senmotic.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://3.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/TCB9BpLeRgI/AAAAAAAAAzI/Dtq2hM4ooTc/s400/senmotic.jpg" width="366" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn ich hier Veränderungen ästhetischer Natur beschreibe - im &lt;span class="goog-spellcheck-word"&gt;Senmotic&lt;/span&gt; &lt;span class="goog-spellcheck-word"&gt;blue&lt;/span&gt; geht es immer nur um Funktion. Es ist wohl jedem klar, dass ein längerer Rücken mit einer längeren Wirbelsäule viel beweglicher ist und weniger zu Beschwerden neigt als ein gestauchter Rücken mit einer ebenso zusammengepressten Wirbelsäule. Wenn sich bei unseren Mitbürgern die Bandscheiben verabschieden, gibt es aus unserer Erfahrung heraus in vielen Fällen nur eine wesentliche Ursache: Kompression! Dass die Ästhetik auf der Strecke bleibt, ist dann fast schon nebensächlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-7180679025194451626?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/7180679025194451626/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/06/dick-kann-auch-schlank-sein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/7180679025194451626'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/7180679025194451626'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/06/dick-kann-auch-schlank-sein.html' title='Dick kann auch schlank sein'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/TCB8CprXhoI/AAAAAAAAAy4/gsa5Icu1j-4/s72-c/Rundr%C3%BCcken.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-6139163818909708355</id><published>2010-06-24T09:18:00.013+02:00</published><updated>2012-01-09T20:05:52.311+01:00</updated><title type='text'>Senmotic pure shoes - Bilder</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Auf Wunsch zahlreicher Leser ein paar Bilder unserer &lt;a href="http://www.senmotic-shoes.eu/" target="_blank"&gt;Gesundheitsschuhe&lt;/a&gt;. &lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Was Sie sehen, sind Senmotic pure shoes der Nullserie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-JJ315o65KuE/Tws5zMDphBI/AAAAAAAABPo/VFfjr4mUPms/s1600/Gesundheitschuhe.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-JJ315o65KuE/Tws5zMDphBI/AAAAAAAABPo/VFfjr4mUPms/s1600/Gesundheitschuhe.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Kg6q9XLaGEc/Tws5xgk9DiI/AAAAAAAABPc/9e0u_hQRlmc/s1600/Ballengang.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-Kg6q9XLaGEc/Tws5xgk9DiI/AAAAAAAABPc/9e0u_hQRlmc/s1600/Ballengang.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-QOP4WYUgx6s/Tws5yTHx5yI/AAAAAAAABPk/obyIThC2V-8/s1600/Ballengang_Senmotic.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-QOP4WYUgx6s/Tws5yTHx5yI/AAAAAAAABPk/obyIThC2V-8/s1600/Ballengang_Senmotic.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-bZQ8rbM9Beo/Tws5zkd_7xI/AAAAAAAABP0/ZYdboyhdFIw/s1600/Senmotic-Gesundheitsschuhe.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/-bZQ8rbM9Beo/Tws5zkd_7xI/AAAAAAAABP0/ZYdboyhdFIw/s1600/Senmotic-Gesundheitsschuhe.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/TCMD6ZHToYI/AAAAAAAAA0o/ABQHkvYjpKo/s1600/senmotic_shoes.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-6139163818909708355?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/6139163818909708355/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/06/senmotic-pure-shoes-bilder.html#comment-form' title='14 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/6139163818909708355'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/6139163818909708355'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/06/senmotic-pure-shoes-bilder.html' title='Senmotic pure shoes - Bilder'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-JJ315o65KuE/Tws5zMDphBI/AAAAAAAABPo/VFfjr4mUPms/s72-c/Gesundheitschuhe.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>14</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-1922945505754925987</id><published>2010-06-14T11:03:00.003+02:00</published><updated>2010-06-14T16:00:57.349+02:00</updated><title type='text'>In eigener Sache 2</title><content type='html'>Nachdem mir unzählige Leser ihr Bedauern ausgesprochen haben, schreibe ich jetzt doch den Blog weiter. Ich gehe davon aus, dass ich zumindest einmal im Monat einen Beitrag einstellen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit den besten Grüßen an die hartnäckigen Leser, die mich reanimierten. ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-1922945505754925987?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/1922945505754925987/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/06/in-eigener-sache-2.html#comment-form' title='36 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/1922945505754925987'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/1922945505754925987'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/06/in-eigener-sache-2.html' title='In eigener Sache 2'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>36</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-258383741621219276</id><published>2010-04-14T09:26:00.001+02:00</published><updated>2011-02-16T07:18:41.968+01:00</updated><title type='text'>In eigener Sache...</title><content type='html'>Was mich schon immer gewundert hat: Wenn Leute im Internet Blogs schreiben, müssen Sie entweder staatliche Stütze beziehen und unendlich viel Zeit haben, oder sehr reich sein und unendlich viel Zeit haben.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Ich fragte mich auch, wie das Leute schaffen neben ihrem angeblichen Beruf noch 24 Stunden vor dem PC zu hocken, eigene Blogs zu schreiben, Foren mit einer mehr oder minderqualifizierten Meinung zuzutexten und alles und jeden hinreichend zu kommentieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ich hier die ersten Beiträge noch aus dem Hut zauberte (ich hatte einfach noch genug angefangene und halbfertige Texte auf meiner Festplatte) tritt jetzt das ein, was ich eigentlich schon von Anfang an hätte wissen müssen: mir fehlt jetzt einfach die Zeit um diesen Blog fortzuführen. Mein Tag ist ziemlich angefüllt. So gebe ich Senmotic blue Sitzungen und bilde auch Practitioner darin aus. Dazu gebe ich Senmotic red Unterricht an unsere Practitioner und Privatunterricht an ausgesuchte Schüler. Die dritte Sparte, die Senmotic pure shoes, brauchen auch ab und zu meine Unterstützung. Und in mittlerer Zukunft wird die Senmotic International in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Dazu kommen noch unendlich viele Anfragen tagtäglich per eMail. Ach ja, und administrative Aufgaben wie das Eintreiben und Abführen der Mehrwertsteuer übernehme ich als staatlich zwangsverpflichteter Steuereintreiber auch noch. ;-). Selbstverständlich unentgeltlich. ;-) Wie ich das alles unter einen Hut kriege? Nur mit viel Spaß an der (eigenen) Sache!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lasse den Blog hier so noch einige Zeit stehen. Die Beiträge bleiben mit Gewissheit die nächsten Jahrhunderte aktuell. Denn eines ist gewiss: So schnell ändert sich nichts. ;-) Auch in Zukunft werden Leute, die selbst Rückenschmerzen haben, anderen Leuten den Rücken kaputt operieren. Auch in Zukunft wird Ihnen jeder Ungebildete, Halbgebildete und Hochgebildete Bauchmuskeltraining empfehlen, um Ihnen dann bei einem Rundrücken und Rückenschmerzen sinnloserweise dazu noch Rückentraining verkaufen zu können. Auch in Zukunft werden Leute, die selbst nicht richtig stehen, gehen und sitzen können, auf Kongressen jeglicher Couleur obergescheit daher reden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich darf mich nun an dieser Stelle bei den vielen tausenden monatlichen Lesern für Ihre Treue und so manchen klugen Kommentar bedanken und mich hiermit verabschieden. Vielleicht darf ich Ihnen noch einen Rat geben: Lesen Sie nicht nur, handeln Sie auch. Denn Wissen ist nichts - Können ist alles.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-258383741621219276?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/258383741621219276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/04/in-eigener-sache.html#comment-form' title='21 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/258383741621219276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/258383741621219276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/04/in-eigener-sache.html' title='In eigener Sache...'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>21</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-6398401533041101775</id><published>2010-04-06T17:30:00.001+02:00</published><updated>2010-04-06T17:31:46.894+02:00</updated><title type='text'>Auch andere Mütter haben schöne Töchter</title><content type='html'>Ein "Hurra" auf das Internet. Dort findet man doch immer wieder Leute, die selbständig denken können und Gedachtes super auf Papier bringen. Das erspart mir so manche Schreibe....&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Wer immer noch glaubt, Fitnesscenter sind das Nonplusultra und das Personal dort wäre hochqualifiziert, kann sich im untenstehenden Link schlau machen. Das ist ein Direktlink zu einem sehr interessanten PDF. Viel Spaß beim Lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.ehrlich-trainieren.de/iq-athletik/pdf/ShowBusiness_statt_Wissenschaft.pdf" target="_blank"&gt;http://www.ehrlich-trainieren.de/iq-athletik/pdf/ShowBusiness_statt_Wissenschaft.pdf&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-6398401533041101775?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/6398401533041101775/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/04/auch-andere-mutter-haben-schone-tochter.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/6398401533041101775'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/6398401533041101775'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/04/auch-andere-mutter-haben-schone-tochter.html' title='Auch andere Mütter haben schöne Töchter'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-2587513922967482415</id><published>2010-03-13T16:46:00.001+01:00</published><updated>2010-03-13T16:50:47.569+01:00</updated><title type='text'>Blut, Schweiß und Tränen</title><content type='html'>Die Bildzeitung, das Fachorgan für bildungsferne Schichten, präsentierte in einer ihrer Online-Ausgaben einen gewissen Prof. Dr. Grönemeyer. Der Herr Grönemeyer promotete dort sein neuestes Buch, das Grönemeyer Rückenprogramm.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Auf seiner Website kann man folgende Einsichten von ihm lesen: &lt;i&gt;Der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Seele und Geist. Gerade deshalb wollen wir nicht nur ein Organ oder eine Störung isoliert betrachten und behandeln, sondern ganzheitlich. &lt;/i&gt;Und genau deswegen gibt es jetzt von ihm ein Programm speziell und völlig isoliert nur für den Rücken. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schätze mal grob, es ist das Eintausendsiebenhundertvierundfünzigste so völlig neue und wirklich ganz andere Rückenprogramm, welches in den letzten 20 Jahren die Menschheit beglückte. Schade nur, dass die Entwicklung des Rückens so gar nicht mit den neuesten, besten, wirksamsten und kürzesten Rückenprogrammen mithalten konnte. Der ist leider anatomisch und physiologisch seit ein paar hunderttausend Jahren ganz der Alte. Wie dem auch sei: Der geneigte Bild-Leser wird sich sicher dieses Buch kaufen um es dann im Kleingartenverein in der Laube unter das wacklige Tischbein zu schieben. Dort wird es seine nützlichen Dienste tun und für mehr Balance sorgen. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bildzeitung promotete die Eintausendsiebenhundertvierundfünzigste Luftnummer mit Pauken und Trompeten. Sie textete dazu in einer für diese Zeitung unüblichen und ihre Leserschaft leicht überfordernden Satzlänge: &lt;i&gt;Zehn Minuten am Tag reichen für ein kleines Programm, in dem man von Zehen bis zum Kopf alles aktiviert: Morgens beim Zähneputzen, auf der Fahrt zum Arbeitsplatz, im Büro oder zu Hause auf der Couch - Sie müssen es nur tun. &lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: normal;"&gt;Daraus wird eines ersichtlich: Die Bildzeitung und Grönemeyer überfordern ihre Leserschaft körperlich auf keinen Fall. Allerdings kann man der Bildzeitung und dem geschäftlich triebhaften Grönemeyer keinen wirklichen Vorwurf machen. Bedienen sie doch nur die niedrigen Instinkte ihrer Kernzielgruppe. Solche Wörter wie "Anstrengung" oder "Durchhaltevermögen" oder gar "Disziplin" könnten die anvisierte Leserschaft in der Kleingartenanlage von der Hollywoodschaukel plumpsen lassen.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch außerhalb der engen Welt von Bild ist die weite Welt voll von "In zehn Minuten zur Traumfigur" oder "Fester Bauch in nur 5 Tagen". Bei all der Instant-Fitness ist die Frauen-Fitnesskette von Steffi Graf schon ein Ausreißer nach oben. Dort muss man sich laut Prospekt nämlich schon 2 mal die Woche endlos lange 30 Minuten etwas betätigen. Hut ab, hier werden ja noch richtige Anforderungen gestellt. ;-) Der durchschnittliche Mensch glaubt tatsächlich all diesen hanebüchenen Unsinn. Wichtig ist nur, dass ein Dr. oder Prof. diese Nullsätze von sich gibt oder bestätigt. Je entrückter und realitätsferner die Werbeversprechen sind, umso mehr Leute wollen daran glauben. Ist wie beim Anlagebetrug: Je höher und unwirklicher das Renditeversprechen, umso mehr zukünftige Verlierer legen an ;-).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Training, Disziplin, Schweiß oder gar "Entbehrung" werden Sie in den meisten Hochglanzbroschüren und Fitness-Ratgebern nix lesen. Laut einer internationalen Studie sind 52,9 % der deutschen Männer übergewichtig. Bei den Frauen sind es 35,6 %. Demzufolge man diese stetig wachsende Zielgruppe, die jeden Tag in Kategorien wie "Morgen ist auch noch ein Tag" denkt, nicht verprellen darf. Ein exemplarisches Beispiel für Fitness hochverdünnt ist "Nordic Walking". Erfunden von einem Marketingmenschen um Skistöcke auch im Sommer zu verkaufen. Heute gibt es einen richtigen organisierten Verband in Deutschland und einen Weltverband. Dazu einige sich prostituierende Mediziner und "Bewegungsexperten", die diesen Marketingtrick an die Kernzielgruppe - 40jährige Hausfrauen und Männer ohne Testosteron - verkaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst, man kann nicht einfach nur zwei Stöcke in die Hand nehmen und loslaufen. Das will richtig gelernt sein. Mehrere tausend überqualifizierte Berater stehen hierfür zur Verfügung. Man scheint richtigerweise von vornherein einen niedrigen IQ in der Kernzielgruppe zu vermuten. Wofür bräuchte man sonst so viele Berater. ;-) Erst bevor die typische Anfängerfrage geklärt ist - Nimmt man die 2 Stöcke in eine Hand und wenn nicht, wie teilt man sie auf? -, darf man das erste Mal so ganz ohne stützende Hände ein paar Zentimeter walken. Sicher stellt sich recht schnell ein Gefühl von persönlicher Freiheit ein. Weil man sich mitten im Sommer mit Stöcken in den Händen nur ungenügend von normal Denkenden unterscheidet, muss auch ein bestimmter Schritt her. Man knallt dumpf mit der Ferse zuerst auf dem Boden auf und streckt seine Knie dabei fast durch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daniel Leyser, ehemaliger Physiotherapie-Student an der Europa-Fachhochschule Fresenius, hat bei 20 erfahrenen Nordic Walkern nachgemessen, welche Kräfte wirklich auf den Gelenken lasten. Der Aufprall der Ferse auf den Boden sei beim Nordic Walking zwischen 15 und 20 Prozent höher als beim einfachen Walken und teilweise sogar höher als beim Joggen. Vor allem wenn man – wie es normalerweise empfohlen wird – mit lang gezogenen Schritten walkt und seinen Fuß mit nahezu gestrecktem Knie aufsetzt, belastet das die Gelenke enorm. Als Unternehmer, der ich ja auch bin, sollte man immer die unternehmerischen Chancen sehen. Ich würde dem Nordic Walking Weltverband empfehlen, in das Geschäft mit künstlichen Knie- und Hüftgelenken einzusteigen. Das nenne ich eine solide Wertschöpfungskette. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unwahrheiten und Halbwahrheiten werden dann mit einem wissenschaftlichen Kauderwelsch versehen um Seriösität vorzutäuschen. Dieser Quatsch mit Soße findet schließlich seinen Weg in die Massenmedien. So fand ich in einem Beitrag über Nordic Walking folgenden Satz: "Laufen und Radfahren sind gesunde Sportarten, jedoch schon bei geringen Steigungen wird der Atem schwerer und die Belastung ist für viele zu hoch". Nach meiner Auffassung ist auch der Verfasser dieser Zeilen eine enorme Belastung. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird der Tag kommen, da werden die Fettleibigen mit Stöcken in der Hand und künstlichen Hüftgelenken zu Reinhold Messners Grab pilgern und ihm als Übermensch huldigen. Zahlreiche der Adipösen werden ihn übrigens als zu dünn bezeichnen. ;-) Mediziner werden nach seinem Tode Muskeln und Blutgefäße in kleinste Einzelteile zerlegen. Sie werden das alles erklärende Berg-Gen entdecken. Oder eine Mutation in Messners Nasenscheidewand, die es ihm ermöglichte 0,0004 % mehr Sauerstoff aufzunehmen. Erleichtert und glücklich begeben sich die Übergewichtigen in die Filialen der Systemgastronomie, die den Weg zu Messners Grab säumen und diskutieren über die neuesten Hüftgelenksentwicklungen. Ist Carbon nun wirklich soviel besser? Es soll ja jetzt sogar das Vierfache eines normalen Körpergewichts aushalten....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-2587513922967482415?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/2587513922967482415/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/03/blut-schwei-und-tranen.html#comment-form' title='20 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/2587513922967482415'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/2587513922967482415'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/03/blut-schwei-und-tranen.html' title='Blut, Schweiß und Tränen'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>20</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-8098186311062239496</id><published>2010-02-25T17:23:00.000+01:00</published><updated>2010-02-25T17:23:21.510+01:00</updated><title type='text'>Sind Sie normgerecht?</title><content type='html'>Ein Gastbeitrag von &lt;a href="http://schmerzpraxis-leipzig.net/"&gt;Ronny Liebmann&lt;/a&gt;, Physiotherapeut aus Leipzig&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stellen Sie sich mal ein junges Vögelchen vor, das sich gerade aus dem Nest wagt und zum ersten Flugversuch ansetzt, diesen aber leider nicht ganz schafft! Es segelt so dahin, plumpst etwas unsanft auf die Erde und fängt sich ein angebrochenes Flügelchen ein. Das Vögelchen hat aber Glück und der Flügel wächst recht schnell wieder zusammen. Zwar ein klein wenig krumm und das sieht auch dementsprechend aus, aber trotzdem fliegt das Vögelchen später beinahe genau so frei und beweglich herum wie seine Brüder und Schwestern.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Würde ein Tierarzt diesen Vogel später hernehmen, seinen etwas krummen Flügel entdecken und sich denken: “Der Arme, einen ganz krummen Flügel hat er da, den begradigen wir!", dann wäre das eine Katastrophe für den Vogel. Sein ganzer Körper hat die krumme Bruchstelle als vollkommen natürlich hingenommen und hat sich dementsprechend daran angepasst. Alle Nachbarstrukturen, Knochen, Muskeln und Bänder sind daran angepasst gewachsen. Der Vogel würde sich nach einer Flügelkorrektur sicher sehr seltsam fühlen und müsste das Fliegen wahrscheinlich ganz neu erlernen, weil der Rest des Körpers nun nicht mehr passend zum Flügel ausgerichtet ist. Das Ganze wäre also ein ziemlicher Unsinn, obwohl es der Tierarzt doch eigentlich nur gut meinte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige ähnlich unsinnige Eingriffe am menschlichen Körper haben ihre Ursache unter anderem darin, dass wir gern für alles mögliche Normwerte festlegen, wie etwas denn richtig auszusehen hat. Es herrschen also Idealbilder. Aber werfen Sie mal einen Blick in die Natur. Dort ist nichts genormt! Wenn Sie im Sommer spazieren gehen, versuchen Sie mal ein Blatt zu finden, das einem anderen in Größe, Form, Struktur, Farbgebung, Biegung etc. ganz exakt gleicht. Sie werden keins finden. Die Natur produziert nämlich keine genormte Fabrikware.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber mal ein Blick auf moderne Umstellungsoperationen, auch Umstellungsosteotomie genannt. Da werden X-Beine und O-Beine begradigt, Schenkelhälse flacher gehobelt oder aufgerichtet. Es wird geflext, gemeißelt, durchtrennt, geschabt und geglättet. Kinder vorsorglich umgestellt, bestimmte Zähne zum Wohle anderer präventiv entfernt, Muskeln werden verlagert oder Bandstrukturen verlegt. Alles zum Wohle der armen Ungenormten. Umstellungsoperationen greifen aber massiv in die Struktur ein und verändern die Geometrie des Körpers! Wo in der Unfallchirurgie noch versucht wird relativ winkel- und achsengerecht wieder herzustellen, was die Natur im betroffenen Körper als Vorlage gegeben hat, arbeitet die orthopädische Chirurgie genau am Gegenteil. Achsen und Winkel werden mit Absicht verändert, in der festen Überzeugung die Mechanik des Körpers verbessern zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Via Röntgenaufnahme wird zunächst alles Mögliche vermessen, z.B. der Winkel, den der Oberschenkelknochen zum Hüftgelenk bildet. Weicht dieser Winkel von einer willkürlich gesetzten Norm ab, heißt die Diagnose z.B. X- oder O-Bein, was als angeborene Anomalie gesehen wird. Der Mensch wird als Fehlkonstruktion der Natur gebrandmarkt. Seltsamerweise wird aber meist nicht darüber nachgedacht, wie es denn sein kann, dass der Besitzer dieser "Fehlkonstruktion" damit 40 oder 60 Jahre beschwerdefrei herumlaufen konnte, aber es genau jetzt plötzlich doch Probleme machen soll. Grundlage für Normkataloge bilden oft zu einseitige Betrachtungsweisen. Gern wird z.B. die Statik des Menschen herangezogen. Also was ist die Idealkonstruktion für das “Gebäude“ Mensch? Ein feststehendes, also nicht bewegtes Gebäude unterliegt tatsächlich den Gesetzen der Statik. Eine bewegte Struktur, wie der Homo sapiens, unterliegt aber auch Bewegungsgesetzen. Ein Formel-1-Auto z.B. kann man auch nicht rein nach den Gesetzen der Statik konstruieren. Es wird mit dreihundert Sachen durch Kurven bewegt, unterliegt Schwerkraft, Fliehkräften, Scherkräften usw. Die Hütte würde später sofort auseinander fliegen, würde man beim Konstruktionsplan zu einseitig denken. Wenn man nun also bewegte Körper, wie wir Menschen es sind, nach Gesetzen der Nichtbewegung betrachtet und gegebenenfalls sogar danach umoperiert, dann werden wir nach dem Umbau sehr wahrscheinlich nicht wirklich verbessert, sondern eher geschädigt sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schmerzen auf falsch gewachsene Knochen zurückzuführen, ist oft ebenso unsinnig wie zu behaupten, Ihre Anfälligkeit für Schnupfen sei auf Ihre zu lange, kurze, krumme, gerade, breite oder schmale Nase zurückzuführen und im Anschluss eine große Nasenvermessung zu starten. Wirbelsäulen-Verkrümmungen in alle Richtungen, schiefe Becken, verschieden lange Beine und ähnliches sind in den allerseltensten Fällen auf knöcherne Anomalien zurückzuführen, sondern nur Ausdruck falscher Zugspannungen der Faszien und Muskeln. Das heißt die Wirbelsäule wird krumm gezogen, das zu kurze Bein wird unabsichtlich eingezogen und das Becken wird schief (fest)gehalten. Wie von Geisterhand bewegt sich z.B. ein Wirbelkörper nämlich nicht vom Fleck. Wirbelkörper sind Calciumphosphat-Apatitkristalle, also Steine. Ein Stein bewegt sich weder von selbst, noch hat er Beine. Ein Knochen kann also immer nur durch Zug an einen anderen Platz bewegt und dort gehalten werden. Auch wenn das Gegenteil der Fall ist und sich ein Knochen z.B. mal nicht mehr richtig bewegen kann, muss logischerweise nur gefragt werden, welcher Muskel denn nicht mehr imstande ist, diesen Knochen zu bewegen oder freizugeben, anstatt gleich irgendetwas abzusägen oder zu glätten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwa 184.000 Schmerzpatienten werden jedes Jahr überflüssigerweise unter blutigen Bedingungen traktiert. Häufig geht es den Betroffenen danach nicht besser, ganz im Gegenteil, die Beschwerden verstärken sich noch. Manche werden sie nie wieder richtig los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurze Statistik:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier muss mal die Schweiz herhalten, die trotz ihrer geringen Einwohnerzahl auf eine beachtliche Zahl an Eingriffen kommt. Bei der Hälfte der im Jahr 2007 behandelten Krankenhausfälle wurde ein Korrektur-Eingriff vorgenommen. Gelenkersatz ist Spitzenreiter! Im Jahr 2006 wurden in der Schweiz fast genauso viele künstliche Hüftgelenke (15 137) eingepflanzt wie Antibiotika-Infusionen (16 405) verabreicht. Es wurden fast gleich viele Kniegelenke (11 026) eingesetzt wie Chemotherapien (12 560) stationär durchgeführt. Mit fast 4579 Eingriffen kommt auch der Hallux valgus (Schiefzehe) in der Schweiz groß raus. Bei den Arthroskopien liegt das Kniegelenk weit vorne: In der Schweiz sind es 10 875 Eingriffe pro Jahr – jedem 636. Schweizer wird also ins Innere des Kniegelenks geschaut und manipuliert. Gemäß «Spiegel» sind es in Deutschland 190 000 Eingriffe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Kniegelenk ist ein gutes Beispiel: Nehmen wir die beliebte Glättung der Gelenkoberflächen durch einen arthroskopisch-chirurgischen Eingriff. Hier haben wir wahrscheinlich eines der bekanntesten, bereits belegten Beispiele für die Unwirksamkeit solcher Manipulationen am Knorpel-Knochenbau. Vielleicht sagt dem einen oder anderen das Thema “Mosley-Studie“ schon etwas. Von Bruce Mosley stammt aus dem Jahre 2002 die erste umfangreiche Studie zu Scheinoperationen. Die Forscher hatten bei der Hälfte der Patienten eine Knorpelglättung nach allen Regeln der chirurgischen Kunst durchgeführt, während sie der anderen Gruppe nur eine Placebo-OP mit Dämmerschlaf vorgegaukelt hatten. Es gab auch drei kleine Schnitte wie bei echten Einstichstellen. Niemand wusste ob er tatsächlich den Eingriff hatte oder nicht. Zwei Jahre später konnten die Forscher bezüglich der Beschwerden keinerlei Unterschiede zwischen beiden Patientengruppen ausmachen. Weil einigen Fachleuten diese Studie aber nicht so recht passte und sie immer wieder angezweifelt wurde, unter anderem deshalb, weil es sich nur um männliche Probanden gehandelt hatte, legten kanadische Forscher nun nach und präsentierten ihre Ergebnisse im “New England Journal of Medicine“. Die neue kanadische Studie verglich nun zwei gemischte Patientengruppen. Diesmal lief OP gegen konservative Therapie. Nach zwei Jahren verglichen die Forscher die Gruppen und stellten fest: Weder was die Beweglichkeit noch was die Schmerzen betraf, waren die operierten Patienten im Vorteil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nachricht dürfte operationsfreudige Ärzte enttäuschen! Patienten, die das Skalpell bislang scheuten, aber durchaus beruhigen. Man kann nur hoffen, dass die neue Studie für mehr Klarheit sorgt und vielleicht endlich Konsequenzen in der Praxis bewirkt. Ähnliche Resultate könnte man sehr wahrscheinlich auch für so einige andere Eingriffe nach “Steinmetz-Manier“ erhalten. Es werden Ihnen zwar einige Orthopäden hinter vorgehaltener Hand sagen, dass diese oder jene OP eigentlich nicht so wirklich erfolgversprechend ist. Darüber lesen werden Sie aber trotzdem wenig bis gar nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch bei Skoliosen wird ähnliches getrieben. Eine Skoliose ist eine nicht gerade verlaufende Wirbelsäule (von hinten betrachtet). Also sie biegt sich zu den Seiten rechts und/oder links mehr oder weniger aus. Diese Krümmung entsteht meist im Wachstumsalter, wenn die eine Körperseite anders wächst als die andere. Solange das Faszien-/Muskelgefüge ausgeglichen ist, wächst der Körper symmetrisch, also relativ gerade. Bei Ungleichgewichten dann logischerweise etwas krumm, also skoliotisch. Solange das Ganze im Wachstum passiert, ist das im Prinzip aber erstmal noch überhaupt nicht so schlimm wie oft propagiert, denn alle Körperteile passen sich dem ungleichen Wachstum an. Es sind bei der Skoliose also nicht nur Rippen und Wirbel "verbogen", sondern im Rahmen der Anpassung auch eine Menge anderer Knochen, vom Schädel bis zum Großzeh. Da dies aber wie gesagt im Wachsen geschieht und alles sich gegenseitig in Ruhe anpassen kann (so wie bei unserem Vögelchen zu Beginn), hat dies nicht zwingend sofort einen Krankheitswert. Der Körper ist zwar krumm, jedoch in sich stimmig. Er ist funktionell erstmal ebenso gesund wie ein Nicht-Skoliotiker. Die Falle ist nur, dass ein Skoliotiker mit dieser Krümmung von vornherein gebrandmarkt ist. Egal was für Schmerzen jemals in seinem Leben auftreten werden, liegt es natürlich immer ganz klar auf der Hand, dass dies die Skoliose verursacht und ein tieferes Denken setzt gar nicht erst ein. Ganz nach dem Motto “Na so krumm wie Sie sind, das muss ja davon kommen“. Ein Schubladendenken mit Folgen. Oft haben Schmerzen beim Skoliotiker sogar die gleichen, typischen Ursachen wie die bei Nicht-Skoliotikern. Unterschiedlich behandelt werden beide aber trotzdem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die konservative Therapie besteht u. a. aus massiver Muskelkräftigung, jeweils in die Gegenrichtung der Ausbeulung. Da aber vorher oft noch gar kein tatsächlicher Krankheitswert in Form von Schmerzen etc. vorliegt, sondern häufig eben nur schon mal vorsorglich und normorientiert umgestaltet werden soll, wird die Skoliose meist erst genau dann zur echten Krankheit, zuzüglich Schmerzen, wenn der Körper mit Kräftigungsübungen zu einem geraden Körper gezwungen wird. Diese Maßnahme zielt aber sehr einseitig und lokal auf bestimmte Muskeln ab. Eine ganzheitliche Änderung des gesamten Spannungsgefüges erreicht man damit nicht. Nur einen Kampf ohne echte Gewinner nach dem Motto: isolierte Muskelpakete gegen innere Ordnung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Therapien bestehen gerade im jungen Alter oft aus jahrelangen, qualvollen Korsettanwendungen. Teilweise mit anschließender Super-High-Tech-Operation an der Wirbelsäule. Hier wird die Wirbelsäule mittels einer Stange begradigt. Dies sieht dann optisch natürlich um einiges gesünder aus und passt wieder besser in die Norm. Aber in sich ist der Körper nach wie vor verdreht und durch die Fixation wird die Zusammenarbeit des Gesamtnetzwerkes massiv gestört. Da die Muskeln, die an den operierten Knochen haften, natürlich nach wie vor die Alten sind, bleibt auch in punkto Zugspannung alles beim alten. Die Kerle versuchen nämlich logischerweise den Knochen wieder dorthin zu bewegen, wo er vorher gewesen ist. Da entsteht ein nicht enden wollendes Tauziehen, bei dem wahnsinnig hohe Kräfte wirken, Schmerzen inklusive. Diesmal lautet das Motto: Schrauben gegen innere Ordnung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also eigentlich doch recht naiv, dass man glaubt, in so einem komplexen System mit ein paar Schrauben, Platten und Stangen alles mal eben so zurecht zu zimmern bis es zumindest optisch erstmal passt. Es scheint wohl doch ein wenig mehr zu sein, als nur Legosteine so aufeinander zu setzen bis die Statik stimmt. Wenn so invasiv umgebaut wird, dann ist der Körper in den umgebauten Anteilen oft ziemlich zerstört, da das Gefüge nicht mehr zusammenpasst. Chirurgisch umgebaute Körper sind deswegen meist sehr schwer korrigierbar. Ich denke viele Therapeuten können bestätigen, dass man meist wesentlich bessere Ergebnisse bei Patienten erzielt, die noch keinerlei Eingriffe hatten, als bei solchen, wo schon massiv manipuliert oder fixiert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht zum Abschluss noch ein kurzer Ausflug eine Etage höher, zu unserem Mahlwerk, den Beißerchen. Natürlich wird auch hier sehr viel verändert. Dass man Weisheitszähne auch ohne Beschwerden gern schon mal vorsorglich entsorgt, ist ja relativ verbreitet. Man fragt sich, was der Mensch eigentlich mit seinen Weisheitszähnen gemacht hat, bevor es Zahnärzte gab? Aber auch Zahnspangen sind ja sehr beliebt. Also meist nicht bei den Trägern selbst, aber die Zahnärzte greifen doch recht gern zu diesem Hilfsmittel. Auch hier vielleicht mal ein kurzer Blick nach rechts und links. Die Spange setzt ja einen Hebel an, der über die Zähne auf den Kieferknochen übertragen wird. Also auch der bekommt manipulative Kräfte mit, die er wiederum auch weitergibt. Muskeln, die an dem Kieferknochen hängen, werden in ihrem Spannungsgefüge verändert. Das andere Ende der Muskeln hängt an anderen Knochen, z.B. an Wirbelknochen. Diese Wirbelknochen müssen sich nun ebenfalls an das neue Spannungsgefüge anpassen und geben es wieder weiter. Das setzt sich dann in einer Kettenreaktion in alle möglichen Körperteile fort. Ergebnis sind irgendwann Zähne, die vielleicht hübsch in einer Reihe stehen, aber benachbarte oder sogar weit entfernte Strukturen stehen dadurch, aufs Ganze bezogen, evtl. alles andere als richtig. Ich sage nicht, dass man gar nichts zur Korrektur solcher Schieflagen, Verkrümmungen usw. tun kann/sollte, immerhin hat man ja auch ein ästhetisches Empfinden und kann zudem evtl. die Funktion verbessern. Aber massives Muskeltraining oder umbauende Eingriffe halte ich in den meisten Fällen für den falschen Weg. Dass Operationen nicht gänzlich unnötig sind, ist natürlich klar. Es gibt viele Fälle, wo das logischerweise absolut angebracht ist. Nur Operationen und Eingriffe, die oft auch nur mal vorsorglich stattfinden und drastisch in die natürliche Bauweise des Körpers eingreifen, sind sicherlich hier und da überdenkenswert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammenfassend:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Egal wo etwas falsch steht, in Knie, Wirbelsäule, Kiefer etc.: Nichts bewegt sich von allein aus seiner normalen Position woanders hin, keinen Millimeter! Dies machen stets Faszien/Muskelzüge. Man kann weder durch Umstellungsoperationen noch durch übertriebenen Muskelaufbau diese Spannungsgefüge nachhaltig beeinflussen. Packt man mehr Muskeln auf, addiert das lediglich künstlich die Zugspannung des jeweiligen Faszien-/Muskelabschnittes. Spätestens bei Strukturen, die das Gegenteil, also eine Verminderung der Zugspannung benötigen, würde Muskeltraining selbst als Hilfsmodell rausfliegen. Massage oder Dehntechniken bewirken im Körper ebenfalls keine strukturellen Veränderungen, sondern bestenfalls vorübergehende Anpassung. Eine Massage z.B. lockert nur für wenige Stunden. Der Körper ist aber kein Hefeteig, der umso besser “geht“, je länger er “geknetet“ wird. Zudem setzen Operationen, Muskelkräftigung, Dehnung etc. meist nur lokal an. Wenn das Spannungsgefüge aber global gestört ist, ist das mit rein lokalen Anwendungen fast wie Staubsaugen in der Wüste ziemlich aussichtslos. Wenn etwas den Körper in seinen inneren Strukturen, seiner inneren Ordnung tatsächlich ändern kann, dann ist dies nachhaltig und global wohl nur über Methoden der Faszienmobilisation zu erreichen, die alle Körperabschnitte beachten, erreichen und ganzheitlich zueinander ausrichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber noch mal: Orthopädische Normvorgaben sollten keine Gesetze sein. So wie wir alle unterschiedliche Nasenformen haben, oder unterschiedliche Ohren und Hände, genauso haben wir auch unterschiedlich geformte Knochen. Das ist ein großes Faszinosum der Natur, oft völlig harmlose Spielarten des menschlichen Grundmodells, die den Untersuchungsaufwand meist nicht lohnen. Also lassen Sie sich nicht zuviel Panik machen, wenn Ihnen Ihr Orthopäde das nächste Mal sagt, dass Ihre Wirbelsäule 5° vom Normwert abweicht und das wohl der Grund für Ihre Schmerzen sei. Halten Sie es vielleicht einfach wie George Bernard Shaw, der sagte: “Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.“&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-8098186311062239496?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/8098186311062239496/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/02/sind-sie-normgerecht.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/8098186311062239496'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/8098186311062239496'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/02/sind-sie-normgerecht.html' title='Sind Sie normgerecht?'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-2196938250126119651</id><published>2010-02-02T16:38:00.003+01:00</published><updated>2010-02-02T16:53:24.934+01:00</updated><title type='text'>Was passiert in den Senmotic blue Sitzungen?</title><content type='html'>Viele Interessenten bombardieren mich telefonisch und per Mail mit den ewig gleichen Fragen über &lt;a href="http://senmotic.eu/"&gt;Senmotic blue&lt;/a&gt;. Ich habe dafür vollstes Verständnis. Muss doch der zukünftige Klient in das kalte Wasser springen und hat keine Vorstellung, was ihn bei mir/uns erwartet. Deswegen skizziere ich hier kurz die groben Abläufe der einzelnen Sitzungen. In der Hoffnung, die Telefongespräche werden in Zukunft kürzer. ;-) &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die jeweilige Sitzung folgt einer ausgeklügelten Handlungsanweisung, der sogenannten Senmotic blue Rezeptur. Jeder unserer Practitioner wird sich nach seiner Ausbildung strikt an diese Handlungsanweisung halten. Doch irgendwann wird er diese Rezeptur verlassen. Er wird sich ausprobieren wollen und frei arbeiten (wollen). Mit der Zeit hält er sich für einen "Experten" und einige Glückstreffer mit selbst ausgedachten Techniken werden ihn darin bestärken. In der Regel tut er das in der guten Absicht, dem Klienten noch mehr zu helfen. Er will beim Klienten körperliche Defizite beheben, die trotz der 10 Sitzungen immer noch bestehen können. Doch zu häufig verzettelt man sich und verliert sich in Details. Das große Ganze gerät aus dem Blickfeld. Man will unbedingt ein Ziel erreichen und vergisst sich zu fragen: Was will eigentlich der Klient?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind die Diener des Klienten und sein Erfüllungsgehilfe. So wird einen Menschen, der uns wegen Rückenschmerzen aufsucht, die Stellung seiner Ferse herzlich wenig interessieren. Ein anderer Mensch, der sich leistungsorientiert mehr Kraft und Beweglichkeit wünscht, wird persönliches Wachstum und Reife wohl eher als sekundär betrachten. Man muss aufpassen und sich selbst scharf beobachten, damit man nicht in die eigene Falle tappt und seine Ziele mit den Zielen des Klienten verwechselt.&amp;nbsp;Zum anderen verlässt der Practitioner die Rezeptur, weil er glaubt mittlerweile genügend Erfahrung gesammelt zu haben und routiniert zu sein. Diese Sicht auf sich selbst erachte ich als eine Sackgasse. Aus der Vergangenheit heraus zu denken und zu handeln schmälert den Horizont und schränkt die eigene Offenheit ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich selbst hielt mich lange Zeit streng an die Rezeptur, wurde im Laufe der Jahre in meiner Arbeit immer freier, forschte und experimentierte. Auch ich verlor mich in unwichtigen Details und verließ mich auf meine Intuition. Die gern auch einmal narrt und keine Intuition ist, sondern nur kopfgemachtes Wunschdenken. Heute forsche ich noch immer und entwickle weiterhin neue Senmotic blue-Techniken. Doch ich habe gelernt, die Techniken der Senmotic blue Rezeptur dem großen Ganzen unterzuordnen. Dabei genieße ich jetzt einen gewissen Interpretationsspielraum innerhalb der Rezeptur. Da die Rezeptur durch unsere biomechanischen und faszial-anatomischen Forschungen immer weiter modifiziert wird, verlangt dies von unseren Practitionern die Bereitschaft zur Veränderung. Sie müssen lebenslang lernen und sich weiter entwickeln. Ein "fertig" oder "ausgelernt" kann und darf es nicht geben, denn Stillstand ist Rückschritt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ersten drei Sitzungen des Senmotic blue kann man als einen zusammengehörigen Komplex verstehen. Hier arbeiten wir an der &lt;a href="http://senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=faszien&amp;amp;stat=6"&gt;Oberflächenfaszie&lt;/a&gt;, die unter der Haut fast den ganzen Körper, bis auf Hände und Gesicht, umhüllt. Mit diesen 3 Sitzungen kann man schon weit kommen. Sofern der Körper strukturell noch einigermaßen beieinander ist und sofern man unsere Ratschläge und Hinweise tagtäglich eisern an sich selbst umsetzt. Leistungssportlern jeglicher Couleur gebe ich während der Saison prinzipiell nur 3 Sitzungen, um nicht zu tief in die Statik des Körpers einzugreifen. Sonst ist der Sportler nicht mit sporteln beschäftigt, sondern viel zu sehr mit sich selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab der vierten bis zur sechsten Sitzung geht es an das Eingemachte, an den Kern des Körpers. In diesen Sitzungen kann man beispielsweise die Neigung und Stellung des Beckens im Körper deutlich verändern und den Körper noch besser aufrichten. Darauf aufbauend kann man Einfluss auf Skoliosen, Hyper- und Hypolordosen der Wirbelsäule nehmen. Diese Sitzungen gehen sehr tief und führen häufig auch zu positiven Veränderungen in der Gesamtpersönlichkeit des Klienten.&lt;span style="color: #073763;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;Die oberflächlichen Sitzungen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Sitzung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier geht es vor allem um den Brustkorb und das &lt;a href="http://senmotic.blogspot.com/2009/10/luft-haben-oder-luft-holen.html#more"&gt;Atemmuster&lt;/a&gt;. Der Atem ist die größte Welle im Körper und bewegt ihn von innen. Irgendwie hat sich in der weiten Welt der Spleen durchgesetzt, dass man immer in den Bauch atmen sollte. Was mich verwundert, liegen doch die Lungen im Brustkorb. Und genau der muss sich leicht und geschmeidig im Atemrhythmus bewegen. Die Atemwelle sollte vorn, an den Flanken und auch hinten im Brustkorb zu sehen und zu spüren sein. Beim tiefen Einatmen dürfen sich keine Schultern heben, sondern der Brustkorb muss sich weiten. Durch einen zu kurzen Rectus und einen angespannten Pectoralis kann er das oft nicht mehr. Der eingezogene Bauchmuskel zieht vorn den Brustkorb hinab. Deswegen muss man sowohl die Faszien der Bauchmuskeln als auch der Brustmuskeln mobilisieren. Der Brustkorb muss auch vom Rücken her "geöffnet" werden. Hinzu kommt die Mobilisation der Hüftgelenke und der Fascia lata. Ziemlich am Ende der Sitzung behandelt man die Hals-/Nackenregion, um den Kopf wieder genau über den veränderten Brustkorb zu stellen. Als letzte Handlung muss man das Becken als Zentrum des Körpers wieder genau zwischen Unter- und Oberkörper einpegeln. Eine Technik, die häufiger am Ende der jeweiligen Sitzung zur Anwendung kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stellen Sie sich einen gut gefüllten Luftballon vor und wie wenig wir ihn antippen müssen, damit er Auftrieb bekommt und schwebt. Genauso müssen wir dem Oberkörper in der ersten Sitzung Auftrieb verleihen. Nun stellen Sie sich vor, am Luftballon würden unten zwei schwere Stäbe hängen. Klar, dass das Gewicht den Ballon wieder nach unten zieht. Aus diesem Grund arbeiten wir in der zweiten Sitzung an den schweren Stäben und geben diesen mehr Leichtigkeit und Auftrieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zweite Sitzung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier arbeiten wir an den Beinen und Füßen. Die Beine sind bei vielen Menschen in den Hüft-, Knie- und Sprunggelenken komprimiert. In zahlreichen Fällen stehen die Beine auch nicht genau unter dem Körper, sondern vor oder hinter dem Körper. Was wir bei fast allen Menschen finden, sind Verdrehungen und Verkürzungen im Unterschenkel und leicht bis schwer ausgebildete Senk-, Spreiz-, Knick- und Plattfüße. Hinzu kommen Rotationen in Knie- und Fußgelenken. Der Practitioner wird sich bemühen, die Beine genauer unter dem Körper zu platzieren, die Kniegelenke in eine Scharnierbewegung zu überführen und eine Beweglichkeit zwischen Waden- und Schienbein herzustellen. Auch ein O- oder ein X-Bein, welches häufig durch eine nach außen oder innen gedrehte Quadricepsgruppe entsteht, kann man in dieser Sitzung schon positiv beeinflussen. Denn die vorderen Muskelpakete des Oberschenkels haben an den Seiten der Beine nichts verloren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die dritte Sitzung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier wird die bessere Position der Beine und der von unten entstandene Auftrieb über die Seitenlinien des Körpers nach oben fortgesetzt. Meist arbeiten wir hier an den Seitenlinien des Körpers vom Becken über den Schultergürtel bis zum Kopf. Der viel zu starke fasziale Tonus bei vielen Menschen im Bauchbereich führt dazu, dass die Rippen nach unten gezogen werden und viel zu eng beieinander stehen. Insofern wird in der dritten Sitzung auch das Thema ""Atemmuster"  der ersten Sitzung vertiefend weitergeführt. Gemeinsam mit dem Schultergürtel werden auch die Arme einer ersten Behandlung unterzogen. Faszial behandelt wird auch der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_quadratus_lumborum"&gt;Quadratus lumborum&lt;/a&gt;. Somit geht man in der dritten Sitzung schon auf tiefere Strukturen ein.&lt;span style="color: #073763;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;Die Kernsitzungen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die vierte Sitzung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie beginnt wieder in den Unterschenkeln. Anschließend widmet man sich intensiv der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adduktor"&gt;Adduktoren&lt;/a&gt;-Gruppe. Die Behandlung dieser Gruppe kann soviel Auftrieb innen vor der Wirbelsäule erzeugen, dass sich komplett die Stellung des Schultergürtels verändert. Den erzeugten Auftrieb muss man bis in den Kopf fortführen. Ich selbst mobilisiere immer nur ein Bein und lasse den Klienten dann aufstehen. Ich lasse ihn im Stehen und Gehen in sich hineinfühlen. Die meisten Klienten versuchen, etwas in den Beinen zu fühlen und konzentrieren sich darauf. Erscheint auch logisch: Bein behandelt - Bein verändert. Und folgerichtig entdecken auch die meisten, dass sie mit dem mobilisierten Bein viel satter auf der Erde stehen. Erst wenn sie auch in den Spiegel schauen, sind sie verblüfft wie sehr sich die Schulter in ihrer Position verändert hat. Dann wird dem Klienten klar, wie sehr alle Körperteile miteinander verbunden sind und eine Körperpartie alle anderen Partien beeinflusst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die fünfte Sitzung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die fünfte Sitzung ist die kürzeste, jedoch auch die tiefste Sitzung. Gearbeitet wird hier an den Faszien von Muskeln, die normalerweise in ihrem ganzen Leben nie berührt werden.&lt;br /&gt;Gemeint ist der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_psoas_major"&gt;M. psoas&lt;/a&gt; und auch der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_iliacus"&gt;M. iliacus&lt;/a&gt;. Bevor man an diesen arbeitet, werden intensiv die Faszien des M. rectus abdominis, transversus und der Obliquuen mobilisiert.&lt;br /&gt;Auch der Oberschenkel wird noch einmal intensiv behandelt, damit sich ein harmonisches Zusammenspiel von Psoas und Bein einstellt. Wenn man Klienten fragt, wie sie sich anschließend im Bauchraum fühlen, sagen viele: Offen! Auch die Beine können viele Klienten leichter bewegen und müheloser anheben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die sechste Sitzung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Sitzung widmet sich vor allem der Rückseite des Körpers. Das Fersenbein wird mobilisiert - es soll beweglicher werden. Die sogenannten Hamstrings sind ein weiteres umfangreiches Thema dieser Sitzung. Dazu kommen der Po und auch die tiefen Strukturen unter den Pomuskeln. Die Behandlung des Rückens, inklusive der tiefen faszialen Schichten der Wirbelsäule, schließt sich an. Auch der Schultergürtel ist noch mal ein Thema. Die sechste Sitzung richtet den Körper sehr auf. Vorausgesetzt, wie haben in den vorhergehenden Sitzungen dafür gesorgt, dass die Vorderseite lang wird. Oftmals berichten die Klienten nach dieser Sitzung von viel mehr Energie und Beweglichkeit und einem sehr befreienden Gefühl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die siebte Sitzung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Sitzung, die sich vor allem mit den tiefen Strukturen des Halses und mit dem Kopf beschäftigt. Der Schultergürtel ist auch hier nochmals Thema. Es geht darum, den Kopf in einer besseren Position über dem Körper zu platzieren. Es wird auch an den inneren Strukturen des Gesichts und des Unterkiefers gearbeitet. Viele Klienten sind erstaunt darüber, wo man überall seine Finger reinstecken kann ;-) und wie leicht sich dann ein Unterkiefer bewegt. Häufig ändert sich in der siebten Sitzung der Gesichtsausdruck. Etliche Klienten wirken im Gesicht dann viel offener und die doch in zahlreichen Gesichtern vorhandene Verbissenheit ist einem entspannten Gesichtsausdruck gewichen.&lt;span style="color: #073763;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #073763;"&gt;Die verbindenden Sitzungen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die achte Sitzung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während es in den vorangegangenen Sitzungen darum ging, Faszien zu trennen und zu lösen, geht es in den letzten drei Sitzungen darum, zusammenzufügen und Funktion herzustellen. Außerdem kann man Themen der vorhergehenden Sitzungen nochmals aufgreifen. Die 8. Sitzung beginnt wieder in den Beinen am diesmal stehenden Klienten. Während der Klient in den vorhergehenden Behandlungen relativ passiv war, muss er nun selbst aktiv werden. Er muss Gelenke in einer genau definierten Reihenfolge bewegen, während der Practitioner bestimmte Faszien festhält oder Bindegewebsschichten mit der Bewegung formt. Diese Art der Mobilisierung setzt sich bis in den Schultergürtel fort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die neunte Sitzung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier geht es nochmal um den Oberkörper und speziell um die Verbindung der Arme in den Schulterbereich. Auch hier muss der Klient aktiv mitarbeiten. Oftmals auch nur, indem er loslässt damit der Senmotic blue Practitioner die richtige Bewegung führen kann. Interessanterweise empfinden viele unserer Practitioner die Sitzung als eine "schöne Sitzung". Wahrscheinlich, weil diese Sitzung wirklich viel Harmonie im Körper erzeugt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zehnte Sitzung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scherzhafterweise bezeichnen wir intern diese Sitzung als die längste Sitzung (obwohl es rein von der Rezeptur nicht so ist). Hier sollen der Oberkörper und der Unterkörper gut miteinander zusammenarbeiten und die kontralaterale Bewegung soll schön sichtbar sein. Weil man dem Klienten soviel wie möglich Gutes tun will, ist man versucht da noch zu arbeiten und dort noch zu machen, schnell noch ein Griff und hier noch eine Technik.... So dass die zehnte Sitzung am Ende doch viel länger dauern wird, als sie eigentlich sollte. ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-2196938250126119651?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/2196938250126119651/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/02/was-passiert-in-den-senmotic-blue.html#comment-form' title='45 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/2196938250126119651'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/2196938250126119651'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/02/was-passiert-in-den-senmotic-blue.html' title='Was passiert in den Senmotic blue Sitzungen?'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>45</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-3492250012948206776</id><published>2010-01-20T15:14:00.007+01:00</published><updated>2010-06-14T22:35:06.741+02:00</updated><title type='text'>Wie Bauchmuskeltraining Sie zum Affen macht</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;In diesem Beitrag soll es rund um den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_rectus_abdominis"&gt;M. rectus abdominis&lt;/a&gt;, den geraden Bauchmuskel, gehen. Ein Muskel, dessen Erscheinungsbild in unserer Gesellschaft völlig überbewertet wird. Und der infolgedessen völlig falsch und übertrainiert wird.&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Zuerst muss man sich eines vor Augen halten: Nur in einer Gesellschaft, in der wie in Deutschland 37 Millionen Erwachsene und 2 Millionen Kinder übergewichtig sind, kann man einen Bauchmuskel so überbewerten. Würden wir Menschen hauptsächlich an den Unterschenkeln zunehmen und dort Fett ansetzen, wäre wahrscheinlich der M. gastrocnemius (der dicke Muskel hinten an Ihrer Wade) der meistabgebildete Muskel in der Boulevardpresse und in zahlreichen Fitnesszeitungen. In Indien oder in Afrika hingegen ist das Interesse an einem gut ausgeprägten Bauchmuskel sehr begrenzt. Wozu auch, wenn man schlank und fit ist?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Ein Osteopath bezeichnete mal mir gegenüber den Bauchmuskel als einen der wichtigsten Muskeln im Körper. Ich fragte ihn im Umkehrschluss, welcher Muskel denn am Körper unwichtig sei. Er kam sich dann selbst auf die Schliche und musste herzlich über seine Aussage lachen.&amp;nbsp;Sowohl von Medizinern als auch von Fitnesstrainern wird Bauchmuskeltraining wärmstens empfohlen. Zum einen, um den Körper von vorn mehr zu stabilisieren und aufzurichten. Zum anderen bei Problemen mit dem Rücken. Was sich bis jetzt noch nicht in den oben genannten Kreisen rumgesprochen hat: Der Bauchmuskel ist ein Beuger und schafft erst unzählige Rückenprobleme. Er zieht entweder den Brustkorb in Richtung Becken. Oder wenn der Brustkorb steif ist, das Becken zum Brustkorb. Manchmal auch beides. Wenn man einen Beuger trainiert, kann er selbstverständlich besser beugen. Und nicht besser stützen oder stabilisieren. Je kürzer die Bauchmuskeln sind, umso runder wird der Rücken, umso mehr verschwindet die Lordose aus der unteren Wirbelsäule. Die Lordose ist jedoch DAS evolutionäre Merkmal, welches uns erst aufgerichtet gehen lässt. Man kann durchaus sagen, wer sich einem exzessiven Bauchmuskeltraining hingibt, steigt physisch und psychisch in der Evolution einige Stufen hinab.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Man muss auch wissen, dass Muskeltraining vor allem den Querschnitt des Muskels verändert. Er wird also dicker. Dafür jedoch logischerweise auch kürzer.&amp;nbsp;Bei regelmäßigem Bauchmuskeltraining tritt also entgegen der medizinischen Empfehlung genau das Gegenteil ein. Statt den Körper zu stabilisieren, verkürzen die Bauchmuskel noch mehr und ziehen den Brustkorb straffer nach unten. Hinzu kommt, dass es gar nicht die geraden Bauchmuskeln sind, die den Rumpf von vorn stabilisieren. Sondern es ist der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_transversus_abdominis"&gt;M. rectus transversus&lt;/a&gt;, der quere Bauchmuskel.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Eben weil doch einige um die oben beschriebene Problematik wissen, trainieren/dehnen ganz schlaue Köpfe die Gegenspieler der Bauchmuskeln auf der Rückseite ihres Körpers  mit. Hört sich total logisch an, entspringt jedoch einem infantilen Denken. Um das zu verstehen, muss man etwas tiefer in die Körperstruktur eintauchen. Der Körper wäre in seiner Struktur ideal, wenn er so gerade wie ein Bleistift wäre. Stellen wir einen Bleistift mit seinem flachen Ende auf einen Tisch, dann steht er wie von allein. Weil er im Gleichgewicht ist und so am wenigsten Energie verbraucht. Der Mensch sollte sich ebenfalls dieser Ideallinie soweit wie möglich annähern. Mit dem Unterschied, dass wir Gelenke haben und diese etwas Spiel brauchen. Als optimal hat sich eine leichte Zig-Zag-Linie erwiesen. Diese ermöglicht uns maximale Bewegungsfreiheit bei minimalem Energieeinsatz. Weiterhin kommt es beim Menschen nicht auf eine äußere, gerade Linie an, sondern auf eine innere Linie. Auf oder knapp neben dieser inneren Linie sollen sich alle Körperteile gruppieren. Als günstig hat sich weiterhin eine leicht konvexe Form der Vorderseite herauskristallisiert. Auf der Rückseite des Körpers haben wir ja zur Verstärkung eine Wirbelsäule. Auf der Vorderseite fehlt diese Verstärkung. Deswegen ist es von Vorteil, wenn sie vom Schambein bis zum Schlüsselbein leicht konvex ausgeprägt ist. Ist die Vorderseite konkav ausgeprägt, kollabiert sie und sinkt in sich zusammen. Die Schwerkraft tut ihr übriges und zieht den Kopf und den Oberkörper noch mehr nach vorn/unten. Links sehen Sie die korrekte Gruppierung der Körperteile um eine gedachte lotrechte Lini&lt;span style="color: blue;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;e&lt;/span&gt;. &lt;span style="color: black;"&gt;Rechts erkennen wir den Menschen, wie er uns häufig im Straßenbild begegnet. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/S1BOC2V-aqI/AAAAAAAAAvY/Y7SAErjgIeY/s1600-h/rundruecken.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/S1BOC2V-aqI/AAAAAAAAAvY/Y7SAErjgIeY/s320/rundruecken.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Es sind die Rückenmuskeln, die nun immer stärker gegen den Zug der Vorderseite arbeiten müssen, damit der Mensch nicht vollends in sich zusammensinkt. Über Wochen und Monate hinweg wird die Rückenmuskulatur überfordert. Denn eigentlich soll diese Muskulatur den Körper aufrichten und verlängern. Jetzt muss sie gegenhalten und das Zusammensinken verhindern. Durch diesen permanenten Zug der Vorderseite übernimmt die Rückseite Aufgaben im Körper, für die sie gar nicht vorgesehen ist. Sie wird unflexibel und hart. Auf den unteren Bildern kann man gut erkennen, was ich meine. Der Zug der Bauchmuskeln ist so stark, dass es die Brustmuskeln inkl. der Schlüsselbeine flach nach unten zieht. Auch die Spannung der Brustmuskeln ist sehr intensiv. Infolgedessen zieht es die Schultern ebenfalls nach vorn. Der Kapuzenmuskel (Trapezius) muss diesen Spannungen der Vorderseite mit eigener starker Anspannung gegenhalten. Er wölbt sich nach oben und hält von oben die Vorderseite. Nachdem die Bauchmuskeln und der Brustkorb mit &lt;a href="http://senmotic.eu/"&gt;Senmotic blue&lt;/a&gt; verlängert wurden und wieder mehr von unten getragen werden, kann der Trapezius nachlassen und seiner eigentlichen Aufgabe wieder gerecht werden.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/S1bCTJvewyI/AAAAAAAAAvo/7UWRqT0UIxI/s1600-h/rundruecken2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/S1bCTJvewyI/AAAAAAAAAvo/7UWRqT0UIxI/s320/rundruecken2.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt; Es wäre also Unsinn, jetzt ein Bauchmuskeltraining zu empfehlen. Der Unsinn potenziert sich, wollte man seine Rückenmuskulatur trainieren um den Zug auf der Vorderseite zu beseitigen. Die Rückenmuskulatur nimmt nur im Querschnitt zu und kann womöglich noch besser gegenhalten. Doch das ist ja nicht ihre Aufgabe. Insofern stellt sich durch Muskeltraining kein Gleichgewicht oder gar Funktion ein. Sondern vorhandene Probleme verschärfen sich und werden manifestiert. Das ist auch der Grund, warum man durch Fitnesstraining keine Körperstruktur verbessern kann. Man kann nur vorhandene körperliche Probleme betonieren und unter Muskelpaketen verstecken. Und wenn Sie diesen &lt;a href="http://senmotic.blogspot.com/2009/10/fitnesstraining-macht-krumm.html#more"&gt;Beitrag&lt;/a&gt; gelesen haben: Fitnesstraining schafft auch erst viele strukturelle Ungleichgewichte im Körper.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Nur weil die Masse der selbst behandlungsbedürftigen Mediziner, Physios und Fitnesstrainer gedankenlos etwas tut oder empfiehlt, wird es nicht zur Wahrheit! Die Lösung lautet wie so oft: Tun Sie das Gegenteil! Wenn jemand topfit und schmerzfrei sein will, muss man den Bauch verlängern, dann lassen die Rückenmuskeln von allein wieder nach. Es stellt sich Gleichgewicht ein. In einem meiner Beiträge erwähnte ich mal den Bundesligafußballer Podolski. Ich wies darauf hin, wie stark sein Bauchmuskel verkürzt ist. Und wie infolgedessen die Vorderseite seines Körper konkav statt konvex ist. Dass Podolski Rückenprobleme bekommt, war nur eine Frage der Zeit. Nun war es soweit. Podolski fiel wegen seinen Rückenschmerzen aus. Das Kerlchen ist noch keine 30 Jahre alt. In den unteren Bildern sehen Sie, was ich unter Gleichgewicht zwischen Vorderseite und Rückseite verstehe. An den Bildern sieht man auch, wie sich die Form der Rückseite ändert, wenn sich die Vorderseite verlängert und wie sich die Position des Kopfes verändert. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: Verdana,sans-serif; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/S1a9IfCFM8I/AAAAAAAAAvg/fkIhQG-RF7o/s1600-h/Rundruecken_1.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://3.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/S1a9IfCFM8I/AAAAAAAAAvg/fkIhQG-RF7o/s400/Rundruecken_1.jpg" width="366" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Es wird mir wohl auch jeder bestätigen, dass ein Muskel umso besser funktioniert, je entspannter und länger er ist. Sie können das selbst ganz leicht überprüfen: Lassen Sie Ihren Arm ganz locker hängen und tipsen Sie sich ganz schnell mit dem Zeigefinger an die Nasenspitze. Heben Sie nun Ihren Unteram leicht an und halten Sie ihn in dieser angespannten Position. Tippen Sie sich nun wieder schnell an die Nase. Der Unterschied in Reaktionsfähigkeit und Geschwindigkeit ist deutlich fühl- und sichtbar. Schon deswegen muss der Bauchmuskel schön lang und entspannt sein. In einer chronisch verkürzten Position leidet seine Reaktionsfähigkeit.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Der Bauchmuskel muss sich auch mühelos verlängern können, damit die wichtige &lt;a href="http://senmotic.blogspot.com/2009/08/kontra-macht-glucklich.html#more"&gt;kontralaterale Bewegung&lt;/a&gt; zwischen Becken und Schultergürtel stattfinden kann. Für Rotationen im Körper, selbst wenn sie in weiter entfernten Körperteilen stattfinden, braucht man ebenso einen sich entspannt verlängernden Rectus. Zum Beispiel wenn man aufrecht sitzt und seinen Kopf drehen will. Diese Bewegung beginnt im unteren Rücken und im Bauchbereich.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Hinzu kommt: In der medizinischen Literatur&amp;nbsp;werden als Gegenspieler des geraden Bauchmuskels häufig nur die Rückenmuskeln genannt (insbesondere die Erektoren, die zwei dicken Stränge beidseits der Wirbelsäule). Ein ganz wichtiger Gegenspieler der geraden Bauchmuskeln ist jedoch auch der&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_gluteus_maximus"&gt; M. gluteus maximus&lt;/a&gt;, der große Pomuskel. Dieser richtet die Hüfte auf und ist der Muskel, der uns überhaupt aufrecht gehen lässt. Wenn die Gluteen uns von hinten her aufrichten sollen, müssen auf der Vorderseite die Bauchmuskeln lang und entspannt sein. Sind sie dauerhaft angespannt, ziehen sie das Becken nach vorn oben. Der Gluteus maximus an der Rückseite des Beckens muss einfach mit und gerät auch unter Dauerspannung. Unter Spannung kann er uns nicht wirklich aufrichten. Das Zusammenspiel von Pomuskel und Bauchmuskel können Sie ganz einfach an sich selbst erleben. Spannen Sie Ihren Bauch an, so dass Ihr Rücken rund wird und laufen Sie ganz schnell rückwärts. Lassen Sie nun Ihren Bauch los und richtig lang werden und laufen Sie wieder ganz schnell rückwärts. Wann laufen Sie schneller, koordinierter und müheloser?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Wenn wir bei unseren nächsten Verwandten, den Menschenaffen, schauen, können wir ebenfalls diese Zusammenhänge erkennen. Der Gluteus maximus ist bei ihnen sehr klein ausgeprägt, dafür sind die Bauchmuskeln sehr kurz und ziehen den Rücken rund. Für eine vollständige Aufrichtung des Oberkörpers bräuchte unsere Verwandtschaft einen schönen runden Gluteus maximus und längere Bauchmuskeln. Wodurch sich dann auch langsam eine Lordose in der Wirbelsäule entwickeln könnte. Scherzhafterweise kann man tatsächlich zu vielen Vertretern des Homo sapiens in den Industrieländern sagen, dass sie sich zum Affen machen. Und das wäre keine Beleidigung, sondern nur ein Zustandsbericht, der es auf den Punkt bringt. Nun sollte man nicht denken, ich hätte etwas gegen Muskeltraining. Nö, überhaupt nicht. Nur das weitverbreitete Muskeltraining ohne jeglichen Sachverstand erscheint mir unangebracht. &amp;nbsp;;-)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-3492250012948206776?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/3492250012948206776/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/01/wie-bauchmuskeltraining-sie-zum-affen.html#comment-form' title='59 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/3492250012948206776'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/3492250012948206776'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/01/wie-bauchmuskeltraining-sie-zum-affen.html' title='Wie Bauchmuskeltraining Sie zum Affen macht'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/S1BOC2V-aqI/AAAAAAAAAvY/Y7SAErjgIeY/s72-c/rundruecken.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>59</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-1995851268505044296</id><published>2010-01-09T17:56:00.007+01:00</published><updated>2010-01-09T18:05:17.907+01:00</updated><title type='text'>Denn Sie wissen nicht was Sie tun</title><content type='html'>&lt;div&gt;Ein Gastbeitrag von&amp;nbsp;&lt;a href="http://schmerzpraxis-leipzig.net/"&gt;Ronny Liebmann&lt;/a&gt;, Physiotherapeut aus Leipzig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man Ihnen nachts heimlich eine Halskrause anlegen würde, wie sie z. B. bei Verdacht auf Halswirbelsäulenverletzungen eingesetzt wird. Können Sie sich dann vorstellen, den ganzen Tag über mit dieser Halskrause herumzulaufen, ohne dass Ihnen das auffällt? Sie sagen wahrscheinlich spontan: “Natürlich würde ich das merken, das ist ja etwas total Offensichtliches.“ Auf die Frage, warum das offensichtlich ist, würden Sie sicher etwas antworten wie: “Naja, ich könnte meinen Kopf nicht mehr so bewegen wie sonst.“&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn die Halskrause etwas überzogen ist, behaupte ich, dass die meisten Menschen, also wahrscheinlich auch Sie, jeden Tag mit gar nicht so unähnlichen Zuständen umher laufen und obwohl diese eigentlich auch total offensichtlich sein sollten, bleiben Sie sich dessen meist vollkommen unbewusst. Das Gemeine daran ist, Sie produzieren diese Zustände ganz allein, vollkommen ohne äußere Hilfsmittel, nur unter Zuhilfenahme einiger Ihrer Muskeln. Anders ausgedrückt, Sie sperren Ihr Skelett regelmäßig in Ihrer eigenen Muskulatur ein ohne es zu merken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nehmen wir ein sehr typisches Beispiel: Haben Sie das Gefühl, Sie sind momentan einigermaßen entspannt? Ich glaube, die Chancen stehen sehr gut, dass Sie jetzt gerade Ihre Schultern völlig unnötigerweise etwas oder sogar etwas mehr hochgezogen halten. Fühlen Sie mal hinein, hängen Ihre Schultern wirklich völlig gelöst an Ihrem Rumpf oder können Sie sie noch ein paar Zentimeter herablassen? Menschen sind oft verblüfft, wenn sie entdecken, dass sie etwas tun, dessen sie sich nicht bewusst sind. Das kommt daher, dass wir uns voller Stolz an die Illusion klammern, dass wir immer genau wissen was wir tun. Denn sich dessen nicht bewusst zu sein, kann ja den Anschein von Kontrollverlust und Unfähigkeit erwecken und das möchte ja niemand. Aber wie kann es denn sein, dass einige Muskeln völlig ohne Nutzen im Körper angespannt sind und man sich dessen nicht bewusst ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließen Sie die Augen, legen Sie einmal eine Minute Ihre Hand völlig bewegungslos auf Ihren Oberschenkel und versuchen Sie diese zu spüren! Schon nach dieser einen Minute wissen Sie nicht mehr sicher, ob etwas Ihren Oberschenkel berührt oder nicht. Weshalb kann das Gehirn den Druck der Hand auf dem Oberschenkel nicht mehr wahrnehmen? Da sich der Reiz nicht verändert, führt das zu einer Akzeptanz im Gehirn, welches die Situation als “normal“ einstuft und dem Ganzen keine Aufmerksamkeit mehr schenkt. So ungefähr verfährt Ihr Gehirn auch bei nutzlos dauerangespannten Muskeln. Dieser Vorgang wurde von Prof. Dr. Thomas Hanna (Körpertherapeut) als sensomotorische Amnesie bezeichnet. Der Begriff Amnesie ist Ihnen sicherlich geläufig. Wenn Sie z. B. einen Unfall hatten und sich danach nicht mehr an den Namen Ihrer Frau oder Ihres Mannes erinnern können, liegt das entweder daran, dass Sie das nur spielen, weil Sie so Ihre Gründe haben oder dass Sie tatsächlich unter einer Amnesie leiden. Bei einer sensomotorischen Amnesie entfällt Ihnen auch etwas, Sie verlieren nämlich einen Teil Ihrer sensiblen und motorischen Wahrnehmung. Dies führt dazu, dass Ihr Gehirn einen hoch angespannten Muskel dauerhaft einfach nicht mehr wahrnimmt. Sie werden sich dessen also gar nicht mehr bewusst und der Muskel bekommt vom Hirn trotz Anspannung einen Stempel mit der Aufschrift “Normal so, nicht beachten“. Wo wir gerade beim Thema sind, die Chancen stehen jetzt wieder sehr gut, dass Ihre Schultern sich erneut Ihren Ohren genähert haben, ohne dass es Ihnen bewusst geworden ist.&amp;nbsp;Für alle, die jetzt denken “Naja, ich ziehe halt meine Schultern hin und wieder etwas hoch, ohne dass ich das merke, kann ja so schlimm nicht sein“, muss ich das Ganze einfach mal bildlich umschreiben um die Sinnlosigkeit deutlicher darzustellen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten auf einer großen Baustelle, dort werden täglich Lasten bewegt, Mörtel angerührt, Leitungen verlegt, Bildzeitung gelesen und dergleichen. Sie kommen also morgens zur Arbeit und werden von Ihrem Chef begrüßt. Sie fragen, was heute zu tun ist und er geht mit Ihnen etwas abseits zu einem Gebäude, an dem sich ein Flaschenzug befindet. Auf dem Boden liegt ein Sack Mauermörtel mit 25 kg Gewicht. Dieser ist mit einem Seil umschlungen, welches hinauf über den Flaschenzug verläuft und dann wieder herunter zum Boden. Ihr Chef schaut noch mal prüfend auf seinen Ablaufplan für den heutigen Tag, drückt Ihnen dann das freie Ende des Seils in die Hand und sagt: “Zieh den Sack mal bis auf 5 m Höhe und halte ihn dort!“ Sie befolgen die Anweisung und fragen dann, wie es nun weitergeht. Ihr Chef sagt: “Einfach nur so da oben halten, bis zum Feierabend, dann lässt du ihn wieder ab!“ Auf ein vorsichtiges Nachfragen Ihrerseits, was das für einen Nutzen haben soll und warum Sie das tun müssen, zuckt Ihr bereits davon trabender Chef nur die Schultern, weist auf seinen Ablaufplan und sagt: “Keine Ahnung, das steht hier so, Befehl von ganz oben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wollen Sie, dass so ein Unsinn in Ihrem Körper stattfindet? Das tut es sehr wahrscheinlich schon tagtäglich, denn das Beispiel trifft die Situation der hochgezogenen Schultern und auch andere Beispiele solcher sinnlos eingesetzten Arbeiter, auf die ich gleich noch komme. Auch wenn Ihre Schultern nur 1 cm angehoben sind, wie kommen sie denn in diese Position? Das machen keine kleinen grünen Männchen, sondern Ihre Muskeln müssen die Last hochziehen und teilweise über Stunden ohne Nutzen dort dauerhaft halten, ähnlich wie beim Flaschenzugbeispiel. Würden Sie sich nicht vollkommen veräppelt vorkommen, wenn Sie den ganzen Tag einen schweren Sack in der Luft halten müssten, ohne dass es dafür auch nur einen plausiblen Grund gibt? Ihre Muskeln kommen sich wahrscheinlich ähnlich veräppelt vor. Nicht nur, dass jeder Zentimeter des Anhebens und Haltens unnütz Energie verbraucht, so löst der Zustand auch weitere Reaktionen aus. Die stets wiederholte Haltung führt nach einer gewissen Zeit unweigerlich zur Schablone, zum Reflex und dann folgend zum angesprochenen Mangel an Selbstwahrnehmung, also der sensomotorischen Amnesie. Das was Sie allerdings bestens fühlen, sind Erschöpfung, Empfindlichkeit, Schmerzen am Hinterkopf, Nacken, den Schultern oder dem Rücken. Wenn Ihr Arzt Sie fragt, warum Sie glauben, dass Sie Nackenschmerzen haben und Sie nur unwissend mit den Schultern zucken, geben Sie in den meisten Fällen damit schon die richtige Antwort ohne es zu wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Des Weiteren erzeugt jedes Ungleichgewicht innerhalb des Systems ein Ungleichgewicht im gesamten Körper durch eine automatische Kompensation in allen anderen miteinander verbundenen Körperteilen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Mit hochgezogenen Schultern pendeln Ihre Arme nicht mehr so frei am Körper während Sie laufen. Versuchen Sie bei Gelegenheit mal folgendes: Begeben Sie sich irgendwo hin, wo Sie frei ein paar Schritte gehen können! Entspannen Sie Ihre Schultern und gehen Sie zügig auf und ab! Ihre Arme pendeln relativ frei. Ziehen Sie die Schultern hoch und laufen Sie erneut los! Wenn Sie sich gut beobachten, werden Sie merken, dass nicht nur die Arme steifer am Körper sind als vorher, sondern dass Sie das fehlende Pendeln kompensieren, indem im ganzen Oberkörper stärker mitrotiert werden muss während Sie laufen. Auch der Kopf bleibt nicht verschont. Laufen Sie wieder mit lockeren Schultern und fixieren währenddessen mit den Augen einen Punkt am anderen Ende des Raumes! Sie können den Punkt fixiert halten, ohne dass Ihr Kopf merklich rotieren muss. Ziehen Sie die Schultern wieder hoch und wiederholen Sie das Ganze! Wenn Sie genau acht geben, werden Sie merken, dass Ihr Kopf jetzt nicht mehr ruhig auf Ihrem Hals sitzt, sondern leicht hin und her rotieren muss, während Ihre Augen den Punkt fixieren. Dieses Spiel könnte man nun weiter spielen und auf das Becken oder andere Bereiche übertragen. Es sollte nur klar machen, dass auch kleine Ungleichgewichte ein Lauffeuer an Reaktionen im ganzen Körper entzünden können. Kleine Lektionen des Sich-Bewusst-Werdens wie eben beschrieben, wären meist um einiges effektiver als jede Nackenmassage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nun noch etwas weiter im Detektivspiel nach einigen Beispielen, wo sich ebenfalls noch gerne solche “vergessenen“ Muskelspannungen verbergen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr Gesicht…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sind im Moment Ihre Augenbrauen entspannt? Oder parken diese gerade eher etwas nach unten und zur Mitte hin, so dass Sie etwas zornig aussehen könnten? Egal wo diese sind, merken Sie sich die jetzige Position, reißen Sie die Augenbrauen weit hoch als wären Sie überrascht und halten sie für ein paar Sekunden so. Jetzt sehr, sehr langsam wieder ablassen, ohne Anstrengung, bis sie scheinbar von allein aufhören weiter zu sinken. Das ist jetzt eine annähernd entspannte Position. Ich nehme an, sie entspricht nicht mehr ganz dem Ausgangspunkt und auf der Stirn könnte auch ein etwas gelösteres Gefühl eingetreten sein. Falls Ihre Augenbrauen schon vorher entspannt waren, achten Sie mal bei anderen Gelegenheiten darauf! Sie glauben nicht, über wie viele Stunden Menschen oftmals eine leicht zornige Augenbrauenposition halten ohne es zu merken. Bei Gesprächen, beim Lesen, auf Arbeit, beim Fernsehen usw. Wenn Sie z. B. einen Horrorfilm schauen, können Sie das Ganze recht gut an sich beobachten. Einfach beim nächsten Mal genauer darauf achten, was sich im Gesicht alles verändert. Unterschätzen Sie die Gesichtsmuskulatur nicht! Sie steht dem Baustellenbeispiel in Sachen Sinnlosigkeit in nichts nach und kann ebenfalls Folgereaktionen nach sich ziehen. Die Spannungszustände können sich ausbreiten, hier über Stirn, Kopfhaut, Nacken und Rücken. Der berühmte Spannungskopfschmerz lässt grüßen.&amp;nbsp;Wie ist es im Moment um Ihren Kiefer bestellt? Knacken Sie gerade eine imaginäre Walnuss, indem Sie die Zähne aufeinander pressen, ohne zu wissen warum? Beobachten Sie sich im Alltag, dieses Muster tritt sehr häufig auf und wieder ohne dass der Betroffene sich dessen oft bewusst wird. Das Aufeinanderbeißen belastet die Zahnreihen mit einem Druck von über 100 kg pro Quadratzentimeter. Eigentlich sollten die Zahnreihen bei entspanntem Kiefer nicht direkt aufeinander liegen. Achten Sie mal darauf!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schultern…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eben schon ausführlich behandelt. Beobachten Sie mal, wie Sie die Schultern scheinbar ohne jeden Grund besonders beim Essen, Zähne putzen, Schreiben oder PC-Arbeiten hochgezogen halten. Dabei aber immer auch gleich an die Sinnlosigkeit denken! Beim Essen ist das ganze besonders lustig. Da wird eine Gabel nicht Richtung Mund geführt, indem man Ellenbogen und Schultergelenk richtig benutzt, sondern hauptsächlich indem man die Schulter im Ganzen anhebt und zurückführt. Probieren Sie es mal aus, Sie werden es nicht glauben, aber man bekommt die Gabel tatsächlich auch in den Mund, wenn man die Schultern unten lässt, wir sind es nur nicht mehr gewohnt mit einer entspannt hängenden Schulter zu essen. Vielleicht zieht man ja aber auch verteidigend die Schultern hoch, weil man sich in unserer neidhaften Welt davor schützen will, dass einem jemand was vom Teller stiehlt. Auch in Streitsituationen mit dem Partner, Freunden etc. mal beobachten, wie schnell die eigenen Schultern plötzlich symbolisch schützend oben sind. Wie sich aber auch seltsamerweise Ihre Streitlust verändert oder gar nicht erst so richtig aufkommen will wie sonst üblich, wenn Sie in so einer Situation mal konsequent auf die Schultern achten und sie ganz bewusst loslassen. Nicht zu empfehlen ist hingegen auf den Streitpartner zu springen um ihm seine Schultern mit Gewalt runter zu drücken, kombiniert mit dem Ausruf “Los, entspann dich gefälligst.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bauch…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und weiter geht die wilde Fahrt. Ist Ihre Bauchdecke gerade entspannt? Kann sie sich beim Atmen leicht heben und senken, zu jeder Zeit? Oder laufen Sie eher mit angespanntem Bauch durch die Gegend? Wollen Sie dadurch schlanker wirken? Stecken Sie private oder berufliche Anspannung direkt in die Bauchdecke? Oder haben Sie permanent Angst davor, dass Ihnen jemand im nächsten Moment einen Hieb in die Magengrube verpasst? Achten Sie mal darauf in welchen Situationen Sie dort festmachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gesäß…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch ein sehr beliebtes Körperteil, dessen Spannung man oft nicht wahrnimmt. Es gibt Leute, die es schaffen ihre Gesäßhälften permanent angespannt zu halten, ohne dass es ihnen je bewusst wird. Wenn Sie auch mit diesem Teil Ihres Körpers nicht vorhaben irgendwann einmal tatsächlich Walnüsse knacken zu wollen, ist ein permanent hoher Muskeltonus hier ebenfalls wieder völlig für die Katz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Füße…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In augenscheinlich entspannten Situationen, werden die Füße oftmals wie von Geisterhand hochgezogen gehalten anstatt sie völlig locker einfach fallen zu lassen. Das verdanken wir sicherlich auch zum großen Teil dem falschen Gangmuster, in Form des so beliebten Hackengangs, wobei bei jedem Schritt der Fuß unnötig hochgezogen wird. Ein Loslassen des Fußes selbst in Ruhe, z. B. beim Liegen, ist daher für viele gar nicht möglich. Auch dass die Beine in dieser Position entspannt nach außen rotieren, wird häufig durch unbewusste muskuläre Spannungen verhindert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zehen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Achten Sie mal in Situationen, in denen Sie z. B. nervös, ungeduldig oder aufgeregt sind, darauf, ob Sie nicht evtl. in den Schuhen Ihre Zehen einbeugen und auch eingebeugt lassen. Beinahe so wie eine Schnecke, die sich zurück in ihr Schneckenhaus einrollt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt noch unzählige andere solcher unentdeckter “Schwarzarbeiter“, aber das soll zunächst genügen. Wenn Sie vorhaben in Zukunft mit Hilfe der genannten Beispiele sich Ihres Körpers wieder etwas bewusster zu werden, begehen Sie bitte nicht den Fehler und versuchen auf alles gleichzeitig zu achten. Das wird nicht funktionieren und Sie geben vielleicht auf, bevor Sie richtig angefangen haben. Wenn ich Ihnen 5 Bälle auf einmal zuwerfe und Sie versuchen alle zu fangen, werden Sie wahrscheinlich gar keinen fangen, weil Sie überfordert sind. Konzentrieren Sie sich zunächst auf einen und starten Sie, womit Sie wollen. Meine Empfehlung ist mit den Schultern zu beginnen, das sehe ich in der Praxis sehr häufig. Starten Sie damit sich wenigstens 2-3 mal am Tag der Spannungssituation der Schultern bewusst zu werden. Vielleicht zunächst bei alltäglichen Sachen, wie eben dem Zähneputzen oder beim Essen. Sie werden merken, dass Sie sehr schnell wieder zur Position 'Schultern hoch' zurückspringen können, nachdem Sie den Schulterhochstand gerade eben noch stolz bemerkt und beseitigt haben. Wenn Sie das Ganze eher wie ein Spiel betrachten und nicht als lästige Pflicht, werden Sie sehr schnell immer häufiger die Aufmerksamkeit bei Ihren Schultern haben. Durch die Häufung wird das Verhältnis 'Schulter hoch' zu 'Schulter entspannt' sich irgendwann die Waage halten und wenn Sie am Ball bleiben schließlich Richtung ´entspannt´ kippen. Bitte nicht versuchen die Schultern mit Gewalt unten halten zu wollen. Dann begehen Sie den gleichen Fehler wie vorher, nur in die Gegenrichtung. Mit Gewalt meine ich, die Schulter muskulär über das Maß hinaus unten anzuketten. Diesen Zustand können Sie leicht spüren, indem Sie mal die Finger der linken oder rechten Hand unter die gegenüberliegende Achsel führen. Den Arm dieser Seite locker hängen lassen, Schulter entspannen. Nun mal etwas übertreiben und die Schulter noch weiter nach unten ziehen. Sie spüren wie sich unter Ihren Fingern der Brustmuskel anspannt. So sollte es nicht sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sensomotorische Amnesie hängt im Übrigen nicht vom Alter ab. Sie wird nicht durch die Quantität, sondern durch die Qualität der Lebensjahre verursacht. Sie stellt ein Gesundheitsproblem dar, das bis jetzt noch nicht angemessen erkannt wird. Chronisch verspannte Muskeln sind die Schmerzproduzenten Nr. 1. Ein Problem ist eben auch, dass es mit gängigen medizinischen Vorgehensweisen nicht diagnostiziert oder behandelt wird. Obwohl schon Thomas Hanna richtigerweise meinte, dass es überhaupt keine Behandlung im eigentlichen Sinne erfordert, sondern eher Erziehung. So wie eine sensomotorische Amnesie erlernt wurde, kann sie nämlich auch wieder verlernt werden. Um also die verlorene Herrschaft über Ihre betroffenen Körperregionen zurück zu gewinnen, müssen Sie “nur“ lernen Ihre “vergessenen“ Muskeln wieder zu fühlen, zu kontrollieren und auf neue Weise zu benutzen. Körperliche Bewusstheit ist eben meist viel heilsamer als Pillen, Operationen oder Fitnessstudios. Viel Spaß also auf dem Weg hin zu “Denn Sie wissen was Sie tun“.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-1995851268505044296?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/1995851268505044296/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/01/denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun.html#comment-form' title='33 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/1995851268505044296'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/1995851268505044296'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/01/denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun.html' title='Denn Sie wissen nicht was Sie tun'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>33</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-7955994361473888009</id><published>2010-01-01T09:04:00.003+01:00</published><updated>2010-01-01T09:07:03.053+01:00</updated><title type='text'>Selbst-Bewusst-Sein oder Selbstbewusstsein haben?</title><content type='html'>Fragt man Menschen, ob sie über Selbstbewusstsein verfügen, verneinen dies sehr viele oder schränken mit den Worten „zu wenig“ ihr Selbstbild ein. Das hat nur eine Ursache: Oft werden der Begriff „Selbstbewusstsein“ und die dahinter stehende Bedeutung völlig missverstanden. Gern meint man damit durchsetzungsfähige Menschen, die einem zeigen, wo der Bartel den Most herholt. &lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das ist leider nur Gebrüll und unnützes Sich-zu-wichtig-nehmen. Echtes Selbstbewusstsein erwächst aus einem ganz anderen Hintergrund. Zerpflücken wir dieses Wort etwas: Selbst-Bewusstsein meint vor allem, sich seiner Gedanken, Handlungen und seines Körpers bewusst zu sein. Denn wie die neueren Ergebnisse der Hirnforschung zeigen, werden Erfahrungen und einschneidende Erlebnisse immer gleichzeitig auf der kognitiven, auf der emotionalen und auf der körperlichen Ebene in Form entsprechender Denk-, Gefühls- und körperlicher Reaktionsmuster verankert und aneinander gekoppelt (Embodiment).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem der Körper in seiner Haltung und Struktur ist ein Spiegel unserer Gedanken. Unsere Einstellungen und subjektiven Glaubenssätze formen unseren Körper. So trägt jeder seine Gedanken und Wertvorstellungen, ja sogar seine ganz persönliche Lebensgeschichte, als für jeden sichtbaren „Körper“ durch die Welt und teilt sich anderen auch auf diese Weise mit. Der Körper wird von innen vom Nervensystem gesteuert. Dieses ist der Herr im Haus. Über den Körper drückt es sich in der Umwelt aus und teilt uns viel über seinen Zustand mit. Je beweglicher und aufgerichteter ein Mensch ist, umso flexibler ist folgerichtig sein Nervensystem. Umso beweglicher und geschmeidiger ist er auch im Denken und Handeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Schließlich sind Denken und Bewegung eng miteinander verknüpft und bilden zwei Seiten einer Medaille. Bewegung ist die Voraussetzung für Denken und erst die fortschreitende Geschicklichkeit (Kriechen, Krabbeln, Laufen) im Kleinkindalter vernetzt immer mehr Neuronen im Gehirn. Nur durch Bewegung verschalten sich die Nervenzellen im Gehirn und bilden so die Grundlage menschlichen Denkens. Ein Prozess, der ein Leben lang anhält und auf dessen Intensität man selbst mehr Einfluss hat, als die meisten Menschen glauben würden. Der entscheidende Punkt ist: Wird man immer geschickter im Umgang mit dem eigenen Körper? Oder entscheidet man sich dafür, Jahr für Jahr immer steifer zu werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann durchaus sagen, je unbeweglicher und steifer ein Mensch im Körper ist, umso unflexibler ist er in seinem Denken. So ein Mensch folgt blind seinen Gewohnheiten und reagiert auf äußere Reize immer gleich wie eine Maschine. Übergewicht, Rauchen, regelmäßiger Alkoholkonsum oder auch ein Burnout als Folge starren Verhaltens sind nur einige Beispiele für einen gewohnheitsmäßig ablaufenden Prozess und deutlicher kann man der Umwelt sein unflexibles und unangemessenes Denken und Handeln kaum zeigen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Testen wir mit dieser kleinen Befragung, wie sehr Sie sich der Arbeitsweise Ihres Nervensystems bewusst sind. Beantworten Sie aus dem Stegreif bitte folgende 8 Fragen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Stehen Ihre Füße gleichmäßig auf dem Boden oder stehen Sie mehr auf den Ballen oder mehr auf den Hacken?&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Laufen Sie eher auf der Außenkante des Fußes oder mehr auf der Innenseite?&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zeigen Ihre Füße beim Gehen beide geradeaus, beide nach außen, oder einer geradeaus und einer nach außen?&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Liegen Ihre Knie genau über den Füßen?&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Oder zeigen Ihre Knie nach außen, beide nach innen oder nur ein Knie nach außen?&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Welche Ihrer Schultern liegt höher?&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie steht Ihr Becken im Körper? Gerade? Nach vorn geneigt? Nach hinten gekippt?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wenn Sie aus dem Stand losgehen, welches Körperteil bewegt sich bei Ihnen zuerst?&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;Die meisten Menschen probieren sich jetzt aus, weil sie spontan keine Antwort auf diese Fragen wissen. Das ist immer ein Zeichen dafür, dass man sich seiner unbewusst war und wenn wir es auf den Punkt bringen: Man ist sich nicht bewusst, wie man eigentlich durch die Welt geht und kann demzufolge auch nicht herausfinden, ob man nicht besser oder anders durch diese Welt gehen könnte. Der Schlüssel, um den sich alles dreht, heißt Selbstwahrnehmung. Daraus erst erwächst natürliches Selbst-Bewusstsein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie schon oben beschrieben, darf man Selbstbewusstsein eben nicht mit Dogmatismus oder Durchsetzungsfähigkeit gleichsetzen. Wie viele Manager und Unternehmenslenker müssen langfristige Entscheidungen über tausende Arbeitsplätze treffen, verwalten Millionenbudgets, halten brillante Reden und sind zu feige, spontan eine Frau anzusprechen? Umgedreht gibt es auch Menschen, die sehr schnell das andere Geschlecht für sich einnehmen können, bei einer Rede vor 20 Zuschauern jedoch mit rotem Kopf ins Stocken geraten. Eines haben diese Menschen gemeinsam: Sie verfügen auf einzelnen Gebieten über gewisse Fähigkeiten. Jedoch keineswegs über Selbstbewusstsein. Woher soll es auch kommen, wenn man sich selbst (also seinen Körper) nicht mehr wahrnimmt? Wenn man seinen Körper nicht mehr als Feedbacksystem des Nervensystems betrachtet? Und keine Antenne mehr für seine eigenen Bedürfnisse hat, sich blind nach anderen richtet und nur sinnentleert tut, was alle tun? Und meint, man ist der Beste, weil man Sinnentleertes am Besten von allen tun kann?:-D.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-7955994361473888009?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/7955994361473888009/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/01/selbst-bewusst-sein-oder.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/7955994361473888009'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/7955994361473888009'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2010/01/selbst-bewusst-sein-oder.html' title='Selbst-Bewusst-Sein oder Selbstbewusstsein haben?'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-2727024780938087013</id><published>2009-12-09T23:12:00.048+01:00</published><updated>2010-01-06T08:34:48.704+01:00</updated><title type='text'>Warum der Weihnachtsmann auf Rückenschule verzichten sollte</title><content type='html'>Ein Gastbeitrag von &lt;a href="http://schmerzpraxis-leipzig.net/"&gt;Ronny Liebmann&lt;/a&gt;, Physiotherapeut aus Leipzig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fast jeder kennt den älteren Herrn, der sich einst einen Mantel anzog und einen Bart wachsen ließ. Nikolaus von Myra, wie er eigentlich mit bürgerlichem Namen heißt. Sein Mantel war zunächst in den Farben gold und weiß gehalten, bis er später zu den uns geläufigeren Farben rot und weiß wechselte, weil er dafür Geld von der Firma Coca-Cola erhielt.&amp;nbsp;Uns bildlich gut im Gedächtnis als etwas beleibter Zeitgenosse, der einen schweren Sack auf einem tief gebeugten Rundrücken durch die Landschaft schleppt.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;Ich bin mir sicher, ihn plagen Rückenschmerzen, auch wenn er nur einen Monat im Jahr arbeitet und schon früh auf die Idee kam alle Rentiere zu “versklaven“, damit diese die Geschenke über die größten Strecken für ihn schleppen müssen. Er soll passend zur Weihnachtszeit herhalten um sich der beliebten Rückenschule kritisch zu nähern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Nikolaus von Myra geht also alljährlich im Januar schmerzgeplagt zum Arzt und zeigt auf seinen Rücken. Dieser schickt ihn zu einem klassischen Rückenschulkurs. Was wird dort nun gemacht und warum ist es genau das Gegenteil von dem, was eigentlich sinnvoll wäre? Dazu gleich mehr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stellen Sie sich bitte einmal aufrecht hin, bohren Sie sich mit Ihren Zeigefingern auf Höhe Ihres Bauchnabels rechts und links neben diesem in Ihre Bauchdecke. Jetzt lehnen Sie sich im Oberkörper nach hinten und achten auf Ihre eingebohrten Zeigefinger. Diese sollten nun deutlich spürbar aus ihren Löchern herausgedrückt werden. Sie haben soeben mit Ihrem geraden Bauchmuskel Bekanntschaft gemacht, der Sie daran hinderte nach hinten umzufallen. Sollten Sie doch umgefallen sein, haben Sie entweder keinen geraden Bauchmuskel oder sind betrunken, bei letzterem die Übung bitte morgen wiederholen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun wieder aufrecht, bleiben Sie auf Höhe des Bauchnabels und fahren mit Ihren Daumen nach hinten bis auf Ihren Rücken, direkt rechts und links neben der Wirbelsäule, bohren Sie sie ein wenig ein und lehnen sich dann im Oberkörper nach vorn. Unter Ihren Daumen sollten sich jetzt spürbar zwei Muskelstränge abheben. Diese haben wiederum verhindert, dass Sie nach vorn überfallen. Dieses Spiel könnte man nun fortsetzen und auf andere Bereiche, die vorn oder hinten am Körper liegen, anwenden, wie z.B. Oberschenkel oder Waden, alle mit dem gleichen Resultat. Alles was vorn am Körper liegt hilft, dass man nicht nach hinten umfällt, alles was hinten liegt, dass man nicht nach vorn umfällt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Halten Sie sich nun noch einmal Nikolaus von Myra vor Augen! Welche seiner Körperseiten hat also mehr Arbeit zu verrichten, wenn er ständig nach vorn gebeugt durch den Wald stapft? Natürlich seine Körperrückseite, die permanent Mehrarbeit leisten muss und ihn versucht so gut es geht wieder zurück ins Lot zu ziehen. Leider vergebens, da über die Jahre seine Körpervorderseite soweit verkürzt ist, dass ein Zurück ins Lot fast nicht mehr möglich ist. Simulieren wir doch einmal dieses Haltungsmuster des Weihnachtsmanns. Beugen Sie sich im Oberkörper weit nach vorn und greifen den Stoff Ihres Oberteils am Bauchbereich mit beiden Händen und drehen diesen beherzt im oder gegen den Uhrzeigersinn, knüllen ihn stark zusammen und halten das ganze so fest, nicht locker lassen. Dann versuchen Sie sich wieder mühelos aufzurichten! Das schafft eine gute Vorstellung, Sie spüren das ganze als eine Art zu kurz geratenem Gummiseil an Ihrer Körpervorderseite, was bei einem Großteil der Bevölkerung in unterschiedlichem Ausmaß auch so zu finden ist. Ihre Rückenmuskeln arbeiten in dieser Position also permanent gegen ein Umfallen nach vorn, da Sie nicht ganz im Lot stehen können, sondern immer etwas rund oder nach vorn geneigt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist also therapeutisch die logische Schlussfolgerung für diese Situation? Die der Rückenschule ist es zu sagen “die Rückenmuskeln sind zu schwach um uns aufzurichten, daher müssen wir diese kräftigen“. Aber ist das so? Natürlich nicht! Das hieße nämlich, dass man die Muskeln, die eh schon den ganzen Tag unter Schmerzen bis zur Erschöpfung (Mehr)Arbeit verrichten und tagsüber stundenlang darum kämpfen uns von hinten ein wenig zurück ins Lot zu ziehen, dass man diese geschundenen armen Kerle noch zusätzlich auspeitscht und arbeiten lässt, nämlich bei der Rücken(straf)schule in Form der Kräftigungsübungen. Das ist so, als würden Sie täglich 16 Std. zur Arbeit gehen, vollkommen erschlagen, ausgebrannt und mit Schmerzen durch die Welt laufen und Ihr Arzt rät Ihnen zur Besserung der Situation, dass Sie zukünftig doch einfach 20 Std. täglich noch etwas härter arbeiten sollen und auch die Pausen besser gleich weglassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übertragen auf das Beispiel Ihres eingeknüllten Oberteils: Sie stehen jetzt also da und spüren, dass sich der Stoff des Oberteils immer straffer spannt oder sogar zu reißen droht je mehr Sie versuchen sich aufzurichten. Laut Rückenschule müssten Sie also wie gesagt Ihre Rückenmuskeln kräftigen. Vielleicht hilft das in manchen Fällen sogar kurzzeitig, aber niemals dauerhaft, da vorn nach wie vor nicht nachgegeben wird und noch dazu sich der Druck auf Ihre Wirbelsäule und die Bandscheiben drastisch erhöht. Wird nämlich hinten immer kräftiger gezogen, aber vorn nicht nachgegeben, geht die resultierende Kraft geradewegs nach unten in die Wirbelsäule und die Bandscheiben. Verschleiß und verdurstende Bandscheiben klopfen an. Erschwerend kommt hinzu, dass bei den Kursen zusätzlich zur Rückenkräftigung oft auch die eh schon verkürzte Körpervorderseite durch Bauchmuskeltraining noch kürzer trainiert wird. Das wäre so, als würden Sie Ihr Oberteil jetzt noch etwas straffer zusammendrehen. Das ist fast noch unlogischer als der erste Schritt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also was würden Sie selbst ganz intuitiv und richtigerweise denn nun tun um die Situation (Ihr zerknülltes Oberteil) zu verbessern? Würden Sie sich mit aller Kraft aufrichten? Mit Sicherheit nicht, Sie würden einfach Ihr Oberteil vorn loslassen. Sie kommen wieder mühelos nach oben und Ihr Rücken braucht keinerlei Kräftigung, sondern atmet erleichtert auf. Also vorn länger werden anstatt hinten kräftiger! Das geht etwas langsamer durch bestimmte Übungen oder etwas schneller durch ein Faszientherapiesystem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber warum haben so viele Menschen diesen Drall nach vorn rund zu werden? Ein ganz kurzer Blick zurück in unsere Entwicklungsgeschichte lässt die Ursachen erahnen. Wir haben zu 99,9 Prozent die gleichen Gene wie Menschenaffen. Schimpansen kennen aber keinen Rückenschmerz. Vier Millionen Jahre hat der Mensch gebraucht, um aufrecht gehen zu lernen. Innerhalb weniger Jahre verliert er momentan seine Beweglichkeit. Wir Menschen sind vom Homo sapiens zum Homo sedans, vom Wissensmensch zum Sitzmensch verkümmert. Die Rückenschule wird uns mit Sicherheit nicht wieder zurückführen. Trotz dessen, dass man schon anhand des oben beschriebenen einfachen Beispiels sieht, dass es nicht funktionieren kann, ist die Rückenschule nach wie vor eine sehr beliebte Sache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entstanden war das ganze 1969 in Schweden und hatte sich danach explosionsartig in den USA und Europa verbreitet, heute schon beinahe ein Pflichtkurs für frisch ausgebildete Physiotherapeuten, wenn diese ins Berufsleben starten. Und meist wird nichts aus dem Kurs grundlegend hinterfragt, obwohl die Rückenschule selbst auf dem Papier schon längst ihre Unwirksamkeit bewiesen hat. Die Kranken- und Gesundheitskassen wollen und müssen sparen bzw. ihre Geldmittel sinnvoll einsetzen. Deshalb haben sie begonnen bestimmte Leistungen zu überprüfen. So gibt es eine groß angelegte Studie zur Wirksamkeit der Rückenschulen. Über Jahre hinweg wurden Rückenschulen als aktives Heilmittel angesehen. In der Studie ist festgestellt worden, dass die Wirkung gegen Null strebt. Auch nach Überzeugung der Deutschen Sporthochschule Köln hat die Rückenschule endgültig ausgedient. “Acht Millionen Menschen wurden zwar in Rückenschulen behandelt - gebracht hat es nichts", erklärte das Zentrum für Gesundheit der Hochschule. Das Problem sei sogar schlimmer geworden, wie auch eine europäische Studie belege. Demnach seien die in den Rückenschulen gezeigten Übungen, Verhaltensregeln mit Vermeidung bestimmter Bewegungen und einer weitgehenden Schonung des Rückens ebenso wirkungslos wie Massagen, Einlagen und rückengerechte Büromöbel. Ein ergonomischer Bürostuhl beispielsweise passt sich durch verschiedene Bedienungsmöglichkeiten an den Rücken an und nicht anders herum. Ein Holzstuhl oder jede Bierbank wären im Prinzip besser geeignet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum schreien nach all den Studien, bei all der Unlogik dieser Methode dann die Therapeuten nicht auf? Ich denke es schreien so einige, doch wenn die Masse nicht schreit, hört man an den Einzelnen vorbei oder belächelt sie. Außerdem scheint es für viele schwer zu sein, sich einer dogmatischen Lehrmeinung entgegen zu stellen und andere Wege einzuschlagen, wenn alle anderen das Gegenteil tun. Dinge verfestigen sich, Änderungen sind unerwünscht. Bitte nichts anfassen, alles so lassen. “Ja wo kämen wir denn da hin, wenn alles in Frage gestellt wird?“, höre ich es schon aus allen Ecken. Darauf zitiere ich mal Kurt Marti, der sagte: “Wo kämen wir hin, wenn alle immer nur sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von daher kann man sich nur etwas mehr gesundes Misstrauen wünschen, bei Dozenten, Therapeuten wie auch Patienten. Außerdem weg von stereotypen Bewegungsabläufen, die kein Mensch auf Dauer einhalten kann, nicht mehr rückenschonende Bewegungen erlernen, sondern sich bewegen lernen. Denken lehren, nicht Gedachtes. Auf dass Sie nicht in der Rückenschule sitzen bleiben!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: arial; text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-2727024780938087013?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/2727024780938087013/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/12/warum-der-weihnachtsmann-auf_09.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/2727024780938087013'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/2727024780938087013'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/12/warum-der-weihnachtsmann-auf_09.html' title='Warum der Weihnachtsmann auf Rückenschule verzichten sollte'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-4023368745219259731</id><published>2009-12-01T04:54:00.009+01:00</published><updated>2009-12-15T16:26:10.071+01:00</updated><title type='text'>Eine Hommage an die Weiblichkeit und die Lordose</title><content type='html'>Ein Gastbeitrag von&lt;a href="http://www.sindy-demann.de/"&gt; Sindy Demann&lt;/a&gt;, Senmotic blue Advanced Trainerin. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstmalig meldet sich nun auch eine Frau auf diesem Gesundheitsblog mit einem Gastbeitrag zu Wort. Ich hoffe und nehme mal stark an, dass das worüber ich heute schreibe, ganz viele Frauen und vielleicht auch einige Männer interessiert (die mehr darüber wissen wollen, wie Frauen eigentlich naturgemäß, also in freier Wildbahn quasi ;-) aussehen). Doch eines nach dem anderen.&amp;nbsp;Der heutige „Stein des Anstoßes“ ist das weibliche Schönheitsideal.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Haben Sie sich schon einmal umgesehen: „Germany´s next Topmodel“, diverse Hochglanzmagazine und Laufstegreportagen sprechen Bände und suggerieren uns Frauen täglich ein sehr, nun sagen wir mal minimalistisch-konzentriertes Idealbild von einer Frau. Sozusagen die Micro-Frau ;-). Die mit nicht vorhandenem Bauch (woher auch, wenn man nichts isst? ;-)), dürren Beinchen, weit nach vorn ragendem Hals, daherstolpernd auf nicht mehr ganz orthopädisch einwandfreien 10cm-High-Heels jedem Ureinwohner eines Naturvolks ein uriges Lachen entlocken würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Möglicherweise hielte man dort dieses Geschöpf auch für ein gutes Mittel zum Fernhalten von bösen Tieren, Unwettern oder Schicksalsschlägen jeglicher Art. Schauen Sie sich im Vergleich dazu einmal die Frauen eines afrikanischen Eingeborenenstammes an, ihre Körperstruktur, die Art wie sie sich bewegen: Eine Bewegung, die an Anmut und Stolz unübertroffen ist, mühelos tragen diese Frauen Lasten auf dem Kopf, hocken stundenlang bei der Feldarbeit, haben dabei noch ihr Kind um den Körper geschnallt. Und erst ihre Körperstruktur: ein wunderbar korrekt hinter dem Körper stehendes Becken, ein Kopf, der wirklich gerade über den Schultern getragen wird, eine sanft geschwungene natürliche Lordose im LWS-Bereich und ein Bauch und Po, die ihre Namen verdient haben ;-).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun liegt es vielleicht im Auge des Betrachters und an den gesellschaftlichen Vorgaben, welche Art von Frauenkörpern uns ästhetisch mehr anspricht. Was jedoch zweifelsohne diskussionslos konstatiert werden kann, ist die absolute funktionell-bewegliche Überlegenheit der afrikanischen Eingeborenenfrau. Die Sache ist ganz einfach: Frau ist klar im Vorteil, wenn ihre Körperstruktur nur von der Natur und natürlichen Arbeits- und Lebensbedingungen geformt wird und nicht von künstlichen Zivilisationserrungenschaften wie Stöckelschuhen (passender Name für Schuhe, in denen man eigentlich gar nicht laufen, sondern nur „stöckeln“ kann), Fitnesstraining, Stretch-Jeans &amp;amp; Co.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein großes Plus für die funktionelle Ausgewogenheit der afrikanischen Körperstruktur ist die ausgeprägte Lordose im Bereich der Lendenwirbelsäule. Damit bezeichnet man die Wölbung der Wirbelsäule Richtung Bauch. In der westlichen Welt fälschlicherweise schnell als Hohlkreuz und Haltungsfehler verurteilt, stellt es bei den afrikanischen Frauen eine vollkommene, natürliche Körperform dar. Rein vom körperlich-funktionellen Blickwinkel betrachtet, ermöglicht diese Lordose eine höhere Beweglichkeit der Wirbelsäule und des Beckens. Da die Wirbelsäule eine Verbindung zwischen Unter- und Oberkörper durch das Becken darstellt, reden wir hier nicht über eine zu vernachlässigende Teilbeweglichkeit in einem bestimmten Bereich des Körpers, sondern über die viel entscheidendere Gesamtbeweglichkeit des ganzen Körpers. Aus meiner therapeutischen Praxis erfahre ich immer wieder, dass eine gut ausgeprägte Lordose den Menschen insgesamt viel beweglicher macht und weniger zu Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfällen und anderen Beschwerden führt. Vorausgesetzt, die Hüftachse befindet sich von der Seite gesehen hinten. Das heißt: Das Becken steht im Körper hinten und wird nicht nach vorn gepresst, weder im Stehen noch im Sitzen. Leider vergessen viele Ärzte und Physiotherapeuten, dass die Lordose der Wirbelsäule im Bereich der Lenden- und auch der Halswirbel völlig natürlich und gesund ist. Eine strikt gerade Wirbelsäule, wie sie leider bei vielen Menschen vorkommt, spricht dagegen eine ganz andere Sprache. Hier herrschen Steifheit, Unweglichkeit und chronische Beschwerden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hüftachse hinten ermöglicht die Lordose&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SxQB7d1etlI/AAAAAAAAAoY/LUdJIeP99TA/s1600/zig-zag-linie.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5409951173511657042" src="http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SxQB7d1etlI/AAAAAAAAAoY/LUdJIeP99TA/s400/zig-zag-linie.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 180px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hüftachse vorn führt zur Hypolordose&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SxQCxlvrzmI/AAAAAAAAAog/bSyps56B51o/s1600/Rundruecken.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5409952103347768930" src="http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SxQCxlvrzmI/AAAAAAAAAog/bSyps56B51o/s400/Rundruecken.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 176px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auch aus evolutionärer Sicht beweist sich schnell die enorme Bedeutung der Lordose der Lendenwirbelsäule. Beim Australopithecus (vor 4,2 bis 2 Millionen Jahre lebende Affengattung und früher Vorfahre des Menschen in Afrika) und Homo erectus (vor 1,9 Millionen Jahren lebender direkter Vorfahre des modernen Menschen) hat man beispielsweise festgestellt, dass diese in der Lage waren, sich zweibeinig über längere Zeit fortzubewegen. Die Forscher erklärten dies damit, dass die Ausbildung einer Lordose und weiterer Veränderungen in Wirbelsäule und Becken unsere Vorfahren in die Lage versetzte, die Masse des Oberkörpers beim Gehen im Gleichgewicht zu halten. Somit wurde der aufrechte Gang ermöglicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben diesen strukturellen und evolutionären Komponenten gibt es auch einen weiteren bedeutenden funktionellen Aspekt. Durch die natürliche Lordose der Lendenwirbelsäule kann sich der Bauch nach vorn unten öffnen, die inneren Organe bekommen den Raum, den sie für ihre optimale Arbeit benötigen. Das Becken stellt sich korrekterweise hinter den Körper und lässt den Po gelöst nach hinten schwingen. Damit gelangen wir auch schon zu einer wichtigen psychologischen Hemmschwelle, die in der Praxis häufig beobachtet werden kann. Was bei afrikanischen Frauen naturgemäß ein Zeichen für eine sinnliche, lustvolle Weiblichkeit ist, löst bei Geschlechtsgenossinnen der westlichen Welt oft Schamgefühle oder Ängste aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Was, ich soll meinen Po beim Bücken nach hinten strecken? Was sollen denn die Leute von mir denken?“ Selbst nach den &lt;a href="http://www.senmotic.eu/"&gt;Senmotic blue &lt;/a&gt;Behandlungen mit dem erfolgreichen Schaffen einer natürlichen Lordose, braucht es manchmal einige Zeit, bis sich die Klientin an ihr neues Erscheinungsbild gewöhnt hat. Dazu muss sie lernen, ihre Ängste und Hemmungen zu überwinden und sich zu ihrem Körper und ihrer Weiblichkeit bekennen. Das bedeutet im täglichen Leben, das alte Bewegungsmuster „Po und Bauch einziehen“ abzulegen und durch das neue Bewegungsmuster „Becken und Po nach hinten schwingen lassen, Bauch rauslassen“ zu ersetzen. Oder: Wir machen aus einem „androgynen Neutrum“ eine echte, sich naturgemäß verhaltende Frau :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade der Bauch sollte sich nicht nur in der Schwangerschaft rund nach außen entfalten dürfen. Im Gegensatz zum gängigen Schönheitsideal vom nach innen eingezogenen Bauch, sollte sich dieser tatsächlich jedoch in einer harmonischen Linie zusammen mit dem Brustkorb konvex nach außen wölben, und das von den Schlüsselbeinen bis zum Schambein. Geht der Bauch nach innen, zieht er automatisch auch das Becken nach vorn und es lastet eine starke Spannung auf dem unteren Rücken. Dies begünstigt wiederum Schmerzen, Bandscheibenvorfälle etc. Auch hier muss Frau sich ihr eigenes, natürliches Schönheitsideal schaffen und lernen, sich mit einem sanft nach außen gewölbten Bauch wohlzufühlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gleiche gilt selbstverständlich auch für den weiblichen Busen. Von Zeit zu Zeit begegnen mir in meiner Praxis Frauen, die aus Scham über eine vermeintlich zu große Oberweite ihren Brustkorb vorn zusammenziehen, die Schultern einrollen und sich selbst einen Rundrücken schaffen. Und das alles, um ihren weiblichen Busen vor der Umwelt zu verstecken anstatt Freude darüber zu empfinden, so von der Natur begünstigt zu sein. Oftmals haben diese Frauen chronische Rückenschmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule und meinen dies komme vom hohen Gewicht auf der Vorderseite, was den oberen Rücken krumm ziehen würde. Tatsächlich sind diese Beschwerden meist hausgemacht, indem die Frau aufgrund von Ängsten und Schamgefühlen den Brustkorb zusammenzieht, die Schultern nach vorn zieht und sich strukturell so verändert, dass Beschwerden auf der Rückseite die Folge sind. Doch auch das Gegenstück lässt sich finden: Frauen mit vermeintlich zu kleinem Busen, die im Brustkorb nach hinten überstreckt stehen und die Schulterblätter zusammenziehen, um den Busen optisch größer wirken zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wir dabei immer im Auge behalten müssen: All diese Ängste, Schamgefühle und Schönheitsideale sind nur eingeredet und entsprechen nur solange der Realität, wie wir es zulassen. Wir können das Bild, das wir von uns haben, jederzeit ändern. Das sollte auf zwei Ebenen stattfinden: Zum einen über das Schaffen einer neuen äußeren Realität im Sinne einer veränderten Körperform durch Senmotic blue Sitzungen. Zum anderen durch das Schaffen einer neuen inneren Realität, indem wir unsere Ängste durchschauen und destruktive, gesellschaftlich geprägte Denk- und Bewegungsmuster durch konstruktive, evolutionär natürliche ersetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne von Frau zu Frau: Lasst uns weiblich aussehen, uns weiblich fühlen und uns auch wie Frauen verhalten. Leben wir unsere Natur mit einem wunderbar weiblichen Körper voller Sinnlichkeit und Lust. Denn wenn wir unseren eigenen Körper annehmen und lieben, strahlen wir das auch aus und begegnen Menschen, die unseren Körper ebenfalls wundervoll finden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-4023368745219259731?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/4023368745219259731/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/12/eine-hommage-die-weiblichkeit-und-die.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/4023368745219259731'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/4023368745219259731'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/12/eine-hommage-die-weiblichkeit-und-die.html' title='Eine Hommage an die Weiblichkeit und die Lordose'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SxQB7d1etlI/AAAAAAAAAoY/LUdJIeP99TA/s72-c/zig-zag-linie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-1083740871649376041</id><published>2009-11-18T16:38:00.012+01:00</published><updated>2009-12-15T16:32:03.261+01:00</updated><title type='text'>Von der Gravitation gezeichnet...</title><content type='html'>Ich hatte es ja schon mal so ähnlich geschrieben: Der Mensch ist in erster Linie ein Körper. Dieser unterliegt den gleichen Naturgesetzen wie ein Toaster, ein Spiegelei oder ein Stuhl. Eben weil der Mensch im großen Kosmos, zumindest physikalisch, keine besondere Rolle spielt, reagiert er wie alle Körper auf die ihn einwirkenden Kräfte.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ob Sie einen Toaster, einen Stuhl oder einen Menschen aus dem Berliner Fernsehturm werfen: was unten aufkommt, geht kaputt. ;-) Neben der Schwerkraft der Erde wirkt noch eine andere starke Kraft auf den menschlichen Körper.&amp;nbsp;Das Wissen um diese Kräfte und das Betrachten ihrer Wirkungen auf den Körper des Menschen ist wohl der deutlichste Unterschied von &lt;a href="http://www.senmotic.eu/"&gt;Senmotic blue&lt;/a&gt; zur etablierten Medizin und zu unzähligen anderen therapeutischen Methoden. Herkömmliche Therapien blenden die Schwerkraft und die Zentrifugalkraft der Erde aus. Dabei sind es genau diese Kräfte, die rund um die Uhr ein Leben lang auf den Menschen wirken, seinen Körper "verformen" und zu zahlreichen Behinderungen in funktionellen Abläufen führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An erster Stelle steht die Gravitation. Jeder Körper, der auch nur eine winzige Masse hat, verfügt über eine Schwerkraft. So zieht die Erde nicht nur den Apfel an, sondern auch der Apfel zieht die Erde an. Selbstverständlich ist durch die geringe Masse des Apfels dies kaum messbar. Doch das Prinzip gilt. Im Schwerefeld der Erde ist alles gefangen und wir müssen eine Rakete auf beispielsweise mindestens 11,2 Kilometer pro Sekunde beschleunigen, um die Gravitation der Erde zu überwinden und zu anderen Planeten zu fliegen. Die Schwerkraft hält auch den Menschen am Boden und wenn man sich falsch in ihr bewegt oder ihr zu viel Angriffsfläche bietet, zieht sie uns unweigerlich zu Boden. Falsch bewegen bedeutet: Man bewegt sich mit zu viel Muskelkraft durch Muskelkontraktion im Schwerefeld der Erde. Richtigerweise bewegt man sich, indem Muskeln Länge bekommen und sich ausdehnen. Das Zauberwort, um das sich alles dreht, heißt dabei Gleichgewicht. Die Frage ist: Wie viel Energie wendet ein Mensch tagtäglich auf, um im Gleichgewicht zu sein und sich mühelos aufrecht zu halten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nehmen Sie einen Bleistift und stellen Sie ihn mit seinem flachen Ende auf einen Tisch. Er wird dort wie von allein aufgerichtet stehen. Keine Seite schaut heraus oder hat zuviel Gewicht, so dass er auf einer Seite kippen würde. Würde sich der Bleistift an seinem oberen Ende, wie bei einem Menschen mit Rundrücken und vor dem Körper getragenen Kopf, zu einer Seite krümmen, würde er sein Gleichgewicht verlieren und sofort in diese Richtung fallen. Um trotzdem die Wirkung der Schwerkraft zu verhindern, müsste der Bleistift Energie aufwenden und beispielsweise seine Rückseite verstärken. Dabei gilt folgende Gleichung: Je größer die obere Krümmung, umso mehr Energie muss für das Herstellen des Gleichgewichts eingesetzt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stellen Sie sich den Menschen so ähnlich wie diesen Bleistift vor. Weil auf der Längsachse einige große Gelenke liegen, ist der Mensch anpassungsfähiger. Zum einen kann er sich überall hinbewegen und in seine Ausgangsposition zurückkehren. Zum anderen kann er sich zum Beispiel dem Winddruck von verschiedenen Seiten besser anpassen. Doch da er von der Schwerkraft genau so behandelt wird wie der Bleistift, ist es auch für den Menschen am günstigsten, wenn er aufrecht in einer Linie steht. Wären die Gelenke überstreckt, würde er sich zwar einer senkrechten Linie noch mehr annähern, dafür jedoch ein ganzes Stück an Flexibilität einbüßen. Sind Gelenke zu sehr gebeugt, wäre er flexibel, würde jedoch der Gravitation wieder mehr Angriffsfläche bieten. Die Natur findet eine goldene Mitte und lässt den Menschen in einer ganz leichten &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=zig-zag-line&amp;amp;stat=6"&gt;Zig-Zag-Linie&lt;/a&gt; stehen. So kommt er einer gedachten senkrechten Linie sehr nahe, bleibt trotzdem anpassungsfähig und verbraucht wenig Energie. Verlässt er seine senkrechte Linie und bewegt er sich in eine Richtung, helfen uns &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=faszien&amp;amp;stat=6"&gt;Faszien&lt;/a&gt; durch Vorspannung wie bei einem gespannten Bogen, Energie zu speichern und wieder abzugeben. Deshalb kommt der Mensch mühelos wieder in seine Ausgangsposition zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verliert der Mensch seine natürliche Zig-Zag-Linie, weil er sich mit zuviel Muskelkraft bewegt, sich zu wenig bewegt und/oder weil die &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=Entropie&amp;amp;stat=6"&gt;Entropie&lt;/a&gt; auf ihn wirkt, bekommt die Schwerkraft immer mehr Ansatzpunkte, an denen sie wirken kann. Es kostet den Menschen Unmengen von Energie, sich trotz verdrehter Füße und Beine, einer Beckenrotation mit einer Skoliose und eines Rundrückens irgendwie aufrecht zu halten. Sie müssen wissen, Ihr Kopf wiegt ungefähr 7 kg. Je nach Inhalt. ;-) Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob 7 kg fein balancierend aufrecht über dem Körper getragen werden. Oder weit vor dem Körper hängend oder hinter dem Körper mit angespanntem und verkürztem Nacken. Sofern Sie nach dem Lesen und Verstehen meiner Beiträge komischerweise immer noch Mitglied in einem Fitnesscenter sind ;-), sollten Sie dort einmal eine 7 kg Kurzhantel in die Hand nehmen und ein paar Stunden mit sich rumtragen. Dann bekommen Sie eine Vorstellung davon, wie schwer 7 kg wirklich sind. Es wird Ihnen auch deutlich, welche Anspannung Muskeln und Faszien benötigen, um dieses Gewicht ein Leben lang in einer falschen und sich immer mehr verschlechternden Position mit sich rumzutragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun könnte man denken, dass die Schwerkraft uns alle zu Boden zieht und man sich im Verlauf des Lebens eben dem Boden annähert. Genug schlechte Beispiele schlurfen ja um uns herum. Dieser These steht jedoch eine zweite Kraft entgegen. Es ist die Zentrifugalkraft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Erde dreht sich in 24 Stunden um die eigene Achse. Klingt profan, trotzdem muss man sich vor Augen halten, was das für den Menschen eigentlich bedeutet. Pro Stunde legt sie dabei ungefähr 1670 Km zurück. Zum Vergleich, die Schallgeschwindigkeit beträgt etwa 1235 km/h. Wer schon mal einen Jet im Tiefflug mit Überschallgeschwindigkeit hat fliegen sehen, bekommt ungefähr eine Vorstellung wie schnell das wirklich ist. Könnte man die Schwerkraft des Globus mit einem Schlag abschalten, würde es uns alle durch die Drehbewegung der Erde mit rasanter Geschwindigkeit tausende Kilometer in das Weltall schleudern. So wie wir auf der einen Seite von der Schwerkraft "festgehalten" werden, werden wir auf der anderen Seite von der Zentrifugalkraft in die Länge gezogen. Auch wenn wir sie nicht spüren, beide Kräfte sind allgegenwärtig und begleiten uns ein Leben lang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch auf noch größerer Ebene wirken sowohl die Schwerkraft als auch die Zentrifugalkraft auf uns. Die Erde, und alles was auf ihr kreucht und fleucht, wird von der Sonne und deren riesiger Schwerkraft angezogen. Normalerweise müsste der Globus in die Sonne stürzen. Dem entgegen steht auch hier die Zentrifugalkraft. Wie bei einem Hammerwerfer, der sich um sich selbst dreht und sein Wurfgerät an einer Leine in einer Position um sich bewegt, bewegt sich auch die Erde wie an einer unsichtbaren Leine mit hoher Geschwindigkeit um die Sonne. Dadurch heben sich die Schwerkraft und die Zentrifugalkraft genau auf. Die Erde stürzt weder auf unser Zentralgestirn, noch wird sie hinaus in das All katapultiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist die Aufgabe aller Organismen auf der Erde, sich inmitten dieser fein abgestimmten Kräfte effizient und ökonomisch zu bewegen. Eigene Muskelkraft ist hier fehl am Platz. Man muss sich faszial bewegen (lassen). Wie mit dem Gummiband-Prinzip. Bei jeder Bewegung werden Bindegewebe wie ein Gummi leicht vorgespannt und bei einer Gewichtsverlagerung wird die gespeicherte Energie freigegeben. Die intrinsische Muskulatur unterstützt diesen Prozess und überträgt die Kräfte auf die extrinsischen Muskeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der durchschnittliche Mensch, auch wenn er medizinisch gebildet ist, bewegt sich leider grottenschlecht und betrachtet vor allem die oberflächlichen äußeren Muskeln um sich gegen die Gravitation zu behaupten. Diese Art zu "denken" deckt sich mit der oberflächlichen und häufig auch substanzlosen Sichtweise der übergroßen Mehrheit unserer Gesellschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass viele Menschen in den Industrieländern unter einem großen Verlust an Bewegungsqualität leiden, die Zentrifugalkraft nicht nutzen und so der Schwerkraft den Vortritt lassen, ist ein eher trauriges Kapitel der Menschheit. Anstatt, wie ursprünglich von der Natur vorgesehen, beide Kräfte für die Fortbewegung zu nutzen, ist der moderne Mensch von der Gravitation fasziniert. Gern möchte er sich entgegen der Schwerkraft aufreiben und setzt dem durch Gewichttraining die Krone auf. Widerstand ist dem modernen Menschen wichtig und die ständige Überwindung desselben gilt als schwitzender Leistungsbeweis. Erst wenn der durchschnittliche Mensch mit seinem deformierten Körper mit allerlei Beschwerden vor seinem hilflosen und ebenso verbogenen Arzt sitzt, wird eines klar: Die Schwerkraft gewinnt immer und man muss die Zeche zahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Von der Gravitation gezeichnet...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SwQVVZfi0QI/AAAAAAAAAoQ/y2DKzsGla8w/s1600/Faszie.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5405468910116065538" src="http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SwQVVZfi0QI/AAAAAAAAAoQ/y2DKzsGla8w/s400/Faszie.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 133px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-1083740871649376041?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/1083740871649376041/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/11/von-der-gravitation-gezeichnet.html#comment-form' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/1083740871649376041'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/1083740871649376041'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/11/von-der-gravitation-gezeichnet.html' title='Von der Gravitation gezeichnet...'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SwQVVZfi0QI/AAAAAAAAAoQ/y2DKzsGla8w/s72-c/Faszie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-1332251569113098068</id><published>2009-11-01T14:00:00.048+01:00</published><updated>2011-12-29T09:59:32.009+01:00</updated><title type='text'>Weihnachtsgeschenk</title><content type='html'>Jetzt vor der Weihnachtszeit möchte ich Ihnen mit diesem Beitrag eine Freude bereiten. So kann sich der eine oder andere Leser ein Geschenk machen, welches ihn gesundheitlich einen ganz großen Schritt nach vorn bringt. In diesem Beitrag soll es um die richtigen Schuhe gehen.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Angebot ist unüberschaubar und für nahezu jeden Einsatzzweck gibt es unterschiedliche Schuhe, die sich auch in der Form unterscheiden. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Form der Füße gleich bleibt. ;-)&amp;nbsp;Grundlegend kann man sagen, Schuhe sind prinzipiell ein Übel und wir können das Übel nur so klein wie möglich halten. Der Evolutionsbiologe Prof. Daniel Liebermann meinte zum Thema Schuhe: &lt;i&gt;Wir finden es inzwischen normal, Schuhe zu tragen. Aber sie sind ja evolutionsbiologisch eine ganz neue Erfindung. Sie machen die Muskeln schwach und am Ende fällt der Spann in sich zusammen: Jeder vierte Mensch in den westlichen Gesellschaften hat Plattfüße.&lt;/i&gt; Ich kann mich dem Statement von Liebermann nur anschließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir uns dem Thema Schuhe widmen, kommen wir natürlich nicht ganz am Gang vorbei. Die Masse der Menschen in den Industrienationen läuft über die Hacke und will den Fuß "abrollen". Ein Witz an sich. Oder ist der Fuß an seiner Unterseite rund? Er ist im Gegenteil bei einem gut ausgebildeten Fußgewölbe sogar konkav ausgeprägt. Nach meiner Ansicht können die, die strikt abrollen wollen, es selbst nicht. Denn das verlangt, dass beide Füße beim Gehen kerzengerade geradeaus zeigen. Die meisten Menschen laufen jedoch mit funktionsgestörten, weit ausgestellten Füßen. Angenommen, die Vorderräder an Ihrem Auto würden jeweils links und rechts weit nach außen zeigen. Wo fahren Sie eigentlich hin? Es kostet Sie Unmengen Zeit und Energie mit weit ausgestellten Rädern trotzdem einigermaßen geradeaus fahren zu wollen. Dass diese Art der Fortbewegung den Verschleiß deutlich erhöht, ist auch klar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf all die Abrollwilligen, die statt mit Füßen mit Rollschuhen unterwegs sein wollen, wird meine Aussage jetzt befremdlich wirken: Doch der Mensch läuft im Ballengang. Sie übrigens auch. Sie müssen sich nur Ihrer Schuhe entledigen und barfuß durch den Wald laufen. So wie Ihre Vorfahren mehrere Millionen Jahre auch liefen. Keiner wird mit dumpf knallenden Hacken durch den Wald marschieren und sich spitze Steine, Tannzapfen oder Äste eintreten wollen. Der weiche und flexible Ballengang ermöglicht uns erst ein sensibel tastendes und federndes Schreiten. Man muss sich auch vor Augen halten, dass in der Fußsohle mehr Sinneszellen liegen als im Gesicht. Diese Rezeptoren liefern an das Gehirn wichtige Informationen über die Körperhaltung und das Gleichgewicht. Vorausgesetzt, wir laufen richtig. Umfangreichere Ausführungen zum Ballengang entnehmen Sie bitte meinem Buch "Gesunde Füße", welches Sie sich &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=BuecherBlue&amp;amp;stat=7"&gt;hier&lt;/a&gt; kostenlos downloaden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens bin ich nicht der Einzige, der den Ballengang favorisiert. Ein gewisser Dr. Strunz, einigen von Ihnen vielleicht als oberflächlicher Buchautor und selbst ernannter "Gesundheitspapst" aus der Boulevardpresse bekannt, propagierte zum Joggen den Ballengang. Als einige seiner Mediziner-Kollegen in Opposition gingen, knickte er ganz schnell ein. Bei Gegenwind couragiert seinen Standpunkt zu vertreten verlangt halt Profil.&amp;nbsp;Energischer geht da Prof. Dr. Thomas Wessinghage zur Sache. Der ehemalige 5000-Meter-Europameister empfiehlt beim Joggen das Barfußlaufen als Trainingsergänzung um eine Tendenz zum Ballengang zu entwickeln. Auch Ariane Friedrich, die deutsche Hochsprungikone, befreit sich immer wieder im Training von Ihrem Sprungschuh um die Fußmuskulatur zu kräftigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleine Kinder machen es noch richtig. Ohne Schuhe laufen sie von Natur aus im sogenannten Ballengang. Erst später stellen sie sich um und das Körpergewicht verlagert sich vom Ballen in Richtung Ferse. Kein Wunder, bei all den schlechten Vorbildern ringsum. Richtigerweise berührt zuerst der Ballen den Boden, erst danach trifft die Ferse auf.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5397235897783297266" src="http://1.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SubVdAhcJPI/AAAAAAAAAjI/_PdSMO8j2VA/s400/Ballengang.png" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 318px;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;So entfaltet der Ballen seine Wirkung als perfektes Federelement. Der Vorderfuß geht unter dem Druck des Körpergewichts in die Breite, die Zehen spreizen sich und speichern für die Abdruckphase Energie. Womit wir beim ersten Kriterium für gesunde Schuhe wären. Der Vorderfuß muss im Schuh breit werden können. Oder noch besser, der ganze Schuh wird mit dem Fuß breiter. Nach meinen Schätzungen erfüllen 99% der Schuhe dieses einfache Kriterium nicht. Der Preis der Schuhe spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Es bleibt mir unverständlich, warum manche Leute 1000 oder noch mehr Euro für ein paar Schuhe ausgeben. Seine Füße und infolgedessen seinen ganzen Körper funktionsuntüchtig machen kann man auch mit Tretern von der Billigkette um die Ecke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein zweites wesentliches Kriterium ist der Nullabsatz. Seit Millionen von Jahren steht der Mensch mit seinem Fuß auf einer Nulllinie. So ist er statisch genau austariert und seine Muskeln sind im Gleichgewicht. Wenn wir die Rückseite des Körpers nur durch einen minimalen Absatz erhöhen, würden Sie sich leicht nach vorn neigen. Um nicht wie ein Skispringer in der Flugphase rumzulaufen, richten sich die Menschen wieder auf. Meistens erst oberhalb des Beckens. Dafür wird die untere Rückenmuskulatur benutzt, die über Stunden Schwerstarbeit leisten muss und unter Dauerspannung gerät. Wie sehr ein Schuhabsatz Ihren Körper bis zum Kopf verschiebt, können Sie auch selbst testen. Stellen Sie sich barfuß hin, schließen Sie die Augen und beißen Sie ganz leicht auf Ihre Zähne. Merken Sie sich im Geist die Bissstellen. Stellen Sie sich anschließend mit Ihren Fersen auf ein Buch, während Ihre Ballen weiterhin auf dem Boden stehen. So simulieren Sie einen Absatz. Beißen Sie wieder leicht auf die Zähne. Sie werden bemerken, wie sich Ihre Bissstellen verschoben haben. Als Faustregel gilt: Mit jedem Zentimeter Absatz kommen zehn Prozent mehr Belastung durch das Körpergewicht auf den Vorderfuß als von der Natur vorgesehen. Die Füße können deswegen über die Jahre förmlich ausleiern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5397237925677340626" src="http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SubXTDBDl9I/AAAAAAAAAjQ/PoP_Slr5coA/s400/K%C3%B6rperstruktur.png" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 219px;" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich hatte übrigens mal einen witzigen Disput mit einem Selbständigenorthopädieschuhmachermeister ;-). Diese Zunft versteht sich ja selbst als Elite-Schuhmacher und Halb-Mediziner. Ich fragte ihn, warum man denn immer Absätze an die Schuh schmieden müsse. Und ob das nicht schlecht für die Muskulatur wäre. Da sagte er mir doch glatt ins Gesicht, einen Absatz würde die Wade ausgleichen. Als ich ihn fragte, welcher Muskel gleicht was wann wie und wo aus, entstand eine (für ihn) peinliche Stille.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Kriterium des Nullabsatzes wird in der Regel nicht mal von Sportschuhen erfüllt. Im Gegenteil: Diese sind in der Regel mit das Schlimmste, was man seinen Füßen zumuten kann. Wenn man heutzutage Sportschuhe kauft, wird der Verbraucher mit Begriffen wie aus dem NASA-Raumfahrtprogramm konfrontiert: Cell-Technologie, Torsion-System oder Air Max. Das dahinter stehende "Denken" ist das immer gleiche. Es geht um Komfort und Bequemlichkeit. Dass es genau das ist, was den Menschen kaputt macht, interessiert kaum. Am wenigsten den gedankenlosen Konsumenten. Schließlich hat es die Evolution so eingerichtet, dass sich der Fuß flexibel dem Untergrund anpasst und nicht der Untergrund dem steifen Fuß. So erzeugt man schwache Füße und Beine. Hinzu kommt, dass Sportschuhe in der Regel fern jeglicher Anatomie im Vorderfußbereich sehr schmal geschnitten sind und den Fuß einzementieren. Zwei Übel zu einem Preis. Wo gibt es das sonst noch? ;-) Ich verweise diesbezüglich auch auf die Studie eines amerikanischen Forscherteams unter der Leitung von Geoffrey Keenan. Die Experten der University of Virginia schickten 68 gesunde Sportler mit Schuhen und barfuß aufs Laufband. Die Sportler wurden mit Reflektoren ausgestattet und mit einer Hochgeschwindigkeitskamera gefilmt, um später die Belastungen in den Gelenken ausrechnen zu können. Das Ergebnis:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An Hüft-, Knie- und Fußgelenken traten höhere Belastungen auf, wenn die Jogger Schuhe trugen. Die Kräfte waren den Angaben zufolge sogar größer als beim Gehen auf hochhackigen Schuhen. Die Hüfte wird durch Laufschuhe demnach um durchschnittlich 54 Prozent stärker belastet, als wenn man barfuß läuft. Im Knie lagen die Belastungswerte zwischen 36 und 38 Prozent höher. Einzig dem Fuß gaben die Trainingsschuhe einen guten Halt, berichten die Forscher im Fachblatt "The Journal of Injury, Function and Rehabilitation".&amp;nbsp;Die negativen Effekte auf die Gelenke würden wahrscheinlich zu großen Teilen von dem erhöhten Absatz und dem Stützmaterial unter dem Fußgewölbe verursacht, so die Wissenschaftler. "Die Studie bestätigt, dass erhöhte Belastungen an den drei unteren Gelenken eine Folge des typischen Aufbaus moderner Laufschuhe sind", schreiben die Forscher und verweisen auf frühere Untersuchungen. Wir von Senmotic haben schon immer Barfußlaufen oder "Natural Running Shoes" empfohlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Wissenschaftler um den Evolutionsbiologen Daniel Lieberman von der Universität Harvard (Nature, Bd. 463, S. 531, 2010) kommen zu diesem Ergebnis: Wer barfuß joggt, schont seine Gelenke. Sehr richtig stellen die Autoren fest, dass die meisten Jogger mit Schuhen zuerst mit der Ferse den Boden berühren. Die Belastung der Knie und anderer Gelenke erhöht sich bis zum Dreifachen des Körpergewichts, schreiben die Autoren. Barfuß treffen die Läufer eher mit dem Ballen oder dem Mittelfuß auf. Dabei wird der Aufprall bereits stark abgefedert, bevor anschließend die Ferse aufsetzt und der Stoß über das Gelenk weitergeleitet wird. Für die Studie verglichen die Wissenschaftler Läufer aus den USA und dem Rift Valley in Kenia. Diese liefen entweder mit Schuhen, barfuß oder verzichteten erst seit einiger Zeit auf Schuhe. Lieberman meint dazu: "Die meisten Menschen glauben heute, es sei gefährlich und schmerzhaft, barfuß zu laufen". Das Gegenteil jedoch sei der Fall. Selbst auf hartem Untergrund sei es angenehmer, ohne Schuhe zu laufen. Nach Ansicht der Autoren kann das zu weniger Verletzungen führen. Nach Lieberman reicht etwas Hornhaut an den Füßen. Das wäre alles, was man braucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein drittes Kriterium für gute Fußbekleidung ist die Sohle. Für die Abdruckphase des Schuhs sollte die Sohle sehr biegsam sein. Gut wäre es, wenn man den Schuh an der Sohle so weit biegen kann, dass sich beide Enden berühren. High-Heels und Pumps sind hierbei unter Prothesen einzuordnen. Dazu kommt, dass sich im Fußspann Rezeptoren befinden. Je nach Öffnungswinkel des Fußspanns geben sie dem Gehirn Informationen, welches Bein sich gerade vor dem Körper befindet. Bei High-Heels bewegt sich das Sprunggelenk nicht mehr und der Öffnungswinkel des Fußspanns bleibt fast gleich. Deswegen bekommt das Gehirn das Signal, dass wir gar nicht laufen, weil der Fuß sich ja nicht mehr richtig im Sprunggelenk bewegt. Das Gehen wird stark gestört und es kommt zum staksigen Gangbild. Das Gehirn schaltet Muskeln zur Kompensation hinzu, die für das Gehen gar nicht geschaffen wurden. Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen sich selbst quälen und bei den Folgen dieser Tortur dann jammernd zum Arzt rennen. Der dumpfe, knallende Aufprall der Absätze pflanzt sich übrigens als Stauchung über die Wirbelsäule bis in den Kopf fort. Rundrücken, Rückenschmerzen und Migräne sind häufig die Folgen. Der Kabarettist Urban Priol sah das in einer seiner Aufführungen so: Hohe Absätze - kurze Hauptsätze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann seinen Füßen noch Schlimmeres antun. Sie müssen nur Schuhe tragen, die einen Absatz haben, vorn zu schmal geschnitten sind und deren Schaft über die Knöchel reicht. Das ist eine unschlagbare Dreier-Kombination. Der Schaft verhindert, so ähnlich wie die High-Heels auch, die Bewegung im Sprunggelenk. Wobei das Sprunggelenk sich nicht nur nach vorn und hinten bewegen kann, sondern auch nach innen und außen. In der Summe dieser Bewegungen können wir den Fuß kreisen. Ziehen Sie jetzt bitte Schuhe an, die über den Knöchel reichen und versuchen Sie, mit Ihrem Fuß zu kreisen LOL. Die Muskeln, die den Fuß bewegen, liegen in der Wade. Man ruiniert nicht nur seine Füße, sondern es verkürzen sich auch die Wadenmuskeln. Diese wiederum arbeiten harmonisch mit der Oberschenkelmuskulatur zusammen. Jenes Zusammenspiel wird ebenfalls gestört. Infolgedessen verspannt und verkürzen sich die &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=faszien&amp;amp;stat=6"&gt;Faszien&lt;/a&gt; quer durch den Körper. Denken Sie immer daran: Ein Rundrücken und ein weit vor dem Körper getragener Kopf zeigen als Endpunkt nur die Verschiebungen und Verspannungen im Unterkörper und in den Beinen und Füßen. Hinzu kommt: Jedes Körperteil, welches gestützt oder unterstützt wird, bildet sich zurück. Tragen Sie drei Wochen einen Arm in Gips und schauen Sie sich dann Ihren Arm an, dann wissen Sie was ich meine. Gerade auch bei Knöchelturnschuhen wird ja mit Stabilität geworben. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Je mehr das Sprunggelenk gestützt wird, umso weniger muss es arbeiten. Umso instabiler wird es und die Koordinationsfähigkeiten bilden sich zurück. Das ist übrigens einer der wesentlichen Gründe, warum Menschen im Sprunggelenk umknicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ursprünglich hatte ich an dieser Stelle verschiedene Schuhhersteller empfohlen. Jeder hat so seine Vorteile und gleichzeitig seine Nachteile. Einige Modelle waren sehr breit im Vorderfußbereich, dafür jedoch zu schwer. Andere hatten einen Nullabsatz, waren jedoch im Vorderfußbereich viel zu schmal. Nach einigen Recherchen stellten wir auch fest, dass so mancher Hersteller seine Schuhe billig in China oder Indien für einen Hungerlohn zusammenkleben lässt. Daraufhin beschlossen wir, selbst Schuhe zu entwickeln und in Deutschland zu produzieren. Wir definierten 4 essentielle Anforderungen:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;1. Eine durchgehende Nulllinie in der Sohle - damit der Mensch wie schon seit Jahrmillionen fein ausbalanciert und aufgerichtet auf dem Boden steht&lt;br /&gt;2. Die Breite im Vorderfuß für eine maximale Spreizung der Zehen - damit sich wieder eine explosive Abdruckphase einstellt&lt;br /&gt;3. Eine hohe Flexibilität - für die größtmögliche Beweglichkeit der Füße und Beine&lt;br /&gt;4. Ein minimales Gewicht - die Füße sollen den Menschen tragen und nicht der Mensch hebt und trägt seine mit einem Schuhgewicht beschwerten Füße&lt;br /&gt;5. Echtes Leder - damit sich der Schuh den Füßen anpassen kann &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der nächste Schritt war es einen Designer zu beauftragen, um unsere Anforderungen in ein cooles Corporate Design zu übertragen. Dann musste ein aufgeschlossener und innovativer Produzent in Deutschland gefunden werden. Schließlich sollte sich dieser auf ein völlig neues Produkt einlassen. Denn ein Hauptmerkmal ist die nur 2.9 mm dünne Senmotic-FX10® Sohle. Sie ist säurebeständig und auch bei niedrigen Temperaturen elastisch. Diese Sohle ist extrem leicht, sehr biegsam und trotzdem so widerstandsfähig, dass man damit über Glasscherben laufen könnte. Obwohl sie so hauchdünn ist, bietet Sie den gleichen Schutz wie eine sehr dicke Sohle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem aufwändigen Fertigungsprozess wird die Sohle mit einem anschmiegsamen und dennoch sehr robusten Oberleder verbunden. So entsteht ein einmaliges Laufgefühl mit einer sicheren Schutzhülle für die Füße. Die Senmotic pure shoes werden überwiegend in Handarbeit gefertigt. Ob Idee, Design, Materialien oder Fertigung - die Senmotic pure shoes sind echt Made in Germany. Zu diesem Zeitpunkt entstehen die ersten Entwürfe und Modelle, die anschließend ausgiebig auf unterschiedlichen Untergründen und unter verschiedenen Belastungen getestet werden. Die Schuhe sind ab Februar 2011 in unserem &lt;a href="http://www.senmotic-shoes.eu/" target="_blank"&gt;Online-Shop&lt;/a&gt; unter www.senmotic-shoes.eu erhältlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier sehen Sie einen Design-Entwurf noch ohne Sohle:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/S-JnPq3kfbI/AAAAAAAAAxg/xPe6fyRdc5M/s1600/Au%C3%9Fenansicht.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="480" src="http://3.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/S-JnPq3kfbI/AAAAAAAAAxg/xPe6fyRdc5M/s640/Au%C3%9Fenansicht.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/S-Jnb5e907I/AAAAAAAAAxo/AWDb2w4mbyc/s1600/R%C3%BCckansicht.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="480" src="http://1.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/S-Jnb5e907I/AAAAAAAAAxo/AWDb2w4mbyc/s640/R%C3%BCckansicht.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-1332251569113098068?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/1332251569113098068/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/11/weihnachtsgeschenk.html#comment-form' title='35 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/1332251569113098068'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/1332251569113098068'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/11/weihnachtsgeschenk.html' title='Weihnachtsgeschenk'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SubVdAhcJPI/AAAAAAAAAjI/_PdSMO8j2VA/s72-c/Ballengang.png' height='72' width='72'/><thr:total>35</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-1860906976253449075</id><published>2009-10-20T16:49:00.015+02:00</published><updated>2010-01-06T08:38:59.185+01:00</updated><title type='text'>Luft haben oder Luft holen?</title><content type='html'>In diesem Beitrag dreht sich alles rund um die Atmung. Die anatomische Beschreibung der beteiligten Muskeln, Organe und Körperteile soll hier außen vor bleiben. Interessanter sind viel mehr die muskulären und &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=faszien&amp;amp;stat=6"&gt;faszialen&lt;/a&gt; Einschränkungen, die es bei vielen Menschen in der Atmung gibt.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Diese Einschränkungen sorgen häufig dafür, dass die Atmung eben nicht so abläuft, wie sie in den Anatomiebüchern so kühl-technisch dargestellt wird.&amp;nbsp;Ihr Rumpf ähnelt in seiner Funktion einem Gummiball. Stellen Sie sich vor, wie Sie mit einer Hand einen Gummiball leicht zusammenpressen. Dieser hat ein kleines Loch. Wenn Sie den Ball loslassen, dehnt er sich aus und Luft strömt in das Innere. So ähnlich funktioniert die Atmung beim Menschen. Ihr Rumpf wird von einer Körperfaszie umhüllt. In dieser eingelagert sind flache und kräftige Muskeln. Diese besitzen eine aktive Muskelspannung und halten den Rumpf zusammen. Wenn sich das Volumen des Rumpfes bei der Einatmung ändern soll, müssen die Muskeln loslassen und sich geschmeidig der Volumenveränderung anpassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer der wenigen Muskeln, der an der Einatmung aktiv beteiligt ist, ist der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_scalenus_anterior"&gt;M. scalenus anterior&lt;/a&gt;. Das ist ein Muskel im Hals, der die erste Rippe für das Einatmen anhebt. Ein weiterer Muskel ist der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_intercostalis_externus"&gt;M. intercostalis externus&lt;/a&gt;. Dieser befindet sich zwischen den Rippen und weitet den Brustkorb. Der nächste Muskel, der kontrahiert statt zu entspannen, ist das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zwerchfell"&gt;Diaphragma&lt;/a&gt;. In Sachsen auch bekannt als Zwärschfäll ;-). Dieses trennt den Brustkorb vom Bauchraum und ist der Motor der Atmung. Es liegt wie eine gewölbte Oblate quer im Körper. Das Zwerchfell kontrahiert und die Mitte des Muskels bewegt sich nach unten in den Bauchraum. Zusätzlich weitet die äußere Zwischenrippenmuskulatur den Brustkorb. Es entsteht ein Sog und die Atemluft strömt in die Lungen. Legen Sie Ihre Hände mit den Fingerspitzen leicht auf Ihren Oberbauch etwas unterhalb Ihres Brustbeins. Atmen Sie tief ein und Sie können die Bewegung des Diaphragmas deutlich spüren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Atmung wird häufig unterschieden zwischen Bauchatmung und Brustatmung. Rein anatomisch ist das ausgemachter Unsinn. Schließlich gibt es im Bauchraum keine Lungen. Die Bewegung des Bauches entsteht, weil auf der einen Seite seine Muskeln an der Ausatmung beteiligt sind. Auf der anderen Seite müssen die Bauchorgane sowohl dem tiefer sinkenden Zwerchfell als auch der Volumenänderung durch die Atemluft ausweichen. Weil wir auf der Rückseite des Körpers die knöchernen Wirbelkörper haben, ist eine Ausdehnung nach vorn einfacher. Trotzdem muss sich beim Atmen auch der Rücken mit bewegen. Die Rippen sind an der Wirbelsäule mit kleinen Gelenken befestigt. Die Verbindung der oberen Rippen am Brustbein ist dagegen knorplig. Aus diesen Gründen bewegen sich die Rippen beim Atmen ganz leicht wie Jalousien. Auch die Wirbelsäule selbst verlängert sich beim Einatmen. Deswegen sollte die Atembewegung auch im Rücken zu sehen und zu spüren sein. Auf der Vorderseite des Körpers wölbt sich dagegen der Bauch in der Inspirationsphase inklusive des vorderen Brustkorbs in einer geschwungenen Linie nach vorn. Der Rumpf wird also von den Schlüsselbeinen bis zum Schambein konvex. Wölbt sich nur der Bauch, finden wir häufig einen unbeweglichen Brustkorb mit zusätzlichen Restriktionen an den faszialen Verbindungen des Zwerchfells mit der Bauchwand. Gefüllt mit Atemluft wird die Lunge dabei von unten nach oben. Zuerst vergrößert der Brustkorb sein Volumen durch die einströmende Atemluft nur ganz leicht. Anschließend wölbt sich der Bauch nach vorn und dann folgt der Brustkorb mit einer nochmaligen Volumenvergrößerung. Diese einzelnen Schritte gehen nahtlos ineinander über und sind immer abhängig von der jeweiligen Bewegung des gesamten Körpers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein schön aufgebrezelter Six-pack und ein Rundrücken verhindern eine geschmeidige Ausdehnung des Rumpfes. Können beispielsweise die inneren Organe nicht mühelos im Bauchraum nach vorn-unten sinken, bleibt auch das Zwerchfell höher stehen. Die äußeren Muskeln des Rumpfes (Latissimus, Trapezius, Quadratus lumborum usw.), die sich eigentlich bei der Einatmung mühelos verlängern sollen, müssen sich nun nicht mehr komplett ausdehnen. Dieser Prozess sorgt dafür, dass sich die Faszien quer durch den ganzen Körper dieser ungewöhnlichen Belastung durch eine veränderte Zugspannung anpassen. Es entsteht ein fest gefügtes individuelles Atemmuster. Was der Mensch jedoch braucht und als Kind auch mal hatte, ist ein genau auf die jeweilige Bewegung abgestimmtes Atemmuster. Beobachten Sie sich selbst und auch Ihre Mitmenschen. Wie oft wird bei eigentlich ganz simplen Bewegungen die Luft angehalten? Das ist immer ein Zeichen für ein gestörtes Atmen, für angespannte Bewegungen und für einen strukturell nicht ausgewogenen Körper.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach unserer Erfahrung lässt sich ein festes Atemmuster nicht durch "Übungen" oder "Sport" maßgeblich verändern. Denn Faszien passen sich nur sehr langsam und über Jahre veränderten Belastungen an. Nach einem Jahr sind erst ungefähr 50% der Fibrillen in den Bindegeweben ausgetauscht. Außerdem setzt eine Veränderung voraus, dass man auch auf der Ebene der Faszien "übt" und "trainiert". In der Regel trainieren unsere Zeitgenossen jedoch ausschließlich ihre Muskeln und verkürzen und komprimieren sie dadurch sogar noch mehr. Auch wenn es jetzt überheblich klingen sollte: Geeignete Methoden um Faszien zu trainieren gibt es mit &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=WarumRed?&amp;amp;stat=6"&gt;Senmotic Unwinding&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=WarumRed?&amp;amp;stat=6"&gt;Senmotic Programming&lt;/a&gt; bis jetzt nur innerhalb der &lt;a href="http://www.senmotic.eu/"&gt;Senmotic International&lt;/a&gt;. Ich würde mich jedoch freuen, endlich auch mal andere praktikable Ansätze kennenzulernen. Wenn es ganz schnell gehen soll, ist die Faszienmobilisation mit &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=start"&gt;Senmotic blue&lt;/a&gt; jedoch immer noch die erste Wahl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Veranschaulichung habe ich hier auch wieder Bilder von einem Klienten, der sich hervorragend für diesen Beitrag eignet. Denn er hat einen so genannten Bruch in der Körperstruktur. Dieser befindet sich genau auf Höhe des Zwerchfells. Betrachten Sie den tiefen Einschnitt zwischen den Brustmuskeln und dem Oberbauch. Sehen Sie auch, wie der unbewegliche Brustkorb flach nach unten gezogen wird. Diese manifestierte Dauerspannung verhindert, dass sich die Zwischenrippenmuskulatur beim Einatmen geschmeidig ausdehnt und der Brustkorb ausreichend Volumen bekommt. Der Bauch wölbt sich hingegen übermäßig nach vorn und muss die mangelnde Volumenveränderung des Brustkorbes durch zu viel Volumen ausgleichen. Auf der Rückseite sehen wir, wie sich der Rücken statt in einem leicht geschwungenen "S" in einem pathologischen Bogen der Vorderseite anpasst. Durch die fasziale Arbeit insgesamt konnte der strukturelle Bruch beseitigt, der Brustkorb im Volumen erweitert und der Bauch verlängert werden. Wir sehen auch, wie sich die Rückseite auch wieder der strukturellen Veränderung der Vorderseite anpasst und die Wirbelsäule schon mehr ein anatomisch und physiologisch richtiges "S" zeigt. Nach der einstündigen Senmotic blue Sitzung war der Mann ganz aus dem Häuschen. Er war begeistert von der vielen Luft, die er plötzlich so leicht und mühelos bekam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5392345550611020562" src="http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/StV1tVpT-xI/AAAAAAAAAXo/z3hqGsV8PIQ/s400/Atmung.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 212px;" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss sich auch folgendes vor Augen halten: Das Zwerchfell liegt im Idealfall fast waagerecht im Körper und ist mit seiner Vorderseite am Schwertfortsatz des Brustbeins aufgehängt sowie mit seiner Rückseite beidseits der Lendenwirbel befestigt. An den Seiten entspringt es an den Knorpeln der siebten bis zwölften Rippen. Was passiert nun mit dem Muskel, wenn sich im Laufe der Jahre ein Rundrücken entwickelt? Was passiert mit dem Diaphragma, wenn sich unsere Bauchmuskeln verkürzen und unseren Brustkorb nach unten ziehen? Und das Zwerchfell infolgedessen seine ideale Linie verlässt und nun leicht schräg im Körper verläuft? Wie wirkt sich diese Stauchung auf die Leistungsfähigkeit der Lungen und das Atemvolumen aus?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch das Herz ist mit dem Diaphragma über eine Faszienhülle verwachsen und wird von diesem rhythmisch im Ein- und Ausatmungszyklus bewegt. Was passiert mit dem Herzen, wenn sich a) die Lage des Zwerchfells ändert und b) das Zwerchfell sich selbst über eine viel geringere Amplitude bewegt? Selbstverständlich muss das Herz einfach mit und verändert auch seine Lage und wird gleichzeitig weniger bewegt. Über die Fascia pharyngobasilaris, dann die Fascia interpterygoidea und die Fascia palatina ist das Zwerchfell sogar mit der Schädelbasis verbunden. Während an seiner Unterseite die Nierenfaszien (Fasciae renales) abgehen. Selbst die Leber und der Magen sind an der Unterseite des Zwerchfells aufgehangen. Auch die Aorta genannte Hauptschlagader tritt durch das Zwerchfell und verändert ihre Lage sobald sich das Diaphragma der äußeren Körperhülle anpasst. Selbstverständlich kann man nicht jegliches Gebrechen nur an der Struktur des Menschen festmachen. Jedoch interessiert sich kaum jemand für die Körperstruktur des Menschen als pathogene Ursache für zahlreiche Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man sollte den Körper von Kopf bis Fuß immer dreidimensional betrachten und auch behandeln. Denn an der Ein- und Ausatmung sind viele Muskeln und Körperteile beteiligt. Eben weil einer der Scaleni-Muskeln im Hals die erste Rippe anhebt und beim Einatmen zuerst den Hals weitet, bedurfte es bei diesem Klienten einer Behandlung der tieferen faszialen Schichten des Halses. Gleichzeitig widmete ich mich intensiv auch den Faszien des M. trapezius. Auf den Bildern sieht man, dass der Hals so gestaucht ist, dass sich schon Querfalten im Nacken gebildet hatten. Erst nachdem ich den Hals verlängerte und den Kopf mehr über dem Körper platzierte, verschwanden die Querfalten weitestgehend. Deutlich kann man auch erkennen, dass der Trapezius jetzt tiefer liegt und weniger massig erscheint. Zwischen den Ohren und dem Trapezius ist jetzt viel mehr Raum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5392358288698123330" src="http://3.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/StWBSyt8JEI/AAAAAAAAAYg/SQReg0QxQas/s400/Senmotic.jpg" style="cursor: pointer; height: 176px; width: 400px;" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade die Bauchatmung, der Favorit in asiatischen Bewegungslehren und das angebliche Zeichen für Entspannung, Gelassenheit und das Leben im Hier und Jetzt, wird von uns im Senmotic blue als sehr problematisch angesehen. Häufig ist die Bauchatmung nur ein Zeichen für einen sehr unbeweglichen Brustkorb, der sich nicht mehr mühelos ausdehnen kann. Besonders die äußere und innere Zwischenrippenmuskulatur ist zu kurz und verhindert die Bewegung der Rippen. Auch die gelenkigen Verbindungen der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schl%C3%BCsselbein"&gt;Schlüsselbeine&lt;/a&gt; sowohl am Brustbein als auch an der Schulter sind oft komprimiert. Wenn man bedenkt, dass die Lunge 1-2 cm über die Schlüsselbeine hinausragt, kann man sich vorstellen, wie sehr sich die Schlüsselbeine eigentlich im Atemrhythmus mit bewegen müssen.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;Kurzes Fazit:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Es gibt keine Bauchatmung - der Rumpf dehnt sich ungleichmäßig nach allen Seiten aus. Auch der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beckenboden"&gt;Beckenboden&lt;/a&gt; bewegt sich im Atemrhythmus mit. Beim Liegen in der Rückenlage rotieren bei der Inspiration sogar die Beine leicht nach außen und nach innen bei der Exspiration. Wollte man deswegen behaupten es gäbe eine Beinatmung? ;-)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Einatmen entsteht wie von allein durch Loslassen und Verlängern der äußeren Muskulatur am Rumpf. Nur das Zwerchfell, die äußere Zwischenrippenmuskulatur und der M. scalenus anterior kontrahieren.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die geschmeidige Beweglichkeit des gesamten Rumpfes ist für das Atemvolumen verantwortlich.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Atmung beginnt mit der Weitung des Halses und dem Anheben der ersten Rippe. Ein angespannter Nacken und/oder ein zu weit vor dem Körper getragener Kopf verhindern physiologisch richtiges Atmen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Steht das Zwerchfell nicht optimal im Körper, werden zahlreiche innere Organe in Mitleidenschaft gezogen und können pathogen reagieren.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-1860906976253449075?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/1860906976253449075/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/10/luft-haben-oder-luft-holen.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/1860906976253449075'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/1860906976253449075'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/10/luft-haben-oder-luft-holen.html' title='Luft haben oder Luft holen?'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/StV1tVpT-xI/AAAAAAAAAXo/z3hqGsV8PIQ/s72-c/Atmung.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-7953461083088143309</id><published>2009-10-11T12:05:00.022+02:00</published><updated>2009-12-15T16:42:26.783+01:00</updated><title type='text'>Erfolg im Leistungssport ist Physik und Struktur</title><content type='html'>All die den Planeten bevölkernden Arten sind von der Evolution auf Effizienz und energiesparende Bewegungen getrimmt. Denn ausnahmslos alle unterliegen den gleichen physikalischen Gesetzen. Der Mensch bildet hier keine Ausnahme. So geht es in jeder ernstzunehmenden Sportart darum, die Grenzen der Physik weiter hinauszuschieben.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auf der einen Seite muss jeder Sportler mit seinem Körper und seinem Sportgerät den Luftwiderstand oder auch den Widerstand im Wasser überwinden. Hier können sich naturgemäß die Bedingungen ändern und der Luftwiderstand kann sich beispielsweise durch Rückenwind beim Laufen verringern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite muss die Gravitation überwunden werden. Die Erdanziehung gilt für alle Sportler gleichermaßen. Sie ist fair und schafft gleiche Wettkampfbedingungen. Denn sie wirkt rund um die Uhr in der immer gleichen Stärke. Entscheidend ist, wie ökonomisch und effizient wir uns im Schwerefeld der Erde bewegen können. Man kann mit viel Kraft und Anstrengung gegen die Schwerkraft arbeiten. Das mag eine Zeit lang gut gehen und sogar den einen oder anderen Glücks-Erfolg bescheren. Doch glauben Sie mir, auf Dauer gewinnt immer die Schwerkraft und wer gegen sie ankämpft, wird vorzeitig verschleißen, vom Verletzungspech verfolgt sein und sich nie dauerhaft in der absoluten Weltspitze etablieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich ist Usain Bolt der schnellste Mann der Welt. Rein physikalisch bewegt er sich, im Vergleich zu seinen Kollegen, jedoch "nur" besser im Schwerefeld der Erde. Er nutzt die Schwerkraft anstatt mit zu stark bemuskelten Beinen gegen sie anzulaufen. Wer sich überproportionierte Muskulatur antrainiert, steigt in der Evolution mehrere Stufen hinab zu den Insekten. Der starre Blick der Sportmedizin rein auf die Muskulatur, anstatt auf die &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=faszien&amp;amp;stat=6"&gt;Faszien&lt;/a&gt; als Impulsgeber und Energiespeicher für Bewegung, führt eben zu dieser irrigen Ansicht: Muskeln allein bewegen uns und halten uns aufrecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch der Mensch ist kein Insekt und wird eben nicht wie diese von einem Außenskelett getragen. Er wird von faszialen Zugspannungen und Verstrebungen, die wir Knochen nennen, wie ein &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=TheoretischesModell&amp;amp;stat=6"&gt;Tensegrity&lt;/a&gt; von innen getragen. Wenn das Bio-Tensegrity "Mensch" mit Muskeln übermäßig beplankt wird, reagiert das Tensegrity unflexibel und kann sich unterschiedlichen Belastungen nicht mehr anpassen. Dann versteht man auch, wieso sich Athleten bei ganz einfachen Bewegungen zerren können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein dickes Plus an Muskeln ist immer auch ein dickes Minus an Leistung. Ich hatte es ja schon mal irgendwo geschrieben: Der Weltrekord im Gewichtheben im Zweikampf in der Klasse bis 56 kg liegt bei 305 kg. Bei den Superschweren über 105 kg liegt der Rekord im Zweikampf bei 472 kg. Der Weltrekordhalter Hossein Rezazadeh wog dabei rund 147 kg. Man müsste annehmen, der fast dreimal so schwere Rezazadeh würde auch mindestens dreimal soviel stemmen, also ungefähr 900 kg. Er schafft es nicht mal annähernd. Das Leistungsgewicht bei den Leichten liegt bei gehobenen 5,44 kg pro kg Körpermasse. Bei dem Schweren liegt es nur bei 3,2 kg. Und so kommt es zu dem nun verständlichen Paradoxon, dass der stärkste Mann der Welt auch gleichzeitig der schwächste Mann der Welt ist. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter übermäßig auftrainierten Muskeln leiden vor allem das Gleichgewicht und die funktionelle Kraft. Man stelle sich die weltbesten Sportkletterer, die drahtigen &lt;a href="http://www.huberbuam.de/"&gt;Hubert-Brüder&lt;/a&gt;, beim Klettern in Höchstgeschwindigkeit vor. Und jetzt dazu den Schwergewichts-Weltmeister im Bodybuilding oder im Gewichtheben. Das dürfte so unbeholfen und lächerlich aussehen wie eine Bulette an einer Pin-Wand. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man in den meisten Sportarten (Schach, Angeln, Motorsport oder andere als "Sport" bezeichnete Angelegenheiten lassen wir außen vor) in die absolute Weltspitze will, muss man sich immer funktioneller und ökonomischer in der Gravitation bewegen als seine Kollegen. Nun könnte man ja glauben, die Olympiasieger oder Weltmeister in ihren Disziplinen würden sich ja schon effizient bewegen. Weit gefehlt. Besser als ihre sich schlecht bewegenden Kollegen vielleicht, jedoch immer noch weit weg von lupenreiner Funktionalität. Wie ich zu diesem harten Urteil komme? Erstens haben wir in unserer Disziplin schon zahlreiche Sportler, auch die Weltspitze, mit &lt;a href="http://www.senmotic.eu/"&gt;Senmotic blue&lt;/a&gt; behandelt und konnten die Funktionalität und die Effizienz deutlich steigern. Zweitens teilt uns jeder Mensch durch seine Körperstruktur mit, wie er sich in der Schwerkraft bewegt. Bereits leichte Verschiebungen in der Körperstruktur verlangen einen erhöhten Kraft- und Energieaufwand um sich aufrecht zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum besseren Verständnis sehen Sie hier die Vorher/Nachher-Bilder eines bekannten Junioren-Fußballers aus Ghana. Der 17jährige weilte für drei Sitzungen Senmotic blue in Düsseldorf und wurde von meinem Kollegen &lt;a href="http://www.senmoticblue.de/"&gt;Dirk Beckmann&lt;/a&gt; behandelt. Links sieht man deutlich den zu kurzen und komprimierten Bauch (auch in Ghana sind Sit-ups, die Geisel der Menschheit, sehr beliebt ;-)). Der Zug ist so stark, dass er sich über die Brustmuskulatur bis in die Schulter fortsetzt. Die Schultern, die zu ca. 50% von der Halsmuskulatur myofaszial gehalten und zu ca. 50% myofaszial von den Seitenlinien des Körpers getragen werden, folgen dem Zug und hängen leblos an den Seiten. Betrachten Sie hierzu auch die Position der Arme/Hände. Die Zugspannung auf der Vorderseite wirkt sich logischerweise auf die Rückseite des Körpers aus. Sehen Sie sich genau den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_trapezius"&gt;M. trapezius&lt;/a&gt;, den Kapuzenmuskel an. Dieser ist übermäßig ausgeprägt, weil er die Schultern allein tragen muss und gegen den Zug der Vorderseite permanent ankämpft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir weiter nach unten schauen, sehen wir die für Fußballer typischen gegensätzlich verdrehten Beine. Die Unterschenkel sind gegen die Oberschenkel im Knie nach innen verdreht, während die Füße wiederum entgegengesetzt weit nach außen zeigen. Hinzu kommt komplizierend ein O-Bein. Scherzhafterweise sagte ich zu meinem Kollegen, der junge Mann hätte gar keine Beine, sondern Sprungfedern. ;-) Psychologisch betrachtet kann man sagen, dass der eingefallene Oberkörper durch einen breitspurigen Stand kompensiert werden soll. Sinngemäß besteht der junge Mann aus zwei Körperhälften, die überhaupt nicht zusammenpassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/StHi8bzjMEI/AAAAAAAAAXA/6SEF7Dl5JoI/s1600-h/Senmotic+blue.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5391339756823195714" src="http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/StHi8bzjMEI/AAAAAAAAAXA/6SEF7Dl5JoI/s400/Senmotic+blue.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 366px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der 2. Sitzung konnten die Beine von meinem Kollegen schon deutlich entwunden werden. Sie stehen nun auch unter statt neben dem Körper. Das "O" nähert sich einem "G" wie "Gerade" an. Der Bauch ist nun wesentlich länger. Der Brustkorb und die Schultern werden von unten getragen. Die Arme hängen mehr an der Seite des Körpers als vorn. Beachten Sie, wie sich durch die Sitzungen auch die Form der Brustmuskeln gewandelt hat. Die Schultern werden an den Seiten getragen statt zu hängen. Infolgedessen konnte der Trapezius wieder in seine ursprüngliche Position gebracht werden und nun seiner eigentlichen Funktion gerecht werden. Anbei auch die Bilder von der Seite. Deutlich ist zu sehen, wie sich auch die Stellung des Kopfes und der runde Rücken verbessert haben, weil die wesentlichsten Verschiebungen in den unteren Bereichen schon beseitigt wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/StHjPxqZcjI/AAAAAAAAAXI/jNeIYaaynuI/s1600-h/Rundr%C3%BCcken.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5391340089107903026" src="http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/StHjPxqZcjI/AAAAAAAAAXI/jNeIYaaynuI/s400/Rundr%C3%BCcken.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 366px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der Struktur im Oberkörper und den hängenden Schultern her, ähnelt diese Struktur übrigens einem anderen bekannten Fußballer, dem Nationalspieler Lukas Podolski. Klar kann man sagen, Podolski ist doch mit dieser Struktur ein Klasse-Fußballer. Ich sage, was wäre Podolski für ein Weltklasse-Fußballer, hätte er eine bessere Struktur? Jede strukturelle Abweichung kostet Unmengen an Energie. Ein Muskel, der steif und unflexibel die Aufgaben von anderen Muskeln mit übernehmen muss, verbraucht viel mehr Energie als wenn die gesamte Muskulatur im Körper harmonisch miteinander arbeitet. Auch der junge Fußballer auf den Fotos bekommt jetzt mehr und besser Luft, bewegt sich viel geschmeidiger und kann jetzt mit seinem Körper nicht nur völlig neue Bewegungen ausführen. Sondern auch die ihm bekannten Bewegungsmuster in einer Qualität, die ihm vorher fremd war. Selbstverständlich ist ein strukturell ausgewogener Körper auch weniger verletzungsanfällig und regeneriert sich nach Höchstleistungen schneller. Um sich im Hochleistungssport dauerhaft in der absoluten Weltspitze zu etablieren, ist ein strukturell und funktionell optimierter Körper mehr als nur eine Voraussetzung. Er verschafft seinem Besitzer sogar einen wesentlichen Vorsprung.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-7953461083088143309?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/7953461083088143309/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/10/leistungssport-ist-physik-und-struktur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/7953461083088143309'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/7953461083088143309'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/10/leistungssport-ist-physik-und-struktur.html' title='Erfolg im Leistungssport ist Physik und Struktur'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/StHi8bzjMEI/AAAAAAAAAXA/6SEF7Dl5JoI/s72-c/Senmotic+blue.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-109750677300694285</id><published>2009-10-06T07:37:00.023+02:00</published><updated>2010-01-01T09:19:38.077+01:00</updated><title type='text'>Fitnesstraining macht krumm</title><content type='html'>Fitnessclubs und Sportvereine boomen. Stepper, Jumper, Kettler &amp;amp; Co. sind begehrt wie nie, denn nichts geht über einen wohlgeformten und noch dazu gesunden Körper. Doch immer mehr Mitglieder von Fitnessclubs, Freizeitsportler und Hochleistungssportler begeben sich immer öfter in die Hände der &lt;a href="http://www.senmotic.eu/"&gt;Senmotic blue&lt;/a&gt; Practitioner, um ihre Haltungsschäden beseitigen zu lassen und wieder zu einer aufgerichteten und beweglichen Körperhaltung zu gelangen.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Grund ist ganz einfach: Das Fitnesspersonal und 99% der Trainer im Leistungssport sind nicht darin geschult, Haltungsschäden zu erkennen, umfassend mit Hilfe eines Bodyreadings zu analysieren und entsprechend individualisierte Trainingspläne zu erstellen. Auch wenn in der Werbung mit medizinischer Betreuung oder "unter physiotherapeutischer Anleitung" geworben wird, ist das häufig nur eine Mogelpackung. Denn in der Regel haben die Inhaber und Trainer selbst einen Rundrücken mit einem weit vorgeschobenen Kopf, leiden unter Skoliosen, Beckenrotationen oder ungleich langen Beinen. Können selbst nicht richtig aufrecht sitzen, beugen sich ständig mit einem Rundrücken nach vorn und sind unbeweglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die betreuenden Mediziner und Physiotherapeuten der Leistungssportler und Fitnesswütigen bilden nur in ganz seltenen Fällen eine lobenswerte Ausnahme. Ich selbst habe diese Ausnahme nie vollständig erlebt, sondern nur manchmal in lobenswerten Ansätzen. Ich gebe die Hoffnung jedoch nicht auf und möchte deshalb diplomatisch sein und nicht alle in einen Topf werfen. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Medizin, im Sport und in der Wissenschaft wird nur äußerst selten auf die individuelle Körperstruktur und auf das physiologisch richtige Zusammenspiel der einzelnen Muskeln eingegangen. Die Medizin betrachtet im Allgemeinen nur das Herz-Kreislauf-System. Wenn das Herz bei einer Sportart nur ein bisschen schneller schlägt und man etwas ins Schwitzen gerät, wird es von der Medizin als "gesund" eingestuft und empfohlen. Diese irrige Ansicht resultiert aus einer weiteren irrigen Ansicht. Die Wissenschaft bezeichnet den Mensch vor allem als Lauftier. Ich nehme mal an, weil diejenigen Wissenschaftler selbst mit ihrem Körper nichts anzufangen wissen und gerade noch so ins Institut zum Mikroskop latschen können. Wenn überhaupt... ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mensch ist in erster Linie jedoch ein Geschicklichkeitstier. Der Mensch kann kriechen, laufen, springen, schwimmen, tauchen, klettern oder hangeln. In den einzelnen Disziplinen ist er jedem spezialisierten Tier weit unterlegen. In der Summe seiner Bewegungsmöglichkeiten ist er jedoch jedem Tier ganz weit überlegen. Eben weil er so geschickt mit seinem Körper umgehen kann, konnte er kletternd die Alpen und den Himalaya als Lebensraum erobern. Während gleichzeitig andere Vertreter dieser Spezies im Meer nach Muscheln tauchten und wieder andere Höhlen gruben. Aus dieser Bewegungsvielfalt heraus entwickelten sich in der Neuzeit auch die unterschiedlichsten Sportarten mit zum Teil völlig gegensätzlichen motorischen Anforderungen. Selbstverständlich musste der Mensch erstmal aus der Savanne Afrikas heraus bis in die Berge oder an das Meer laufen. Was jedoch von den Forschern und deren Nachplapperern gern verschwiegen wird: Unsere Vorfahren sind nicht in 2 oder 3 Jahren bis in den Himalaya gejoggt. Sondern das war ein Prozess über tausende von Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dieser irrigen Ansicht, der Mensch wäre allein ein Lauftier, wird immer und überall ein Lauftraining empfohlen. In welcher Bewegungsqualität der Mensch läuft, interessiert kaum. So  werden zahlreiche Fitnesswütige auf Laufbänder gestellt, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass X- oder O-Beine zu stark erhöhten Belastungen im Hüft-, Knie- und Sprunggelenk führen. Die Folgen sind ein vorzeitiger Verschleiß von Knorpelfläche und die Gefahr einer Arthrose. Bei zahlreichen Läufern kann man auch sehen, dass durch einen angespannten Laufstil mit &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=BuecherBlue&amp;amp;stat=7"&gt;Rundrücken&lt;/a&gt; und hochgezogenen Schultern jegliche kontralaterale Bewegung, die gegensätzliche Bewegung von Becken und Schulter, fehlt. Auch das führt zu einem vorzeitigen Verschleiß an der Wirbelsäule, die sich nun beim Laufen nicht mehr physiologisch richtig verwindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob Inhaber eines Fitnesstempels, fest angestellte Trainer oder freie Mitarbeiter: Von der Körperstruktur und Bewegungsqualität des Menschen haben diese "Fitnessexperten" keine Ahnung. Und so kommt es, dass unzähligen Menschen mit Rundrücken Sit-ups und Butterfly-Training als ein optimales Bodyforming empfohlen werden. Doch gerade Verkürzungen der Vorderseite des Körpers, insbesondere des Bauchmuskels &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_rectus_abdominis"&gt;M. rectus abdominis &lt;/a&gt;und der Brustmuskeln, der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_pectoralis_major"&gt;Pectoralis&lt;/a&gt;-Gruppe, sind für einen Rundrücken und einen weit vorn getragenen Kopf verantwortlich. Wer übrigens jetzt das Training der Rückseite des Körpers empfiehlt, um einem Rundrücken entgegenzuwirken, liegt auch weit daneben. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anbei sehen wir die Vorher/Nachher-Bilder eines Sport treibenden, drahtigen jungen Mannes. Der junge Mann wurde von Jenny, einer französischen Senmotic blue Auszubildenden, behandelt. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt gerade frisch die erste Sitzung Senmotic blue erlernt. Der junge Mann ist ihr erstes Opfer...äh, Klient. ;-) Für die meisten Mediziner, Physiotherapeuten, Trainer und Fitnessexperten verfügt dieser Mann über einen muskulösen und wohl proportionierten Körper. Keiner käme auf den Gedanken, dass zu starkes Sit-up-Training die Bauchmuskeln verkürzt und damit geschwächt hat. Worauf sich die Bauchmuskeln viel zu weit nach außen wölben. Der untere Rücken folgt ebenfalls diesem starken Zug nach vorn. In meinen Augen geradezu prädestiniert für einen nahenden Bandscheibenvorfall ist der starke Knick in der Wirbelsäule beim Übergang in das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzbein"&gt;Sacrum&lt;/a&gt;. Auf Höhe des hinteren Randes des Slips ist er deutlich zu sehen. Die starke Beckenneigung mit den nach vorn drängenden inneren Organen erhöht den Druck auf die Bauchwand nochmals. Hinzu kommt ein eingeschränktes Atemmuster, welches durch einen Zug auf den Brustkorb hervorgerufen wird. Auf Höhe des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zwerchfell"&gt;Zwerchfells&lt;/a&gt; unterhalb der Brustmuskulatur ist der Knick und unharmonische Übergang gut zu erkennen.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5389405705855424498" src="http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SssD72f51_I/AAAAAAAAARw/bvhN-cGllhA/s400/Rundr%C3%BCcken+Vor+1.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 97px;" /&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5389406127959400578" src="http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SssEUa9VYII/AAAAAAAAAR4/fjX1SbNB3vc/s400/Rundr%C3%BCcken+Nach+1.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 96px;" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Übungen, die den Muskeltonus auf der Vorderseite des Körpers erhöhen, führen statt zu einem flachen Bauch eher zu einer Vorwölbung des Bauchraums und einer Verstärkung des Rundrückens. Denn der M. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_transversus_abdominis"&gt;transversus abdominis &lt;/a&gt;stabilisiert den Rumpf und nicht der M. rectus abdominis. Sit-ups führen zu Muskeldysbalancen und zu einer Schwächung des Transversus abdominis. Die geraden Bauchmuskeln geraten unter Druck und wölben sich nach vorn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderes Beispiel: Viele Menschen trainieren mit einem flachen Brustkorb unter „fachlicher“ Anleitung ihre Brustmuskeln. Im Effekt wölben sich diese Muskeln dann zwar schön nach vorn, der kleine und enge Brustkorb mit dem Rundrücken ist jedoch geblieben und wird nun sogar von einem regelrechten Muskelkorsett eingeschnürt und dauerhaft fixiert. Die Vorstellung allein, viel Energie, Zeit und Geld in die Stählung des eigenen Körpers investiert zu haben, um anschließend mit einem ausgeprägten Rundrücken einen &lt;a href="http://www.senmotic.eu/"&gt;Spezialisten&lt;/a&gt; aufsuchen zu müssen, dürfte jeden Fitnessfreak schockieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von einem ästhetischen Makel abgesehen, führt ein runder Rücken zu degenerativen Veränderungen an der Lenden-, Brust- und Halswirbelsäule. Es kommt auch zu Funktionseinschränkungen der inneren Organe. Vor allem die Lunge kann in Mitleidenschaft gezogen werden. Die oberen Lungenspitzen reichen 1-2 cm über die Schlüsselbeine. Die Folgen des Rundrückens sind eine mangelnde Belüftung und eine  eingeschränkte Selbstreinigung in diesen oberen Bereichen. Die Atemwelle als stärkste körpereigene Bewegung erreicht nicht mehr den oberen Bereich des Körpers. Die Muskulatur wird von innen immer weniger bewegt und versteift noch mehr. Jetzt so einen Menschen auf ein Laufband zu stellen und dort eine Leistungssteigerung herbeiführen zu wollen, grenzt an Körperverletzung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Umdenken tut also not, weg vom derzeit häufig noch üblichen Massentraining und militanter Gleichmacherei hin zu einem Training, das vor allem die persönliche Körperstruktur berücksichtigt und auf Individualität aufbaut. Ich fürchte jedoch, ich bin meiner Zeit weit voraus. Denn das verlangt zum einen einen gewissen Anspruch und zum anderen eine völlig andere Vorstellung von menschlicher Fitness.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-109750677300694285?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/109750677300694285/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/10/fitnesstraining-macht-krumm.html#comment-form' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/109750677300694285'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/109750677300694285'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/10/fitnesstraining-macht-krumm.html' title='Fitnesstraining macht krumm'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SssD72f51_I/AAAAAAAAARw/bvhN-cGllhA/s72-c/Rundr%C3%BCcken+Vor+1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-3241786412964874717</id><published>2009-10-01T08:08:00.010+02:00</published><updated>2010-01-01T09:24:46.559+01:00</updated><title type='text'>Die Körperstruktur und wie man sie liest</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Ich selbst benutze hier in diesem Blog die Termini "Körperstruktur" und "Körperhaltung" im Wechsel. Ich meine jedoch immer Körperstruktur. Ich muss gestehen, dass ich die Bezeichnung "Körperhaltung" nur benutze, weil es unter den Lesern gebräuchlicher ist. Korrekt ist sie jedoch in keinem Fall, denn es gibt wesentliche Unterschiede zwischen einer Haltung und einer Struktur.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Eine Körperhaltung kann man einnehmen. Sie können sich mit verschränkten Armen und verschränkten Beinen hinstellen. Oder mit verschränkten Armen und offenen Beinen. Oder Sie stehen mehr auf einem Bein und gestikulieren mit den Armen. Dabei lachen Sie und beugen sich mit dem Oberkörper etwas zurück. Wie Sie sehen, ist Ihr Leben ein endloser Fluss von Körperhaltungen, die ständig wechseln und kontinuierlich unser Denken und unsere Gefühle in Echtzeit kommunizieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Körperstruktur hingegen ist scheinbar unveränderlich. Struktur können nur ganz wenige Menschen lesen und noch viel weniger Menschen können Körperstrukturen faszial grundlegend verändern. Bei einer Körperstruktur betrachten wir den Menschen aus einem völlig anderen Blickwinkel und sehen den Körper immer dreidimensional. Und nicht nur Ausschnitte, indem wir einzelne Körperteile wie den unteren Rücken, die Schulter oder den Nacken ergründen wollen. Schließlich sind wir keine halben oder sogar nur Viertelmenschen. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir eine individuelle Struktur erkennen wollen, entstehen eher solche Fragen: Wie stehen die Füße? Zeigen sie beide funktionell geradeaus oder ist einer oder sind sogar beide weit nach außen gestellt? Wo beginnt diese Verdrehung? In der Wade oder im Oberschenkel? Oder ist das Bein in sich gerade und im Hüftgelenk nach außen rotiert? Was passiert mit dem Becken, welches den Hüftgelenken aufsitzt? Wenn ein Fuß nach außen zeigt und demzufolge nicht genau unter dem Körper steht, sinkt logischerweise dort das Becken etwas ab und verdreht sich ebenfalls. Was passiert nun mit der Wirbelsäule, die auf dem Becken aufbaut? Wenn das Becken schon nicht gleichmäßig im Körper steht, muss sich dann nicht eine Wirbelsäule ebenfalls anpassen und kann dann nicht eine Skoliose entstehen? Was passiert mit der Atmung? Das Zwerchfell ist ja von innen an und neben der Wirbelsäule befestigt und muss der Skoliose folgen. Wohin dehnt sich der Brustkorb beim Einatmen aus? Mehr nach vorn, nach hinten oder fälschlicherweise nach oben und die Schultern hebt es an? Wie steht eigentlich der Kopf über dem Körper? Mit eingezogenem und angespanntem Nacken leicht nach hinten geneigt? Oder wird er weit vor dem Körper getragen? Das sind die Fragen, die einen Frank W. Demann jeden Tag beschäftigen und Teil seines langen Lebens sind. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem unteren Bild sehen Sie ein Beispiel für eine verschobene Körperstruktur und daneben gleich das Ideal. Das Ideal ist nur ein theoretisches Modell. Trotzdem sollte man sich diesem Ideal soweit wie möglich annähern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384999730657309570" src="http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SrtcuV1nM4I/AAAAAAAAALI/UC3dEbN_m7c/s400/Rundr%C3%BCcken.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 99px;" /&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5385000908602270818" src="http://1.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/Srtdy6Bk5GI/AAAAAAAAALY/LEDPQLqFFyM/s400/aufrecht.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 86px;" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehen Sie hier eine weitere Struktur mit dem Ideal nebenan. Wobei wir in unseren Forschungen feststellten, dass diese stark ausgeprägte Hyperlordose immer günstiger für die Beweglichkeit anzusehen ist, als eine Steilstellung der Wirbelsäule. Eine Hyperlordose, sofern sich wie auf dem Bild der Oberkörper vor den Hüftgelenken befindet, führt auch seltener zu Rückenschmerzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5385004988807031410" src="http://3.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SrthgZ-MqnI/AAAAAAAAAMQ/D8Jz6Fpz01g/s400/Hyperlordose.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 137px;" /&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5385004160850493938" src="http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SrtgwNl-gfI/AAAAAAAAAMI/jCVVSwJ10Zg/s400/Frau+aufrecht.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 109px;" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses dreidimensionale, fast architektonische Betrachten des Körpers und das Herstellen von ganzkörperlichen Zusammenhängen ist ein herausstechendes Merkmal unserer Zunft. Selbstverständlich darf man nicht auf dieser Stufe stehenbleiben, sondern man benötigt auch eine wirkungsvolle Methode, um Menschen wieder aufzurichten und dem Körper Funktion einzuhauchen. "Aufrecht sein" bedeutet auf keinen Fall "gerade sein" oder krampfhaft "gerade halten", wie wir es häufig im Ballett beobachten können. Aufrecht sein heißt, dass von der Seite gesehen die großen Gelenke wie Sprunggelenk, Knie, Hüftgelenk und Schulter versetzt in einer ganz leichten&lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=zig-zag-line&amp;amp;stat=6"&gt; Zig-Zag-Linie&lt;/a&gt; übereinander stehen. Anbei ein Bild zum besseren Verständnis der Zig-Zag-Linie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5385295645646362962" src="http://3.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/Srxp23E1mVI/AAAAAAAAANo/a4pHWvS_SuY/s400/zig-zag-linie.jpg" style="height: 400px; width: 143px;" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine feste Körperstruktur ergibt sich erst im Verlaufe des Lebens durch individuelle Einflüsse. Als Baby bekommen Sie in der Klinik ein buntes Band mit Ihrem Namen. Denn Sie sind vom Körperbau und von den Anlagen her gleich mit allen anderen Babys und können zu diesem Zeitpunkt noch alles werden und sein. Es sind solche Einflüsse wie Bewegungsgewohnheiten, Ernährung, Erziehung, das eigene Nachahmen von Eltern und Erziehern, die gesellschaftlichen Moden und Menschenbilder, die auf unsere Persönlichkeit wirken und uns formen. Einerseits bewusst (Ich bin Fan von...) und dann wird sich gekleidet und gegeben wie das Vorbild. Wenn man schon kein "Ich" hat, hat man dann wenigstens ein "Du" und wenn es eine ganze Band oder Gruppe ist, dann sogar ein gern von der Psychiatrie therapiertes "Wir". ;-) Allerdings muss man an dieser Stelle auch sagen, dass die meisten und wesentlichsten dieser Nachahmungs- und Orientierungsprozesse unbewusst und vor allem auch in einer frühen Phase in unserer Kindheit stattfinden. In der Pubertät braucht die hereinbrechende Orientierungslosigkeit und Findungsphase ebenso starke Vorbilder. Doch irgendwann ist man erwachsen und man sollte sein eigenes Leben leben und nicht das spannende Leben der anderen. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich werden uns individuell Körperstrukturen auch vererbt. Sind Sie ein eher untersetzter Typ, werden wohl Ihr Vater oder Ihre Mutter über einen ähnlichen Körperbau verfügen. Wenn nicht, sollte das Ihrem Vater zu denken geben. ;-) Doch der Vererbung wird viel zu viel Bedeutung beigemessen. So verändert jede Fraktur und jede OP-Narbe Ihre Körperstruktur. Beispielsweise werden bei jedem Schnitt auch Faszien durchtrennt und diese verdicken und verkleben dann. Allein eine einzige tiefere Narbe verändert das Spannungsgefüge im ganzen Körper. Zur Veranschaulichung ein Beispiel: Ein Vater hatte im Alter von 25 Jahren eine Blinddarm-OP. Durch die Vernarbung entsteht ein leichter Zug auf der rechten Bauchseite. Infolgedessen der Brustkorb rechts etwas nach unten gezogen und das Becken leicht angehoben wird. Infolgedessen ändert sich geringfügig das Gangverhalten und ein Fuß setzt weiter nach außen gedreht auf. Der achtjährige Sohn hatte nie eine Blinddarm-OP, zeigt jedoch die gleichen Verkürzungen auf der rechten Seite und läuft auch mit einem ausgestellten Fuß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um Ihren Blick für Körperstrukturen zu schärfen, bespreche ich hier die Körperstruktur eines meiner Klienten. Dieser hatte zum Zeitpunkt der Fotos von mir 4 Sitzungen &lt;a href="http://www.senmotic.eu/"&gt;Senmotic blue&lt;/a&gt; erhalten. Es ist hilfreich, an einem Körperende einen Anfang zu finden. In unserem Fall beginne ich bei den Füßen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5385009102718277186" src="http://1.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SrtlP3fElkI/AAAAAAAAAMY/IVVotJU0YOI/s400/Senmotic+blue_vorher.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 99px;" /&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5385009596388354386" src="http://4.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SrtlsmjMKVI/AAAAAAAAAMg/KGfZdU0tn_4/s400/Senmotic+blue_nachher.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 84px;" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst fällt auf, dass die Füße weit auseinander stehen und die Fußgelenke komprimiert sind. Danach stehen die Füße parallel und das Fußgelenk ist schlanker und steht höher. Als nächstes sieht man deutlich, wie sehr die Rückseiten der Beine zu kurz sind. Deshalb stehen sie schräg nach hinten unter dem Körper. Der Klient spannt aus diesem Grund seine Beine übergebührlich an und überstreckt die Knie. Selbstverständlich sind das unbewusst ablaufende Prozesse um sich doch irgendwie aufrecht zu halten. Rechts sehen wir, wie die Beine nun schon viel besser unter dem Körper platziert sind und der Klient dadurch entspannter steht. Er hält auch seine Knie lockerer. Wenn Beine schräg unter dem Körper stehen, muss sich selbstverständlich das Becken dieser Strukturschwäche ebenfalls anpassen. In diesem Fall steht es viel zu schräg nach vorn geneigt im Körper. Erschwerend kommt hinzu, dass es von unten (Quadriceps-Gruppe) und von oben (M. rectus abdominis) nach vorn aus dem Körper gezogen wird. Deutlich zu sehen am Genitale und am flachen Po, dessen Muskeln ebenfalls unter Spannung geraten. Der Bauch wölbt sich infolgedessen nach vorn und zieht den Brustkorb nach unten. Auf der Rückseite folgt die Wirbelsäule diesem Zug nach vorn. Deutlich sieht man auch einen Knick in der Wirbelsäule auf Höhe der Ellbogen. Nach den 4 Sitzungen steht das Becken besser im Körper. Es ist fast gerade und steht weiter hinten. Das Genitale ist verschwunden (Ja, ich kann zaubern ;-)). Der M. gluteus maximus kann nun den Körper besser aufrichten. Wir sehen eine Rückenlinie, die viel harmonischer und länger ist. Der Bauch wölbt sich weniger, ist dadurch länger und "trägt" den Brustkorb, der nun auch viel muskulöser wirkt. Was infolgedessen mit dem Nacken und dem Kopf passiert, erkennen Sie nun schon von allein. Anbei noch mal die Umrisszeichnungen der Veränderungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5385016958546675474" src="http://3.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SrtsZIuhBxI/AAAAAAAAAMo/d5bhwlWYEoQ/s400/Rundr%C3%BCcken+vorher-kontur.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 99px;" /&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5385017742386853906" src="http://1.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SrttGwwk-BI/AAAAAAAAAMw/49S1s5UMphE/s400/Rundr%C3%BCcken_nachher-kontur.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 84px;" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir die Struktur des Klienten betrachten, stechen einem die faszial bedingten Fehlstellungen sofort in das geschulte Auge. Auf einen Blick erkennen wir die nach außen gedrehten Füße, die überstreckten Knie, die Beckenfehlstellung oder die Hyperlordose der Wirbelsäule mit dem entsprechenden Knick und den zu kurzen Nacken mit einem weiteren unharmonischen Knick beim Übergang in den Kopf. Womöglich später auftretende pathologische Erscheinungen wie Knie- und Rückenbeschwerden oder Migräne entstehen häufig durch die strukturellen Verschiebungen des Körpers. Sich jetzt ausschließlich auf das Symptom Rücken- und Knieschmerz oder Kopfschmerz zu konzentrieren, geht weit an der dreidimensionalen Realität vorbei. Ebenso unverständlich bleibt, warum zahlreiche Therapierichtungen unbedingt an den Knochen manipulieren wollen. Diese sind keine Ursache der Verschiebungen. Sondern sie werden durch die &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=faszien&amp;amp;stat=6"&gt;Faszien&lt;/a&gt; außer Form gezogen und folgen logischerweise nur den Zugspannungen. Selbstverständlich ist so ein verschobener und in sich verdrehter Körper auch wesentlich verletzungsanfälliger und in seiner Leistungsfähigkeit gemindert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Egal ob Sie medizinisch-therapeutisch tätig sind oder als interessierter Laie diesen Blog lesen: Ich empfehle Ihnen, schärfen Sie Ihren Blick und betrachten Sie den Körper dreidimensional. Mit Hilfe dieses Bodyscans verstehen Sie ziemlich schnell, wie, warum und wo der Körper Spannungen und Zugkräfte ausgleicht. Deutlich fallen einem die Verschiebungen und Verdrehungen der Körperteile selbst bei bekleideten Personen auf. Allein in Deutschland finden Sie hierfür schätzungsweise 70-80 Millionen hoch qualifizierter Trainingspartner. ;-) Eine anatomisch-intellektuelle Betrachtungsweise ist dabei eher hinderlich. Gefragt ist eine skulptural-bildhauerische Sicht. Wenn Sie nicht auf dieser Stufe des Bodyscans stehenbleiben möchten und sich weiter entwickeln wollen, besuchen Sie bitte unser &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=pre-training&amp;amp;stat=3"&gt;Pre-Training&lt;/a&gt;. Dort erlernen Sie die hochwirksamen faszialen Techniken um eine Körperstruktur schnell und nachhaltig positiv zu beeinflussen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-3241786412964874717?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/3241786412964874717/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/10/die-korperstruktur-und-wie-man-sie.html#comment-form' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/3241786412964874717'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/3241786412964874717'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/10/die-korperstruktur-und-wie-man-sie.html' title='Die Körperstruktur und wie man sie liest'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SrtcuV1nM4I/AAAAAAAAALI/UC3dEbN_m7c/s72-c/Rundr%C3%BCcken.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-5253206883258095858</id><published>2009-09-23T10:12:00.016+02:00</published><updated>2010-01-01T09:30:31.372+01:00</updated><title type='text'>Wenn die Bandscheibe nach vorn fällt...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Mir tut der Rücken weh. Das ist laut FAZ die häufigste Aussage beim Arztbesuch. In 85 % der Fälle findet sich keine Ursache. Zumindest nicht am Rücken. Weitere Körperteile, die als Ursache in Frage kommen könnten, wie Beckenschiefstände, Plattfüße oder X- und O-Beine, werden erst gar nicht als Ursache wahrgenommen.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Schädliche, immer wiederkehrende Bewegungsmuster, wie das stetige Beugen nach vorn mit einem runden Rücken oder das Laufen mit weit ausgestellten Füßen werden als "normal" angesehen. Trotzdem läuft nach dem Prinzip "Versuch und Irrtum" ein Diagnose- und Behandlungsmarathon an.&amp;nbsp;Wenn man von außen nichts sieht, wobei man sich in unserer Zunft über soviel Kurzsichtigkeit nur wundern kann, wird der Mensch erstmal bestrahlt. Ups... geröntgt. ;-) Anschließend folgt ein CT, dann der Kernspintomograph. Trotz der zahlreichen bunten Bilder bleibt am Ende zu oft nur die Diagnose der studierten Hilflosigkeit übrig: Die Wirbelsäule und die Bandscheiben wären abgenutzt. Was völlig normal ist. Fast jeder Mensch hat mehr oder weniger deutlich sichtbare Abnutzungserscheinungen in diesem Bereich. Unabhängig davon, ob jemand Rückenschmerzen hat oder nicht. Auch das Deutschlandradio stellte in einem Report zum Thema Rücken fest: Es gibt keine Korrelation zwischen Befund und Schmerz. Also wenn Ihnen wieder mal jemand erzählt, Ihre Wirbelsäule und Ihre Bandscheiben wären abgenutzt, sagen Sie ihm einfach: Ihre auch. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gern wird auch operiert. Unterschiedlichste Methoden sollen es bringen und aller paar Jahre wird eine neue OP-Methode als ultimative Lösung an den Patienten gebracht. Sofern ich diesbezüglich auf dem Laufenden bin, ist wohl gerade die Mikrochirurgie der letzte Schrei. Wobei Ärzte lieber selbst auf jegliche OP am eigenen Rücken verzichten und sich gern anderen &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=start"&gt;Methoden&lt;/a&gt; zuwenden. ;-) Nur allzu verständlich, wenn man tagtäglich das Martyrium der Operierten vor Augen hat. Denn nach einer Bandscheiben-OP ist es keineswegs die Regel, dass man anschließend wie ein junges Rehlein durch die Welt hüpft. Vom mit Tabletten zu bekämpfenden Dauerschmerz über die Berufsunfähigkeit bis hin zur Frühverrentung findet zu oft das richtige Leiden erst nach dem Leiden statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Operative Eingriffe zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen führen übrigens selten zum gewünschten Erfolg. Zu diesem Schluss kommen Orthopäden aus Düsseldorf nach der Analyse von rund 1200 Fachpublikationen, darunter die weltweit größte klinische Studie bei 1244 Bandscheibenpatienten. Demnach können Operationen bei Bandscheibenvorfällen an der Lendenwirbelsäule kurzfristig helfen. Mittel- und langfristig seien die Ergebnisse von operierten und nichtoperierten Patienten gleich, teilt das Zentrum für molekulare Orthopädie in Düsseldorf mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann auch nicht häufig genug vor dem Informationsangebot im Internet warnen. Je mehr man sich informieren will, umso mehr wird man mit medizinischer Desinformation und Anleitungen zur Körperverletzung überschüttet. :-D PR-Agenturen im Auftrag von... sind sehr bemüht, mit hunderten Falschnamen in Portalen wie Ciao medizinische Produkte und Methoden über den grünen Klee zu loben. Die eine oder andere angeblich der Aufklärung verpflichtete Gesundheitswebsite und auch so mancher Gesundheitsblog wird gar von der Pharmazie oder von Kliniken selbst betrieben. Beim ersten Darüberlesen denkt man noch "Aha...". Beim Reflektieren des Gelesenen denkt man dagegen oft "hä...???". So bin ich auf einer gut frequentierten Gesundheitswebsite an folgender Schlagzeile vorbei gesurft: Kyphose verantwortlich für Rundrücken! In das Deutsche übersetzt: Die Krümmung der oberen Wirbelsäule ist für die Krümmung des Rückens verantwortlich. Wow, das sind doch mal bahnbrechende Erkenntnisse. Wer hätte sich so was gedenkt? ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch der Spiegel muss seine Spalten mit Buchstabensuppe füllen. Und Wissenschaftler müssen Wissen schaffen. Wenn beides zusammentrifft, kann man folgendes in der Online-Ausgabe vom 15. September 2009 lesen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Depressionen können die Überlebenschancen von Krebspatienten beeinträchtigen. Zu diesem Schluss kommen kanadische Forscher, die Daten von mehr als 9000 Patienten ausgewertet haben. Die Sterberate bei Krebspatienten, die Symptome einer Depression zeigen, liegt um bis zu 25 Prozent höher als bei psychisch stabilen Patienten. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Fachmagazin "Cancer" ver&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;öffentlichte kanadische Untersuchung, die 26 frühere Studien zusammenfasst. Krebskranke, bei denen bereits eine leichte bis schwere Depression diagnostiziert wurde, haben demnach sogar eine um bis zu 39 Prozent höhere Sterberate.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Da bin ich jetzt total überrascht. Man lernt doch nie aus. Bisher war ich der Ansicht, die optimistisch nach vorn denkenden und lebensbejahenden Krebskranken sterben früher. Wie gut, dass solche Studien von so hochgebildeten Menschen gemacht werden. ;-)&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Gern werden in Beiträgen für medizinische Laien auch ganz einfache physiologisch-anatomische Tatsachen auf den Kopf gestellt. Vor allem, um das selbst praktizierte Verfahren in der jeweiligen Klinik an den Mann und an die Frau zu bringen. So lobte ein Mediziner im Deutschlandradio die von ihm praktizierte interventionelle Schmerztherapie. Damit sollen mit Hilfe eines biegsamen Katheters direkt in den Raum um die lädierte Bandscheibe entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente eingegeben werden. Angeblich wird so der entzündete und angeschwollene Nerv behandelt. Dass die Bandscheibe bei einem Prolaps durch Druck und Reibung für die meisten Entzündungen und Schwellungen der Nerven verantwortlich ist, wird wohlweislich verschwiegen. Unbestritten ist es sehr angenehm, wenn der Schmerz plötzlich nachlässt. ;-) Der Schmerz hat jedoch eine Funktion im Körper und ist ein Warnsignal. So nach dem Motto: Achtung! Hier ist etwas nicht in Ordnung. Wenn man diese körperlich lebensnotwendige Funktion betäubt und damit außer Kraft setzt, kann man selbst irrtümlich zu dem Schluss gelangen, es wäre im Körper wieder alles in bester Ordnung. Doch gerade bei einem Prolaps ist gar nichts, aber auch gar nichts wieder in Ordnung.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Um sich die infantile Logik der obigen Behandlungsmethode zu versinnbildlichen, stellen Sie sich einfach folgendes Horrorszenario vor: Sie wechseln an Ihrem Auto ein Rad, der Wagenheber rutscht weg und das Auto kracht auf Ihr Bein. Freunde rufen sofort den Notarzt und dieser kommt schnellstens angerauscht. Doch anstatt die Ursache zu beseitigen und das Auto gemeinsam mit Ihren Freunden von Ihnen herunterzuheben damit Ihr Bein nicht mehr gequetscht wird, bekommen Sie nur lokalanästhesierende Medikamente für Ihre Nerven. ;-) Das Deutschlandradio leistete sich übrigens in seinem Beitrag noch einen ganz dicken Bock. Für den Schmerz bei einem Bandscheibenvorfall wären die Nerven verantwortlich. Liebes Deutschlandradio, die Nerven sind nur Leitbahnen. Die Schmerzen entstehen im Gehirn! Wie auch Radio erst im Gehirn des Hörers entsteht und nicht im Hörnerv. ;-)&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Wie ist das nun mit dem Bandscheibenvorfall? Zuerst muss man seinen Blickwinkel ändern und den Körper als ganz profanen physikalischen Körper wie ein Haus, eine Fahnenstange oder ein Baugerüst betrachten. Selbst wenn sich diese Körper grundlegend in Form, Farbe, Material und Funktion voneinander unterscheiden, eine Gemeinsamkeit haben sie: Sie unterliegen alle den gleichen Naturgesetzen, wie beispielsweise der Schwerkraft. Der Mensch als physikalischer Körper kann sich davon nicht frei machen. Sofern Sie sich leicht, locker und geschmeidig bewegen und alle Körperteile gut übereinander stehen, können Sie die Schwerkraft für sich nutzen. Sind Ihre Körperteile gegeneinander verschoben, geht Ihnen die Leichtigkeit verloren und die Schwerkraft beginnt an Ihnen zu ziehen. Keineswegs nur an verschobenen Körperteilen, sondern die Gravitation strömt mitten durch Sie hindurch. Jede Verspannung und Kompression bildet einen Ansatzpunkt für die Schwerkraft. Im Laufe der Jahre komprimiert Sie die Schwerkraft immer mehr und verformt Sie weiter. Wenn wir eine Rakete brauchen um entgegen der Gravitation die Erde zu verlassen, dann können Sie sich vorstellen, welche Kräfte ein Leben lang auf Sie wirken.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Weiterhin muss man die Wirbelsäule nicht als Säule, sondern als Wirbelstrick begreifen. Die Wirbelsäule soll Sie nicht tragen oder stützen, sondern Sie soll Ihrem Körper Beweglichkeit und Elastizität geben. Die Wirbelsäule (von degenerativen Erkrankungen abgesehen) ist auch nicht die Ursache für Rückenschmerzen. Sondern an ihr zeigen sich die Auswirkungen von Ursachen. Ein Knochen, auch wenn er sich regelmäßig Belastungen anpasst und ständig an- und abgebaut wird, ist ein relativ totes Gebilde. Er zieht weder an Muskeln, noch schiebt er sie. Es sind die an ihm befestigten myofaszialen Strukturen, die ihn durch Zugspannung in eine Richtung zerren. Es ist wie bei einer Zeltstange. Die unterschiedliche Spannung der Zeltschnüre legt fest, in welche Richtung sich die Zeltstange neigt. Ideal ist eine ausgewogene Spannung. Damit kann die Zeltstange ihre Funktion am besten erfüllen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;So erhöht keineswegs die Wirbelsäule die Spannung in den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_erector_spinae"&gt;Erektoren&lt;/a&gt;, den beiden Muskelsträngen neben der Wirbelsäule. Sondern der erhöhte Tonus der umgebenden Muskulatur mit ihren faszialen Strukturen verformt die Wirbelsäule. An der Vorderseite des Körpers beeinflussen die Form und die Spannung des Bauchmuskels &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_rectus_abdominis"&gt;M. rectus abdominis&lt;/a&gt; die Ausprägungen von Lordose und Kyphose. Tief im Körper hat der &lt;a href="http://flexikon.doccheck.com/Musculus_psoas_major"&gt;M. psoas major&lt;/a&gt; eine starke Auswirkung auf die Ausprägung der Lordose. An der Rückseite des Körpers ist es einer der tiefen Rumpfmuskeln, der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_quadratus_lumborum"&gt;M. quadratus lumborum&lt;/a&gt;, der häufig verkürzt ist und der die Lendenwirbelsäule komprimiert.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384320106718287842" src="http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SrjynBXv1-I/AAAAAAAAALA/h8dcnmteDVI/s400/Skoliose.jpg" style="height: 400px; width: 379px;" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Bild sehen Sie an den Querfalten im unteren Rücken, wie der quadratische Lendenmuskel auf der linken Seite komprimiert ist. Das zieht auf der linken Seite die Schulter etwas nach unten, hebt jedoch vor allem das Becken auf dieser Seite an. Eingezeichnet ist auch der Verlauf der Wirbelsäule, die sich dieser Belastung anpasst und sich zur Seite neigt. Rechts sehen Sie das Ergebnis, wenn mit &lt;a href="http://www.senmotic.eu/"&gt;Senmotic blue&lt;/a&gt; Techniken der M. quadratus lumborum über seine &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=faszien&amp;amp;stat=6"&gt;Faszien&lt;/a&gt; wieder verlängert wurde. Folgerichtig kann sich die Wirbelsäule wieder aufrichten. Sie wird länger und findet wieder eine optimalere Position im Köper. Wenn man genau hinschaut, erkennt man auch wie gestaucht der Rücken insgesamt ist. Vorher wirkt er durch die Kompression viel breiter und teigiger. Betrachten Sie nur den Abstand der Arme vom Körper. Bemerkenswert ist auch, wie wenig vor Senmotic blue von den Schulterblättern zu sehen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessanterweise sieht kaum einer der Therapeuten und Mediziner von außen diese Ursache. Für was man in so einem offensichtlichen Fall röntgen müsste oder ein CT/MRT anfertigen lässt, entzieht sich meiner Kenntnis. Warum die Schulmediziner und auch die Alternativen, die nur in ganz wenigen Fällen eine wirkliche Alternative bilden, sich dann auf ein paar Knochen stürzen, die nichts für eine Skoliose oder einen Prolaps können, ist das letzte ungelöste Rätsel der Menschheit. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die ewig gleiche Leier des "Muskelstärkens" ist nichts weiter als der verbale Ausdruck für erlernte Hilflosigkeit. Denn unbestritten leiden die stärksten und muskulösesten Männer und Frauen dieser Welt unter Bandscheibenvorfällen im unteren Rücken und im Hals. Oder wollte man dem Boxer Klitschko wirklich eine schwache Muskulatur bescheinigen? Will man dem ehemaligen Fußballnationalspieler Bernd Schneider eine schwache Halsmuskulatur andichten? Sah die ehemalige 400-Meter-Läuferin Grit Breuer etwa schwach aus?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon Richardson et al. (1997) und Hides et al. (1996) fanden heraus, dass für Schmerzen im unteren Rücken keineswegs eine Muskelschwäche verantwortlich ist. Sondern ein Mangel an nervaler Ansteuerung. Was nichts anderes bedeutet, als dass Menschen in diesem Bereich viel zu unbeweglich sind. Genau das erleben wir in unserer täglichen Arbeit. Die meisten Menschen wissen mit ihrem Körper, und speziell mit ihrem Becken und unteren Rücken gar nichts mehr anzufangen. Häufig wirken diese Strukturen wie einzementiert. Sobald man dort etwas Bewegung reinbringt, entdecken die Menschen Körperpartien völlig neu und für manche ist es, als wenn sie neu laufen lernen müssten. Und unter uns, so sieht es manchmal auch aus. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Physiologisch richtige Bewegung bedeutet, man bewegt sich immer im Gesamtkontext des Körpers anstatt zu versuchen, in isolierten Körperteilen mehr Beweglichkeit zu bekommen. Zu lernen, seine Muskeln in der richtigen Reihenfolge zu bewegen ist einfach und vor allem nachhaltig. Ein Gelenk oder eine Körperpartie durch Anstrengung und Wiederholung "beweglich" zu machen ist verlorene Mühe. Denn jeder Mensch ist von Natur aus schon beweglich! Viel klüger ist es, man richtet seine Aufmerksamkeit auf sich selbst und findet heraus, bei welchen Bewegungen man seine Muskeln oder ganze Körperteile steif und bewegungslos hält. So entstehen eher solche Fragen: Wenn ich beim Sitzen mein Becken nach vorn rolle, was passiert mit der Wirbelsäule und dem Kopf? Wohin muss sich der Kopf bewegen? Und tut er es auch mühelos? Wenn nicht, an welcher Stelle des Rückens und der Vorderseite des Körpers unterbreche ich die fortlaufende Bewegung vom Becken zum Kopf? Klar verlangt das die Beschäftigung mit sich selbst. Zugegeben ist das schon schwieriger als sich im Deutschlandradio einen Beitrag über Bandscheiben-OPs anzuhören und sich dann "seine Klinik" rauszusuchen. Doch lebt es sich mit dem "Schwierigen" bedeutend leichter und fröhlicher. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Sie können mühelos einen Bandscheibenvorfall nachvollziehen. Ist völlig schmerzlos und schmeckt gut. ;-) Nehmen Sie zwei härtere Brotscheiben. Dazwischen legen Sie einen Camembert-Käse. Pressen Sie die zwei Brotscheiben zusammen und schauen Sie, wo der Käse rausquillt. Formen Sie die Lordose der Wirbelsäule, indem sich zwei Ränder der Scheiben fast berühren und auf der anderen Seite die Ränder auseinander klaffen. Drücken Sie weiter auf die Brotscheiben und es wird klar, warum der Käse bzw. die Bandscheibe meistens zu einer Seite herausgequetscht wird. Legen Sie zwei Stück Schnittlauch unter den Käse und lassen Sie diese links und rechts aus dem Brot schauen. Drücken Sie nun wieder auf Ihre Scheiben und Sie verstehen, wie der Druck auf die Nerven entsteht. Sie verstehen dann auch, dass Medikamente den Schnittlauch vielleicht zum Welken bringen können, jedoch nichts an den Druckverhältnissen ändern. Und nun wünsche ich Ihnen einen guten Appetit mit Ihrem Käse-Prolaps. ;-)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-5253206883258095858?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/5253206883258095858/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/09/wenn-die-bandscheibe-nach-vorn-fallt.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/5253206883258095858'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/5253206883258095858'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/09/wenn-die-bandscheibe-nach-vorn-fallt.html' title='Wenn die Bandscheibe nach vorn fällt...'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SrjynBXv1-I/AAAAAAAAALA/h8dcnmteDVI/s72-c/Skoliose.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-2240740140064459729</id><published>2009-09-15T08:06:00.025+02:00</published><updated>2010-01-06T08:43:33.258+01:00</updated><title type='text'>Bettgeschichten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Ein Gastbeitrag von &lt;a href="http://schmerzpraxis-leipzig.net/"&gt;Ronny Liebmann&lt;/a&gt;, Physiotherapeut aus Leipzig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kennen Sie das? Morgens nach dem Aufstehen: Der Rücken fühlt sich an wie angesägt, von Erholung keine Spur, gefühltes Alter 75+, halb erschlagen als hätte man im Stehen geschlafen. Naja, Pferde dösen ja immerhin auch im Stehen, vielleicht ist da ja was Gutes dran?! Mit den “rückengerechten” Matratzen scheint das so wie mit den unterschiedlichen Operationsmethoden zu sein: Erst ein paar Wochen später liegt das tatsächliche Resultat vor.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Möglicherweise handelt es sich aber auch um eine globale Verschwörung der Matratzenindustrie, die uns suggerieren will, wir bräuchten unter Extrembedingungen getestete Future-Gore-Latex-Schaum-Federkern-Nasa-Produkte.&amp;nbsp;Vielleicht macht es aber auch der Lattenrost aus? Selbstverständlich auch in der Preisspanne von 50-5000 Euro. Oder ist es das Schlafzimmer-Feng Shui? Oder der Vollmond bzw. Neumond? Vielleicht die Wasserader unter dem Haus, deren Fließgeschwindigkeit in letzter Zeit wieder zugenommen zu haben scheint? Vielleicht war es auch eine fehlerhafte Produktionseinheit, denn mein Nachbar mit Rückenschmerzen hat dieselbe Matratze und schläft wie ein Baby!?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft sieht man im Fernsehen Bilder von Menschen aus Afrika oder Asien, die keine Wasserbetten haben, sondern auf dem Boden schlafen – kein Wasserbett? Keine weiche Matratze? Wie konnten die nur so alt werden? Möglicherweise ist in Zentral-Tansania die orthopädische Facharztversorgung doch besser als wir dachten. Oder kommt das von dem komischen Zeug, was die dort kauen und rauchen, vielleicht dämpft das den Schmerz?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wunsch nach einem gesunden und besseren Schlaf führt häufig direkt ins Chaos. Immer mehr Menschen bekommen Schmerzen anstatt den besseren Schlaf. Der Arztbesuch bleibt oft nicht aus! Dabei könnte ihnen der Arzt wahrscheinlich das gleiche Liedchen singen. Viele Jahrzehnte war das Thema Schlafen kein Thema - und demzufolge wurde auch dem Spruch „Wie man sich bettet, so liegt man!“ nur die tiefer gehende Bedeutung zugesprochen. Inzwischen ist jedoch bekannt, dass Wohlbefinden und letztlich die Gesundheit auch von regelmäßigem und ausreichendem Schlaf abhängig ist. Vielleicht sollte man heute eher sagen: „Wie man sich bettet, so schmerzt es!“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute schießen Matratzengeschäfte aus dem Boden wie Pilze. Sogar Lebensmittelketten haben jetzt das Interesse für den Matratzenmarkt entdeckt! Die üblichen Verbraucherwünsche wie Qualität, Langlebigkeit, Härte und apartes Aussehen werden von der Industrie optimal abgedeckt. Für den Laien gibt es fast keine Möglichkeit mehr sich in diesem Dschungel zurechtzufinden. Für Personen, die Beschwerden haben, ist dieser Zustand besonders problematisch, da vor allem für sie das gesunde Liegen und das wohltuende Schlafen im Vordergrund stehen. In diesem Verkäufermarkt sind sie verloren und leiden häufig nach einem Fehlkauf. Menschenbezogene und bedürfnisorientierte Beratungen werden aus Kostengründen und Wissensdefiziten durch vielversprechende Werbeschilder oder wohlklingende Matratzennamen ersetzt. Preisreduzierungen und attraktive Angebote führen häufig zum schnellen Schnäppchen, aber meist nicht zum guten und gesunden Schlaf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Matratze ist eines der wichtigsten Utensilien oder Gebrauchsgegenstände in einem Haushalt. Überlegen Sie doch einmal, wie viel Geld Sie beispielsweise für ein bequemes Sofa oder ein Auto ausgeben und wie viel Geld meistens für Ihre Matratze? Und dann erstellen Sie eine Gegenrechnung, diesmal nicht Kosten, sondern Zeit. Wie viel Zeit Ihres Lebens verbringen Sie in Ihrem Auto und wie viel Zeit Ihres Lebens schlafen Sie auf Ihrer Matratze? Etwa ein Drittel Ihrer Lebenszeit! Das ist beachtlich und demzufolge sollte man diesem Thema mehr Beachtung schenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also nicht mehr nach dem Motto handeln: “Das ist ein gutes Bett, da hat schon die Oma drin geschlafen.“. In der einzig echten Erholungsphase des Körpers, die zwischen 6 und 9 Stunden liegt, sollte kein zusätzlicher Körperstress durch eine falsche Liegefläche erzeugt werden. Was aber ist die richtige Liegefläche? Man könnte zusammenfassend sagen, je besser eine Matratze oder ein Kopfkissen gefedert, desto besser die Verspannung am nächsten Morgen! Die Wirbelsäule braucht keine Stütze! Die Werbung suggeriert regelmäßig, dass die Wirbelsäule wie eine Säule gerade im Bett liegen sollte. Die Wirbelsäule ist jedoch keine Säule, sondern eine Art Gliederkette, welche das Bewegen ermöglichen soll. Dieser Gliederkette ist es egal, ob sie optisch gerade oder optisch verdreht im Bett liegt. Wenn man eingeschlafen ist, dann ist man bewusstlos. Im bewusstlosen Zustand muss der Körper mit dem Bett alleine fertig werden. Das Bett muss hierzu geeignet sein, damit man morgens ausgeruht aufwacht. Wenn der Körper auf einer Unterlage liegt, welche unter dem Gewicht zunehmend nachgibt, dann bleibt der Körper nicht so liegen wie er gebettet wurde. Wenn die Unterlage unter dem Gewicht deformiert, kommt der Körper nicht zur Ruhe. Durch die ständig nachgebende Unterlage bewegt sich der Körper bis zu einem Punkt, wo er nicht mehr liegen kann. Er muss eine neue Lage suchen, dies nun aber in Bewusstlosigkeit, da er inzwischen eingeschlafen ist. Der Schlaf wird gestört. Dabei ist Schaumgummi am schlimmsten, denn Schaumgummi gibt fortwährend nach. Wenn man sich z.B. auf Sand legt, dann bleibt man, im Gegensatz zu Schaumgummi, so liegen, wie man sich gebettet hat. Zwischen Sand und Schaumgummi bewegt sich die Bettenrealität. Die Federung in einem Bett dient nur einem, dem Hersteller. Für den Schläfer bedeutet die Federung, dass er auf einer unstabilen Unterlage ruhen soll. Will man sich im Schlaf umdrehen oder bewegen, dann braucht man ein Widerlager zur Abstützung. Ein gefedertes Bett gibt nach und ist ein schlechtes Widerlager.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt eine interessante Studie zum Thema! Es wurden verschiedene Aktivitäten von Patienten, welche längere Zeit auf weichen Matratzen verbracht hatten, mittels Videoaufnahmen festgehalten. Die Aufnahmen wurden am nächsten Tag wiederholt, nachdem die weiche Matratze durch eine härtere ersetzt worden war. Die einzelnen Aufnahmesequenzen wurden analysiert und miteinander verglichen. Die Resultate lassen sich in folgenden Thesen darstellen:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Die weiche Lagerung schränkt die Bewegung ein.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die weiche Lagerung vermindert die Körperorientierung.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die weiche Lagerung schränkt die Wahrnehmungsfähigkeit ein.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Warum dies? Im Liegen ist der menschliche Körper so organisiert, dass die einzelnen zueinander beweglichen Massen (Kopf, Brustkorb, Becken, beide Arme und Beine) jeweils ihr Gewicht an die Unterstützungsfläche abgeben können. Die Zwischenräume (Hals, Taille, Hüftgelenk und Schultergelenk) ermöglichen die Bewegung der einzelnen Massen. Grundvoraussetzung um mit wenig Anstrengung eine gezielte Bewegung am Ort sowie auch Fortbewegungen ausführen zu können, ist die klare Wahrnehmung der Unterstützungsfläche der einzelnen Massen, auf welche das Gewicht an die Umgebung abgegeben wird. Je klarer diese Verhältnisse spürbar sind, umso genauer können die für eine Bewegung benötigten Zug- und Druckkräfte eingesetzt werden. In einer superweichen Matratze ist die Rückmeldung der einzelnen Teile des Körpers durch die undeutlich wahrnehmbaren Auflageflächen äußerst diffus. Anstatt dass nur die einzelnen gewichttragenden Massen ihr Gewicht spürbar an die Umgebung abgeben, sind auch die eingesunkenen Zwischenräume daran beteiligt. Wenn der Mensch seine Massen und Zwischenräume nicht mehr als unterschiedlich wahrnehmen kann, wird die Bewegungsbasis äußerst vage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Resultat ist also z.B. die angesprochene verminderte Bewegungsfähigkeit, da jede Bewegung mit einem viel größeren Anstrengungsaufwand verbunden ist. Es zehrt also die ganze Nacht an Ihren Kräften, die ja eigentlich im Schlaf wieder gesammelt werden sollen. Das ist etwas überspitzt dargestellt so, als wenn sie schlafwandelnd nachts das Haus verlassen, einen Halbmarathon laufen, sich wieder ins Bett legen, früh aufwachen und sich wundern, wieso sie sich denn so erschlagen fühlen. Und wo nachts ständig Muskeln im Einsatz sind, sind auch Verspannungen und Schmerzen nicht mehr weit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum man die Körperorientierung und Wahrnehmung verliert, ist auch schnell erklärt. Die weiche Umgebung, auf der Sie nachts “treiben“ (wie im toten Meer), verleiht Ihnen schlichtweg taktil und kinästhetisch ein sehr unklares Bild über Ihren Körper. Sie verfügen über Ihren Körper also nur noch als eine Art amorphe Masse mit verminderter Körperorientierung. Der Körper braucht klar spürbare Punkte um sich zu orientieren und auszurichten. Sinkt man also ein und verschmilzt mit seiner Matratze wie schmelzende Schokolade, können die einzelnen Körperteile nicht mehr klar als unterschiedliche Körperteile wahrgenommen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um all dem entgegen zu wirken, bietet z. B. die Schlaftechnik, wie sie heute noch in Japan üblich ist, einen deutlich besseren Ansatz. Die Schlafunterlage, die Tatami, das was hierzulande als Bett bezeichnet wird, ist eine handbreite bretthart versteppte Reisstrohplatte. Diese hält warm, nimmt Feuchtigkeit auf und ist stabil. Auf das Tatami wird der Futon gelegt, das was der Matratze entspricht. Der Futon ist versteppte Baumwolle. Diese federt nicht, ist trotzdem weich und hält warm. Sicherlich scheint dies für unsere europäischen Rücken zu Anfang mehr als unangenehm und diese neue Unterlage kann grundsätzlich zunächst durchaus zu Umstellungsproblemen führen. In Einzelfällen wird dies bis zu sechs Wochen dauern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber um jemanden zu zitieren, der die Umstellung gewagt hat: „Die ersten 2 Wochen Futon waren die Hölle. Wer Jahrzehnte lang auf teuren Matratzen gelegen hat, für den ist es eine Umstellung. Nach der Eingewöhnungszeit möchte ich aber nicht mehr auf meinen Futon verzichten. Meine periodisch aufgetretenen Rückenschmerzen sind völlig verschwunden und ich schlafe fest wie nie im Leben zuvor“. Von daher kann ich nur viel Erfolg wünschen für alle die, die es wagen sich japanisch oder zumindest europäisch, aber etwas härter als gewohnt zu betten! Sonst bleibt ja aber immer noch die Möglichkeit, es den Pferden gleich zu tun und dann erübrigt sich auch der Kampf durch den Matratzendschungel.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-2240740140064459729?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/2240740140064459729/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/09/bettgeschichten.html#comment-form' title='29 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/2240740140064459729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/2240740140064459729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/09/bettgeschichten.html' title='Bettgeschichten'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>29</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-4742602069956042560</id><published>2009-09-14T10:26:00.010+02:00</published><updated>2010-01-01T09:42:39.477+01:00</updated><title type='text'>Wie Ihre Ernährung Ihre Körperstruktur beeinflusst</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Stellen Sie sich vor, in einem Restaurant sind 5 Personen zum Mittagstisch verabredet. Ziemlich zeitgleich treffen alle ein und werden vom Ober zum bestellten Tisch gebracht. Kurze Zeit später, nachdem alle Platz genommen haben, kommt der Ober abermals um die Getränkebestellung aufzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein Alkoholfreies, eine Fanta, eine Cola, ein Hefeweizen und ein stilles Mineralwasser schallt es zurück. Finden Sie es nicht auch erstaunlich, dass 5 Personen zeitgleich Durst haben? Und finden Sie es nicht auch erstaunlich, dass manche ihren angeblichen Durst gar nicht löschen und erstmal nur am Glas nippen?&amp;nbsp;Klar werden jetzt Psychologen und Soziologen einwenden: Essen ist mehr als nur schnöde Nahrungsaufnahme. Es geht auch um soziale Belange wie beispielsweise ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Sicher sind diese Einwände berechtigt. Trotzdem haben wir hier das erste Beispiel, wie wenig der moderne Mensch seinen Körper fühlt und an dessen Bedürfnissen vorbei handelt. Keiner der Anwesenden fragt sich, ob er überhaupt Durst hat. Gewohnheitsgleich wie ein Automat wird nur noch zwischen den Getränken ausgewählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem der Ober die Bestellung der Speisen aufgenommen hat, kommt er nach einiger Zeit vollbeladen wieder. Die Teller bersten über und man lässt es sich gut schmecken. Stellen Sie sich vor, Ihr Magen hat in etwa die Größe einer geballten Faust. Das auf dem Teller muss jetzt alles da rein. Der Magen ist zwar sehr dehnbar und kann ungefähr 1200 Milliliter fassen, doch dafür braucht er Platz. Irgendwohin müssen jetzt die anderen Organe ausweichen. Sie können jedoch weder nach unten in Richtung Becken sinken, noch kann sich die Bauchwand nach vorn wölben und so Raum schaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn anstatt aufrecht mit einem langen Bauchmuskel zu sitzen, hängen die meisten Menschen mit einem &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=BuecherBlue&amp;amp;stat=7"&gt;Rundrücken&lt;/a&gt; und einem angespannten M. rectus abdominis über dem Tisch. Infolgedessen führen sie übrigens nicht die Hände zum Mund, sondern den Kopf zum Teller (Stellen Sie sich vor, Sie setzen sich eine Sonnenbrille auf. Sie führen nicht die Brille zum Kopf, sondern beugen sich nach vorn, um mit dem Kopf an die Brille zu kommen. Schilda lässt grüßen ;-)). Wenn Sie wieder mal in einem Restaurant speisen, können Sie diese Sitzgewohnheiten und die daraus entstehenden Bewegungsmuster sehr gut (womöglich an sich selbst ;-)) beobachten. Das an sich ist nicht sooo schlimm. Schlimm wird es erst, wenn sich daraus eine jahrelange Gewohnheit entwickelt und noch schlimmer wird es, wenn man sein eigenes Unvermögen unbedingt auf seine Kinder übertragen möchte. Der Befehl "Du sollst still sitzen" erfüllt die Grundvoraussetzung, damit das Kind schon recht schnell gebeugt wie die Eltern am Tisch sitzt. Um aufrecht zu sitzen, muss man sich nämlich bewegen dürfen. Das Erteilen eines Befehls nennt der moderne Mensch übrigens "Erziehung".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil die inneren Organe nicht nach vorn/unten ausweichen können, füllt sich der Magen wie ein Sack nach oben und drückt auf das darüber liegende Zwerchfell. Dieser Motor der Atmung kann nun nicht mehr tief genug sinken und es stellt sich Kurzatmigkeit ein. Diese führt wiederum zu einer geringeren Sauerstoffversorgung der inneren Organe, die Verdauung dauert länger und anstatt dass die Nahrung uns Energie liefert (Das ist die ursprüngliche Idee des Essens ;-)), raubt uns die Verdauung Energie. Der Mangel an Energie wirkt sich auch gravierend auf unsere Denkfähigkeit aus. Die geistige Frische geht verloren und wir werden schläfrig. Überspitzt kann man sagen, dass Leute, die sich schlecht ernähren zerebral schlafwandeln ;-).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile haben die fünf Restaurantbesucher ihrer Teller leergeputzt. Sie lehnen sich zurück, stöhnen leise und fühlen sich zum Platzen gefüllt. Der Bauch wölbt sich nach vorn und die Bauchmuskeln geraten noch mehr unter Spannung. Das Zwerchfell hat keinen Platz für seine Motorik. Das Herz, welches am Zwerchfell befestigt ist und von diesem im täglichen Auf und Ab der Atmung bewegt wird, schleicht nun auch in einer kleineren Amplitude durch den Körper. Die ganze Last der Nahrung, manchmal sogar mehr als 1 kg pro Mahlzeit, drückt auf die Bänder der inneren Organe und belastet diese übergebührlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das an sich ist ein Fauxpas, den man sich auch verzeihen könnte. Sofern man nach einem opulenten Mahl ca. 24 Stunden keine Nahrung zu sich nimmt, damit sich der Magen nach seiner Schwerstarbeit wieder auf seine ursprüngliche Größe zusammenziehen kann und die Bänder wieder ihren richtigen Tonus einnehmen und das Zwerchfell sich normalisiert. Doch der moderne Mensch steckt sich so ziemlich alles in den Mund. Es muss nur bunt verpackt sein, ein Preisschild haben und es sollte den durchschnittlichen Zeitgenossen in großen Hallen zum Kauf angeboten werden ;-). Und so wird über Jahre zu häufig gegessen und pro Mahlzeit viel zu viel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stellen Sie sich vor, eine Frau wäre ständig schwanger ohne jemals zu gebären. Mal würde das Kind nur 300 Gramm wiegen. Ein paar Stunden später auch mal wieder ein Kilo. Dann ein paar Stunden später wieder nur 500 Gramm. Nun haben Sie eine kleine Vorstellung, welcher Druck ständig im Inneren des Körpers herrscht und was mit den Aufhängungen der inneren Organe passiert und wie diese über Jahre "ausleiern".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der äußeren Körperstruktur kann man oft sehen, was im Inneren wirklich los ist. Gerade in der ersten Sitzung &lt;a href="http://www.senmotic.eu/"&gt;Senmotic blue&lt;/a&gt;, wenn man den Abstand zwischen Brustkorb und Becken verlängert und auch am geraden Bauchmuskel arbeitet, hört man im Inneren ein lautes Glucksen und Grollen. Manchmal kann man sogar die Lage der Darmschlingen und die inneren faszialen Verklebungen von außen spüren. In der Regel wandelt sich schon in der ersten Sitzung die Bauchwand. Sie wird länger und wirkt elastischer. Infolgedessen nehmen auch die inneren Organe wieder mehr Raum ein. Das äußert sich auf der einen Seite in einer tieferen Atmung, weil das Zwerchfell sich jetzt wieder über seine gesamte Amplitude bewegt. Auf der anderen Seite verschwindet bei so manchen Klienten das Völlegefühl nach dem Essen und sie haben das Gefühl, die Nahrung würde viel leichter "durchgehen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders ein größeres Übergewicht wirkt sich von innen auf unsere Körperhaltung und unsere Statik negativ aus. Denn bevor ein Mensch sichtbar von außen zunimmt, lagert er zuerst Fett zwischen den inneren Organen ab. Wie Studien überraschenderweise ergaben, können selbst schlanke Menschen von innen schon "dick" sein und zwischen ihren Organen übermäßig Fett ablagern. Erst im nächsten Schritt wird das Fett ebenso in der äußeren Bauchregion gespeichert. Auch das im Inneren abgelagerte Fett drückt auf unsere Bänder und belastet diese. Es verhindert auch die freie Organbewegung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die inneren Organe werden auf der einen Seite vom Zwerchfell und dem Atemrhythmus mit bewegt und gleichsam massiert. Auf der anderen Seite bewegen sie sich in feinen Bahnen auch autonom. Der Magen zirkuliert beispielsweise leicht nach vorn unten in Richtung Bauchnabel und wieder zurück. Häufig finden wir jedoch Störungen in den Bewegungsbahnen und eine normale Funktion wird im Zuge unserer Ernährungsgewohnheiten immer seltener.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass Übergewicht auch von außen unsere Körperstruktur nachhaltig schädigt, sollte jedem klar sein. Besonders die Rückseite des Körpers muss stark anspannen und gegen die Masse der Vorderseite ankämpfen. Im Verlauf von Monaten und Jahren verliert die Rückseite diesen Kampf und im Straßenbild sehen wir immer häufiger den zu kurzen unteren Rücken, die Hyperlordosen der Wirbelsäule und die weit über den Gürtel hängenden Bäuche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der Anzahl der Übergewichtigen kann man übrigens sehen, wie schlecht es wirklich um eine Gesellschaft steht. Warum sollten sich sonst zahlreiche Mitglieder derselben freiwillig so einer Tortur unterziehen? Und warum sonst sollten sie so schnell wie möglich alle Arten von Krankheiten haben wollen umso früh wie möglich in die Grube zu fahren?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-4742602069956042560?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/4742602069956042560/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/09/wie-ihre-ernahrung-ihre-korperstruktur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/4742602069956042560'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/4742602069956042560'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/09/wie-ihre-ernahrung-ihre-korperstruktur.html' title='Wie Ihre Ernährung Ihre Körperstruktur beeinflusst'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-4570322094875364843</id><published>2009-09-11T11:35:00.023+02:00</published><updated>2010-01-01T09:49:20.975+01:00</updated><title type='text'>Wie man richtig aufrecht sitzt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;In einigen Beiträgen hatte ich ja schon das richtige Sitzen gestreift. Auch in meinen &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=BuecherBlue&amp;amp;stat=7"&gt;Büchern&lt;/a&gt; findet sich das eine oder andere Kapitel zu diesem Thema. In diesem Blog gehe ich nun intensiv auf das ordentliche Sitzen ein und erkläre Ihnen die dahinter stehende Biomechanik.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sagt man zu unseren Mitbürgern "Setz Dich gerade hin", wird meist der Brustkorb inklusive der Schultern angehoben und derjenige kontrolliert seine Körperhaltung. Er muss sein Augenmerk bewusst auf sein Sitzen richten. Sobald er seine Aufmerksamkeit von seinem Körper weg auf andere Dinge lenkt und die Kontrolle aufgibt, sitzt er wenige Minuten später wieder zusammengesunken auf seinem Stuhl. Das ist verständlich, denn genauso funktioniert Sitzen nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sitzen beginnt in den Füßen, denn wie ich schon mal schrieb, brauchen wir einen Widerstand, an dem wir uns aufrichten können. Je härter der Boden, umso besser können wir der Schwerkraft entgegenwirken. Deswegen können wir nicht über das Wasser und nur mit viel Glück über ein Moor gehen. Die geringe Dichte des Untergrunds setzt uns zu wenig Widerstand entgegen. Beim Sitzen wird es etwas komplizierter. Denn dafür benötigen wir zweimal einen Widerstand um uns aufzurichten. Einmal für die Füße und einmal für das Becken. Die meisten Menschen benutzen nur einen von beiden Widerständen und sinken schon allein aus diesem Grund wieder zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder Architekt oder Bauingenieur wird Ihnen bestätigen, dass man die Lasten des Bauwerks in den Boden abtragen muss. Der Mensch als physikalischer Körper bildet vor der Natur keine Ausnahme. Für ihn gelten die gleichen physikalischen Gesetzte wie für alle festen Körper auf dieser Welt. Auch sein Körpergewicht muss über die Füße in den Boden abgeleitet werden. Deswegen tragen uns die Füße nicht, sondern sie leiten das Körpergewicht in den Boden. Wenn sie das korrekt durch gut ausgebildete federnde Fußgewölbe tun, fühlen wir uns von unten getragen. Jetzt wissen Sie auch, warum es viel schwerer ist im Handstand zu laufen. Hände haben ein viel zu weiches Handgewölbe und können damit Lasten weder abfedern noch in den Boden leiten. Sie müssen wirklich das ganze Körpergewicht tragen und werden dadurch platt gedrückt. Das wird mit der Zeit unerträglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim korrekten Sitzen teilt sich nun das Körpergewicht. Einmal wird ein Teil der Last des Oberkörpers über das Becken auf den Stuhl übertragen. Zum anderen wird ein Teil des Gewichts des Torsos und der Beine über die Füße in den Boden geleitet. Erst diese Mechanismen erlauben uns das aufrechte Sitzen. Hierfür muss das Becken im Körper korrekt stehen und beim Sitzen ganz leicht nach vorn gerollt werden. Wenn Sie dieses ausprobieren möchten:&amp;nbsp;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl. Ihre Hüftgelenke müssen höher als Ihre Kniegelenke stehen. Rollen Sie Ihr Becken nach vorn, bis es wie eine schräge Kaffeetasse in Ihrem Körper steht und der Kaffee vorn rausfließen könnte. Beobachten Sie, wie sich die Vorderseite des Körpers der Beckenbewegung anpasst und sich konvex nach außen wölbt. Spüren Sie auch, was mit Ihrem Kopf passiert. Rollen Sie nun Ihr Becken entgegengesetzt. Merken Sie, wie Sie vorn zusammensinken und sich ein Rundrücken bildet? W&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;as passiert nun mit Ihrem Kopf? Spielen Sie dieses Spiel ruhig ein paar mal und rollen Sie Ihr Becken in Slow Motion vor und zurück.&amp;nbsp;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: normal;"&gt;Jetzt haben Sie den ersten wichtigen Punkt für das korrekte Sitzen entdeckt. Sie müssen Ihr Becken nach vorn rollen. Eigentlich soll das Becken, noch bevor wir die Knie beugen, wie von allein ohne jegliche Muskelkraft in diese Position gleiten. Das Rollen auf dem Stuhl in die richtige Position entfällt dadurch. Das geschmeidige "Wie von allein"-Funktionieren der Muskulatur ist übrigens eine Aufgabe der &lt;a href="http://www.senmotic.eu/"&gt;Senmotic blue&lt;/a&gt; Sitzungen. Im wirklichen Leben bewegt sich jedoch bei vielen Menschen die knöcherne Schale kein Stück. Aus diesem Grund müssen Sie vorerst selbst aktiv werden.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: normal;"&gt;Gleiten Sie beim aufrechten Sitzen mit der flachen Hand unter Ihre Pobacken, werden Sie zwei knöcherne Höcker bemerken. Das sind die so genannten Sitzbeinhöcker. In der einschlägigen Fachliteratur und in unzähligen Laien-Websites im Internet wird Ihnen empfohlen, genau auf diesen Höckern zu sitzen. Das ist nach der Auffassung im Senmotic blue sehr ungünstig. Denn im Sitzen hat das Becken die Form eines Ei. Es bedarf zu viel Anstrengung und Muskelarbeit, um dieses Ei ständig auf einem Punkt zu balancieren. Zu schnell kippt es auch einfach nach hinten und wir sinken wieder in uns zusammen. Günstiger ist es, wenn sich das Becken-Ei leicht im Körper nach vorn neigt und wir auf den Sitzbeinkufen sitzen. Diese sind leicht gerundet und laufen vorn am Schambein zusammen. Dieses Sitzen garantiert eine maximale Muskelentspannung und Mühelosigkeit beim Sitzen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Wenn Sie wissen wollen, wie sich das anfühlt, drehen Sie einfach Ihren Stuhl um und setzen Sie sich "verkehrt" herum drauf. Achten Sie darauf, dass Ihre Hüftgelenke höher als Ihre Kniegelenke sind und sich Ihre Füße ein Stück vor den Knien befinden. In der Regel sitzen Sie dann aufrecht und das Becken steht optimal leicht nach vorn geneigt im Körper.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Trotzdem sind das Becken und insbesondere die Sitzbeinkufen nicht dafür gemacht, um stundenlang Ihr Körpergewicht in einen Stuhl abzuleiten. Aus diesem Dilemma gibt es einen Ausweg: die Hüftgelenke müssen höher als die Knie beim Sitzen sein. Erst dann wird auch über die Füße ein Teil des Körpergewichts in den Boden abgeleitet. Testen Sie es ganz einfach. Nehmen Sie einen höhenverstellbaren Stuhl oder Hocker und stellen Sie ihn so ein, dass Ihre Hüftgelenke und Knie auf einer Linie liegen. Ihre Oberschenkel sind also ziemlich waagerecht. Sofort werden Sie bemerken, wie sich Ihr Körpergewicht komplett auf das Becken verlagert und Sie die Tendenz haben zusammenzusinken. Erhöhen Sie anschließend die Sitzfläche. Sobald Ihre Hüftgelenke wesentlich höher als die Knie liegen, lastet auf den Füßen mehr Druck. Den Unterschied können Sie auch spüren, indem Sie in der ersten Position mit Ihren Füßen bewusst in den Boden drücken und das gleiche in der korrekten Sitzposition tun.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Beim längeren Sitzen ist es enorm wichtig, dass wir unbedingt die Funktion der Füße mit einbeziehen. Je höher die Hüftgelenke beim Sitzen stehen, umso mehr Last kommt auf die Füße, umso mehr Auftrieb bekommen wir vom Boden. Man sollte es trotzdem vermeiden mit den Hüftgelenken zu steil zu sitzen, weil sonst die Sitzbeinkufen nur unvollständig auf der Stuhlfläche aufliegen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Der Unterschenkel hingegen sollte sich ein ganzes Stück vor dem Knie befinden. Je mehr wir den Unterschenkel anwinkeln, umso weniger Körpergewicht können wir abtragen. Das Anziehen des Unterschenkels führt auch zu Verkürzungen in den faszialen Zügen der rückwärtigen Beinbeuger. Um Verkürzungen und Verspannungen derselben zu vermeiden, empfehle ich Ihnen auch mehr am vorderen Rand des Stuhls zu sitzen. Je weiter hinten Sie auf der Sitzfläche sitzen, umso mehr drückt Ihr Körpergewicht auf Ihre Beinbeuger. Diese verkürzen nun ebenfalls.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Sie sollten auch den unzähligen Anleitungen zum richtigen Sitzen im Internet misstrauen. In der Regel sitzen die dort abgebildeten Models angelehnt. Das ist schon mal grundverkehrt. Ja, Sie haben richtig gelesen: Sie sollen sich auf keinen Fall anlehnen, sondern am vorderen Stuhlrand frei sitzen. Denn das physiologisch richtige Sitzen hat nur eine einzige Aufgabe. Sie sollen beweglich bleiben. Nichts verkürzt und verspannt Ihren Körper so schnell wie stundenlanges, bewegungsloses Lümmeln oder Hocken.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Wenn Sie aufrecht und frei sitzen, können Sie sich aus dieser Position überall hinbewegen. Bereits kleinste Bewegungen, indem Sie beispielsweise Ihr Becken minimal kreisen oder Ihr Gewicht von einer Pohälfte auf die andere verlagern, bewegen Ihren Körper bis zum Kopf hinauf. So sorgen Sie immer wieder für unterschiedliche Belastungszustände. Büroarbeitern empfehle ich, alle möglichen Schreibtisch-Utensilien so weit wegzuräumen, dass Sie sich durch "Langmachen" hinbewegen müssen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Wenn Sie sich hingegen anlehnen, hat Ihre Muskulatur nichts zu tun und erschlafft. Zum anderen entspricht die Ausformung der Lehne keineswegs der Form unseres Rückens. Die Kontur der Lehne engt uns ein und nimmt uns zusätzlich die Beweglichkeit in der Wirbelsäule. Außerdem verhindert ein ständiges Anlehnen die korrekte Atmung. Der Brustkorb dehnt sich bei der Einatmung auch in seinen rückwärtigen Teil aus. Schon allein deswegen, weil die Lungen mehr im rückwärtigen Teil des Körpers liegen. Die physiologisch richtige Atmung wird durch das lange Anlehnen beim Sitzen stark beeinträchtigt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Sofern man noch keine verkürzten Bauchmuskeln hat (Die Chancen stehen 1000000 : 1) ;-), kann man froh sein. Der lange Bauchmuskel, der M. rectus abdominis, und der querverlaufende Bauchmuskel, der M. transversus abdominis, müssen nämlich den Oberkörper durch Länge "tragen" und stabilisieren. Schon geringe fasziale Spannungen wirken dem "Aufrichten" entgegen. Der starke vordere Zug zwischen Becken und Brustkorb verhindert, dass man das Becken wirklich nach vorn rollen kann und man sich in dieser Position dauerhaft wohl fühlt. Auf der Rückseite des Körpers hingegen stabilisiert uns die Wirbelsäule. Diese sollte beim Sitzen konkav ausgeprägt sein, während die Vorderseite des Körpers vom Schambein bis zu den Schlüsselbeinen konvex ist.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Auf dem linken Bild sehen Sie, wie sich beim falschen Sitzen der Schwerpunkt nach hinten verschiebt und das Gewicht des Oberkörpers auf den unteren Rückenwirbeln und den Bandscheiben lastet. Es sollte wohl jedem klar sein, dass der Druck des Oberkörpers über die Jahre zu irreparablen Schäden an der Wirbelsäule und den Bandscheiben führen kann.  Im rechten Bild erkennen Sie, wie sich richtigerweise der Schwerpunkt in Richtung Sitzbeinkufen verlagert. Das Gewicht wird über das Becken und die Füße abgeleitet. Vergleichen Sie bei beiden Bildern auch die Position des Kopfes.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380136434921411234" src="http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SqoVlRagkqI/AAAAAAAAAJ4/4u-y1KhXWzA/s400/sitzend+falsch.jpg" style="height: 400px; width: 151px;" /&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380137093576222370" src="http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SqoWLnGDZqI/AAAAAAAAAKA/nte-3RCjxUM/s400/sitzend+r.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 183px;" /&gt;&lt;br /&gt;Anbei auch nochmals einen richtigen Menschen ;-) beim Sitzen. Sie sehen meinen Kollegen &lt;a href="http://www.senmoticblue.de/"&gt;Dirk Beckmann&lt;/a&gt;. Der übrigens immer so sitzt und eben nicht nur für ein Foto. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380139712284542370" src="http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SqoYkCixRaI/AAAAAAAAAKY/GkjXMkQrcis/s400/Richtig+Sitzen.jpg" style="cursor: pointer; display: block; height: 400px; margin: 0px auto 10px; text-align: left; width: 308px;" /&gt;Gestern in pechschwarzer Nacht hatte ich im Tiefschlaf auch einen Alptraum. Auf der Bühne der Eitelkeiten erschien ein profilierungssüchtiger Nicht-Denker. Er hockte mit rundem Rücken auf seinem Laborstuhl, lugte mit verkniffenem Gesicht durch sein Mikroskop und entdeckte... na, was wohl? Das Bandscheibenvorfall-Gen! ;-) Schweißgebadet wachte ich auf und realisierte freudig, dass ich wieder in der richtigen Welt war. Dort wo noch kein Gen dafür verantwortlich ist, ob der Rücken einen Bogen macht, wie stark er schmerzt und ob die Bandscheiben raus kullern. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ist das Sitzen nun beim Autofahren? Genau so wie ich es oben beschrieb. Auch wenn große Geländewagen bzw. SUVs in die Kritik geraten sind, einen wesentlichen Vorteil haben sie: die begünstigte aufrechte Sitzposition. Mit etwas Glück kann man den Sitz sogar so einstellen, dass die Hüftgelenke etwas höher liegen als die Kniegelenke. Im normalen Auto hockt man dagegen wie ein Affe auf dem Schleifstein. Die Sitzfläche fällt meistens nach hinten ab, so dass fast automatisch das Becken in eine ungünstige Position kippt. Man wird in eine Kauerhaltung gezwungen und der lange Bauchmuskel und der Nacken verkürzen sich zwangsläufig. Sitzwangen an den Seiten pressen uns in eine unbewegliche Haltung und formen uns einen schönen Rundrücken. Auch die Kopfstützen sind in der Regel viel zu weit vorn angebracht und verhindern eine optimale Aufrichtung des Kopfes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollten Sie bei deutschen Premiumherstellern Sitze ordern wollen, die gemeinsam mit Orthopäden nach ergonomischen Gesichtspunkten entwickelt wurden, können Sie sich diese Ausgabe sparen. In einen normalen PKW können Sie an Sitzmöbeln einbauen was sie wollen, ob orthopädisch entwickelt, geprüft und in Studien belegt. Das ist alles Marketinglyrik. ;-) Schon bauartbedingt kann man im einem herkömmlichen PKW gar nicht ordentlich sitzen. Allein um die Hüftgelenke höher als die Kniegelenke zu platzieren, müsste man über dem Fahrer eine Öffnung in das Blechdach sägen. Immerhin ergäbe das einen gewissen Weitblick. ;-) Vor allem für die Orthopäden, die zwar selbst nicht richtig sitzen können, jedoch gemeinsam mit der Automobilindustrie Sitze entwickeln. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde Ihnen auch empfehlen, klugerweise feminin mit einem X-Bein zu fahren bzw. mehrmals während der Fahrt zwischen einem X- und einem O-Bein zu wechseln. Das grundsätzliche Fahren mit weit ausgestellten Beinen und wieder nach innen gedrehten Füßen führt zu faszialen Verdrehungen zwischen Ober- und Unterschenkel sowie zwischen Unterschenkel und Füßen. Hinzu kommen starke Verkürzungen der &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=faszien&amp;amp;stat=6"&gt;Faszien&lt;/a&gt; im Gesäß sowie rund um die Hüftgelenke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie Sitzmöbel für Ihre Wohnung kaufen: Achten Sie bitte darauf, dass es nicht nur schön aussieht. Gerade wenn man die Funktion außer acht lässt, ergeben sich für einen Designer viel mehr Möglichkeiten schöne Dinge zu schaffen. Sie sind dann zwar funktionslos, jedoch schön funktionslos. ;-) Die Stuhlfläche sollte auf keinen Fall in Richtung Lehne abfallen. Sie müssen sonst entgegen der Schwerkraft sitzen, weil das eiförmige Becken automatisch nach hinten rollt. Das führt mit der Zeit zu einem Rundrücken. Interessanterweise ist bei einem Hocker die Sitzfläche gerade. Bastelt der Designer eine Lehne hinten ran und nennt das Ding dann Stuhl, wird aus der geraden Sitzfläche eine Schräge. Es würde mich schon interessieren, warum diese Leute aus etwas Funktionellem etwas Unfunktionelles machen. ;-) Vielleicht liest ja ein Designer oder Formgestalter meinen Blog und kann sich in einem Kommentar dazu äußern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vermeiden Sie auch zu viel Bequemlichkeit. Denken Sie an den Widerstand, den Ihr Körper benötigt. Versinken Sie in zu weichen Polstern, schafft das mit der Zeit nur körperliche Nöte. Ein härter gepolsterter Stuhl oder ein Sofa mit straffer Sitzfläche helfen Ihrem Körper sich aufzurichten. Das beantwortet auch die Frage nach der Matratzenhärte im Bett. So hart wie es nur geht selbstverständlich. Wer sich weich bettet, hat die Welt nicht verstanden. Die Menschheit ist soweit gekommen, weil sie sich der Umwelt angepasst hat. Wer jetzt will, dass sich seine Unterwelt ;-) anpasst, muss die körperlichen Folgen tragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher könnte man jetzt den Eindruck gewinnen, physiologisch richtiges Sitzen ist kompliziert. Ist es auch. Jedoch nur für die Menschen, die nicht richtig sitzen können oder wollen. Menschen, die richtig sitzen, denken nicht mehr darüber nach. Es ist etwas völlig Normales. So wie für andere Menschen das "Hocken" oder "Lümmeln" völlig normal ist. Für solche ist es jedoch auch normal, mit Rückenschmerzen und Rundrücken vor einem Arzt zu hocken. Der wiederum hockt auch mit Rückenschmerzen und Rundrücken auf seinem Stuhl. Nur eben im weißen Kittel auf der anderen Seite des Schreibtisches. ;-)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-4570322094875364843?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/4570322094875364843/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/09/wie-man-richtig-aufrecht-sitzt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/4570322094875364843'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/4570322094875364843'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/09/wie-man-richtig-aufrecht-sitzt.html' title='Wie man richtig aufrecht sitzt'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SqoVlRagkqI/AAAAAAAAAJ4/4u-y1KhXWzA/s72-c/sitzend+falsch.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-3248237924431373292</id><published>2009-09-06T16:41:00.013+02:00</published><updated>2010-01-01T09:51:14.782+01:00</updated><title type='text'>Was dagegen tun?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Dafür oder dagegen? Konstruktiv oder destruktiv? Denken oder es sein lassen? ;-) Diese beiden unterschiedlichen Denkarten und Strategien erbringen völlig verschiedene Ergebnisse. In unserer Kultur ist es in der breiten Masse üblich etwas "dagegen zu tun".&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nehmen wir die Castor-Transporte. Wie viele Menschen haben dagegen demonstriert und sich sogar an Gleise angekettet? Wie viele Transporte hat dieses "Dagegen-Tun" verhindert? Richtig, keinen einzigen!&amp;nbsp;Wie viele Menschen haben zum Beispiel beim G8-Gipfel gegen die Globalisierung demonstriert? Ironischerweise in T-Shirts und Jeans, die in China oder Pakistan gefertigt wurden LOL. Hat sich nun irgend etwas Wesentliches an der Globalisierung geändert? Selbstverständlich nicht! Denn die Menschen, die etwas "dagegen" tun wollen, zeigen vor allem eines: einen kollektiven Mangel an kognitiver Begabung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ist das nun auf dem Feld der Medizin und des Körpers? Genau so, wie ich es oben beschrieb. Der Mensch isst zu viel, zu fett, zu häufig und gedankenlos alles, was ihm in einer bunten Pappschachtel mit einem Preisschild angeboten wird. Er raucht und trinkt Alkohol. Er bewegt sich zu wenig und wenn er sich bewegt, dann zu stereotyp wie beim Joggen. Hat er genug getan für seinen Krebs oder seinen Herzinfarkt, gibt es auf der anderen Seite unzählige Mediziner, die Steuermilliarden verschwenden um ein Mittel gegen Krebs und gegen den Herzinfarkt zu entwickeln. Sowohl die eine als auch die andere Seite brauchen einander und bilden ein geschlossenes System. Hüh und Hott eben. Schon in der Werbung für medizinische und pseudomedizinische Produkte finden wir das "Dagegen-Prinzip". Zahnpasten gegen..., Kopfschmerztabletten gegen... und Hustensaft gegen.... Schlussendlich lautet auch die häufigste Frage beim Arztbesuch: Was kann ich dagegen tun? Was der Patient jedoch sinngemäß meint, ist: Was können Sie als Arzt dagegen tun? ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist jetzt auch modern, diesem unintelligenten Verhalten des "etwas dagegen tun" einen intelligenten Farbanstrich zu geben. "Anti" heißt das Zauberwort. Ein Beispiel gefällig? Gern! Zuerst erklärt man die lebensnotwendigen Bakterien zu unseren Feinden, obwohl wir ohne diese nützlichen Lebewesen alle tot wären. Schon auf der Haut leben 205 Gattungen und rund 1000 verschiedene Bakterienarten. Pro Quadratzentimeter Haut sind das ungefähr 100 bis 10000 Bakterien. Später bekämpft man diese enorm wichtigen Lebewesen mit antibakteriellen Wirkstoffen. Übrigens, wenn Sie sich wieder mal ein Antibiotikum spritzen lassen, lassen Sie sich dieses Wort doch mal auf der Zunge zergehen. Antibiotikum bedeutet nämlich: gegen das Leben. Gegen wessen Leben sollte Ihnen als Antibiotikum-Empfänger jetzt dämmern.;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir auf mein Gebiet umschwenken, finden wir ebenso ausnahmslos Methoden und Techniken, die etwas "dagegen" tun wollen. Fitnesscenter gegen Rückenschmerz, Yoga gegen Unbeweglichkeiten, Joggen gegen Übergewicht und Kampfkunst gegen böse Angreifer.;-) Wenn wir alle Mediziner, Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Osteopathen, Chiropraktiker und die Fitnesscenter und Sportvereine zusammenzählen: Kein Mensch in Deutschland dürfte Rückenschmerzen haben und alle müssten topfit sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch weil unsere Zeitgenossen immer nach dem ewig gleichen "etwas dagegen tun"-Muster denken, müssen sie neben so vielen anderen Problemen ;-) auch unbedingt Rückenschmerzen haben. Denn diese Art zu denken setzt etwas ganz Wesentliches voraus: Zuerst muss man erstmal etwas "haben". Als Erstes muss man durch sein Denken und durch seine Lebensweise ein Problem kreieren. Anschließend kann man sich mit voller Wucht auf das Problem stürzen, endlich etwas "dagegen" tun und stolz auf sich sein. Dass der Mitbürger sich wie ein Hamster im Laufrad dreht, registriert er kaum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie denkt man nun richtig? Ganz einfach: Man denkt in "Dafür". Was kann ich dafür tun, dass Atom-Kraftwerke abgeschaltet werden? Ich könnte Umwelttechnik studieren und eine neue Form der Energiegewinnung entwickeln oder bekannte Verfahren wie die Brennstoffzelle zur Serienreife bringen. Das nenne ich konstruktiv. Das ist schon etwas anderes, als sich mit einem Pappschild vor ein Atomkraftwerk zu stellen und "dagegen" zu demonstrieren. Ob das das Atomkraftwerk wirklich interessiert? :-D&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man macht auch keine Diät und tut auch sonst nichts "gegen" sein Übergewicht. Man lässt weg, was zum Übergewicht führte. So kommt man wie von allein zum schlanken Körper. Es ist ein schöner Kreis, wenn man durch sein Handeln erst Probleme schafft und dann stolz darauf ist, weil man etwas "gegen" seine Probleme tut. Auf meinem Gebiet ist es ähnlich. Diejenigen, die unbedingt etwas gegen ihre Unbeweglichkeit tun wollten, würde ich heute noch als stocksteif bezeichnen. Diejenigen, die etwas für ihre körperliche Beweglichkeit und Gewandtheit tun wollen, kommen dagegen sehr schnell voran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Senmotic red Student konstruierte in seinem Kopf einmal ein lebensfremdes Konstrukt und bat mich dann um die Antwort: Angenommen, mich würde ein Kampfkunstmeister herausfordern und dann im Kampf gegen mich verlieren. Wenn der Master of Desaster schlau wäre, würde er ja dann von mir lernen wollen. Ob ich ihn als Student akzeptieren würde? Meine Antwort lautete zweimal nein. Zuerst, warum sollte man einen Verlierer als privaten Student akzeptieren? ;-) Und zweitens, ist dieser Mensch der Hellste nicht und hat den Lauf der Dinge nicht verstanden. Man kämpft nie gegen andere, man kämpft immer für sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Eben gerade während ich diesen Blog schreibe, bekomme ich einen Anruf aus einem Callcenter. Irgendjemand möchte mir für viel Geld verkaufen, was kein Mensch braucht. Als ich dankend das Produkt ablehne, tönt es aus der Leitung: Was spricht dagegen? Durch einen Druck auf eine Taste ließ ich den Anrufer wieder allein im Daten-Nirvana zurück. ;-D&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-3248237924431373292?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/3248237924431373292/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/09/was-dagegen-tun.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/3248237924431373292'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/3248237924431373292'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/09/was-dagegen-tun.html' title='Was dagegen tun?'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-6239997498754349377</id><published>2009-09-05T17:40:00.017+02:00</published><updated>2010-01-06T08:45:31.578+01:00</updated><title type='text'>Wie man seinen Körper dauerhaft dehnt (Teil 3)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Gesteuert wird unser Muskel- und Skelettsystem von Gehirn und Rückenmark. Diese Steuerungsmechanismen sind Millionen Jahre alt, fest in uns verankert und wir haben keinen Zugang um in die Steuerung eingreifen zu können.&amp;nbsp;Oder können Sie Ihr &lt;a href="http://www.de.wikipedia.org/wiki/Musculus_biceps_brachii"&gt;Bizeps&lt;/a&gt;&amp;nbsp;umfunktionieren? So dass er etwas anderes tut als z. B. Ihren Unterarm zu beugen und zu drehen?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Muskeln werden von unserem Nervensystem in einer genau definierten unumkehrbaren komplexen Reihenfolge angesteuert. Wenn dem nicht so wäre, könnten wir beispielsweise keinen Schritt tun. Denn so wie in einem Getriebe ein Zahnrad in das andere greift, müssen auch die Muskeln mit dem richtigen Tonus und in der richtigen Abfolge angesteuert werden. Das bedeutet zum Beispiel: Es gibt eine genau definierte Abfolge, wie man aus dem Liegen aufsteht. Diese Bewegungsfolge ist bei jedem Menschen gleich. Häufig kann man jedoch beobachten, dass Menschen ganz unterschiedlich vom Liegen in das Stehen kommen. Das zeigt auf einer tiefen Ebene nur, wie gestört das Nervensystem ist. Oberflächlich sehen wir, wie ganz einfache, leicht ablaufende Bewegungsabfolgen durch umständliche Bewegungsmuster ersetzt wurden. Es ist auch für mich immer wieder erstaunlich, wie sehr sich Menschen beim Aufstehen aus einer liegenden Position "anstrengen" und sogar ihren Atem anhalten. Tödlich übrigens, wenn es zu lange dauert bis man steht. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie identisch unser Muskel- und Nervensystem ausgebildet wird, können Sie bei einem Baby sehen. Bei allen Babys auf der Welt wird zuerst der Kopf von allein gehalten und auf dem Körper balanciert. Später kann das Baby im Liegen seinen Rücken besser kontrollieren und den Kopf auch im Liegen anheben und halten. Unter Millionen kleiner Erdenbürger werden Sie keine Unterschiede im Bewegungslernen und in der Bewegungsausführung entdecken. Gleiche Muskeln an der gleichen Stelle und ein identisches Steuerungssystem ergeben nun mal sichtbar identische Bewegungsmuster.&amp;nbsp;Eine ältere Waldorf-Kindergärtnerin hielt einen Vortrag darüber, wie Kinder zeichnen lernen. Ich fand den Vortrag sehr interessant. Sie beschäftigte sich schon viele Jahre mit diesem Thema. Aus der ganzen Welt wurden ihr Kinderzeichnungen zugesendet. Sie konnte eindrucksvoll nachweisen, dass alle Kinder in der gleichen Reihenfolge mit den gleichen Symbolen zu zeichnen beginnen, egal aus welchem Erdteil sie kommen, welcher Konfession sie angehören und welche Ausbildung die Eltern hatten. Sie beginnen sogar alle an der gleichen Stelle auf dem Blatt. Wenn ich mich recht besinne, war es eine Sonne auf der linken Seite des Blattes. Später, im genau gleichen Entwicklungsalter, bekam die Sonne ein Gesicht und wanderte auf die rechte Seite des Blattes. Einige Wochen später begannen die Kinder ein Haus zu zeichnen. Wieder einige Wochen später stellten sie eine komplexe Beziehung zwischen der Sonne und dem Haus her und zeichneten Sonnenstrahlen, die in Richtung Haus gingen. Offensichtlich ähnelt sich auch die Struktur unseres Gehirns in frühen Jahren und es gibt wesentliche Gemeinsamkeiten, wie sich das Gehirn vernetzt. Wir scheinen die Welt erstmal alle gleich zu begreifen und zu interpretieren, bevor sich individuelle Merkmale herauskristallisieren.&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&amp;nbsp;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Wenn man schon dehnt, (wobei die Frage erlaubt sei, warum man erst zulässt, dass man verkürzt) muss man unbedingt die richtige Reihenfolge der Ansteuerung der Muskulatur beachten. Also mit seinem Nervensystem arbeiten. Die meisten Dehnungsmethoden dehnen jedoch am Nervensystem vorbei und machen irgendetwas irgendwie irgendwann irgendwo. ;-) Hauptsache es brennt, man hat sich angestrengt und man fühlt sich danach kaputt. Dazu kommt, dass man &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=faszien&amp;amp;stat=6"&gt;Faszien&lt;/a&gt; als tiefgreifende Ursache für Verkürzungen völlig außer Acht lässt. So ist man gezwungen immer wieder zu dehnen. Jeder, der sich mit herkömmlichen Dehnungsmethoden wie dem östlichen Yoga oder dem westlichen Stretching beschäftigt, spürt dieses Phänomen am eigenen Körper.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Wobei es ja nicht Sinn des Lebens sein kann, sein Leben lang Stretching zu betreiben und jeden Tag zwei Stunden hierfür zu opfern. Sie sollen leben und nicht stretchen. Oder haben Sie schon mal einen unserer nächsten Verwandten, einen Affen, beim Stretching gesehen? Ich frage mich auch, wie Pferde, Kühe und Vögel so ganz ohne Stretching auskommen und trotzdem auf die Sekunde topfit sind? Übrigens ganz ohne Erwärmung und ohne sich etwas zu zerren oder zu reißen. Tja, wer hätte schon gedacht, dass ein Körper so einfach funktioniert? ;-)&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Die gleichen nervalen und motorischen Steuerungsmechanismen finden wir auch bei unseren Kleinkindern, wenn sie das Laufen lernen. Unbestritten landen alle Kinder beim Nach-Vorn-Fallen auf dem Bauch und heben den Kopf dabei an. Ebenso plumpsen alle Kleinkinder beim Nach-Hinten-Fallen auf den Po. Der nicht-denkende Mensch hingegen erlernt, eben weil er Fallangst hat und schon angespannt ist, wieder Fallübungen. Selbstverständlich nicht in der nerval und muskulär vorgesehenen Reihenfolge und wie er als Kind schon mal gefallen ist. Sondern mit Abrollen und dergleichen mehr.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Es gibt sogar ganze Systeme, wo dieser Schwachfug der "Fallschule" Methode hat. Denken Sie nur an Judo oder Aikido. Im Übrigen muss man auch Kindern das Abrollen über die Schulter mit angespannten Bauchmuskeln erst beibringen. Es wird ihnen quasi von außen aufgedrückt und sie verlernen, ganz natürlich zu fallen. Sicher haben die Kinder beim Erlernen der Fallschule und im Judotraining viel Spaß. Ein Besuch bei McDonald´s kann sicher auch Freude bereiten und der Burger kann sogar schmecken. Ob es gesund ist und der Entwicklung des Kindes dient, wird nicht nur von mir stark bezweifelt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Unzählige fernöstliche Methoden wie Tai Chi oder Chi Kung entstanden auch, weil der "kluge" Mensch Tiere beobachtete und sich wie eine Schlange oder eine Kranich bewegen wollte, obwohl er ein Mensch ist. Wie minderbemittelt käme uns eigentlich ein Bär vor, der einen Kranich beobachtet und seine Zeit mit "Übungen" verbringt, um sich wie ein Kranich zu bewegen? :-D Nun ja, viel schlimmer wäre es, wenn die Tiere auf den Menschen schauen würden, um sich wie ein Zweibeiner zu bewegen. Wer will schon die Tiere beim Rumpeln und Humpeln beobachten und wem würde es schon gefallen, wenn einem die Vögel ständig auf den Kopf plumpsen, weil sie beim Fliegen vor Anstrengung den Atem anhalten? ;-)&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Westliche Methoden hingegen arbeiten in der Regel alle nach dem ewig gleichen Prinzip: Mach Dich steif, damit Du beweglich wirst. Dieses Prinzip kann auf Menschen, die Ahnung haben, sehr erheiternd wirken. Wenn Sie aus dem Stehen mit Ihren Händen nach vorn auf den Boden fassen wollen, ist die normale Ausführung so: Hüftgelenk beugt - Knie beugt - Rücken bleibt lang und konkav - Brust bleibt lang und konvex. Wenn der Oberkörper in etwa waagerecht ist, wird aus konkav konvex und aus konvex konkav. Der Rücken wird rund und wir berühren mit den Händen nun den Boden. Um den Rücken und die Beinrückseiten zu dehnen, verlangen nun die "Dehnungsexperten" man soll seine Knie steif halten und keineswegs beugen. Was bis dort noch nicht vorgedrungen ist: Der liebe Gott hat uns die Knie gegeben, eben damit man bis auf den Boden langen kann. Der liebe Gott hat uns überhaupt Gelenke gegeben, damit wir beweglich sind. Ich glaube, er wäre not amused, könnte er sehen, dass wir die Kniegelenke freiwillig steif halten, uns damit selbst behindern und dann mit den Händen den Boden erreichen wollen. ;-)&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Stellen Sie sich vor, eine Katze wollte mit ihrer Schwanzspitze ihre Nase erreichen. Um ihre Beweglichkeit im Hinterteil zu testen, hält sie ihren Rücken total steif und bewegungslos. Sie erreicht mit ihrer Schwanzspitze nicht mal das Ohr. Sie ist total enttäuscht und sagt: Mann, Mann, Mann ... bin ich steif im Hinterteil. Das hätte ich nicht gedacht. Da muss ich ja unbedingt was für mich tun ... gleich mal kucken wie Schlangen und Kraniche sich so bewegen. ;-)&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Strecken Sie doch mal Ihren Arm nach vorn. Nun versuchen Sie, mit den Fingerspitzen Ihre Nase zu berühren. Beugen Sie jedoch auf keinen Fall das Ellbogengelenk. Das geht gar nicht, sagen Sie? Quatsch, klar geht das. Sie sind nur zu steif. Sie müssen mehr dehnen. ;-) Bei den Beinen, die evolutionär bedingt ähnlich wie die Arme aufgebaut sind (schließlich waren wir mal Vierfüßler), will man jedoch unbedingt die Knie steif halten und den Boden berühren.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Wenn Sie normal stehen, werden Sie auch bemerken, dass kein einziges Gelenk in Ihrem Körper gestreckt ist und alle Gelenke leicht gebeugt sind. Dafür gibt es auch einen Grund: Seit Millionen Jahren müssen Sie bei Gefahr blitzschnell reagieren. Gelenke brauchen Restspiel und sollen sich blitzschnell beugen und/oder strecken können. Wären die Gelenke überstreckt, müssten Sie sie erst lösen um sie in jede Richtung bewegen zu können. Das kostet die Zeit, die der Mensch im Überlebenskampf gar nicht hatte. Selbst wenn es nur Bruchteile von Sekunden dauert, der Bruchteil einer Sekunde ist die Zeit, die ein Tatzenhieb eines Tigers oder der Fauststoß eines Menschen braucht.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Dehnung darf nur einen Zweck haben: Nicht Sie zu dehnen, sondern die Funktion des Körpers zu verbessern. Es nützt Ihnen überhaupt nichts, wenn Sie sehr beweglich sind und ein drittklassiger, stocksteifer Rummelboxer haut Ihnen was an die Backen, so dass Sie im evolutionären Wettstreit ausscheiden. Evolutionär gesehen überlebt nicht der Stärkste. Sonst gäbe es heute noch die Dinosaurier. Es überlebt allein der Anpassungsfähige. Anpassungsfähig ist, wer in jeder Situation funktionell agiert und reagiert. Kunststückchen wie Spagat oder Flickflack sind keine Funktion und eigentlich brotlose Kunst. ;-)&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Jetzt möchten Sie nun sicher wissen, wie man richtig und dauerhaft dehnt? Das verrate ich Ihnen hier nicht. Der Blog soll Sie zum Denken und Hinterfragen anregen, jedoch keine fertigen Lösungen anbieten. Die Praxis erleben Sie in den &lt;a href="http://www.senmotic.eu/"&gt;Senmotic blue Sitzungen&lt;/a&gt;. Oder im &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_red.php?Go=start"&gt;Senmotic red&lt;/a&gt;. Oder Sie besuchen das &lt;a href="http://senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=Zig-ZagTraining&amp;amp;stat=3"&gt;Zig-Zag-Line Training&lt;/a&gt; in Leipzig. Sie können oder wollen das alles nicht? Dann interessieren Sie richtige Dehnung und pure Funktion auch nicht wirklich. ;-&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-6239997498754349377?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/6239997498754349377/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/09/wie-man-seinen-korper-dauerhaft-dehnt.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/6239997498754349377'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/6239997498754349377'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/09/wie-man-seinen-korper-dauerhaft-dehnt.html' title='Wie man seinen Körper dauerhaft dehnt (Teil 3)'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-8925883830242158043</id><published>2009-09-02T12:41:00.011+02:00</published><updated>2010-01-01T09:58:36.917+01:00</updated><title type='text'>Ist eine Senmotic blue Ausbildung teuer?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Klar ist sie auf den ersten Blick teuer. 25.000 Euro zzgl. MwSt. für den &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=certified&amp;amp;stat=4"&gt;Certified Practitioner of Senmotic blue&lt;/a&gt; sind kein Pappenstil und die Leute, die das Geld eben mal so einfach hinblättern sind so zahlreich nicht. Was die Ausbildung wirklich wert ist und was man für sein Geld bekommt, weiß man jedoch erst, wenn man die Ausbildung absolviert.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und noch mehr weiß man es, wenn einem klar wird, welche Möglichkeiten mit &lt;a href="http://www.senmotic.eu/"&gt;Senmotic blue&lt;/a&gt; in der beruflichen Selbstverwirklichung entstehen und welche Einnahmen generiert werden können. In der Regel verdient man sich auch schon während der Ausbildung ein erkleckliches Sümmchen dazu und manche unserer Practitioner erwirtschafteten den kompletten &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=Preise&amp;amp;stat=4"&gt;Ausbildungspreis&lt;/a&gt; und ihre Lebenshaltungskosten schon im ersten Jahr ihrer Selbstständigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir schließen mit unserem zukünftigen Practitioner auch einen Lizenzvertrag ab. In diesem ist unter anderem geregelt, dass man für seine Stadt/Gebiet einen exklusiven Gebietsschutz erhält. Die alleinige Nutzung der international geschützten Marke "Senmotic" ist ein ungeheurer Wettbewerbsvorteil. Der Wettbewerb und Druck aus den eigenen Reihen entfällt. Auch das gegenseitige Übertreffen durch aberwitzige Wortschöpfungen, die angebliche eine noch bessere Methode versprechen ;-) oder die Suche nach einer weiteren therapeutischen Methode, nur um sich irgendwie vom Wettbewerb abzuheben, entfällt ebenfalls. Man ist quasi der Senmotic-König in seiner Stadt ;-), kann in Ruhe arbeiten und sich auf sich selbst konzentrieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis vor kurzem finanzierten wir die Ausbildung vor. Doch da der Bewerber die komplette MwSt. vorab über mich als staatlich vereinnahmter Steuereintreiber an das Finanzamt zahlen musste und es sich auch sonst finanztechnisch nachteilig für den Bewerber gestaltete, sind wir davon abgekommen. Es besteht ja immer noch die Möglichkeit, die Ausbildung bei einer Bank über einen Kredit zu finanzieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Völlig neu ist, dass auf Antrag die Senmotic International auch Stipendien zur Senmotic blue Ausbildung vergibt. Dabei werden die kompletten Ausbildungskosten von der Senmotic International getragen. Um ein Stipendium zu erlangen, sind vom Bewerber zu den allgemeinen &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=WaswirvonIhnenerwarten&amp;amp;stat=4"&gt;Voraussetzungen&lt;/a&gt; für eine Senmotic blue Ausbildung noch drei zusätzliche Punkte zu erfüllen:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li style="text-align: left;"&gt;Es ist eine umfangreiche Anatomiearbeit mit den Bewerbungsunterlagen einzureichen. Zu beantworten sind 15 Fragen. Dabei geht es vor allem um lebendige Anatomie. Tote Bücher-Anatomie oder eine Kopie der Wikipedia ;-) sind nicht erwünscht. Wichtig ist nicht unbedingt, dass der Bewerber alle Fragen komplett richtig beantwortet, sondern wichtig ist, dass er sich eigene Gedanken macht.&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: left;"&gt;Der Bewerber verpflichtet sich, mit Ausbildungsbeginn für 5 Jahre kostenpflichtiger Lizenznehmer der Senmotic International zu werden.&lt;/li&gt;&lt;li style="text-align: left;"&gt;Der Antragsteller bietet sowohl Senmotic blue als auch Senmotic red in einem eigenen Center an.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Werden die Voraussetzungen vom Bewerber erfüllt, kann bei Eignung in einem Auswahlverfahren dem Antrag für das Stipendium stattgegeben werden. Die Ausbildungskosten in Höhe von 25.000 Euro zzgl. MwSt. werden in diesem Fall von der &lt;a href="http://www.senmotic.eu/"&gt;Senmotic International&lt;/a&gt; getragen.&amp;nbsp;Wie Sie sehen, gibt es verschiedene Wege eine Senmotic blue Ausbildung zu absolvieren. Und sofern man keine eigenen Gedanken scheut und sich vorab intensiv mit lebendiger Anatomie auseinandersetzt, kann eine Berufsausbildung in der Senmotic International sogar sehr, sehr günstig sein.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-8925883830242158043?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/8925883830242158043/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/09/ist-eine-senmotic-blue-ausbildung-teuer.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/8925883830242158043'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/8925883830242158043'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/09/ist-eine-senmotic-blue-ausbildung-teuer.html' title='Ist eine Senmotic blue Ausbildung teuer?'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-7790064112957896507</id><published>2009-08-31T10:01:00.014+02:00</published><updated>2010-01-01T10:00:16.788+01:00</updated><title type='text'>Ist Senmotic blue teuer?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Selbstverständlich, sonst wäre es doch nichts wert. ;-) Mal im Ernst, das liegt wie immer an jedem selbst. Ihre individuelle Einkommensstruktur legt fest, was Sie für "teuer" halten. Für viele Menschen ist ein Porsche teuer. Wenn man quasi mit einem geringen Einkommen auf das Auto blickt. Sieht man mit einem großen Einkommen auf das Auto, kann es sehr günstig sein.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mir geht es übrigens genauso wie Ihnen. Gemessen am Einkommen so mancher meiner Klienten bin ich bettelarm. Verglichen mit ein paar Milliarden Menschen auf diesem Planeten bin ich sehr reich. Die Perspektive macht es. Und den Kopf kann man ja auch drehen, damit sich die Perspektive ändert. ;-) Genauso verhält es sich mit &lt;a href="http://www.senmotic.eu/"&gt;Senmotic blue.&lt;/a&gt; Es kann teuer sein oder sehr günstig. Je nach Perspektive und Bereitschaft den Kopf zu drehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So mancher an Senmotic blue Interessierte winkt bei Nennung des Preises ab und sagt: "Das" ist mir zu teuer. Dieses "Das" ist jedoch keine Alufelge, keine Hose und auch kein Fernseher. Sondern das "Das" ist man selbst. ;-) Mit Senmotic blue investiert man in sich und in seine Zukunft. Ein bestens und langfristig funktionierender Körper ist nun mal Ihr einzig echtes Kapital. Und Ihr Kapital sollten Sie steigern oder zumindest erhalten. Das verraten Ihnen schon die windigen Anlageberater jeder seriösen Bank. :-D&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man trifft so einige Körper, von denen die eigenen Besitzer nichts halten und selbst einschätzen, dass er nichts wert ist. ;-) Fragt man dann diese Zeitgenossen, was denn am wichtigsten im Leben sei, kommt wie aus der Pistole geschossen: die eigene Gesundheit. Schaut man jedoch, was unsere Mitbürger tatsächlich für ihre Gesundheit tun und wie viel sie in ihre Gesundheit investieren, entdecken wir eine riesige Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die Mär von der angeblich an erster Stelle stehenden Gesundheit ist wohl eine der größten privaten Lebenslügen unserer Zeit. Ein Narr, wer auf seine eigene Lüge reinfällt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5376035207029929410" src="http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SpuDiY8DNcI/AAAAAAAAAI4/FZy45PiNvQk/s400/Frank+Demann.jpg" style="cursor: pointer; height: 283px; width: 400px;" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Senmotic blue - aktive Gesundheitsvorsorge für den eigenen Körper&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-7790064112957896507?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/7790064112957896507/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/08/ist-senmotic-blue-teuer.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/7790064112957896507'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/7790064112957896507'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/08/ist-senmotic-blue-teuer.html' title='Ist Senmotic blue teuer?'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SpuDiY8DNcI/AAAAAAAAAI4/FZy45PiNvQk/s72-c/Frank+Demann.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-973054732172549632</id><published>2009-08-25T09:10:00.024+02:00</published><updated>2010-01-01T10:03:57.789+01:00</updated><title type='text'>Der 6. Sinn</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Gemeinhin bezeichnet man den Körpersinn für die Bewegungsempfindung und die Lage im Raum als 6. Körpersinn. Dieser 6. Sinn ist überlebenswichtig. So kann man blind oder taub geboren werden oder ohne Geruchssinn auf die Welt kommen und trotzdem seinen Platz im Leben finden. Ohne Körpersinn könnte man als Baby jedoch nicht überleben. Dass über diesen 6. Sinn eine weitere neuro-motorische Funktion gesteuert wird, ist nur ganz wenigen Menschen bekannt. Und selbst diese Menschen trainieren ihre Neuro-Motorik fern jeglichen Verständnisses für physiologische und anatomische Tatsachen.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die neuro-motorischen Rezeptoren für den 6. Sinn liegen größtenteils in den &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=faszien&amp;amp;stat=6"&gt;Faszien&lt;/a&gt;. Diese sind so reichhaltig damit bestückt, dass dieses Bindegewebe sogar als größtes Sinnesorgan des Menschen gilt. Besonders die oberflächliche Faszie, die dicht unter der Haut liegt, enthält unzählige dieser Rezeptoren. Interessanterweise haben unsere biomechanischen Forschungen ergeben, je mehr die Faszien unter Spannung stehen, umso mehr nehmen die Eigenwahrnehmung und das Körpergefühl ab. Proportional dazu steigen jedoch die Schmerzen in einzelnen Körperteilen und ein Gefühl der Unbeweglichkeit stellt sich ein. Man sollte auch wissen, dass das fasziale Bindegewebe evolutionär betrachtet wesentlich älter als das Nervensystem ist und ein eigenständiges Kommunikationssystem des Körpers darstellt. Es ist 10-20 mal so schnell in der Weiterleitung von Reizen. Möglicherweise liegt auch darin der Grund, warum wir im &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_red.php?Go=start"&gt;Senmotic red &lt;/a&gt;so schnell auf Berührungsreize reagieren, dass das menschliche Auge und die dummerweise in einer Selbstverteidigungssituation uns Berührenden;-) damit überfordert sind und unseren blitzschnellen Bewegungen nicht mehr folgen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Senmotic red haben wir mit dem &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=WarumRed?&amp;amp;stat=6"&gt;Senmotic Programming&lt;/a&gt; eine weltweit einzigartige Methode, um die neuro-motorische Funktion des 6. Sinns wieder zum Leben zu erwecken und bis zu einem unglaublichen Grad mit einem Partner zu sensibilisieren. Dabei teilen die neuro-motorischen Berührungssensoren in den Faszien unserem Nervensystem die Berührungsrichtung, die Stärke der Berührung und sogar die Geschwindigkeit mit. Unsere Druckrezeptoren reagieren so fein, dass wir in der Lage sind zu spüren, ob eine Berührung einen Druck von 0,106 g oder nur von 0,101 g ausübt. Selbst so eine minimale Druckdifferenz von 0,005 g wird eindeutig erkannt. Doch im Senmotic Programming gehen wir noch einen Schritt weiter und erreichen noch viel, viel mehr als nur eine gesteigerte Sensibilität. Denn die Berührungssignale geben dem Gehirn die nötigen Informationen, um selbst minimalsten Druck durch den Partner in folgerichtige Bewegung umzusetzen. Dabei verfolgt das Senmotic Programming mehrere Ziele, die sich ergänzen und gegenseitig befruchten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5373834318149698114" src="http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SpOx1y8dwkI/AAAAAAAAAIY/Z9DhQVReCA8/s400/Senmotic+red.jpg" style="cursor: pointer; height: 320px; width: 384px;" /&gt;   &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Muskeln und Gelenke funktionieren wieder automatisiert und vom Stammhirn gesteuert in der richtigen Reihenfolge. Große Gelenke bewegen sich vor den Kleinen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=zig-zag-line&amp;amp;stat=6"&gt;Zig-Zag-Line&lt;/a&gt; soll wieder erlernt werden und in fast jeder Situation als erstes Bewegungsmuster im Körper stattfinden.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die eigene neuro-motorische Adaption an die Bewegungen des Partners wird bis zu einem fast schon an Zauberei grenzenden Grad gesteigert.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Das eigene Körpergefühl soll gesteigert werden und auch Körperteile, für die wir das Gefühl verloren haben, sollen wieder in den Körper integriert werden.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Es soll sich ein großer Bewegungsreichtum "erfühlt" werden und die Reaktionsfähigkeit und die Reaktionsgeschwindigkeit erhöhen sich um das Mehrfache.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Begonnen wird im Senmotic Programming mit der partnerschaftlichen Schulung der Arme. Über die Arme werden nach und nach immer mehr Muskelgruppen in der physiologisch richtigen Reihenfolge zugeschaltet und in Ganzkörperbewegungen eingebunden. So dass der Mensch wieder in korrekten Muskelketten als Einheit funktioniert und nicht in Einzelteilen. Zudem wird am eigenen Körper erfahren, dass der Muskeltonus nerval von innen geregelt wird und man, sobald man bewusst oder unbewusst von "außen" anspannt, die korrekte Muskelkette unterbricht. Faszien sind dabei die Impulsgeber für Bewegung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem hohen Muskeltonus kann man die Vorspannung der Faszien als Impulsgeber für Bewegung nur ungenügend nutzen. Das Bewegen mit zu viel äußerer Muskelkraft führt auch zu ruckartigen Bewegungen. Der elastische Bewegungs-Flow geht verloren. Hinzu kommt ein Verlust an Ökonomie. Es finden umständlich vorbereitende Bewegungen wie beispielsweise Schwung holen oder Anspannen statt, um die eigentliche Bewegung beginnen zu können.&amp;nbsp;Sehr häufig wird die eigene Anspannung auch von vielen Menschen fälschlicherweise als "Kraft" gefühlt und missgedeutet. Doch die eigene Kraft kann man nicht fühlen. Kraft ist ganz simpel ausgedrückt Masse x Beschleunigung. Und nicht Masse x gefühlte Anspannung. Mehr zu diesem Phänomen finden Sie in meinem Buch &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=BuecherBlue&amp;amp;stat=7"&gt;"Muskelirrtümer"&lt;/a&gt; und auch in unserer &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=PodcastSerie&amp;amp;stat=7"&gt;Podcast-Serie&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist auch von Vorteil, den Körper komplett! in Slow Motion zu bewegen. Denn nur mit äußerst langsamen Bewegungen erreichen wir über zahlreiche neuro-motorische Nervenendigungen in den Faszien unser Nervensystem und können jahrelang eingeschliffene, umständliche Bewegungsgewohnheiten durch funktionelle und ökonomische Bewegungsmuster ersetzen. Und nur mit äußerst geringem Ausgangsdruck spüren wir feinste Druckunterschiede und können diese sofort in Bewegung umsetzen. Dabei sollen immer mehr funktionelle Bewegungen richtigerweise spontan erzeugt werden und nicht durch Vorgabe des Senmotic red Mentors.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Übrigen wird im Senmotic Programming nicht trainiert, geübt oder gar geschwitzt (igitt, igitt ;-)). Gerade bei Bewegung ist Schweiß immer ein Zeichen dafür, dass man unnütz Energie in Wärme statt in Bewegung umgewandelt hat. Denn der Schweiß soll den Körper kühlen. Lesen Sie hierzu auch den Beitrag über &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=Entropie&amp;amp;stat=6"&gt;Entropie&lt;/a&gt;. Im Senmotic Programming frisst nicht der Körper, sondern das Gehirn die meiste Energie. Es muss sehr aufmerksam sein, ohne sich zu konzentrieren. Es wird mit neuartigen Reizen versorgt und muss diese richtig interpretieren. Und es muss sich, während wir von außen über Berührung und Bewegung lernen, innen völlig neu vernetzen. Deswegen kann man nach einer Stunde Senmotic Programming ganz schön geschlaucht sein. Vor allem muss die Sache an sich auch Spaß machen. Denn ohne dass wir dabei Freude empfinden, gibt es kein wirkliches Lernen. Sondern nur totes Nachahmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann Senmotic red und seine Lernmethoden benutzen, um sich einen überragenden Bewegungsreichtum und eine hohe Bewegungsqualität anzueignen und sogar bis in das hohe Alter weiter zu entwickeln. Im Vordergrund steht immer die Verbesserung der puren Funktion und Ökonomie. Erst daraus entsteht dann auch eine ästhetische Bewegungsqualität. Selbstverständlich kann man Senmotic red auch benutzen, um andere prima zu verhauen.;-) Doch das ist ein anderes Kapitel und würde hier zu weit führen....&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5373833358260918162" src="http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SpOw97FJV5I/AAAAAAAAAIQ/q27iREwtI50/s400/Senmotic+red_1.jpg" style="cursor: pointer; height: 278px; width: 400px;" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Senmotic Programming - neuro-motorisches Lernen mit Spaß&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-973054732172549632?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/973054732172549632/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/08/der-6-sinn.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/973054732172549632'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/973054732172549632'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/08/der-6-sinn.html' title='Der 6. Sinn'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SpOx1y8dwkI/AAAAAAAAAIY/Z9DhQVReCA8/s72-c/Senmotic+red.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-6644217733374299040</id><published>2009-08-18T16:07:00.019+02:00</published><updated>2010-01-01T10:06:33.356+01:00</updated><title type='text'>Wie man sich in Faszien bewegt und Kraft erzeugt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Denjenigen Lesern, die das erste Mal überhaupt mit dem Begriff &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=faszien&amp;amp;stat=6"&gt;"Faszien"&lt;/a&gt; in Berührung kommen, denen empfehle ich vor diesem Blog den Beitrag über Faszien auf unserer &lt;a href="http://www.senmotic.eu/"&gt;Website&lt;/a&gt; zu lesen. Wenn man wissen will, wie man sich mit Faszien bewegt, ist es hilfreich zu simplifizieren und ein ganz einfaches Modell zu benutzen.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Stellen Sie sich vor, Sie hätten in Ihrem gesamten Körper unzählige Gummiseile. Ideal ist es, wenn alle Gummiseile abwechselnd durch das Gewicht der entsprechenden Körperteile wie eine Bogensehne gespannt werden. Verlagert sich durch eine minimale Bewegung das Körperteil, gibt die gespannte Bogensehne die Energie frei. Dieses Prinzip finden wir vor allem beim normalen menschlichen Gehen. So konnte man feststellen, dass sich bei einem federnden Laufstil die Achillessehne wie ein Jojo elastisch verlängert und verkürzt und Energie speichert und abgibt. Während die Muskulatur sich nach einer Erstbewegung kaum noch verkürzt und sich nur noch isometrisch anspannt. Dieses Prinzip findet man auch bei anderen Lauftieren wie Kängurus und Antilopen. Doch beim Menschen tritt dieses Phänomen am deutlichsten hervor. Das gleiche Funktionsprinzip der Energiespeicherung finden wir an der Unterseite des Fußes. Das Fußgewölbe sinkt durch das eigene Körpergewicht etwas ein, der Fuß wird minimal länger und breiter. Die Unterseite wird vorgespannt. Verlagern wir das Körpergewicht für einen Schritt, setzt es die gespeicherte Energie katapultartig frei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass dieses Prinzip der faszialen Vorspannung besonders in der Funktion der Beine und des Gehens gut erkennbar wird, liegt auch daran, weil hier generell die Kraft des Menschen generiert wird. Um Kraft überhaupt zu entwickeln, muss man sein eigenes Körpergewicht in Bewegung versetzen und auf andere Körper übertragen. Das kann beispielsweise ein Fauststoß sein, der auf einen anderen Körper trifft. Steht man dabei auf beiden Füßen, kann man viel weniger Kraft erzeugen und übertragen, als wenn sich beide Fersen elastisch heben. Erst dann wird das Körpergewicht explosionsartig übertragen. Für die K(r)ampfkünstler ;-) unter Ihnen: Hierin ist einer der Gründe zu sehen, warum Bodenkampf generell bei uns im Senmotic red nicht trainiert wird. Haben die Füße keinen Bodenkontakt und können sie sich nicht an einem Widerstand abdrücken, funktioniert der Körper nicht mehr mit faszialer Vorspannung und es kann keine elastische, peitschende Kraft erzeugt werden. Unbestritten ist ein Fauststoß im Liegen fast wirkungslos. Eben weil man sich am Boden relativ kraftlos fühlt, betreiben zahlreiche Grappler für mehr Kraft intensiv Krafttraining. Das ist vertane Zeit! In der Zeit hätte man statt totes Eisen den Kopf benutzen können, um über die Physiologie des Körpers nachzudenken oder um diese &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=BuecherRed&amp;amp;stat=7"&gt;Bücher&lt;/a&gt; zu lesen und dann noch mal nachzudenken.;-) Wenn einer sich dicke Arme, einen steifen Bauch und einen unbeweglichen Brustkorb antrainiert, dann hat er dicke Arme, einen steifen Bauch und einen unbeweglichen Brustkorb. Jedoch nicht mehr Kraft. Übertragen wäre das in etwa so, als würde man an seinem Auto die Reifen aufpumpen und den Kühlergrill panzern in der Hoffnung, dass das Auto dann schneller fahren würde.;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei: Zumindest Teile der Füße, vorzugsweise die Ballen, müssen auf dem Boden stehen. Nur dann entwickeln sich Kraft und die richtige Kraftübertragung. Das Stemmen von Gewichten ist ohne jeden Sinn, wenn man seinen eigenen Körper entgegen jeder Physiologie nutzt. Der richtige Gebrauch des Selbst muss an erster Stelle stehen. Dann kann man über Weiteres nachdenken. Übrigens ist exzessives Krafttraining mit die Hauptursache dafür, das die faszial initiierte geschmeidig-explosive Bewegung im Körper verloren geht. Infolgedessen entwickelt sich der Mensch zum verletzungsanfälligen Grobmotoriker. Eine ganz simple Bewegung reicht und der Grobmotoriker zerrt sich beispielsweise einen Muskel oder klemmt sich angeblich einen Nerv ein (worin eigentlich?).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die durch Vorspannung der Faszien in den Beinen erzeugte Bewegung muss auch locker-leicht durch den Körper in die Arme geleitet werden. Zum einen verhindert schon ein einziger angespannter Muskel die Kraftübertragung. Wer beispielsweise einen leichten &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=BuecherBlue&amp;amp;stat=7"&gt;Rundrücken&lt;/a&gt; sein Eigen nennt, hat auch einen dauerkontrahierten Bauchmuskel. Spätestens bei diesem Muskel wird die Kraftübertragung unterbrochen. Denn der Rectus muss sich mühelos verlängern und dabei verdrehen können. Und genau diese essentielle Funktion ist bei zu kurzen Bauchmuskeln nicht mehr vollumfänglich gegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum anderen muss das Becken mit der Hüftachse hinten im Körper stehen. Geraten die Bauchmuskeln und/oder die Quadriceps, die Beinstrecker, unter Spannung, ziehen sie das Becken nach vorn aus der Mitte des Körpers heraus. Der Mensch steht, geht und sitzt dann mit Hüftachse vorn. Auf dem Bild links sehen Sie einen Studenten des &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_red.php?Go=start"&gt;Senmotic red&lt;/a&gt;. Er steht extra für dieses Foto mit der Hüftachse vorn. Nur um zu verdeutlichen, wie zahlreiche unserer Zeitgenossen stehen. Deutlich ist der eingezogene und angespannte Po zu sehen. Das meinen wir übrigens, wenn wir sagen, zwischen toter Anatomie aus einem Buch und lebendiger Anatomie besteht ein himmelweiter Unterschied. Zu wissen, dass der &lt;a href="http://www.de.wikipedia.org/wiki/Musculus_gluteus_maximus"&gt;Gluteus maximus&lt;/a&gt; den Menschen von hinten aufrichtet, ist das eine. Sehen zu können, ob er es auch wirklich tut und dann noch über die entsprechende &lt;a href="http://www.senmotic.eu/"&gt;Methode&lt;/a&gt; zu verfügen, um die Funktion wieder herzustellen, ist eine ganz, ganz andere Sache. Auch der Rundrücken ist auf dem Foto deutlich zu sehen. Er gehört immer zu einem nach vorn/oben gezogenen Becken dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem rechten Foto sehen Sie meinen Kollegen &lt;a href="http://www.senmoticblue.de/"&gt;Dirk Beckmann&lt;/a&gt;. Er steht korrekt mit der Hüftachse hinten. Der Po ist hinten und streckt mit seinen Muskeln die Hüfte, der Bauch ist lang und trägt den Brustkorb.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5371305628976464770" src="http://1.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/Soq2Atsyw4I/AAAAAAAAAGQ/J0FWuwg8Vr4/s400/rundr%C3%BCcken.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 136px;" /&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5371306132790632242" src="http://1.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/Soq2eCjc3zI/AAAAAAAAAGY/pcTSVg4YJZM/s400/Aufrecht.jpg" style="cursor: pointer; height: 400px; width: 126px;" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nur wenn die Hüftachse anatomisch und physiologisch optimal im Körper steht wie bei meinem Kollegen, hängt das Becken in den Faszienschlingen und dehnt diese durch das Eigengewicht vor. Sie können das selbst überprüfen. Stellen Sie sich wie die Person links im Bild hin und springen Sie aus dem Stand ohne Schwung zu holen nach oben. Bringen Sie nun Ihr Becken weit nach hinten. Sie sollten sich dabei vorkommen wie ein Gorilla oder wie Donald Duck.;-) Dann ist es richtig! Springen Sie nun wieder ohne Schwung ansatzlos nach oben. Jetzt spüren Sie deutlich, dass man mühelos seinen Körper viel höher katapultiert und viel mehr Kraft entwickelt, wenn man die Vorspannung der Faszienschlingen nutzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich könnte hier noch zahlreiche weitere Zusammenhänge erklären. Wie man auch zum Beispiel die Vorspannung der Faszienschlingen des Beckens nutzt, um mühelos die Kraft über Arme und Beine auf andere Körper vollständig zu übertragen. Doch das würde den Rahmen hier sprengen. Wer mehr darüber theoretisch und praktisch wissen und können möchte, dem empfehle ich das &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=Zig-ZagTraining&amp;amp;stat=3"&gt;Senmotic Zig-Zag-Training&lt;/a&gt;. Abschließend sei angemerkt, dass das eigentlich normale fasziale Bewegen auch unsere Beweglichkeit erhält und Gymnastik oder Stretching weitestgehend überflüssig macht. Die Natur hat uns nach den Gesetzen der Ökonomie konstruiert und verschwendet nichts. Nicht mal unsere Zeit.;-)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-6644217733374299040?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/6644217733374299040/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/08/wie-man-sich-in-faszien-bewegt-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/6644217733374299040'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/6644217733374299040'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/08/wie-man-sich-in-faszien-bewegt-und.html' title='Wie man sich in Faszien bewegt und Kraft erzeugt'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/Soq2Atsyw4I/AAAAAAAAAGQ/J0FWuwg8Vr4/s72-c/rundr%C3%BCcken.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-5986176657815548814</id><published>2009-08-12T16:25:00.024+02:00</published><updated>2010-01-01T10:11:42.601+01:00</updated><title type='text'>Kontra macht glücklich</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Beobachten Sie einmal einen Hund oder eine Katze beim Laufen. Sie werden bemerken, wie eine feine Welle durch die Wirbelsäule läuft. Die Welle entsteht, weil sich Vorder- und Hinterteil gegenläufig bewegen. Diese Bewegung nennt man kontralaterale Bewegung.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Eben dieses Bewegungsmuster sorgt dafür, dass die Vierbeiner nicht unter Rückenschmerzen leiden. Denn alle Wirbel sind beim Laufen ständig in Bewegung und verdrehen sich kontinuierlich auch leicht gegeneinander. Obwohl der Mensch jetzt aufrecht geht, gilt dieses Bewegungsprinzip auch für ihn.&amp;nbsp;Schließlich sind wir evolutionär gesehen Vierfüßler. Wenn wir den anatomischen Aufbau des Menschen betrachten, sehen wir an unseren oberen und unteren Gliedmaßen ähnliche Gelenke mit ähnlichen Funktionen. So ähneln sich die Schulter-/Hüftgelenke, die Ellbogen-/Kniegelenke, die Hand-/Fußgelenke und jeweils 5 Finger und 5 Zehen. Durch den aufrechten Gang und die Erhöhung der motorischen Fähigkeiten der Hände haben sich die Gelenke unterschiedlich entwickelt, nerval angesteuert werden sie jedoch immer noch ähnlich. Und sobald Sie sich auf alle Viere begeben und dort rumkrebsen;-) bewegen Sie sich genau wie unsere evolutionären Urahnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch beim modernen Mensch ist die kontralaterale Bewegung enorm wichtig für unsere Beweglichkeit. Nur so bleiben die Wirbelsäule und die sie umgebenden Muskeln geschmeidig und die kräftige Lumbal-Faszie, die den unteren Rücken bedeckt, bleibt elastisch. Kontralaterales Laufen bedeutet für den Menschen: Geht das rechte Bein nach vorn, dann geht gleichzeitig die linke Körperhälfte nach vorn. Geht das linke Bein vor, folgt die rechte Körperhälfte. In unseren Forschungen konnten wir feststellen, dass gerade die Menschen, bei denen die gegensätzliche Bewegung fehlte, besonders häufig unter Schmerzen im unteren Rücken und im Nacken litten und sich auch sonst in diesen Bereichen sehr unbeweglich fühlten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr häufig kann man bei Frauen auch eine Überbeweglichkeit feststellen. Vor allem Frauen aus südländischen Kulturen fallen uns manchmal durch ihren Hüftschwung auf. Im Sinne der Ökonomie mag dieses "Zuviel" zu viel sein. Immerhin will man ja geradeaus laufen und jeder Schwenk zu weit nach links oder rechts kostet Energie und Zeit. Im Sinne der Beweglichkeit und langjährigen Schmerzfreiheit ist ein Schuss mehr kontralaterale Bewegung jedoch als günstiger anzusehen.&amp;nbsp;Beim "normalen" Menschen kann man häufig beobachten, dass die gegensätzliche Bewegung von Ober- und Unterkörper gerade mal noch so beim Joggen stattfindet. Bei manchen Zeitgenossen nicht einmal mehr da. Denn im normalen Gehen werden das Becken und der Oberkörper stocksteif wie aus einem Guss gehalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür gibt es mehrere &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=faszien&amp;amp;stat=6"&gt;myofasziale&lt;/a&gt; Gründe. Einen Grund finden wir an der Vorderseite des Körpers. Fasziale Verkürzungen des M. rectus abdominis, des geraden Bauchmuskels, heben das Becken am Vorderrand an und ziehen den Brustkorb nach unten. Es entsteht eine starre Verbindung. Die Fitnessindustrie mit ihrem übermotivierten Bauchmuskeltraining und dem Schönheitsideal des ganz flachen "Sixpack" sorgt übrigens zusätzlich für eine unelastische Verbindung und fördert damit erst Rückenprobleme und einen Rundrücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Bild sehen Sie das Ergebnis von längerem Fitnesstraining. Der junge Mann kam mit einem stark angespannten Bauch, einem eingezogenen Brustkorb und einem beginnenden Rundrücken zu mir. Sie werden bemerken, wie sich nach nur einer Sitzung der Bauch und der Brustkorb geöffnet haben. Der junge Mann sieht plötzlich auch viel stattlicher aus. Das ist häufig ein angenehmer Nebeneffekt der Senmotic-Sitzungen, sobald man über die Faszien den Muskeln den Raum gibt um sich wieder zu öffnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/Sz27vxLicNI/AAAAAAAAAug/nS3xC1cqxyg/s1600-h/Rundr%C3%BCcken.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/Sz27vxLicNI/AAAAAAAAAug/nS3xC1cqxyg/s640/Rundr%C3%BCcken.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Auf der Rückseite des Körpers finden wir häufig einen sich wie Beton anfühlenden M. quadratus lumborum. Dieser entspringt am oberen, hinteren Beckenrand und setzt an der letzten Rippe sowie an den unteren Rückenwirbeln an. Er hält oft das Becken und auch die Wirbelsäule von hinten wie einzementiert fest. Auf den Bildern kann man gut sehen, wie auch die gesamte Rückseite des jungen Mannes weniger teigig und viel drahtiger aussieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tief im Körperinneren befindet sich der M. psoas major. Ein Muskel, der innen an der Brust- und Lendenwirbelsäule und den Bandscheiben entspringt. Er zieht quer durch den Bauchraum und setzt tief unter den Adduktoren innen am Oberschenkel, am Trochanter minor an. Er ist der einzige menschliche Muskel, der auf einem Röntgenbild zu sehen ist und der einzige Muskel, der den Oberkörper mit dem Unterkörper verbindet. Er bewegt sich beispielsweise zuerst und erst dann wird seine Bewegung auf die Quadricepsgruppe des Beines übertragen und ein Schritt beginnt. In einem wunderbaren Flash kann man die Bewegung des Psoas beim Gehen&lt;a href="http://www.flexikon.doccheck.com/Musculus_psoas_major"&gt; hier&lt;/a&gt; sehen. Außerdem ist er der stärkste Hüftbeuger und schon daran, dass sich viele Menschen nur im Oberkörper beugen statt in der Hüfte, kann man sehen, wie wenig der Psoas genutzt wird und folgerichtig verkümmert. Der Psoas ist auch größtenteils für die Ausprägung der Lordose der Lendenwirbelsäule und deren harmonischen Übergang in die Brustwirbelsäule verantwortlich. Dieser Muskel fühlt sich bei vielen Menschen an wie ein Stahlseil und lässt oft jegliche Elastizität und Geschmeidigkeit vermissen. Durch übermäßige Anspannung verkürzt verhindert er von innen die enorm wichtige Verdrehung von Unter- und Oberkörper beim Gang.&amp;nbsp;Jetzt wird der geneigte Leser auch verstehen, warum man eigentlich zuerst 10 Sitzungen &lt;a href="http://www.senmotic.eu/"&gt;Senmotic blue&lt;/a&gt; absolvieren sollte. Erst muss man wieder für eine ordentliche Funktion und Ordnung im Körper sorgen, bevor man dem Klienten zeigt, wie er seinen Körper wieder richtig nutzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie die kontralaterale Bewegung üben möchten, empfehle ich Ihnen nicht mit den Armen zu schlenkern und die Bewegung von dort einzuleiten. Sondern verwinden Sie Ihren Körper genau zwischen Brustkorb und Becken. Ihre Arme folgen dann dieser Bewegung. Der Kopf wird hingegen relativ ruhig gehalten und "schwebt" über dem sich bewegenden Körper. Fühlen Sie diese Bewegung beim Gehen und experimentieren Sie immer wieder damit. Sollten Sie überhaupt nicht zurecht kommen, empfehle ich Ihnen den Gang zum Senmotic blue Experten oder einem anderen Faszienspezialisten. Dann sollte sich die wichtige kontralaterale Bewegung sehr schnell wieder einstellen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-5986176657815548814?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/5986176657815548814/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/08/kontra-macht-glucklich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/5986176657815548814'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/5986176657815548814'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/08/kontra-macht-glucklich.html' title='Kontra macht glücklich'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/Sz27vxLicNI/AAAAAAAAAug/nS3xC1cqxyg/s72-c/Rundr%C3%BCcken.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-8227568596039742254</id><published>2009-08-08T13:59:00.019+02:00</published><updated>2010-01-01T10:15:18.166+01:00</updated><title type='text'>Wie viel Anatomie braucht das Mensch?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Stellen Sie sich vor, Sie liegen wegen einer Mandel-OP im Krankenhaus. Sie erwachen nach der OP aus der Narkose, ein Arzt steht an Ihrem Bett und klopft Ihnen jovial auf die Schulter: Na, Herr Meier, wie fühlen Sie sich? Die Operation ist gut verlaufen. In ein paar Tagen ist Ihr Knie wieder wie neu. Da lernt man, wie wichtig Anatomie sein kann.;-)&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nun begeht die Medizin den klassischen Fehler, eine einmal gewonnene Erkenntnis oder ein komplettes Modell des Menschen auf alles zu übertragen.&amp;nbsp;Ob Sie Gallensteine haben, einen gebrochenen Arm oder unter Gedächtnisverlust leiden, die Vorgehensweise ähnelt sich immer wieder. Doch gerade in meinem Bereich bringt einen beispielsweise tote Anatomie überhaupt nicht weiter und kann sogar dem einfachen, klaren Denken entgegenwirken. Unter uns: Ein Anatomiebuch auswendig zu lernen, ist maximal eine gute Gedächtnisleistung. Mehr aber auch nicht. Ich kann mich diesbezüglich noch gut an einen Bewerber für eine Senmotic blue Ausbildung erinnern. Der dozierte in einem Endlos-Monolog beim gemeinsamen Mittagessen gescheit daher und prahlte mit seinen Anatomie- und Osteopathiekenntnissen. So nebenbei erklärte er mir gestenreich mit seinem Bücherwissen theoretisch die korrekte Atmung. Saß mir jedoch die ganze Zeit mit überschlagenen Beinen, einem Rundrücken und weit vorgeschobenem Kopf gegenüber. Beim Essen vergaß er die einfache anatomische Tatsache, dass er zwei Ellbogengelenke hat. Bei jedem Bissen, den er sich in den Mund schob, hob er seine Schulter an, weil er seine Arme viel zu steif hielt. Tja, Wissen und Können. Manchmal wie Feuer und Wasser.;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anatomie kommt aus dem Lateinischen und bedeutet sinngemäß "zerschneiden". Das führt dazu, dass das Zerschnittene gezählt und katalogisiert werden muss. Man kann sein Leben damit verbringen. Denn viele Schnitte ergeben viele Schnipsel, die alle benannt und geordnet werden wollen. Weiterführend denken viele Leute, wenn sie Geschnittenes gut aufzählen können und Einteilungen 1:1 erfolgreich wiedergeben, sie wüssten oder könnten etwas. Ein schöner Denkfehler, der uns im Leben regelmäßig begegnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=faszien&amp;amp;stat=6"&gt;Faszien&lt;/a&gt;, die ja im Lateinischen einen "Verbund" bezeichnen, liegt der Fall völlig anders. Diese bilden ein unüberschaubares Netz mit zahlreichen dreidimensionalen Verzweigungen. Sie ziehen quer durch den ganzen Körper und wirken bis in die einzelnen Zellen hinein. Eine Aufteilung in einzelne, klar definierte Einzelfaszien, denen auch noch wie auf muskulärer Ebene klar umrissene Funktionen zugeordnet werden, ist hier völlig unmöglich. Wie die Faszien jedoch zusammenarbeiten, wie gleitfähig und elastisch sie sind, kann man trotzdem ganz klar erkennen. Man muss die individuelle Struktur des Körpers lesen und ein hoch entwickeltes Bewegungsverständnis haben oder sich aneignen. Man muss quasi sehen können, wie sich der Mensch bewegt. Mit dem richtigen Bewegungsverständnis kann man auch sehen, wo im Körper Faszien zu unflexibel sind und die Tätigkeit der Muskeln deutlich einschränken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vereinfacht kann man sagen, dass fasziale Bindegewebe die Grundmatrix des Körpers bilden. Stellen Sie sich einfach ein Gelee oder besser noch eine &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BClze"&gt;Sülze&lt;/a&gt; vor. Darin eingelegt sind Wurst- oder Fleischstückchen. Dazu etwas Möhre und kleine Gurkenscheiben. Diese geben der Sülze eine gewisse Stabilität und Form. Und klar, will man ein Stück Möhre haben, muss man das Gelee zerschneiden und die Möhre frei legen. Dann kann man schöne Untersuchungen mit der Möhre anstellen und wissenschaftliche Schlüsse daraus ziehen;-). Doch wie wichtig das Gelee wirklich ist, wird einem erst klar, wenn man es an einer Seite anstupst. Dann wird wie in einer Welle die Bewegungsenergie durch das ganze Gelee verteilt und es wackelt nicht nur die gegenüberliegende Seite, sondern das ganze Gebilde wackelt in sich. Die Energie fließt überall hin. Je steifer das Gelee nun ist, umso unelastischer reagiert es, umso weniger Bewegungsenergie wird übertragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um Ihnen den Unterschied deutlich zu machen, ob einer in Möhren oder in Gelee denkt, nun folgende kleine Geschichte: An einem unserer &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=modular-training&amp;amp;stat=3"&gt;Modulartrainings&lt;/a&gt; für Körperarbeiter und Therapeuten nahm auch ein Physiotherapeut mit Osteopathieausbildung teil. Im zweiten von drei Modulartrainings geht es vorwiegend um die Struktur der Beine. Wie genau sie unter dem Körper stehen, ob die Unterschenkel gegenüber den Oberschenkeln verdreht sind, wie der Fuß aufsetzt und vieles mehr. Als er das erste Bein seiner Klientin mit &lt;a href="http://www.senmotic.eu/"&gt;Senmotic blue&lt;/a&gt; Techniken behandelt hatte und er diese aufstehen ließ, konnte sie sehr deutlich spüren, dass sie völlig anders geht und sich beim Gehen auch besser mit dem Ballen abstoßen konnte. Auch wir konnten von außen die Veränderungen in der Bewegungsqualität im Verhältnis zum unbehandelten Bein sehr deutlich sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem auch das zweite Bein von ihm behandelt wurde, ließ er die Klientin wieder aufstehen. Diesmal war die Klientin weniger begeistert und ihr skeptischer Gesichtsausdruck verhieß nichts Gutes. Sie rief: Das Bein geht nicht so wie das andere. Es fühlt sich viel steifer an. Der Seminarteilnehmer war sofort der Meinung, man müsse unbedingt noch mal am Psoas arbeiten. Ich ließ dagegen die Klientin auf und ab gehen und analysierte die Bewegungsabläufe. Dabei fiel mir auf, wie wenig sie ihr Knie beim Laufen bewegte. Während beim zuerst behandelten Bein das Knie schön nach vorn ging und das Bein führte, ging das zweite Bein mehr insgesamt und mit nur minimaler Kniebeugung nach vorn. Ich ließ sie auf der Behandlungsliege Platz nehmen, arbeitete kurz an den Faszien der Quadricepsgruppe und forderte sie auf, immer das Knie ganz fein auf und ab zu bewegen. Nachdem die Klientin wieder stand und ihre ersten Gehversuche unternahm, wich ihr skeptischer Gesichtsausdruck einer wahren Begeisterung. Voller Freude rief sie aus: Das Knie schießt ja jetzt wie von allein nach vorn und das Bein geht jetzt wie das andere auch.&amp;nbsp;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;"&gt;Kleiner Tipp von mir an meine Senmotic blue Kollegen! Manchmal hat sich die Struktur des Beines schon grundlegend gewandelt, es könnte anders laufen, benutzt aber weiterhin noch die alten Bewegungsmuster. Deshalb lasse ich in solchen Fällen während der faszialen Arbeit vom Klienten die "richtige" Bewegung dazu machen. So lernt das Nervensystem zeitnah, dass jetzt neue und völlig andere Bewegungen möglich sind. Ja, ja, die lieben Gewohnheiten sind im Nervensystem manchmal sehr hartnäckig.;-)&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Was ich mit obiger Geschichte deutlich machen will: Es macht einen großen Unterschied, ob jemand tote Anatomie gelernt hat und bei einem "Problem" blitzschnell im Geist alle Ansätze und Ursprünge der Muskeln und deren Funktion durchspielt und dann nach Versuch und Irrtum vorgeht. So nach dem Motto: Die Beinbewegung beginnt mit dem M. psoas. Also arbeiten wir erstmal dort. Wenn das Bein immer noch nicht besser läuft, arbeiten wir an der Quadricepsgruppe und so weiter und so fort....&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Oder ob einer dreidimensional auf der Ebene der Faszien denkt und beobachtet, wo die Faszien festhalten und welche Auswirkungen diese mangelnde Elastizität auf die Gesamtbewegung des Körpers hat. Unbestritten braucht man natürlich auch die richtigen Techniken oder ein richtiges System wie Senmotic blue zur &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=methode&amp;amp;stat=2"&gt;Faszienmobilisation&lt;/a&gt;. Mit osteopathischen, chiropraktischen oder anderen manuellen Techniken, die vor allem punktuell und problemorientiert eingesetzt werden, steht man hier auf verlorenem Posten.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Eben weil man Faszien nicht trennen kann und sie alle irgendwie im Körper miteinander verbunden sind, muss man räumlich und in großen Zusammenhängen denken (lernen). So sind Ihr unterer Rücken und Ihr Gesäß faszial mit der Fußsohle verbunden. Und eben nicht durch Muskeln, Knochen und Gelenke voneinander getrennt. Sondern Ihr unterer Rücken, der Po, Ihre Beine und Ihre Füße bilden eine myofaszial-funktionelle Einheit. Wenn wir in der 6. Senmotic blue Sitzung am Gluteus maximus/minimus und auch dem M. piriformis arbeiten, machen wir folgende Erfahrung: Lässt man den Klienten nach der Sitzung aufstehen, bemerkt er kaum die Veränderungen rund um sein Hinterteil.;-) Die merkt er meistens erst, wenn er wieder in seine Kleidung schlüpft und diese anders sitzt. Fast jeder Klient bemerkt jedoch sofort, dass er satter auf der Erde steht. Obwohl am Fuß und speziell an der Plantarfaszie nicht gearbeitet wurde.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Rein technisch hängt das so zusammen: Ihr großer Pomuskel, der Gluteus Maximus setzt mit zahlreichen Fasern an der Faszia lata an. Das ist eine starke, mehrere Zentimeter breite Faszienhülle, die an der Außenseite des Beines nach unten läuft. Diese Bindegewebshülle hält quasi das Bein von außen zusammen, damit unser Oberschenkel nicht nach außen weg bricht. Der Zug und die Spannung der Faszia lata setzen sich über das Kniegelenk, die Außenseite der Wade ohne Unterbrechung bis zur Fußsohle fort. Nach oben gehen viele Fasern nahtlos in die großflächige und sehr stabile Rückenfaszie, die Lumbalfaszie über.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Die Auswirkungen können folgende sein: Wer mit weit ausgestellten Füßen läuft, dessen Außenseiten der Waden stehen häufig unter starker Spannung. Dieser Zug setzt sich nach oben über die Faszia lata, bis in die Gluteal-Faszie des Pos und von dort über die Lumbalfaszie in den unteren Rücken fort. Auch der umgedrehte Weg ist möglich. Verkürzungen im Po (die sehr häufig insbesondere bei Männern oder beispielsweise bei Frauen im Ballett anzutreffen sind) setzen sich in den Lendenbereich fort und ziehen von dort weiter zum Latissimus. Schmerzen im unteren Rücken können die Folge sein. Auch ein hypertoner Latissimus, der uns mit weit abgestellten Armen rumlaufen lässt, ist möglich. Die unter Spannung stehende fasziale Bewegungskette nach unten in Richtung Fuß führt dagegen zu Kompressionen in Fuß-, Knie- und Hüftgelenken mit den allseits bekannten Verschleißerscheinungen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Unverständlicherweise stürzen sich 99% der verschiedensten Therapierichtungen nur auf die symptomatischen Auswirkungen der faszialen Spannungszustände. In der Regel wird dort therapiert, wo es weh tut. Egal, wo es herkommt oder wie es entsteht. Auch 99% der üblichen Trainingsmethoden zur "Gesunderhaltung" sind nur auf Einzelteile des Körpers fixiert und wollen beispielsweise isoliert Ihre Beinrückseiten dehnen, den Latissimus kräftigen oder Ihre Waden trainieren. Diese theoretischen Sichtweisen und die daraus resultierenden praktischen Handlungen gehen weit, aber auch ganz weit an der körperlichen Realität vorbei.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-8227568596039742254?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/8227568596039742254/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/08/wie-viel-anatomie-braucht-das-mensch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/8227568596039742254'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/8227568596039742254'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/08/wie-viel-anatomie-braucht-das-mensch.html' title='Wie viel Anatomie braucht das Mensch?'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-8095885370500553576</id><published>2009-08-04T11:30:00.074+02:00</published><updated>2010-01-01T10:31:20.850+01:00</updated><title type='text'>Wie man seinen Körper dauerhaft dehnt (Teil 2)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Pünktlich jeden Monat erscheint eine Vielzahl neuer bunter Stretching-Bücher und Ratgeber mit tollen, glücklichen Menschen. Menschen, die es so nur gibt, nachdem man die Bilder ausgiebig mit einem Bildbearbeitungsprogramm bearbeitet hat.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nach meiner bescheidenen Auffassung werden die Ratgeber von Leuten verfasst, die hauptsächlich voneinander abschreiben und sich gedankenlos an anderen orientieren. Wie ich zu diesem etwas harten Urteil komme?&amp;nbsp;Eigentlich ist es ganz einfach: Die grundlegende Anatomie und Physiologie aller Menschen ist gleich, war schon immer gleich und wird die nächsten tausend Jahre auch gleich bleiben. Jeder Mensch weltweit hat an der gleichen Stelle einen Bizeps. Jeder Mensch weltweit kann damit nur seinen Unterarm beugen und drehen. Denn auch die Steuerung, das Gehirn und das Rückenmark, ist bei jedem Menschen identisch. Wenn das nicht so wäre, könnte man auch keine Leber verpflanzen oder Nieren spenden. Diese werden ja auch hormonell-nerval gesteuert. Wenn mein Nervensystem in seinen Grundfesten gänzlich anders aufgebaut wäre als das Ihrige, wäre eine Organverpflanzung unmöglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gilt auch für das gesamte Muskel- und Skelettsystem des Menschen. Gleiche Muskeln an der gleichen Stelle im Körper plus ein identisches Steuerungssystem ergeben nun mal gleiche Bewegungsmuster. Ziehen wir das in Betracht, wird klar, dass alle neuen Posen, die in den Stretching-Ratgebern vorgeführt und so ganz anders sein und wirken sollen, schon mal unter einem anderen kitschigen Namen da waren. Selbst unsere Vorfahren, die schon vor 1,7 Millionen Jahren aufrecht gingen, konnten sich aufgrund des identischen Muskel- und Nervensystems nur so bewegen, wie wir uns heute bewegen und haben schon mal alle Körperpositionen irgendwann irgendwie eingenommen. In der Regel eben nur spontan und nicht als  „Übung“. Man kann keine wirklich neuen Bewegungen, Posen oder Übungen „erfinden“. Dafür bräuchten wir ganz plötzlich neue Muskeln oder wir müssten unser Nervensystem umpolen, so dass unser Bizeps plötzlich den Arm streckt und der Trizeps den Arm beugt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige klarsichtig denkende Physiotherapeuten haben aufgrund ihrer negativen Erfahrungen mit zahlreichen Patienten in einem Aufsatz das Stretching der Muskeln überhaupt in Frage gestellt. Sie haben ihre Thesen zur Diskussion an einschlägige Fitnessjournale, Sportmediziner, Autoren und Verlage versandt. Sie baten darin auch um eine kurze Stellungnahme. Was schätzen Sie, wie viele dieser „Stretching-Experten“ sich einer Diskussion stellten? Ja, richtig: 0! In Worten: Null! Immerhin 40-50 Adressaten scheuten den offenen Diskurs und selbst nach einer freundlichen Erinnerung kam keine einzige Stellungnahme zurück.&amp;nbsp;Außerdem muss man ganz deutlich sagen: Gerade medizinisch leicht und schwer Gebildete jeglicher Couleur können ihre auswendig gelernte, tote Bücher-Anatomie weder an sich selbst noch an anderen in Bewegung umsetzen. Ich möchte Ihnen ein Beispiel geben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muskeln entspringen an einem Knochen und setzen an einem anderen Knochen an. Wenn man nun einen dieser Muskeln dehnen will, erscheint es jedem normal denkenden Menschen logisch, dass sich die Knochen voneinander entfernen müssen, damit der Muskel in die Länge gezogen wird. Nun dehnen viele Mitbürger die Rückseiten der Beine, indem sie sich mit einem &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=BuecherBlue&amp;amp;stat=7"&gt;Rundrücken&lt;/a&gt; nach vorn beugen. Jeder spürt nun ein Brennen in den Beinrückseiten und freut sich über die "Dehnung". Was sie jedoch spüren, ist der Widerstand, den die Beinrückseite ausübt, damit man beim Nachvornbeugen nicht mit dem Kopf aufschlägt. Was etwas bedauerlich ist. Immerhin könnte so ein kleiner Schlag das Denken in Gang bringen.;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus physiologischer und anatomischer Sicht fehlt dieser Art der Dehnung jeglicher Sinn. Sie wird jedoch immer wieder gern von "Koryphäen" und "Experten" gebetsmühlenartig empfohlen. Normalerweise braucht man nur die Ursprünge und Ansätze der rückwärtigen Beinmuskulatur (der so genannten Hamstrings) kennen und beobachten, wie weit sich die Ursprünge und Ansätze des Muskels beim Dehnen voneinander entfernen. Die Hamstrings entspringen am Tuber ischiadicum, einem Knochenteil des Beckens. Dieser Knochen befindet sich unter Ihren Pomuskeln. Die Muskeln setzen dann am Schienbein an. Deswegen sollten sich logischerweise für eine wirkungsvolle Dehnung der Beinrückseiten das Becken und die Unterschenkel soweit wie nur möglich auseinander bewegen. Nun schauen Sie sich die beiden Bilder an.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5366204274445941474" src="http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SniWWzKIeuI/AAAAAAAAAD0/Ow4uMx4o9jo/s320/Demann_2.jpg" style="cursor: pointer; height: 320px; width: 231px;" /&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5366204925603831218" src="http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SniW8s6RXbI/AAAAAAAAAD8/ME3u5XKVofg/s320/Demann-1.jpg" style="cursor: pointer; height: 320px; width: 231px;" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Links sehen Sie, wie sich der Abstand bei herkömmlicher Dehnung zwischen Becken/Po und den Knien/Unterschenkeln kaum verändert. Selbst wenn man noch tiefer geht, entfernt sich das Becken nur minimal vom vor Ort verharrenden Schienbein. Rechts sehen Sie, wie sich richtigerweise das Becken und die Schienbeine weit voneinander entfernen. Je tiefer man geht, umso mehr weichen die Körperteile auseinander. Umso länger werden folgerichtig die Hamstrings. Diese Art sich zu bewegen ist die physiologisch richtige und wir bezeichnen sie als &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=zig-zag-line&amp;amp;stat=6"&gt;Zig-Zag-Line.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die große Masse der Menschen hält jedoch ihr Becken und ihre Beine viel zu steif und beugt bei jeder Gelegenheit wie im linken Bild den  Oberkörper mit einem Rundrücken nach vorn. Zum Ausgleich besuchen sie ein Fitnesscenter und rennen zum Yoga oder zum Aerobic. Man dehnt dort völlig falsch zwei Stunden seinen Körper und insbesondere seine Beinrückseiten und rennt die restlichen 22 Stunden wieder schön steif durch die Welt. Das Verrückte ist: Sobald man sich im Alltag und im Sport immer korrekt in der Zig-Zag-Line bewegt und zuerst in der Hüfte beugt, hat man von früh bis abends im gesamten Körper immer Dehnung. Extraeinheiten wären völlig überflüssig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun sollte man nicht denken, wenigstens im Hochleistungssport oder im sporttherapeutischen Bereich, wo man sich den ganzen Tag mit Bewegung auseinandersetzt, hätte man auch nur den Hauch einer Ahnung von lebendiger Anatomie. Im Gegenteil! Ich möchte Ihnen ein Beispiel geben: Der erwähnte Tuber ischiadicum heißt auf Deutsch Sitzbeinhöcker. Eben aus diesem Grund, weil man normalerweise darauf sitzt. Wie das aussieht, sehen Sie auf dem Bild mit Frau Dr. Mimoglou, einer &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_red.php?Go=start"&gt;Senmotic Red&lt;/a&gt;-Schülerin.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/Sz3Ar1TmvJI/AAAAAAAAAuw/USsfmILWof8/s1600-h/aufrecht+sitzen.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/Sz3Ar1TmvJI/AAAAAAAAAuw/USsfmILWof8/s400/aufrecht+sitzen.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Nun könnte man ja mit der Annahme schwanger gehen, dass wenigstens die, die sich mit Anatomie und Physiologie auskennen, ordentlich auf ihren Sitzbeinhöckern und noch besser auf Ihren Sitzbeinkufen sitzen. Was Sie bei Ihrem Sportmediziner, Physiotherapeuten oder Fitnesstrainer jedoch tagtäglich sehen, ist ein falsches Sitzen mit angespanntem Bauch und einem Rundrücken wie beim Normalbürger.;-D Je schlechter man übrigens sitzt, umso mehr verschiebt es den Schwerpunkt des Körpers in Richtung Wirbelsäule. Tatsächlich wird das Gewicht des Oberkörpers dann auf den hinteren Beckenrand und sogar häufig auf die Rückenwirbel L5/L4 übertragen. So werden die Bandscheiben übergebührlich belastet und immer leicht gequetscht. Tja, der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mensch im weißen Kittel, der selbst nicht richtig sitzt, geht und steht, nimmt dann bei einem Prolaps entweder ein Teil raus oder tut ein Teil rein.;-) Aber da Sie weder ein Teil zu viel noch ein Teil zu wenig in Ihrem Körper haben, taucht die Frage auf, was eigentlich dieser Unfug soll? In der Regel sind es ja nur zwei Wirbel, die von der sie umgebenden hypertonischen Muskulatur an einer Stelle zu stark zusammengepresst werden und so die dazwischenliegende Bandscheibe quetschen. Stellen Sie sich vor, Sie klemmen sich den Finger in einem Türspalt ein. Und anstatt die Tür wieder zu öffnen, also den Spalt zu vergrößern, damit Sie den Finger wieder rausziehen können, kommt einer im weißen Kittel, röntgt die Tür, stellt eine komplizierte Diagnose auf Latein und ehe Sie sich versehen, sind Sie narkotisiert und man schneidet Ihnen den Finger ab. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ich schon erwähnte,  finden wir gerade im sportlichen Bereich unglaublich viele Trainer, Mediziner, Physiotherapeuten und Fitnessexperten, die fern jedes klaren Gedankens sind. Als Beispiel möge uns der Boxsport dienen. Interessant ist für uns jetzt nicht der Boxkampf. Interessant wird es erst in den Ringpausen. Wenn die Boxer mit Rundrücken auf ihrer unteren Wirbelsäule in der Ringecke hocken, einer der überqualifizierten Betreuer;-) hält den Hosenbund auf und Manfred Wolke ruft seinem Schützling zu: atmen... tief atmen... schön tief atmen....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Setzen Sie sich wie die obige Dame auf dem Foto aufrecht hin und atmen Sie tief ein. Dann setzen Sie sich mit rundem Rücken auf einen Stuhl, also am besten so wie Sie immer sitzen;-) und atmen Sie wieder tief ein. Sie merken sofort deutlich, wie Sie mit einem runden Rücken kaum Luft bekommen und sich Ihre Lungen nur tief und voll mit frischem Sauerstoff füllen, wenn Sie völlig aufrecht sitzen. Nun ja, von einem Boxer kann man kognitiv nicht soviel erwarten. Wer sich freiwillig über viele Jahre regelmäßig an seinen Kopf hauen lässt, erbringt locker den Beweis meines Vorurteils. Von einem renommierten Boxtrainer, hier sei stellvertretend noch mal Wolke genannt, sollte man da schon mehr physiologische Kenntnisse erwarten. Wenn der dann schon keine Ahnung hat, kommt ja noch der ganze medizinische Betreuerstab hinzu. Zumindest ein Denkender sollte doch dabei sein und sagen, äh, Manfred... wenn Deine Boxer so zusammengesunken in der Ringpause auf dem Hocker hängen, können die gar nicht tief atmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man könnte hier tausende von weiteren Beispielen aus der Welt des Sports aufzählen. Offensichtliches Unvermögen sehen Sie jedes Wochenende auch in der Fußball-Bundesliga. Da sitzen keine beweglichen, aufrecht-dynamischen Profis auf der Auswechselbank. Da hocken irgendwelche Leute auf ihren Bandscheiben, inkl. des Mannschaftsarztes und der Physiotherapeuten. Und die medizinische Abteilung wundert sich dann, wenn Spieler wegen "Rücken- oder Bandscheibenproblemen" ausfallen und verordnet Dehnungsübungen und Massagen für den unteren Rücken. Ich frage mich, wieso man dort Leute beschäftigt, die nicht mal 1 und 1 zusammenzählen können? Was soll dann erst werden, wenn es an die Bruchrechnung geht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Wenn Sie lernen möchten, wie man richtig auf der Ebene der &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=faszien&amp;amp;stat=6"&gt;Faszien&lt;/a&gt; dehnt und mit nur einem einzigen Bewegungsmuster alle großen Muskelgruppen erreicht, empfehle ich Ihnen unser spezielles &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=Zig-ZagTraining&amp;amp;stat=3"&gt;Zig-Zag-Training&lt;/a&gt;. Dort lernen Sie auch an nur einem Tag Ihre Gelenke wieder genau in der Reihenfolge zu benutzen, in welcher sie von Ihrem Gehirn angesteuert werden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-8095885370500553576?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/8095885370500553576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/08/wie-man-seinen-korper-dauerhaft-dehnt.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/8095885370500553576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/8095885370500553576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/08/wie-man-seinen-korper-dauerhaft-dehnt.html' title='Wie man seinen Körper dauerhaft dehnt (Teil 2)'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/SniWWzKIeuI/AAAAAAAAAD0/Ow4uMx4o9jo/s72-c/Demann_2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-6763855554820700912</id><published>2009-08-01T18:08:00.011+02:00</published><updated>2010-01-01T15:23:53.627+01:00</updated><title type='text'>Der Bauch denkt, der Kopf lenkt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Seit jeher vermuten die Menschen den Sitz der Intuition im Bauch. Dieser Gedanke zieht sich schon seit Jahrtausenden durch alle Kulturen. Viele Seher, spirituelle Meister und berühmte Menschen der Zeitgeschichte maßen ihrer Intuition mehr Wert bei als ihrem Verstand.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich gaben selbst die brillantesten Köpfe der Neuzeit (Newton, Farraday, Einstein und viele mehr) zu, durch Fantasie und Intuition auf ihre bahnbrechenden Erkenntnisse gekommen zu sein. Und dass mit wissenschaftlichem Arbeiten und einer mathematischen Logik solche Ergebnisse nie zu erzielen gewesen wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute leben wir in der Zeit des Verstandes, der Logik und Rationalität. In einer Zeit, in der selbst die banalste, jahrtausendalte Erkenntnis wissenschaftlich abgesichert sein muss, um als Erkenntnis Gültigkeit zu besitzen. Ich möchte Ihnen ein Beispiel geben: Eine Hebamme in den USA stellte fest, dass Frühgeborene sich viel besser entwickeln, wenn sie regelmäßig im Brutkasten gestreichelt werden. Die Frühchen holten dadurch ihren Entwicklungsrückstand viel schneller auf. Schon nach einem halben Jahr waren sie in ihrer Entwicklung genau so weit wie normal geborene Kinder. Und von diesen weder in der körperlichen noch in der geistigen Entwicklung zu unterscheiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hebamme führte Buch darüber und zog auch einige Ärzte hinzu. Diese waren von den Ergebnissen überrascht. Und so werden in einer Klinik in den USA zu früh geborene Kinder regelmäßig gestreichelt und berührt. Als die Ärzte dieser Klinik ihre Studien auf einem großen Ärztekongress in den USA vorstellten, winkten die Teilnehmer ab. Erstmal müsse man genau herausfinden, was denn mit den Zellen passiert, wenn man zu früh geborene Kinder berührt. Dann müsste man herausfinden, welche biochemischen Vorgänge im Körper durch regelmäßiges Streicheln ablaufen. Und welche Veränderungen in einer wissenschaftlichen Doppelblindstudie zu messen sind. Und erst dann könnte man in einer Studie das Streicheln und Berühren von zu früh geborenen Babys auf mehrere Kliniken ausdehnen. Erst müsse mal bewiesen werden, dass Berührung dem Menschen gut tut. Ein Einzelfall? Keineswegs! In dem Moment, in dem Sie diese Zeilen lesen, verkompliziert eine Vielzahl von „Wissenschaftlern“ die einfachsten Dinge der Welt mit ihrem Verstand. Und sucht mit Ratio zu beweisen, was die Intuition schon lange weiß. Denn Intuition ist dem Verstand weit überlegen. Der Verstand hält nur für möglich, was er begreifen kann und dadurch grenzt er uns ein. Während die Intuition offen ist und gar nichts begreifen möchte. Für sie ist alles möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute wissen wir, dass Intuition im Bauchgehirn gebildet wird. Und sich uns durch ein „Gefühl“ mitteilt. Intuition wohnt nicht in unseren Köpfen. Darum muss man eigentlich auch nichts im Kopf haben, um zum Beispiel erfolgreich zu sein. Man muss es eher im Bauch haben. ;-) 10 Millionen Nervenzellen umhüllen den Darm. Das sind mehr Nervenzellen, als im gesamten Rückenmark zu finden sind. Der Zelltypus, die Wirkstoffe und Rezeptoren der Neuronen im Darm sind identisch mit denen im Gehirn. Serotonin, ein Nervenbotenstoff, der unsere Stimmungen und Gefühle maßgeblich beeinflusst, wird gar zu fünfundneunzig Prozent im Darm erzeugt. Das Bauchgehirn funktioniert sogar komplett eigenständig. Wenn man ein Stück Darm aus dem Körper herausschneidet und in ein Reagenzglas legt, dann kann es immer noch vorhandenen Kot von allein weiterbefördern. Es reagiert auch auf Druckreize so, als wäre es noch im Körper. Das kann kein anderes menschliches Organ. Die übrigen Organe brauchen das Gehirn als Befehls- und Entscheidungszentrale. Der Darm jedoch kann allein entscheiden und reagieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neunzig Prozent des Informationsaustausches laufen vom Bauch zum Gehirn und nur zehn Prozent vom Gehirn zum Bauch. Der Darm ist also nicht nur diese dunkle übelriechende Röhre, die ab und zu grummelt und Dampf ablässt ;-). Sondern ein zweites Gehirn. In dem auch noch die meisten Entscheidungen unseres Lebens getroffen werden. Das obere Gehirn versucht dabei eher, uns die Entscheidungen des Bauchgehirns rational und nachvollziehbar zu erklären. Und oft erst im Nachhinein können wir mit „Logik“ begründen, warum wir genau diese Entscheidung getroffen haben. Und warum sie genau die Richtige ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie deutlich die Logik und die Planung der Intuition und dem situativen Handeln unterlegen sind, sieht man auch in der Wirtschaft. Die Businesspläne, die von Startups verlangt werden, reichen an den Geldwert des Papiers, auf denen sie ausgedruckt wurden, bei weitem nicht heran. Entweder es kommt viel schlechter oder viel besser. Es kommt jedoch nie wie mit dem Kopf geplant. Deswegen meine Empfehlung: Pflegen und hegen Sie Ihr Bauchgehirn durch eine gesunde Ernährung und durch physiologisch richtige Bewegung. Ihre Intuition wird aufblühen und Sie sicher durch Ihr Leben leiten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-6763855554820700912?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/6763855554820700912/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/08/der-bauch-denkt-der-kopf-lenkt.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/6763855554820700912'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/6763855554820700912'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/08/der-bauch-denkt-der-kopf-lenkt.html' title='Der Bauch denkt, der Kopf lenkt'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-8933519920821228951</id><published>2009-07-30T16:55:00.036+02:00</published><updated>2009-12-15T17:25:55.876+01:00</updated><title type='text'>Wie man seinen Körper dauerhaft dehnt (Teil 1)</title><content type='html'>Wer seinem Körper mechanisch ausgeführte Übungen abverlangt, wird auf Dauer keine Geschmeidigkeit erreichen. Denn Bewegung beginnt mit einem Impuls oder Signal im Gehirn und keineswegs im Muskel.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir müssen also die Impulse in unserem Gehirn ändern. Geschmeidige Bewegung wird nicht durch Stretching und eine Vielzahl von Übungen erzielt, sondern durch ein Fühlen der beteiligten Muskulatur und durch das Experimentieren mit Bewegungsalternativen.&amp;nbsp;Ohne dieses Körperbewusstsein werden wir, trotz Dehnung und Stretching, immer wieder angespannt und verkrampft sein. Das mechanisch-roboterhafte Dehnen ist auch einer der wesentlichen Gründe, warum man immer wieder dehnen muss und schon nach nur wenigen Wochen ohne Training die Beweglichkeit rapide abnimmt.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Menschen, die in einzelnen Gelenken sehr beweglich sind, die jedoch diese Teilbeweglichkeit leider nur sehr schlecht in eine Gesamtbeweglichkeit ihres Körpers umsetzen können. Umgekehrt gibt es Menschen mit geringeren Bewegungsmöglichkeiten in den Gelenken, die jedoch bei einer gesamten Bewegung des Körpers sehr geschmeidig und gelenkig ausschauen. Die Bewegungsmöglichkeit eines einzelnen Gelenks spielt nur eine untergeordnete Rolle. Im Gegenteil: Eine Überbeweglichkeit kann sogar schädigend sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Beispiel möge uns ein Kampfsportler dienen, der regelmäßig mit althergebrachter Dehnung den Spagat übt und sein Bein bis über den Kopf heben kann. Dazu hat er die Beweglichkeit seines Hüftgelenks um ca. 20% verbessert, durch diese Spezialisierung allerdings andere Körperteile stark vernachlässigt. Die Folgen können nachhaltige gesundheitliche Beeinträchtigungen sein. Wenn wir stattdessen nun die Beweglichkeit in jedem Gelenk um nur ein Prozent verbessern, erhöht sich die Gesamtbeweglichkeit des Körpers um ca. 100%. Dadurch können wir uns viel geschmeidiger, energiesparender und vitaler bewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie lernt man also, seine Beweglichkeit zu nutzen und gewinnbringend zu vergrößern? Indem man spürt, wie, womit und wo wir den Körper überhaupt bewegen können. Spüren darf dabei keinesfalls mit „Bücherwissen“ verwechselt werden. Wir können beispielsweise wissen, dass die Wirbelsäule aus 33-34 Wirbeln besteht und dass das Hüftgelenk ein Nussgelenk ist. Das erhöht allerdings nicht unsere Beweglichkeit oder unterstützt gelöste Bewegungen. Die einzelnen Wirbel, ihre Gelenke, die sie umgebenden Muskeln und ihr feines Zusammenspiel zu spüren, lässt uns wirklich „erfahren". Daraus erwächst Können. Ich persönlich halte auch den oftmals zitierten Spruch "Wissen ist Macht" für eine Plattitüde. Nach meiner Einschätzung ist Können viel wichtiger. Gerade auch im Senmotic red wird einem schnell klar, dass "Wissen" oftmals nur mehr oder weniger gebildetes Geschwätz ist und einen nur das eigene Können weiterbringt. In anderen Disziplinen ist es ähnlich. Wo wäre denn Michael Schumacher, wenn er nur theoretisch wüsste, wie Auto gefahren wird? Selbstverständlich gibt es auch Gebiete, in denen weder Können noch Wissen eine Rolle spielen und man trotzdem ganz gut voran kommt. Politik und Fernsehen fallen mir da spontan ein.:-D&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, je detaillierter man spürt, wo und wie im Körper Bewegung stattfindet, umso größer ist das Potential an Beweglichkeit. Dieses vollständigere und genauere Empfinden des eigenen Körpers ermöglicht eine hochpräzise Bewegungskontrolle. Dadurch stehen dem Gehirn bessere Landkarten und mehr alternative Routen zur Verfügung, um eine Bewegung zu steuern. Körperliche Bewegungen werden feinmotorischer angesteuert und entspannter ausgeführt. Wer seinen Arm bewegt und sein Schultergelenk nur als undefinierbaren Klumpen Muskulatur spürt, wird kaum so beweglich sein wie jemand, der spürt, dass die Armbewegung auch durch das Gleiten des Schulterblattes auf dem rückwärtigen Teil des Brustkorbs ermöglicht wird. Wer mehr Möglichkeiten hat, eine Bewegung zu spüren und durch „Loslassen“ zu unterstützen, schont auch seine Gelenke, weil kein einzelnes Gelenk die ganze Bewegungsaufgabe allein trägt. Je mehr man eine Bewegung, ihren Ursprung und beteiligte Muskeln fühlen kann, desto mehr Beweglichkeit haben wir zur Verfügung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man sollte sich darüber auch im Klaren sein, dass der Körper in Muskelketten funktioniert. Und dass viele Menschen beim Dehnen diese Ketten unterbrechen, indem sie nur einzelne Körperteile dehnen wollen. Sie arbeiten somit gegen die Physiologie ihres eigenen Körpers. Eine Zeit lang, besonders in jungen Jahren, mag das gut gehen. Irgendwann kommt es zu Verletzungen, die in ihrer Intensität immer mehr zunehmen und zu hohem Verschleiß führen. Auch werden die Muskeln in einer bestimmten Reihenfolge neuronal angesteuert. Daraus ergibt sich, dass sich im Körper die großen Gelenke vor den kleinen Gelenken bewegen. Testen Sie es selbst: Tippen Sie mit Ihrem Zeigefinger einfach an die Nase. Ist simpel, nicht wahr? Nun fassen Sie sich entgegen der Funktionsweise Ihres Körpers an die Nase. Ihr Arm hängt dabei entspannt an der Seite Ihres Körpers. Beugen Sie zuerst leicht Ihre Finger, dann beugen Sie leicht die Hand im Handgelenk, anschließend heben Sie den Unterarm, zu guter Letzt folgt der Oberarm. Sicher kommen Sie sich vor wie ein Roboter und Sie werden Mühe haben, Ihre Nase überhaupt auf Anhieb zu treffen. Denn die richtige Reihenfolge lautet nun mal: Oberarm-Unterarm-Hand-Finger. Beim Bewegen der Beine oder auch beim Beugen im Oberkörper ist die richtige Reihenfolge: Hüftgelenk-Kniegelenk-Fußgelenk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unfähr 80-90% der menschlichen Bewegungen beginnen im Zentrum des Körpers und da vor allem im Hüftgelenk. Von dort laufen die Bewegungen wellenförmig über immer kleinere Gelenke nach oben zu den Händen oder nach unten zu den Füßen. Im Idealfall laufen die Wellen in beide Richtungen. Die meisten Menschen bewegen ihre Hüftgelenke jedoch kaum noch und tragen ihre Hüften und ihr Becken wie einzementiert. Sie gleichen die mangelnde Beweglichkeit in der Regel durch ausschließliche Bewegungen und Beugungen im Oberkörper aus. Rundrücken willkommen, sage ich nur.... Durch diese Bewegungsgewohnheiten entsteht beispielsweise in den meisten Fällen der Rückenschmerz und der Verschleiß in der Wirbelsäule. Wenn man über viele Jahre Körperteile bewegt, die sich gar nicht mit dieser Intensität bewegen dürften, sollte man auch nichts anderes erwarten.;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wie Bewegung aussieht, die durch ein Gleiten des Beckens auf den Hüftgelenken nach hinten beginnt, können Sie hier sehen und auch darüber lesen. Ich empfehle Ihnen diesbezüglich auch unser Seminar. Dort lernen Sie auf spielerische Art und Weise, sich wieder physiologisch richtig von den Hüftgelenken her zu bewegen. Das steigert Ihre Kraft enorm, macht Sie viel beweglicher und hält Sie bis ins hohe Alter fit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wirkungsvolle, langfristig unsere Körperstruktur verbessernde Dehnung erreichen wir auch nur relativ passiv. Wir benutzen hierfür keine Muskelkraft oder gar Anspannung. Denn in den seltensten Fällen sind es unsere Muskeln oder Gelenke, die verkürzt oder verspannt sind. Eher manifestieren sich in diesen Bereichen unsere Spannungen und dort fühlen wir sie. Verantwortlich für Unbeweglichkeiten im Körper ist ein faszinierendes Körperorgan, die Faszie. Durch den bewussten Einsatz von Muskelkraft lässt sich eine derbe Faszie leider unmöglich dehnen. Wir müssen dafür viel subtiler arbeiten und Muskeln weitestgehend ausschalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, wie sich Dehnung auf der Ebene der Faszien anfühlt, empfehle ich Ihnen folgende Vorgehensweise: Legen Sie sich in Ihr Bett auf Ihre linke Körperseite. Lassen Sie den linken Unterarm ab dem Ellbogen über die Bettkante hinaus ragen. Schließen Sie Ihre Augen und lenken Sie Ihr Interesse und Ihre innere Wahrnehmung auf Ihre linke Hand. Lassen Sie diese Hand locker an Ihrem Handgelenk baumeln. Versuchen Sie dabei das Gewicht Ihrer Hand zu spüren. Möglicherweise fühlen Sie auch, wie sich ihre Hand bewegen möchte. Lassen Sie es einfach geschehen. Forcieren Sie nichts mit eigener Muskelkraft. Spielen Sie die Rolle des erstaunten Beobachters. Eventuell verspüren Sie auch ein leichtes Ziehen oder Prickeln in Hand, Handgelenk oder Unterarm. So fühlt es sich an, wenn man auf der Ebene der Faszien dehnt. Es kann auch vorkommen, dass sich Ihre Hand von selbst spannen möchte. Lassen Sie es zu. Alles was von allein passiert, ist authentisch. Ihr Körper weiß viel besser, was er braucht und wie „Er“ es machen muss, damit sich Dehnung einstellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entscheidend für die Dehnung der Faszien ist also erstens ein Gewicht. Damit meine ich das Eigengewicht einzelner Körperteile. Und zweitens eine entspannte und unbeteiligte Skelettmuskulatur. Deshalb geben wir auch den Anfängern für das Lernen im Senmotic red den Hinweis, sie sollen versuchen das Eigengewicht ihrer Arme und vor allem des Beckens zu spüren. Durch das größere Eigengewicht der Arme und des Beckens ist auch eine intensivere Dehnung der Faszien möglich als nur durch die Hand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das bewusste Mitverfolgen/Spüren der Muskel- und Gelenkveränderungen zum Beispiel im Senmotic blue+ oder im Senmotic red und das Dehnen der Faszien verbessert unsere Beweglichkeit und Geschmeidigkeit signifikant. Denn unser Nervensystem erlangt durch diese Unterstützung eine verfeinerte Bewegungskontrolle. Dies erspart Ihnen eine Menge Zeit, weil die neugewonnene Beweglichkeit augenblicklich im Nervensystem verankert und zu einem permanenten Zustand wird. Dadurch kann das Gehirn den Muskeln präzisere Signale übersenden. Diese wiederum ermöglichen uns durch die neue Geschmeidigkeit feinmotorisch exaktere und entspanntere Bewegungen. Eine gelöste, kraftvolle Gesamtbeweglichkeit unseres Körpers stellt sich dadurch dauerhaft wieder ein.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;div style="font-family: Arial; font-size-adjust: none; font-size: 12px; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; margin: 0px;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia, fantasy; font-size: 16px;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-8933519920821228951?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/8933519920821228951/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/07/wie-man-seinen-korper-dauerhaft-dehnt.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/8933519920821228951'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/8933519920821228951'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/07/wie-man-seinen-korper-dauerhaft-dehnt.html' title='Wie man seinen Körper dauerhaft dehnt (Teil 1)'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-5246935559856168139</id><published>2009-07-28T08:28:00.012+02:00</published><updated>2010-01-01T15:25:45.075+01:00</updated><title type='text'>Wie das Gehirn über Bewegung denkt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Früher, in der guten alten Zeit, als die Hirnforscher noch ganz nach Versuch und Irrtum agierten, dachte man, ein ganz bestimmtes Hirnareal ist für einen ganz bestimmten Muskel zuständig.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wilder Penfield, ein kanadischer Neurochirurg, zementierte dieses Denken und entwickelte sogar eine Karte des Gehirns. Dort war jedem Muskel ein bestimmtes Hirnareal zugeordnet. Für diese Leistung wurde Penfield gelobt, hofiert und ausgezeichnet. In seiner Zeit wurde er als der größte lebende Kanadier bezeichnet. Natürlich nicht im Sinne von körperlicher Größe sondern im Sinne von geistiger Größe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer der Pioniere der Hirnforschung, der englische Nervenarzt Hughlings Jackson vermutete jedoch schon vor 100 Jahren völlig Gegensätzliches. Er war der Auffassung, dass das Gehirn nicht in einzelnen Muskeln denkt, sondern nur in ganzen Bewegungen. Und die moderne Hirnforschung scheint Jackson Recht zu geben. Penfield dagegen schrumpft vom größten lebenden Kanadier wieder auf Normalgröße ;-). Natürlich nur sinnbildlich. Denn Penfield starb 1976 und es ist zu vermuten, dass er auch völlig unwissenschaftlich schon ganz schön geschrumpft ist. :-D&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall zeichnet sich eines ab: Je mehr Forscher über die "Geographie der Bewegung" herausfinden, umso weniger eindeutig lässt sich ein Zusammenhang zwischen bestimmten Muskelgruppen und den Reaktionsmustern einer Gruppe von Nervenzellen herstellen. Die aktuelle Forschung bringt die Penfieldsche Karte immer mehr ins Wanken, meint der Anatom Roger Lemon von der Universität Cambridge. So kann eine Nervenzelle, die einen bestimmten Fußmuskel beim Gehen steuert, einmal aktiv sein. Dann plötzlich - immer noch beim Gehen - ruhig sein. Je nach Bewegungszusammenhang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, wenn das Gehirn in Bewegung denkt, bedeutet das im Umkehrschluss, wenn wir uns nicht bewegen, denkt unser Gehirn nicht? Ja, das bedeutet es. Eingeschliffene Bewegungsmuster führen zu den immer gleichen Abläufen im Gehirn. Auch bekannt unter dem Namen "Gewohnheit". Neu erlernte Bewegungen hingegen führen zu neuen Abläufen im Gehirn. Diese neu und anders miteinander vernetzten Neuronen bilden neue Schienen, auf denen unsere Gedankenzüge in völlig neue Richtungen fahren können. Wie heißt es doch so schön: eingefahrene Gleise verlassen. Die Wissenschaft bestätigt immer mehr: Bewegung, und insbesondere das Lernen von neuen Bewegungen, ist der Schlüssel zu einem flexibleren Denken.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-5246935559856168139?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/5246935559856168139/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/07/wie-das-gehirn-uber-bewegung-denkt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/5246935559856168139'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/5246935559856168139'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/07/wie-das-gehirn-uber-bewegung-denkt.html' title='Wie das Gehirn über Bewegung denkt'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-6877762809704060824</id><published>2009-07-26T11:45:00.021+02:00</published><updated>2010-01-01T15:28:03.783+01:00</updated><title type='text'>Rundrücken ole</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Wenn man in Suchmaschinen "Rundrücken" oder "Körperhaltung" eingibt, findet der Suchende unzählige Websites. Bei den angebotenen Informationen im Internet muss man jedoch strikt trennen zwischen Leuten, die eine Meinung haben und Leuten, die Ahnung haben.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Erstere haben die Majorität, während letztere eine kleine Minderheit darstellen. Auch die angebotenen Online-Ausgaben zahlreicher Zeitschriften sind diesbezüglich die Pixel nicht wert, welche sie darstellen. Nicht umsonst bezeichnen sich zahlreiche Zeitschriften für den Bildungsfernen als meinungsmachend und für den Gebildeten als meinungsbildend.;-D Klugerweise verzichten die Massenmedien auf das Attribut "ahnungsmachend". Das ist doch mal eine wertvolle Einsicht in sich selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ist das nun mit dem Rundrücken? Tja, wesentlich komplizierter, als ich es bis jetzt &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=BuecherBlue&amp;amp;stat=7"&gt;hier&lt;/a&gt; dargestellt habe. Wenn sich die &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=faszien&amp;amp;stat=6"&gt;Faszien&lt;/a&gt; der Vorderseite des Körpers, insbesondere des Bauchmuskels, durch falschen Gebrauch verkürzen, hat dies weitreichende Folgen. Ein Rundrücken ist immer zweimal rund. Denn der Zug der Bauchmuskeln setzt sich über die Brustmuskeln, die Pectoralis-Gruppe, bis zu den Schultern fort. Die Deltoideen folgen dem Zug und hängen nicht mehr gelöst an der Seite des Körpers, sondern nähern sich auf ihrer Vorderseite an. So entsteht immer ein zweimal in sich runder Rücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zug der Vorderseite zieht auch schwer an den Rippen und presst den Brustkorb zusammen. Insbesondere die kleinen Muskeln zwischen den Rippen, die oberflächlichen Intercostales externi und die tiefen Intercostales interni verkürzen ebenfalls. Die Schlüsselbeine folgen ebenfalls dem Zug nach unten. An den Schlüsselbeinen setzen zahlreiche Halsmuskeln an, wie beispielsweise die Mm. sternocleidomastoidei, die beiden dicken Muskelstränge links und rechts an Ihrem Hals. Deswegen müssen der Hals und der Kopf der Spannung nach vorn nachgeben. Ein Rundrücken, bei dem trotzdem der Kopf aufrecht steht, ist anatomisch-physiologisch unmöglich und Sie werden auf der ganzen Welt keinen finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Spannung der Vorderseite des Körpers setzt sich an den Seiten bis hin zum Serratus anterior fort. Das ist der kleine gezackte Sägemuskel, der ebenfalls als Atemhilfsmuskel fungiert. Der Zug auf den Serratus führt häufig zu weit außenliegenden Schulterblättern. Das bedeutet, die Mm. rhomboidei, die zwischen den Schulterblättern liegen und die Schulterblätter fixieren, geraten ebenfalls unter Spannung und werden auseinander gezogen. Das kann auch zu weit abstehenden Schulterblättern führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vereinfacht kann man sagen, dass die meisten Muskeln auch einen Gegenspieler haben. Wenn Sie Ihren Bizeps beugen, verkürzt sich dieser, während sein Gegenspieler, der Trizeps, auf der anderen Seite lang wird. Wenn Sie nun immer mit gebeugtem Arm durch die Welt schleichen, ist der Bizeps immer zu kurz und der Trizeps immer zu lang. Das führt zu Tonuserhöhungen und eingeschränkter Beweglichkeit. Jetzt können Sie sich vorstellen, was mit den Muskeln auf der Rückseite Ihres Körpers ganz allgemein passiert, wenn die Vorderseite dauerkontrahiert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei habe ich jetzt noch nicht mal die Knochen in Betracht gezogen. Diese werden zeitlebens an- und abgebaut und passen sich innerhalb weniger Wochen unterschiedlichsten Belastungszuständen an. Die Spannungszüge der Faszien, die wir auf der Ebene der Muskulatur sehen können, verändern auch unsere Knochen und formen diese um. Zu sehen sind diese Veränderungen in erster Linie für den Mediziner und den Laien an der Wirbelsäule. Für mich bleibt es heute immer noch ein Rätsel, warum sich 99% der Mediziner und Therapeuten nun bei einem Schmerz im Rücken auf die Wirbelsäule stürzen. Diese zeigt doch nur die Auswirkungen von ganz anderen Ursachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man sich diese Zusammenhänge durch den Kopf gehen lässt, mit welcher "Übung" will man dieses ganze, von mir nur simplifiziert beschriebene Spannungsgefüge verändern und durch Sport oder Gymnastik beispielsweise die Faszien der Mm. intercostales interni dehnen? Oder die Faszien des M. psoas major, ein dicker Muskel, der als einziger den Oberkörper mit dem Unterkörper verbindet, enorm wichtig für das richtige Gehen ist und der von innen die Lendenwirbelsäule aufrichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch dazu Faszien derbe, bindegewebige Häute sind, die sich kaum dehnen lassen. Faszien lassen sich nur grundlegend beeinflussen, indem man durch Druck und Zug Energie zuführt und nicht indem man durch "Übungen" Energie verbraucht. Wie sich ein Körper durch Senmotic blue verändert, kann man auf unserer &lt;a href="http://www.senmotic.eu/senmotic_blue.php?Go=start"&gt;Website&lt;/a&gt; deutlich sehen. In diesem Beitrag sehen Sie die Vorher-Nachher-Bilder eines jungen, sportlichen Mannes. Er wurde von meinem Kollegen &lt;a href="http://www.senmoticblue.de/"&gt;Dirk Beckmann&lt;/a&gt; aus Düsseldorf mit Senmotic blue in einer Sitzungsserie "aufgerichtet". Die Bilder wurden mit einer Spezialkamera aufgenommen. Ich kommentiere die Veränderungen kurz.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5362781079014001826" src="http://1.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/Smxs-mbQzKI/AAAAAAAAACg/aD7QJ5TkMlo/s400/1-10specialcam+linien.jpg" style="cursor: pointer; display: block; height: 400px; margin: 0px auto 10px; text-align: left; width: 274px;" /&gt;Welche Aufnahme vor und welche nach den Sitzungen ist, sieht man auf den ersten Blick. Sofort sieht man deutlich auf Höhe des Schienbeins, wie wenig die Beine unter dem Körper stehen und wie stark sie unter Spannung stehen. Nachdem die Beine besser unter dem Körper platziert wurden, sinkt die Spannung signifikant und sie sind wesentlich schlanker und länger. Betrachten Sie nur die Rück- und Vorderseite der Oberschenkel und auch die Form der Waden. Aus unserer langjährigen Praxis wissen wir, dass bei kaum einem Menschen die Beine genau unter dem Körper stehen. Oftmals stehen sie wie in diesem Fall hinter dem Körper oder auch weit vor dem Körper. Als nächstes fällt die Form des Bauches auf. Er wölbt sich jetzt richtigerweise zusammen mit dem Brustkorb in einem großen Bogen konvex vom Schambein bis zu den Schlüsselbeinen. Vor den Sitzungen ist unterhalb der Brustwarzen, genau auf Höhe des Zwerchfells, ein Bruch bzw. eine Kompression zu sehen. Nach den Sitzungen wird der Brustkorb mehr von unten getragen. Wie lang diese vordere Linie insgesamt geworden ist, sehen Sie an der unterschiedlichen Höhe der Brustwarzen. Deutlich ist auch zu sehen, wie die Schultern anders getragen werden und wie sich der Abstand zwischen der Schulter und dem Rücken verringert hat. Und sich dafür folgerichtig und anatomisch korrekt der obere Brustkorb mehr geöffnet hat. Auch die Stellung des Halses und des Kopfes konnte deutlich verbessert werden. Man vergleiche jeweils die Linien von Nacken und oberem Rücken. Sicher gäbe es noch mehr Details zu vergleichen. Doch das würde diesen Beitrag zu einer Scroll-Orgie ausarten lassen.;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-6877762809704060824?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/6877762809704060824/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/07/rundrucken-ole.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/6877762809704060824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/6877762809704060824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/07/rundrucken-ole.html' title='Rundrücken ole'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF..jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_DHET8fIglUY/Smxs-mbQzKI/AAAAAAAAACg/aD7QJ5TkMlo/s72-c/1-10specialcam+linien.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5055166935268319256.post-2751620258841601846</id><published>2009-07-25T07:31:00.018+02:00</published><updated>2010-01-01T15:29:21.813+01:00</updated><title type='text'>Haben oder sein?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Stellen Sie sich vor, Sie sitzen mir gegenüber und ich frage Sie: Haben Sie eine Uhr? Ja. Bitte geben Sie sie mir. Bleiben Sie ruhig sitzen. Und schon kommt die nächste Frage. Haben Sie einen Ring? Ja. Bitte geben Sie mir auch diesen und bleiben Sie dabei sitzen. Nun meine letzte Frage. Haben Sie einen Körper?&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ja, selbstverständlich. Gut, bitte geben Sie mir Ihren Körper, bleiben Sie bitte sitzen. Jetzt gehen den meisten Gesprächspartnern die Lichter auf und sie realisieren, dass wir keine Körper haben, sondern Körper sind.&amp;nbsp;Folgerichtig müsste es bei einem Arztbesuch heißen: Ich Körper tut weh, anstatt mein Körper tut weh. Ersteres klingt zwar weniger elegant, trifft jedoch die Realität auf den Punkt. Während letztere Aussage uns ein Bild vorgaukelt, welches weit an der Wirklichkeit vorbei geht. Stellen Sie sich vor, ein Pilz könnte reden. Wie witzig uns ein Pilz vorkäme, der da schreien würde, ich habe einen Pilz.;-) Anstatt von sich zu sagen, ich bin ein Pilz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist wohl die jahrtausendelange Trennung in Geist, Seele und Körper durch die Religionen und andere Recht-Haber, die uns von der Wirklichkeit abschneidet. Während die Menschen, zumindest in einigen Teilen der Welt akzeptiert haben, dass die Erde keine Scheibe, sondern eine Kugel ist, bleibt die Trennung in Geist, Seele und Körper das gesellschaftliche Dogma schlechthin. Unbestritten ist das Nervensystem der Herrscher über den Körper und insbesondere das Gehirn ist ein Kontrolleur. Doch so sehr die Hirnforschung auch forscht und die Kirche kircht: Es findet sich kein "Ich" im Oberstübchen. Ihr "Ich" lässt sich trotzdem ziemlich leicht lokalisieren. Es befindet sich  zwischen den Unterseiten Ihrer Füße und Ihren Haarspitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Körper zu "haben" schafft nur eine Vielzahl von Sorgen und Nöten. Sie haben doch sicher ein Auto? Und wenn es kaputt ist, schaffen Sie es in die Werkstatt? Haben Sie auch einen Kühlschrank? Wenn der defekt ist, rufen Sie doch sicher einen Monteur? Aus diesem Denken heraus entsteht die irrige Ansicht, wenn man einen Körper "hat" und er ist defekt, kann man ihn zu einem Dritten zu einer Reparatur bringen. Und der Dritte ist auch allein dafür verantwortlich, dass die Reparatur gelingt. Oder der Monteur kommt mit einem weißen Kittel sogar ins Haus. In einigen wenigen Fällen mag die Reparatur auch gelingen. In den meisten Fällen wird der Monteur versagen. Er wird Ihnen das jedoch klugerweise nur auf lateinisch mitteilen.:-) Ich bin ja sogar der Meinung, dass dies der wahre Grund ist, warum Mediziner Latein lernen müssen.:-D&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sobald Sie realisieren, wie sehr Sie ein Körper sind, werden Sie beginnen anders über sich zu denken und lernen, mit sich selbst anders umzugehen. Bleiben Sie dabei, dass Sie einen Körper "haben", der außerhalb oder nebenher von Ihnen existiert, leben Sie an der Wirklichkeit vorbei. Und müssen für diese realitätsferne Ansicht mit der daraus resultierenden falschen Denk- und Lebensweise bezahlen. Und das kann richtig weh tun. Im wahrsten Sinne des Wortes.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5055166935268319256-2751620258841601846?l=senmotic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://senmotic.blogspot.com/feeds/2751620258841601846/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/07/haben-oder-sein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/2751620258841601846'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5055166935268319256/posts/default/2751620258841601846'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://senmotic.blogspot.com/2009/07/haben-oder-sein.html' title='Haben oder sein?'/><author><name>Frank W. Demann</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='22' src='http://1.bp.blogspot.com/-EAojVt4a2XA/TV_bQJsf_AI/AAAAAAAABDc/C-28muudZrc/s220/Demann%2BF
